FORVM » AutorInnen

Reinhard Priessnitz

Beiträge

Reinhard Priessnitz

Ballade II

Dezember
1985

Adalbert Krims • Reinhard Priessnitz
FORVM DES FORVMS

Austritt • Dank • Neuwahl

Juli
1974

Reinhard Priessnitz

schluß!!

September
1973

Reinhard Priessnitz

Was meinte Wittgenstein eigentlich?

Dezember
1972

Reinhard Priessnitz

Keaton, Komik, Kommunikation

Zur Retrospektive im Österr. Filmmuseum
Juli
1972

Friedrich Geyrhofer • Lutz Holzinger • Günther Nenning • Heidi Pataki • Reinhard Priessnitz • Peter Sagerschnig • Rudolf Schönwald • Michael Siegert • Michael Springer • Wilhelm Zobl

Gegen Treibjagd auf Spartakus

Erklärung der Gesellschaft der Redakteure des NEUEN FORVM
Februar
1972

Wir appellieren an die Regierung, die Justiz, die Polizei und die Massenmedien vor einer Kriminalisierung der Gruppe „Spartakus“. Der gegenwärtige Kurs der gerichtlichen und polizeilichen Maßnahmen steuert auf einen Punkt hin, wo politische Aktionen mit Gefängnis bestraft werden. Die von der (...)

Reinhard Priessnitz
Kritisches Lexikon

Friedrich Achleitner

Oktober
1971

Reinhard Priessnitz

Georg Trakl

Dezember
1970

Reinhard Priessnitz
Kritisches Lexikon: Literatur

Hans Carl Artmann

Juli
1970

Reinhard Priessnitz

Meinetwegen, fuck you!

März
1970

Reinhard Priessnitz
Kritisches Lexikon: Literatur

Thomas Bernhard

März
1970

Reinhard Priessnitz

freudenkelch und gnadenspender

Februar
1970

o süße wollust‚ wo ist nicht dein reich! d. a. f. de sade, la philosophie dans le boudoir

Reinhard Priessnitz

schürrers dichterleben

Februar
1970

Reinhard Priessnitz

nitsch und sein theater

Januar
1970

Reinhard Priessnitz

Wahnsinn von Staats wegen

November
1969

Reinhard Priessnitz

Pro domo et mundo

Oktober
1969

Reinhard Priessnitz

Kulturrevolution im Spätkapitalismus

Mai
1969

Die in letzter Zeit auftauchenden Theorien, Kunst in Hinblick auf Revolution abzuhandeln, haben, mehr oder weniger resultatlos, beide Begriffe wechselseitig mißbraucht. Wurde einerseits die Revolution wieder zum Leben formuliert, wurde andererseits der Kunst der Tod bescheinigt; kam jene dazu, (...)

Reinhard Priessnitz

Ballade I • Ballade II

März
1969

Reinhard Priessnitz

Hat Literatur noch Zukunft?

März
1969

Reinhard Priessnitz

Kränze für die Literatur

Februar
1969

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Sozialisierung und Verlag
Januar
1969

Das Verdikt der Verlage, mit Literatur nach Gutdünken zu verfahren, während diese selbst, anstatt ihre eigene Geschichte zu evalvieren, aus dieser ihrer Not auch noch eine Untugend zu machen bereit ist, indem sie der Verlagsgeschichte als Faktotum dienlich wird, hat — immerhin seit der letzten (...)

Reinhard Priessnitz

Provokationen

In Sachen Nobelpreis
November
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Edition Hanser
Oktober
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Bestseller
August
1968

Reinhard Priessnitz • Reinhard Urbach

Die trockene Wissenschaft

Germanistica
Juni
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

(Österreichische Lesebücher)
Juni
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Kriminalromane
Mai
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Texte und Lyrik
März
1968

Reinhard Priessnitz

Provokationen

Neuerscheinungen: Prosa
Januar
1968

Reinhard Priessnitz bei Wikipedia

Grabmal von Reinhard Priessnitz, 2020, auf dem Pötzleinsdorfer Friedhof

Reinhard Priessnitz (* 27. Oktober 1945 in Wien; † 5. November 1985 ebenda) war ein österreichischer Dichter und Essayist.[1]

Reinhard Priessnitz arbeitete unter anderem als Redaktionssekretär der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ (bis 1968), ab 1968 als Redakteur beim „Neuen Forum“, wo er aufgrund der sogenannten „Aktionismusdebatte“ 1974 zurücktrat, als Lektor bei der „edition neue texte“ (1976–1983) und als Lektor beim Wiener Medusa-Verlag 1983–1985. Ab 1982 war Priessnitz Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Kunst in Wien und an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Seit 1966 publizierte er Gedichte, Prosastücke und Essays in Literaturzeitschriften und Anthologien, ab 1976 schrieb er regelmäßig für das Feuilleton der Wiener Tageszeitung „Die Presse“. vierundvierzig gedichte bleibt jedoch seine einzige Buchveröffentlichung zu Lebzeiten. Die Texte für dieses Werk wurden zwischen 1964 und 1978 von Priessnitz verfasst. Sein poetisches Werk umfasst neben dem Gedichtband nur wenige Texte und etwa 40 weitere Gedichte. Priessnitz war Gründungsmitglied der Grazer Autorenversammlung (1973) und des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie (seit 1978).

Priessnitz war seit 1974 mit der Fotografin Cora Pongracz verheiratet.[2] Er starb an einem Krebsleiden und wurde in Wien auf dem Pötzleinsdorfer Friedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab (Gruppe B, Reihe 8, Nummer 118)[3] bestattet.[4]

Vom österreichischen Bundeskanzleramt wird seit 1994 der Reinhard-Priessnitz-Preis jährlich an Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren verliehen.[5]

  • vierundvierzig gedichte. Herausgegeben von Heimrad Bäcker, G., Linz, Wien 1978 (3. Aufl. Linz, Wien 1986 = werkausgabe reinhard priessnitz, hg. v. Ferdinand Schmatz, Bd. 1; 4. verbesserte Auflage, hg. v. Ferdinand Schmatz, Graz-Wien 2004)[6][7]
  • fünf prosastücke. Herausgegeben mit einem Nachwort von Ferdinand Schmatz. Linz, Wien 1987 (= werkausgabe, Bd. 2)
  • malerei, plastik etc. aufsätze. Herausgegeben von Ferdinand Schmatz. Linz, Wien 1988 (= werkausgabe, Bd. 3/1)
  • literatur, gesellschaft etc. aufsätze. Herausgegeben von Ferdinand Schmatz. literaturverlag droschl, Graz und Wien 1990. ISBN 3-85420-269-5. (= werkausgabe, Bd. 3/2)
  • texte aus dem nachlass. Herausgegeben von Ferdinand Schmatz unter Mitarbeit von Thomas Eder, mit einem Nachwort von Jörg Drews. G., Übs., Pr., Hsp., Theaterst., Aufs., Ess., Interviews, Graz, Wien 1994 (= werkausgabe, Bd. 4).

Einzelnachweise

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  1. Literaturhaus Wien: Priessnitz Reinhard. Abgerufen am 23. März 2019.
  2. Christa Benzer: Cora Pongracz: Aufbruchstimmung im Nachkriegsmief. In: Der Standard vom 23. Oktober 2015
  3. Reinhard Priessnitz in der Verstorbenensuche bei friedhoefewien.at
  4. Schuldt: Zum Tod von Reinhard Priessnitz: Radikaler. In: Die Zeit. 15. November 1985, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 23. März 2019]).
  5. Hermann Korte (Hrsg.): Kindler Kompakt. Österreichische Literatur der Gegenwart. J.B.Metzler, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-05518-7, S. 131.
  6. Reinhard Priessnitz – Literaturverlag Droschl. Abgerufen am 23. März 2019.
  7. Reinhard Priessnitz: vierundvierzig gedichte. In: planetlyrik.de. 28. Juli 2010, abgerufen am 23. März 2019.

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