FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1969 » No. 191/II
Alexander Langer

Südtirolismus

Hintergrund zu „Paket“ und „Operationskalender“

Was ist das Ergebnis der langen Verhandlungen der Südtiroler Volkspartei über das Ergebnis der langen Verhandlungen zwischen Österreich und Italien über Südtirol? Die eigentlichen Probleme liegen wieder einmal nicht dort, wo Politiker sie gelöst zu haben behaupten. Sondern, zum Beispiel, wo unser Bozener Mitarbeiter sie aufdeckt.

Tiroler Volgehändler

Tiroler Tradition

Das Geschichtsbewußtsein ist in Südtirol wahrscheinlich höher als anderswo. Es wurde als notwendiges Element zur Selbstbehauptung gegenüber der Entnationalisierungsgefahr hochgezüchtet. Aber es ist Geschichtsbewußtsein in ganz bestimmter Projektion, die der gegenwärtig herrschenden Gesellschaftsform bequem scheint. Bestimmte Epochen und Ereignisse werden hochgespielt: Andreas Hofer, Episoden aus dem Ersten Weltkrieg; andere vergessen oder überlagert: Bauernkriege, Trentiner Frage vor 1918, die nationalsozialistische Zeit in Südtirol. Ergebnis ist ein Bewußtsein, das den Südtirolern eine Märtyrerrolle zuweist. Dies führt dazu, immer bei anderen die Schuld zu suchen, sowie zu eher niederem Selbstvertrauen, das man uns durch ausländische — deutsche, österreichische, schweizerische — „Entwicklungshilfe“ noch bestätigt.

Desgleichen würde ich den hohen Wert der Konvention und des Überlieferten im allgemeinen auf erstarrtes Geschichtsbewußtsein zurückführen. Erscheinungen der heimatlichen Folklore, die Volkstanzgruppen und das Schützenwesen etwa, festigen diesen Eindruck. Das hat zu einer Tiroler Mythologie geführt, die gewissen Phänomenen einen über jede Diskussion erhabenen Wert verleiht (zum Beispiel „Tiroler Freiheit“, Mythos des Bergbauern).

Tiroler Autorität

Aus solchem Geschichtsbewußtsein und aus der Verteidigungshaltung gegenüber Italien erklärt sich die Autoritätsgläubigkeit der Südtiroler. Unsere Gesellschaft scheint sich in ihrer starken Abhängigkeit und Gebundenheit gegenüber Herrschaft wohl zu fühlen; sie hat sich auf einem ideologischen Kissen zur Ruhe des Gehorsams gebettet, vgl. das Verhältnis Herr-Knecht und Herrschaft-Dienstboten im allgemeinen, die Stellung zur politischen und geistlichen Obrigkeit.

Deshalb fehlt im allgemeinen in der Südtiroler Gesellschaft die dialektische Spannung zur Obrigkeit, wodurch diese ungestört und unkontrolliert herrschen kann, selbst wenn es die „feindliche“, das heißt staatliche und somit italienische Obrigkeit ist, außer in Fällen, in denen sich der Nationalismus direkt bedroht fühlt.

Tiroler Tugenden

Unter solchen Umständen werden jene Werte in der Südtiroler Gesellschaft groß geschrieben, die der Obrigkeit ins Konzept passen: Ordnung, Ruhe, Gehorsam, Fleiß, Hochschätzung des Alten und Übernommenen: „sekundäre“ Werte (Carl Amery), die nur in Abhängigkeit von primären Werten überhaupt Bedeutung haben können. Da aber die Obrigkeit nicht wünscht, daß jemand „von unten“ bei der Festsetzung primärer Werte mitwirkt, umgibt man die Pflege derartiger „abhängiger“ (d.h. von anderen Werten bedingter) Werteigenschaften mit sakralem Hauch, indem man sie zu „Tiroler Tugenden“ stempelt und ihnen bewahrende Funktion gegen den „Feind“ zuweist. Unter Umständen trägt auch die Kirche dazu bei, den Sakralcharakter solcher Werte zu unterstreichen.

Dieses System der Tiroler Tugenden bildet die Ausstattung, mit der die meisten Südtiroler die laufenden Ereignisse beurteilen. So hat sich im heimischen Wertsystem ein starker „Stallgeruch“ entwickelt, der eine allfällige Kontrolle sich neu anbietender Werte leicht macht: was gleich oder ähnlich riecht, ist gut; was anders riecht, ist schlecht.

Tiroler Isolierung

Die Südtiroler Werte erheben häufig einen Absolutheitsanspruch, der sie gegen jede geschichtliche Relativierung immun macht: Gehorsam bleibt Gehorsam, Anständigkeit bleibt Anständigkeit, mag da passieren, was will. Tatsächlich zeichnet sich die Tiroler Geschichte (nach den Bauernkriegen) dadurch aus, daß sie sich außerhalb der allgemeinen Entwicklung bewegt. Ihre Werte sind außergeschichtlich oder geschichtlich retardiert.

Früher war dies historisch und geographisch begründet: die Werte der Französischen Revolution, des Nationalismus, des Liberalismus, des Sozialismus drangen nicht oder nur verspätet nach Tirol.

Heute sind die politischen und völkischen Verhältnisse verantwortlich für mangelhaften Anschluß an die Ereignisse und „Werte“ unserer Zeit, zum Beispiel „Dritte Welt“, Emanzipation der unteren Volksschichten, Demokratie als echte Mitbeteiligung der Gesellschaft an der Macht, moderne Literatur und Kunst.

Die Isolierung Südtirols hat zur Folge, daß die Geschichte wie durch ein Sieb mit großer Langsamkeit und gegen bedeutende Widerstände in unsere Gesellschaft eindringt. Unsere Tragik ist, daß dieses Sieb meist der „Feind“ hält, somit geschichtliche Werte meist von ihm vermittelt werden und deshalb auf Ablehnung stoßen; Beispiele: die französisch-bayrischen Heere von 1809, die Trentiner Irredentisten, die vertriebenen Protestanten; Italien für die Gegenwart.

Diese Unfähigkeit der Südtiroler Gesellschaft (vielfach aber Gesamttirols), in sich Keime der Erneuerung zu finden, wird manchmal abrupt gebrochen: Gewisse Erfahrungen, die heute selbst in Südtirol unvermeidlich sind, stellen schockartigen Kontakt zur Geschichte her, der dann meistens verfälscht ist, weil der Südtiroler ihn wehrlos über sich ergehen läßt: Illustrierte, Fernsehen, Film, Militärdienst, Arbeit im Ausland.

Die Haltlosigkeit vieler Südtiroler ihnen gegenüber rührt daher, daß sie unfähig sind, eigene Werturteile zu fällen. Der „Stallgeruch“ liefert keine zuverlässigen Kriterien; Sekundärwerte erweisen sich als ungenügend, führen im besten Fall zur Vogel-Strauß-Politik; und die Obrigkeit kann in solchen Momenten keine Richtlinien erteilen, da sie in keiner Form zur Stelle ist. Kritik wurde nicht erlernt. Bleibt die fassungslose Kapitulation.

Vielleicht versucht man von „oben“ her auch deshalb, die Südtiroler von der Geschichte weiterhin isoliert zu halten, weil man weiß, daß sie zur Begegnung nicht gerüstet wurden und man ihnen in weiser Fürsorge den totalen Zusammenbruch ersparen möchte.

Tiroler Hypotheken

In besonderer Weise lastet als geschichtliche Hypothek auf dem Selbstverständnis der Südtiroler die gewaltsame Annexion an Italien, die gegen den Willen des Volkes durchgeführt wurde. Die Komplexe und negativen Erfahrungen, die sich daraus ergaben, verkrampfen seit damals das Selbst- und Weltverständnis der Tiroler südlich des Brenners.

Die Angst vor den anderen, vor Assimilierung, vor Majorisierung im eigenen Haus, die Trennung vom „Mutterkulturraum“ (Zelger), die plötzliche Hilflosigkeit und Schwäche, die Unfähigkeit, aus eigener Kraft, auch inhaltlich entsprechenden Widerstand leisten zu können, führen dazu, daß seit 1918 jedes Übel schlechthin mit dem Hinweis auf das Unrecht von damals erklärt und entschuldigt wird, wobei man es mit Differenzierungen nicht so genau nımmt.

Der Faschismus hat diese Tendenz indirekt durch sein brutales Vorgehen und seine zahlreichen Überbleibsel auch in der demokratischen Ordnung reichlich gefördert. So ist verständlich, daß der deutsche Defensivnationalismus der Südtiroler sehr bald das Feld behauptete und auch nicht nur defensiv blieb. Die völkische Gegenüberstellung hat weitgehend jede andere, oft tiefere Problematik verdrängt und überlagert.

Aus dieser Freund-Feind-Haltung profitieren alle jene, die mit dem Hinweis auf den äußeren „Feind“ jede innere Diskussion der Verhältnisse und der Machtpositionen erledigen.

Die zweite schwere historische Hypothek auf der Südtiroler Gesellschaft sehe ich in der nationalsozialistischen Periode. Die hier analysierten Züge der Südtiroler Gesellschaft lassen vielleicht verstehen, warum gewisse Elemente der Naziideologie trotz des katholischen Abwehrbazillus tiefer bei uns hängen blieben, als man glauben könnte (vgl. die ähnliche Lage in Nordtirol und Bayern). Unkritische und unpolitische Haltung der Gesellschaft, Autoritätsglaube, Unfähigkeit zu geschichtlich stichhaltigem Urteil waren und sind günstiger Nährboden für faschistoide Verhaltensweise.

Unpolitischer Postnazismus

In Südtirol gab es keinen Reinigungsprozeß: ich meine nicht nur personelle Säuberung, die ebenfalls häufig ausblieb, sondern geistige „Entnazifizierung“. Die Gefährlichkeit all jener „tirolistischen“ Elemente, die zum Nazismus führten, wurde nie aufgezeigt und entlarvt. Somit besteht sie weiterhin — manchmal latent, manchmal ganz offen.

Wahrscheinlich dürfte auch die gern gespielte Märtyrerrolle am Ausbleiben dieser Reinigung schuld sein (wie auch in Österreich).

Tiroler Gesellschaft

Die Südtiroler Gesellschaft ist weithin unpolitisch. Die Regierten haben dank des blinden Vertrauens in die Obrigkeit gar kein Interesse, mitzubestimmen, wer sie regieren soll und auf welche Weise. Durch ständiges Vorschieben des nationalen Problems beugt eine schlaue und ihrer Handlungsweise bewußte Oberschicht jeder Politisierung der Bevölkerung vor; damit im Volk kein Bewußtsein erwacht, durch das es Lust verspüren könnte, anders oder von anderen beherrscht zu werden oder gar selbst mitzureden.

Natürlich dient dann die unpolitische Passivität des Volkes den Herrschenden dazu, ihren Herrschanspruch zu legitimieren: ihre Herrschaft ist ein „notwendiges Übel“, das immer wieder von sich verkündet, daß es ohne reale oder auch nur hypothetische Alternativen dastehe und deshalb auch schmerzlos ertragen werden kann. Der geduldige Konsens, den trotz eines gewissen Unwillens das Volk bei Wahlen immer wieder liefert, kann diese Behauptung stützen.

Tiroler Kultur

Die Kultur scheint im Südtiroler Selbstverständnis eine eminente Rolle zu spielen. Aber trotz der dicken Staubwolke, in der alle volkstumstragenden Kulturproduzenten und -konsumenten agieren, dient unsere Kultur in den seltensten Fällen als Mittel zur echten Persönlichkeits- und Gemeinschaftsbildung, treibt somit kaum je wirkliche Reifung in unserer Gesellschaft voran.

Vielmehr versteht das gut gelenkte kollektive Südtiroler Bewußtsein die Kultur (natürlich muß sie sehr „deutsch“ sein) in erster Linie als Waffe im völkischen Existenzkampf, wodurch sie jeder kritischen Spannkraft verlustig geht. Eine Waffe muß vor allem „gegen“ den anderen gerichtet sein; folglich kann man sich den Luxus nicht leisten, etwas im eigenen Lager in Frage zu stellen.

Als Waffe aber ist die bei uns gängige Kultur ungeeignet: sie ist unscharf geworden, ihre Munition stammt vorwiegend aus Restbeständen vergangener Zeiten. Sie macht nicht einmal eine vitale „Antihaltung“ möglich.

Tiroler Ökonomie

Bezeichnenderweise sind wirtschaftliche und soziale Fragen im Südtiroler Selbstverständnis fast gänzlich abwesend. Ein un- oder außergeschichtliches Selbstbewußtsein hat das kulturelle und geistige Gewicht dieser Sektoren nicht verarbeitet, so daß man ihnen bestenfalls Hilfsaufgaben im Volkstumskampf zuweist, seit man sie nicht mehr einfach ignorieren kann.

Dabei ist die seltsame Antinomie zwischen Wirtschaft und Nationalismus bemerkenswert:

Eine bestimmte Dosis von Nationalismus tut gut und ist notwendig, um von anderen Problemen ablenken zu können (soziale Besserstellung, Diskussion der Besitzverhältnisse, radikale Reformen usw.).

Anderseits hat sich Überbetonung des Nationalen als unwirtschaftlich erwiesen, denn sogar für einen „heimattreuen“ Südtiroler Unternehmer scheint es doch zuviel verlangt, anstatt billiger italienischer Arbeitskräfte kostspieligere Stammesgenossen zu beschäftigen, wie die Partei möchte.

Aber selbst diese Antinomie hat ihre bewahrende Funktion im System: zwar besteht eine Spannung zwischen Nationalismus und Kapitalismus, die normalerweise zusammenarbeiten, in Grenzfällen jedoch verschiedene Interessen haben können, aber beide sind sich einig, wenn es darum geht, qualitative soziale Veränderungen zu vermeiden, womöglich gar nicht zu diskutieren.

Soziale Probleme werden möglichst auf wirtschaftliche Dimensionen gebracht (Kult des Fremdenverkehrs). Die Bildung eines Klassenbewußtseins wird wirksam verhindert (auch Industrien dürfen gewisse Ausmaße nicht überschreiten, sonst würde ihre Arbeiterschaft gefährlich und unkontrollierbar). Gefährliche Elemente werden durch Zwang zur Auswanderung ausgestoßen.

Die industriefeindliche Haltung der Südtiroler Gesellschaft ist wohl nicht allein auf ein nationales Trauma zurückzuführen, sondern wurde auch geschickt ausgenützt, um qualitative Veränderungen und soziale Spannungen zu vermeiden.

Tiroler Kirche

Wie auch anderswo ist die Kirche in Südtirol ein bedeutender Machtfaktor: sie verfügt über eigene Macht nicht nur im geistigen Sinn, durch Einfluß auf die Gläubigen, sondern auch im weltlichen Sinn: durch ihre Verbände und Vereine; durch ihr traditionelles Bündnis mit den Mächtigen.

Dieses Bündnis kann direkte Formen annehmen, indem die Kirche die Mächtigen im Lande theologisch, personell und auch direkt politisch unterstützt (Hirtenbrief über den Sozialismus).

Vertreter der Amtskirche sind bei allen offiziellen Anlässen zu finden und vermitteln dem Volk die Illusion, ihre Anwesenheit biete Sicherheit; die Amtskirche liefert den Mächtigen bequeme Dekorationen für ihre Feste.

Die Hilfeleistung ist gegenseitig: Schützenfeste mit Festmesse und Fahnen in der Kirche, Heldenehrungen, Werbung für Vorzugsstimmen bei Wahlen, politische Einflußnahme in kirchlichen Verbänden und umgekehrt, reichliche Förderung dieser Verbände aus öffentlichen Mitteln. Im besten Fall beschränkt sich diese gegenseitige Stütze auf Nichtangriffspakte (z.B. Partei und Bischof): von da bis zur nachkonziliaren Freiheit ist es noch weit.

Tiroler Soziologie

Es handelt sich um eine stark kristallisierte und eher unbewegliche Gesellschaft, die selbst in ihren elastischesten Erscheinungsformen (z.B. Hochschüler) in hohem Maß zähflüssig bleibt. Provinzialismus und mangelnder Sinn für größere Maßstäbe — alles in allem ein starker „Egozentrismus“ — kennzeichnen die Südtiroler Gesellschaft.

Ihre Struktur ist weitgehend monolithisch (völkisch, politisch, sozial, kulturell, religiös). Gegen störende Elemente reagiert sie in primitivster Form durch Achtung oder Ausstoßung, in verbesserter und rationellerer Form durch Integrierung, die zwar langsam, aber äußerst wirksam vor sich geht: man spannt gefährliche Leute mit ins System, damit sie seine Vorteile verspüren und an Änderungen uninteressiert werden.

In jeder Sparte des gesellschaftlichen Lebens sorgen ein oder mehrere Vereine dafür, daß allfällige unmittelbare Initiativen oder Impulse abgetötet und in erlaubte Bahnen gelenkt werden.

Da außerdem durch Mitinteressentschaft und teilweise durch geschickte Personalunionen in den leitenden Gremien der ganze Vereinswald mit den tragenden Machtstrukturen der politischen Ebene unmittelbar oder mittelbar verbunden ist, besteht wenig Gefahr, daß unkontrollierte neue Ideen unter das Volk kommen.

Die selektive Funktion, die ich auf geistigem Gebiet dem „Stallgeruch“ der Tiroler Tugenden zugewiesen habe, üben auf praktischer Ebene die Vereinsstrukturen aus.

Dieses System garantiert außerdem eine sehr hohe Machtkonzentration in stets gleichen Händen, ist aber insofern primitiv, als es in Südtirol mehr als anderswo die Nahtstellen und Schwerpunkte bloßstellt und (bisher für unwahrscheinlich gehaltenen) Angriffen aussetzt.

Daher ist es vor allem dringend notwendig, Bewegung hervorzurufen, auch wenn man nicht immer klar voraussehen kann, wozu die so erzeugte Bewegung führt.

Warum nicht einfach das bestehende System belassen? Vor allem, weil es nicht lebensfähig ist: auch ein noch so gut einbalsamierter Leichnam stellt keinen lebendigen Menschen dar und lebt die Geschichte seiner Zeit nicht mit. Ferner, weil sehr viele Werte in diesem System verlorengehen und die vitalen Kräfte in die Emigration getrieben werden. Und schließlich, weil sich andere, bessere Gesellschaften denken lassen.

Man muß systematisch die Schwerpunkte ausmachen und angreifen, mag es sich dabei um die großen (staatlichen und provinziellen) allgemeinen Machtzentren oder um den Monolithismus in Partei, Kultur, öffentlichem Leben handeln, mag es um die Beziehung zwischen den Volksgruppen oder die Wirtschafts- und Sozialfragen, um die weltliche Macht der Kirche oder die Studenten gehen, die in einer so unbeweglichen Gesellschaft die vorläufig stärkste Hoffnung auf Erneuerung darstellen.

Wenn solche Schwerpunkte nicht gesucht und gefunden oder wenn sie falsch interpretiert werden, wird Südtirol weiterhin hinter der Geschichte seiner Zeit dahinleben.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1969
, Seite 680
Autor/inn/en:

Alexander Langer: Mitarbeiter der „Brücke“, Südtiroler Zeitschrift für Gesellschaft und Kultur.

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