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Iran

Beiträge

Carsten Colpe

Das Füllhorn des Schah

Epilog zu den Feiern von Persepolis
November
1971

C. C. ist Professor für Iranistik an der Freien Universität Berlin. Er lehnte eine Einladung des Schahs zu den Feiern von Persepolis ab. Den nachfolgenden Text sprach er auf der Pressevollversammlung der Literaturproduzenten, 16.10.1971, auf der Frankfurter Buchmesse vor 800 Teilnehmern. (...)

NF-Dokumentation

Araber gegen Scheichs

Soziale Revolution in Südarabien
März
1974

Tag für Tag lesen wir in den westlichen Zeitungen, daß uns ‚‚die Araber“ das Öl absperren. In rassistischer Manier werden die Scheichs mit den von ihnen ausgebeuteten Untertanen in einen Topf geworfen. In Wirklichkeit ist der „Ölboykott“ eine Fiktion, ein Paravent, hinter dem sich die Scheichs mit den (...)

NF-Dokumentation

Unser neuer Kaiser Resa

März
1974

Während in Westeuropa (Frankreich, England) der Rassismus bereits öffentlich Orgien feiert, konzentriert man sich in Mitteleuropa (BRD, Österreich) noch auf die studentische Vorhut. Die Ölkrise, sprich das Bündnis der westlichen Konzerne mit den feudalen Herrscherklassen des mittleren Ostens, bietet (...)

Josef Dvorak

Der verborgene Imam

Religion und Revolution in Persien
März
1979

Gottesstaat Iran? Schah Reza Pahlewi besitzt keinerlei Rückhalt mehr im Volk. Das haben die Massendemonstrationen am Aschuratag (11. Dezember 1978), dem Märtyrer-Prozessionstag des schiitischen Islams, aller Welt deutlich vor Augen geführt. Das Regime stützt sich nur mehr auf die von den USA mit (...)

Wolfgang Kraushaar

SAVAK in Frankfurt

Wie die deutsche Polizei den Schah retten wollte
März
1979

Vor zehn Jahren, im April 1969, sollte der persische Student Ahmad Taheri aus der Bundesrepublik in den Iran ausgewiesen werden, weil er sich an einem Universitätsstreik beteiligt hatte. Die drohenden Folterungen der iranischen Geheimpolizei Savak vor Augen, schnitt er sich auf dem Transport zum (...)

N. B. Azizi

Der Schah & die Familien

Eine Wienerin erlebt die Revolution in Teheran
Juli
1979

Eigentlich bin ich Malerin, so daß Schreiben nicht in meinen Arbeitsbereich fällt, aber ich möchte trotzdem meine Version (die sicher nicht objektiv ist) über die Ereignisse im Iran zur Diskussion stellen. Ich war vor ungefähr zehn Jahren das erste Mal auf Familienbesuch dort (mein Vater ist Perser, (...)

Uli Trostowitsch

Linke im Eck

Persien nach der Revolution
Juli
1979

Der Verfasser, ein westdeutscher Linker, der an Persien interessiert ist, besuchte das Land nach der Revolution. Sein Fazit: vom Westen sieht alles anders aus, wir neigen dazu, unser Modell auf den Orient zu übertragen. Gemütliche Bewaffnete Noch auf dem Flug von Moskau nach Teheran hatten wir (...)

Uli Trostowitsch

Die rote Blume geht wieder in den Untergrund

Interview mit dem persischen Schriftsteller Nasi Khaksa
September
1979

Wir besuchten den iranischen Schriftsteller Nasi Khaksa in seinem Haus in der Hafenstadt Abadan, einem Zentrum der persischen Ölindustrie. Unter Pahlevi hatte Nasi Khaksa als Dorfschullehrer gearbeitet. Er schrieb Gedichte und Prosa, nach deren Bekanntwerden er von der SAVAK eingesperrt und (...)

Uli Trostowitsch

Koran und Coca-Cola

Irans Kultur und Verfassung nach der Revolution
September
1979

Plastikgondeln aus Venedig In unseren Breiten hört man viel von der Islamisierung. Aber zum ersten Eindruck in Teheran und den anderen iranischen Großstädten gehört die Vormacht von Madison Avenue. Khomeini-Bilder und religiöse Parolen rahmen riesige Plakatwände ein, die für Konsumgüter werben. (...)

Maria Antonietta Macciocchi

Mullarchie

Reise durch die persische Revolution
September
1979

Am 8. und 10. März dieses Jahres war es in Teheran zu Frauendemonstrationen gekommen. Kurze Zeit später bereiste eine Delegation vom Internationalen Komitee für die Rechte der Frau (Präsidentin Simone de Beauvoir), von Paris kommend, den Iran: 18 Journalistinnen, Politikerinnen, Fotografinnen aus (...)

Michael Siegert

Aufforderung zum Tanz

Januar
1980

Teilung Persiens zwischen US und SU? Der weihnachtliche Sowjeteinmarsch in Afghanistan ist von den Chinesen mit Hitlers Einfall in Österreich im März 1938 verglichen worden. Schwejk sagt zwar, man soll niemand mit niemand vergleichen, aber wenn Breschnew Hitler ist, also auf Hitlers Spur in eine (...)

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