FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1956 » No. 29
Christian Broda • Eduard Castle • Alexander Lernet-Holenia • Erik G. Wickenburg • Guido Wieland

Soll man Kritiker ohrfeigen?

Eine FORVM-Umfrage

Es begab sich vor kurzem in Wien, daß die oben gestellte Frage von der Schauspielerin Käthe Dorsch via facti und zu Lasten des Kritikers Hans Weigel mit „Ja“ beantwortet wurde. Die gegenständliche Seite der Angelegenheit wird demnächst die Gerichte beschäftigen; für uns war sie nicht Gegenstand, sondern Anlaß einer kleinen Umfrage, und auch den Angefragten kam es größtenteils nicht darauf an, das selbstverständliche „Nein“ ausdrücklich vorzubringen und zu begründen, sondern der gestellten Frage einige über den Anlaß hinausgehende Aspekte abzugewinnen. Die Standorte, von denen aus das geschah, demonstrieren erst so richtig, wie viele Seiten die Position der Kritik, des Kritikers und der von ihm Kritisierten aufweist. Dabei ist auf die eigentliche Problematik des Kritikeramtes noch gar nicht eingegangen worden; das wird, unabhängig vom hier vorliegenden Anlaß, in einem der nächsten Hefte geschehen. — Hier die Stellungnahmen für diesmal:

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
1956
, Seite 184
Autor/inn/en:

Alexander Lernet-Holenia:

Erik G. Wickenburg:

Erik Graf Wickenburg, Korrespondent der „Welt“, Hamburg, und anderer deutscher Zeitungen, Mitarbeiter des Österr. Rundfunks und der „Presse“; u. a. Verfasser des im Otto Müller Verlag erschienenen Buches „Die Begleiterin“.

Christian Broda:

Dr. jur., Mitglied des Parteivorstandes der SPÖ, Bundesminister für Justiz.

Guido Wieland:

Eduard Castle:

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