FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1982 - 1995 » Jahrgang 1983 » No. 352/353
Lotte N.

Lieber Norbert

nach branchenüblicher quasi-dreimonatiger Probezeit bin ich zu dem Schluß gekommen, daß ich das Sekretariat nicht schaff aus folgenden Gründen:

  1. 80% die Arbeit selbst. Mein Kopf kommt mir dabei vor die Anzeigetafel eines „Flippers“ klickklick ratatata stop wichtig nochmal ui, was vergessen zimpertimper ruckruck telefon läutet ratatata husch der will was die will was hui was wollte ich jetzt
    — TILT —
    wichtig dringend wichtig — wird das recht sein, wird er keppeln?
    Es ist mir zu viel Qualität.
    Qantität von Arbeit kann ich leichter bewältigen.
  2. 10 % Deine bösen Zetteln — siehe umseitige Norbert-Beschimpfung [von mir unterdrückt — G.O.]
  3. 4% Das Nichthineinfühlenkönnen der Anderen in diesen streßigen Job, daher meine Aggressivität, die ich nicht will.
  4. 4% die elektronischen Ungetüme Schreibmaschine und Telefonanrufbeantworter.
  5. 2% fühl ich mich in dem Zimmer nicht wohl.

Ich bitte Dich also, zu meiner frührigen Tätigkeit, helfen, wo’s grad nötig ist, ca. 10 Wochen durchschnittlich, mit einigen Malen wochenlangem Ausflippen im Jahr, zurückkehren zu dürfen.

Lotte

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Erstveröffentlichung im FORVM:
April
1983
, Seite 45
Autor/inn/en:

Lotte N.:

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