Zur Sprache gebracht
Ernst Krenek zählt zu jenen wenigen Musikern, für die das Wort mehr als ein bloßes Hilfsmittel ihrer eigentlichen Betätigung ist, mehr als das Material für einen gelegentlichen Lieder- oder Operntext. Vielmehr hat sich Krenek auf dem Gebiet der Literatur und zumal des Essays eine durchaus eigenständige Heimatberechtigung erworben. „Zur Sprache gebracht“ ist der Titel eines Bandes gesammelter Essays, der als erster Teil einer Gesamtausgabe des literarischen Werks von Ernst Krenek demnächst bei Langen-Müller in München erscheint. Der junge Wiener Musikschriftsteller und Kritiker Friedrich Saathen hat den Band betreut und rnit einer Einleitung versehen. Im nachfolgenden einige markante Formulierungen des Autors, der auch im FORVM schon manches „zur Sprache gebracht“ hat.
