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Leopold Kohr

Wirtshaus is beautiful

Kleinzellen-Philosophie

Der österreichische Denker Leopold Kohr wurde Ende April in Salzburg geehrt. Landesregierung und Rundfunk veranstalteten ein Symposium mit dem Titel „Rückkehr zum menschlichen Maß”. Kohr hielt dort die folgende Ansprache.

Ich muß mich zuerst entschuldigen für mein stolperndes Deutsch. Ich habe vierzig Jahre kaum ein Wort deutsch gesprochen und alle meine Theorien auf Englisch ausgearbeitet. Was ich gut auf Deutsch kann ist, was ich zuerst gelernt habe: Beten und Schimpfen. Wenn ich meine Theorien auf Deutsch wiederzugeben versuche, hapert es manchmal.

Kleinheit in der Geschichte

Ich kann des Gefühles nicht Herr werden, daß ich die Ehrung, die mir hier zuteil wird, eigentlich nicht verdiene. Je größer die Ehren, umso unsicherer wird man. Auch ein Aspekt der Theorie der Größe. Je weniger man hat, umso sicherer ist man.

Was ich mit meiner Theorie versucht habe, ist eine Geschichtsinterpretation. Viele Interpretationen sehen Geschichte als eine Serie von Taten großer Männer, großer Führer an. Nach dieser Theorie kann man Zustände, die einem nicht angenehm sind, dadurch ändern, daß man die Führer auswechselt.

Andere glauben, daß große Ideologien — Christentum, Heidentum, Sozialismus, Kommunismus, Kapitalismus — die menschliche Geschichte bestimmt haben. Sie glauben, sie können alles ändern, wenn sie die Ideologien auswechseln, den Kapitalismus abschaffen und den Sozialismus einführen oder umgekehrt.

Es gibt auch Interpretationen, die historische Wenden dem Zufall zuschreiben. Da beispielsweise Kaiser Karl der Große im Jahr 800 nach Rom gekommen ist und beim Anblick des Papstes fühlte, der müsse ihn zum Kaiser krönen. Man weiß nicht, ob es so Zufall war, der Papst hat jedenfalls eine Krone dabeigehabt und Karl der Große hat sofort angenommen. Der Zufall spielt gewiß eine ungeheure Rolle im Leben.

Marx hat meiner Ansicht nach die gründlichste, brillanteste Geschichtsinterpretation ausgearbeitet; er sagte, daß historische Wenden von Änderungen unserer Produktionsweise bewirkt werden. Wenn wir uns also von einer Hirten- und Jägerproduktionsweise auf Ackerbau umstellen, verändern sich alle unsere Eindrücke, unsere Gefühle, was Recht ist, unsere Literaturbegriffe, unsere politischen Begriffe, alles. Die Produktionsweise ist die Grundlage, auf der sich unsere kulturellen, politischen, wirtschaftlichen Ideen entwickeln.

Als sich die Welt von der Handwerksproduktionsweise trennte und maschinell wurde, war das eine große Revolution. Das Handwerk hat eine hierarchische Gesellschaft begünstigt, die Maschinenproduktion eine demokratische Gesellschaft, weil jeder Mensch in der Maschinenproduktion das gleiche tut: einen Knopf drücken. Niemand kann mehr sagen, er sei besser als der andere wie bei der Handproduktionsweise, wo die Hände bei jedem etwas anderes gestaltet haben.

Zu wenig Äpfel im Paradies

Alle diese Interpretationen sind bis zu einem gewissen Grad richtig, aber sie erklären nicht alles. Also habe ich versucht, eine Geschichtsursache zu isolieren, die Dinge erklärt, welche die anderen Interpretationen nicht erklären konnten. Was uns aus dem Paradies vertrieben hat, war nicht der Ackerbau, der viel schwerer war als die paradiesische Fruchtpflück-Methode — das hätte uns bewogen, im Paradies zu bleiben. Warum sind wir ausgewandert?

Man sagt, es wurde gesündigt, weil die Eva einen Apfel vom Baum gebrochen und ihn gegessen hat. Tatsache war, daß nicht mehr genug Äpfel da waren — deswegen war es die verbotene Frucht. (Amusement im Publikum, Klatschen). Der Grund war, daß mit der Zeit zu viele Menschen auf die Welt gekommen sind. Die Vergößerung der Gesellschaft hat den Menschen aus dem Paradies herausgetrieben zu härteter Arbeit.

So war das immer. Die Produktionsmethode ist immer geändert worden, wenn eine Bevölkerungsexplosion stattfand, nach der die früheren Produktionsmethoden nicht mehr ausreichten. Die Bevölkerungsexplosion kam nicht, weil neue Produktionsmethoden mehr Menschen ernähren konnten, sondern die neue Produktionsmethode wurde der Welt aufgezwungen, weil zu viele Menschen da waren, die mit der alten Methode nicht mehr befriedigt werden konnten.

So geht es bis heute. In die atomare Produktionsweise, in die wir zurückfallen, müssen wir trotz unserer Proteste hinein, weil es keine Mittel mehr gibt, die Bedürfnisse der Gesellschaft mit weniger effizienten Methoden zu befriedigen.

Groß stirbt

Das ist die philosophische Grundlage der Gößentheorie, die ich jetzt kurz schildern will. Die Größenunterschiede drängen uns in gewisse Richtungen, nicht die Launen der Führer. Ich bin in Salzburg ins Gymnasium gegangen (mein Freund Ivan Illich ging hier an die Universität, es hat damals nur die Theologie gegeben), und ein Satz aus unserer Griechisch-Stunde ist mir hängengeblieben, weil ich ihn nicht recht verstanden habe. Es war ein Satz von Pythagoras: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge, der Seienden, daß sie sind, und der Nichtseienden, daß sie nicht sind.“

Ich hab ihn jahrelang nicht richtig begriffen. Ich hab ihn immer so gehört: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ bis mir endlich aufgegangen ist, daß es eine Frage der Betonung ist: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Nicht die Gesellschaft, nicht der Staat, nicht die Menschheit, nicht das Universum der Mensch, und der Mensch ist klein. Ihm müssen alle seine Schöpfungen angepaßt sein. Das ist die philosophische Grundidee: man kommt mit der Größe nicht weiter, wenn eine Institution über das Maß des kleinen Menschen hinauswächst.

Seit einem halben Jahrhundert sind unsere Staaten zu groß. Deswegen — nicht wegen des Systems oder der Religion — können unsere Staatsmänner der Probleme, welche die Größe hervorbringt, nicht mehr Herr werden. Man glaubt, der Mensch ist halt zu schwach, man muß ihn irgendwie vergrößern, durch Zusammenschlüsse, durch internationale Zusammenarbeit.

Aber nur um zu entdecken, daß sich mit der Vergrößerung der Gesellschaft auch die Probleme vergrößern.

Über einen gewissen Punkt hinaus ist Vergrößerung schlecht. Wir werden als Babies geboren und wachsen zu normaler Körpergröße heran — die Natur hat vorgesorgt, daß wir automatisch wachsen. Die Natur hat auch vorgesehen, daß das Wachstum aufhört, wenn ein Organismus, ein Wesen, eine entsprechende Größe erreicht hat.

Unruhe im Demokratie-Theater

Für Aristoteles war eine Gesellschaft bereits zu groß, wenn die erwachsenen Staatsbürger nicht mehr in einem Theater Platz hatten. In der letzten Bank soll man es noch verstehen, wenn die Parlamentarier sich verteidigen oder ihre Pläne unterbreiten. Wenn ein Volk zu groß wird, verstehen die letzten Reihen nicht mehr, sie beginnen zu schwätzen und das Schwätzen hindert die vorderen Reihen, zu verstehen — bis das ganze System vergiftet ist und zusammenbricht.

Wenn unsere Schöpfungen über unsere Kapazität hinausgehen, beginnen sie spontan zu zerfallen. Handelt es sich um Staaten, wird man die Zentralregierung stärken, daß sie imstande ist, periphere Gebiete zu halten; sie wird also diktatorisch, aber sie kann den Verfall auch nicht aufhalten und letzten Endes bröckeln die peripheren Gebiete ab. Die stärkste Macht der Welt kann sie nicht zurückhalten.

Wir sind alle aus Materie gebildet und unterliegen daher den Gesetzen der Materie. Eines der überall anwendbaren Gesetze der Materie ist das von Newton entdeckte Gesetz der Schwerkraft, das besagt, daß sich die Schwerkraft mit dem Quadrat der Distanz verringert. Das ist das Grundgesetz der Kleinheit. Sie ist eine physische Notwendigkeit. Nach einer gewissen Distanz wird die Schwerkraft der Erde so schwach, daß Materie sich um andere Körper sammelt, zum Beispiel um den Mond. Der hat ein kleineres Feld. Das Gesetz der Schwerkraft ist ein Gesetz der Absplitterung.

Ich Lümmel von der letzten Bank

Als Lehrer habe ich bemerkt — das erste Mal in Mexiko in einem ländlichen Vortragssaal —, daß die Studenten in den letzten Bänken die schlechtesten Noten bekommen haben. Die Besten waren in der ersten Bank. Die Noten verschlechtern sich mit dem Quadrat der Distanz vom Lehrer. Ich bin im Gymnasium in Salzburg auch gern immer in der letzten Bank gesessen, in der letzten Bank konnte ich mich meinen Träumen hingeben. Das hat sich dann in meinen Noten gezeigt.

So ist es mit allem. Die Verteidigungslust vermindert sich mit dem Quadrat der Distanz. Wir sind am ehesten bereit, unser Haus zu verteidigen. Wie die Anarchisten in Spanien haben die Franco-Truppen fast mit den nackten Fäusten zurückgeschlagen, als sie nach Aragonien gekommen sind. Die aus Barcelona waren nicht in Aragonien zuhaus, die haben aufgehört zu kämpfen; sie hatten eben die Ideologie, nur ihre Heimat zu verteidigen, und da mußten die Kommunisten einspringen.

Die Identität der Persönlichkeit verringert sich mit dem Quadrat der Größe ihrer Umgebung. Der Grund für die vielen Universitätsunruhen von heute ist, daß die Universitäten so groß geworden sind. Der einzelne Student wie der Bürger in einem großen Staat ist auf eine Null-Größe geschrumpft, die dem Leben seinen Sinn nimmt.

Ein Variante des Gesetzes der Schwerkraft habe ich „Das Gesetz der peripheren Vernachlässigung“ genannt: Je größer ein Staat wird, umso mehr ist die Zentralregierung gezwungen, die peripheren Gebiete zu vernachlässigen. Und sie vernachlässigt sie mit dem Quadrat der Distanz. Das ist der Grund, warum die Autonomiebewegungen in Puerto Rico, in Wales, in Schottland, in Sizilien, in Korsika alle an der Peripherie auftreten, nie im Zentrum. Das Zentrum wird von der Regierung stets bevorzugt, weil in der Nähe leicht zu regieren ist, schwerer hingegen in der Ferne.

Falkland im Quadrat verloren

Militärisch schließlich drückt sich das Gesetz aus im „Gesetz der schwindenden Militärmacht“, die auch mit dem Quadrat der Distanz schrumpft. Was Alexander in Indien zur Umkehr bewogen hat, ohne geschlagen worden zu sein, war Distanz. Er war zu weit weg von der Quelle seiner Macht. Was den ungeschlagenen Napoleon in Moskau zur Umkehr gezwungen hat, war die Distanz. Was Hitler in Stalingrad vernichtet hat, war die Distanz, nicht die größere russische Militärmacht; in der Entfernung war der Grenznutzen eines deutschen Tanks dem eines russischen Radfahrers gleich. Das gleiche war in Vietnam. Amerika hat nicht verloren, weil es schwach war, sondern weil es seine Stärke in einer zu großen Distanz eingesetzt hat, wo es keine Stärke mehr war.

Dasselbe tut leider die Mrs. Thatcher jetzt in Falkland. Es ist das lächerlichste Kriegsmotiv, das man sich vorstellen kann. Wenn die mächtige Armada von England loszieht, ist sie stark. Ich habe schon betont, daß das ein unglücklicher Name ist, denn wir alle wissen, daß die Armada nicht gesiegt hat, sondern untergegangen ist. Das gleiche Schicksal droht dieser Armada: an den fernen Falkland-Inseln ist diese mächtige Flotte das Aquivalent von ein paar Segelschiffen. Die Macht vermindert sich mit der Distanz!

Das Grundgesetz der gesellschaftlichen Zersplitterung kommt daher, daß die Natur vorgesehen hat, daß alle Anhäufungen relativ klein und stabil bleiben. Wenn sie sich über einen bestimmten Punkt hinaus vergrößern, beginnen Naturkräfte zu wirken, die sie zerstören. Das war immer das Hauptinstrument der Natur, die Systeme zu zerstören, deren sie müde geworden ist. Wenn ein Stern zu groß wird, zerplatzt er, wir nennen das Novae oder Supernovae. Wenn es bei den Zellen heißt, vereinigen wir uns, so ist das Krebs. Das ist es auch, woran die Staaten heute leiden. Die Antwort darauf ist, den Zustand nicht zu dulden, der die Größenentwicklung bis zu einem Punkt bringt, wo alles zusammenbricht. Das ist das Hauptproblem unserer Zeit.

Arbeitslosigkeit — kein Problem

Ich fürchte, einige meiner besten Freunde werden vielleicht etwas schockiert sein, wenn ich sage, der Krieg ist überhaupt kein Problem, die Armut ist kein Problem, die Arbeitslosigkeit ist kein Problem, der Terrorismus ist kein Problem. Das Problem ist das Ausmaß des Krieges, die ungeheure Fläche, über die sich die Armut verteilt, gigantische Zahlen der Arbeitslosigkeit — das ist das Problem. Die Größe ist das Problem.

Die Dinge selber sind Schicksal. Es wird immer Arme geben, wie Jesus gesagt hat, es wird immer Händel geben, die in Kriege ausarten, es wird immer Arbeiter geben, die keine Arbeit finden. Es kommt auf den Umfang des Staates an, wo es passiert. So wie die Wirkung einer Woge vom Umfang der Wassermassen abhängt. Dem kann man leicht dadurch Herr werden, daß man ein kleines Stück Wasser abschließt, darin sind dann die Wellen auch während eines Sturmes so klein, daß jedes Boot sicher im Hafen landen kann.

Das ist die Kleinzellen-Philosophie, die Hafen-Philosophie. Kleingemeinden schaffen die Probleme nicht aus der Welt, sie verkleinern sie aber so, daß der Mensch mit ihnen leben kann, ohne das Gefühl der Krise. In Kleinstaaten kommt alles vor, woran große Staaten leiden. Wie mein Vater gesagt hat — ein Landarzt in Oberndorf, den ich jetzt immer gern zitiere —, als einer seiner Patienten mit Masern gefragt hat: „Herr Doktor, was soll ich tun?“ — hat er ihm geantwortet: „Freuen Sie sich, denn wenn Sie sich nicht freuen, so haben Sie doch Masern.“

Arbeitsplätze durch Unproduktivität

Mein verstorbener Freund Schuhmacher hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Ein Führer zur mittleren Technologie“. Sein Verleger meinte: das ließe sich nicht verkaufen, er sagte: „Vergessen wir auf die Technologie, nennen wir das Buch „Small is beautiful“.

Die mittlere Technologie hat den Vorteil der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, weil sie viel ineffizienter ist als die Maschinen-Technologie, sie ist weniger produktiv, kann nur ihren Zweck erfüllen, wenn alle Arbeitskräfte arbeiten. Und das ist die große Idee. Heutzutage denkt man in Österreich daran, die Arbeiter zu absorbieren, indem man weniger arbeitet, die Arbeitszeit verkürzt. Das Problem ist aber, die Arbeitszeit zu verlängern, Arbeit zu bringen, nicht sie zu verkürzen und zu verkleinern.

Arbeiter müssen angestellt werden, weil sie nur dann ein Gefühl des Lebenswerts haben, wenn sie wirklich arbeiten. Ich selber, wie ich in Kanada als Goldbergwerksarbeiter die schwerste Arbeit meines Lebens geleistet habe, konnte die ersten Tage nicht einmal lächeln; aber wie die Arbeit zu Ende war und ich am Nachmittag eine Dusche genommen und mich niedergesetzt hatte — das war herrlich. Wenn man doch so ein Gefühl des Verdienstes haben könnte, ohne arbeiten zu müssen! (Lachen.)

Heutzutage könnte alles Lebensnotwendige mit 30 Prozent der Arbeiter erzeugt werden und unsere Nahrung könnte von zwei Prozent hergestellt werden, wozu man am Anfang des Jahrhunderts noch 80 Prozent der Bevölkerung gebraucht hat.

Wir stammen vom Narren ab

Jeder Staat hat zwei große Arbeitslosenmagneten zur Verfügung, mit denen das Problem gelöst werden kann: die Armee und die Bürokratie. Wenn man keine Arbeit hat, kriegt man, damit man kein Revolutionär wird, einen Posten in der Bürokratie, und wenn das nicht mehr geht, wird man zum Militär eingezogen oder zur Polizei, um die anderen Arbeitslosen zu bewachen, damit sie nicht auf revolutionäre Ideen kommen. Militarisierung ist immer Hand in Hand mit Mechanisierung gegangen.

Kleinere Gesellschaften, die mit mittlerer Technologie arbeiten, können es sich nicht leisten, Arbeiter freizugeben, um Krieg zu führen.

Die Antwort auf die Probleme unserer Zeit ist nicht Zusammenschlüsse, sondern Auflockerungen, nicht Großgemeinschaft, sondern eine Rückkehr zu Kleingemeinschaften. Leute sagen immer, das geht nicht. Man kann in Zeiten des Fortschritts nicht zurücktreten. Der walisische Anthropologe Alwin Riss hat darauf geantwortet: Wenn man am Abgrund steht, ist Rückzug das einzig Sinnvolle.

Um ein biblisches Beispiel zu nehmen, das Arche-Noah-Prinzip. Heute haben wir wieder eine Sintflut, das ist die Menschheit selbst. Jeder soll sich ein kleines autarkes Boot bauen und alles mitnehmen was er braucht. Die Staatsmänner und Experten jener Zeit haben Noah einen Narren genannt wegen seiner Idee der Kleinheit. Die Experten sind sämtlich ertrunken. Der Narr hat überlebt, von ihm stammen wir alle ab.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juli
1982
, Seite 24
Autor/inn/en:

Leopold Kohr:

Jahrgang 1909 aus Oberndorf bei Salzburg, Sohn eines Landarztes, studierte Rechtswissenschaften und Politik in Innsbruck (Dr. jur. 1933), Paris, London und Wien (Dr. rer. pol. 1961). Vom spanischen Bürgerkrieg berichtete er für die französische „Agence Viator“. 1938 emigrierte er nach Kanada, wo er zeitweise als Goldarbeiter schürfte. In Toronto war er dann Sekretär des Historikers Georges M. Wrong. 1946 bis 1973 lehrte er Wirtschaftswissenschaften an der Rutgers University, New Jersey. Außerdem war er noch an den Universitäten in Mexiko, Puerto Rico, Wales und Cambridge tätig. Hauptwerke: The Breakdown of Nations, New York 1958 (demnächst deutsch im Wiener Orac-Verlag: Das Ende der Großen); Die Überentwickelten, Düsseldorf 1962 (Econ-Verlag); Weniger Staat, Düsseldorf 1965.

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