FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1958 » No. 57
Oskar Maurus Fontana • Eugen Gürster • Willy Haas • Felix Hubalek • Kurt Kahl • Walther Karsch • Rudolf Krämer-Badoni • Leopold Lindtberg • Siegfried Melchinger • Jürgen Rühle • Oscar Fritz Schuh • Gody Suter • Hans Weigel

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Erstveröffentlichung im FORVM:
September
1958
, Seite 329
Autor/inn/en:

Hans Weigel:

Oskar Maurus Fontana:

Felix Hubalek: Geboren 1908 in Wien, gestorben 1958 ebenda. Journalist, Schriftsteller. Nach Tätigkeit im Buchhandel und als Druckereiarbeiter wurde Hubalek Journalist bei der Arbeiter-Zeitung (1934 entlassen, 1938 illegale Tätigkeit und Einlieferung in ein Konzentrationslager). Ab 1945 war Hubalek wieder journalistisch tätig (Kulturredakteur der Arbeiter-Zeitung, Ressortchef für Kunst und Kultur); gleichzeitig war er Chefredakteur der Sozialistischen Kulturzeitschrift Die Zeit und Mit-Herausgeber des FORVM. Er schrieb Lyrik und Essays sowie den Roman „Die Ausweisung“ (1962).

Willy Haas: Willy Haas, zur gleichen Generation und in seiner Jugend zum gleichen Prager Kreis gehörig wie Franz Kafka, ging später nach Berlin und zählte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu den markantesten Literaturkritikern Deutschlands; in der von ihm geleiteten Wochenschrift „Die Literarische Welt“ setzte er sich besonders für junge Talente und für noch unbekannte ausländische Autoren ein. Er lebt jetzt in Hamburg und hat im Rahmen der von Max Brod besorgten Gesamtausgabe der Werke Franz Kafkas (S. Fischer Verlag, Frankfurt) die „Briefe an Milena“ herausgegeben.

Oscar Fritz Schuh: Prof. Oscar Fritz Schuh, Schöpfer beispielhafter Operninszenierungen in Wien und Salzburg (wo heuer unter seiner Regie „Cosi fan tutte“ und „Penelope“ gegeben werden), läßt seine Theatererfahrung seit einem Jahr fast gänzlich dem Schauspiel zugute kommen: er leitet das Berliner „Theater am Kurfürstendamm“, das er zu einer der interessantesten Sprechbühnen Deutschlands gemacht hat.

Walther Karsch:

Leopold Lindtberg:

Siegfried Melchinger:

Kurt Kahl: Wohl der jüngste unter den Wiener Theaterkritikern, beschäftigt sich in seinen vorwiegend in der „Arbeiter-Zeitung“ erscheinenden Kritiken immer sehr ernsthaft und verantwortungsbewußt mit den Problemen der Wiener Kellertheater. Im Anschluß an den Bericht Heinrich Schnitzlers über die Förderung des Theaternachwuchses in Amerika mag sein Aufsatz überdies zu reizvollen Vergleichen anregen.

Eugen Gürster: Essayist und Kulturkritiker, angesehener Mitarbeiter der „Neuen Rundschau“, des „Hochland“ und anderer Zeitschriften, ist Kulturattaché an der Botschaft der Deutschen Bundesrepublik in London.

Rudolf Krämer-Badoni:

Jürgen Rühle:

Foto: Von OstWest - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63488419

Gody Suter:

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