Peter Jirak
1939 geb. in Marburg/Drau‚ Studium der Malerei bei Gütersloh (Wien) und Hegedusic (Zagreb), Studium der Philosophie an der Wiener Universität, dissertierte über „Den Staatsbegriff bei Hegel und Marx“, war ein Rädelsführer der Neuen Linken (SOS, Sozialistischer Österreichischer Studentenbund, später FNL, Föderation Neuer Linker) an der Wiener Universität, 1968. Später Lektor bei Luchterhand, wo auch die Gesammelten Werke von Georg Lukács erschienen. Gastrosoph und Vorsitzender der Slow-Food-Bewegung, lebt in Wien und Norditalien.
Beiträge
„Freundlicher Faschismus“ in USA? JIRAK: Sie sagten einmal: Gäbe es heute einen vernünftigen faschistischen Diktator, er würde sich das amerikanische System als Herrschaftsinstrument erwählen. CHOMSKY: Ich glaube nicht, daß es ernsthafte Aussichten auf Faschisierung in den USA gibt, (…)
I. Betrieb und Wohnung In den letzten drei Jahren verschärfte sich der Klassenkampf in Italien, indem er sich auf alle großen Industrieregionen ausdehnt: Pirelli/Mailand, Fiat/Turin, Rhodia Verbania, Alfa/Innocenti, Siemens/Mailand, Piaggio/Pontedera, und in den Betrieben von Italsider in (…)
I. Intellektuelle als Verräter Angesichts der schamlos offenen Taktik, mit der die Monopolbourgeoisie versucht, die ihr Herrschaftssystem bekämpfenden Kräfte sich einzuverleiben und für ihre eigenen Zwecke nutzbar zu machen, erscheint die Verleihung des Goethepreises an Georg Lukács als (…)