FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1982 - 1995 » Jahrgang 1982 » No. 337/338
Heidi Pataki

Tyrol zu bunt

Streiflichter aus dem Heiligen Land

Gaismaier gegen Andreas Hofer

Innsbruck im Winter: von Kufstein kommend, stets Fels und Beton im Blick, fühlt man sich hier in einen Mantel- & Degen-Film versetzt. Was für eine glanzvolle Kulisse! Nur die Dimensionen erscheinen verzerrt. Auf engem Raum, in der Altstadt, drängen sich die Prachtbauten; Triumphbögen, die wie Denkmäler eines größenwahnsinnigen Potentaten wirken; nahedran das »Schwurgericht«, ein kasernenartiger Riesenkasten, und gleich daneben, ebenso kommißmäßig, das Haus des »Tiroler Turnervereins«. Im Hintergrund die hochaufgetürmten Felsmassen der Nordkette, drohend wie Gefängniswärter, und als Gegenstück dazu, eine Art künstlicher Südkette, die Betonburgen des Olympischen Dorfs ...

Vorm »Goldenen Dachl« verkaufen junge Leute das Rote Dachl, ihre Alternativzeitung. Auch im tiefschwarzen Tirol, wo noch vor zwanzig Jahren im Gedenken an Andreas Hofer ein Ehrenkreuz an die Jungfrau Maria verliehen wurde, beginnt die Jugend zu rebellieren — gegen die autoritären Rauschebärte, die skrupellosen Profiteure des Fremdenverkehrs, die widerwärtigen Fossilien in der Landespolitik. Hier päppelt man nicht nur den Mythos vom Andreas Hofer, es gibt auch sein gewissermaßen linkes Pendant, den Michael Gaismaier, einen Bauernführer, der vor 450 Jahren im Bauernkrieg abgemurkst wurde. Die Michael-Gaismaier-Gesellschaft gibt jedes Jahr einen Kalender mit kritischen Beiträgen zur Tiroler Situation heraus.

Engagierte Theaterleute spielen grade in ihrem Keller erst- & einmalig in Österreich ein Stück des DDR-Autors Heiner Müller: Macbeth: Warum ausgerechnet den Macbeth? Sie sagen: »Weil wir uns hier genau in der gleichen Lage wie im Stück fühlen — Figuren, die sich in einem total geschlossenen System bewegen!« Eine junge Schauspielerin vom »Theater am Landhausplatz«, dem anderen Kellertheater in Innsbruck, erzählt von ihren Erlebnissen mit dem Stück »Was heißt hier Liebe?« der Berliner Roten Grütze: gegen »Privatexorzismen« und gefährlichere Drohungen muß ihre Gruppe sich behaupten (sehe Kasten).

Jodeln & Antisemitismus

Hausbesetzungen! Heutzutage das unerläßliche Indiz einer aktiven Jugendbewegung; die Premiere hat auch in Innsbruck schon stattgefunden. Im Juni vorigen Jahres wurde ein Haus in der General-Eckart-Straße besetzt, die Leute konnten sich immerhin zehn Tage lang drin halten, bis es von der Polizei gestürmt wurde (immerhin länger als in Wien, wo die bisher erste & letzte Hausbesetzung bloß ein paar Stunden dauerte ...). Den Tiroler Jodel- & Jubelorganen blieb die Luft weg: da kommt was rauf, da rührt sich was, das nicht mehr so einfach unter den Tisch zu fegen ist!. Nirgendwo sonst wäre solch ein schroffer, unerbitterlicher Gegensatz zwischen dem offiziellen Bild, der reaktionären Fassade dieser Stadt und ihren Dissidenten, dem kritischen Underground, denkbar.

Intellektuelle und Linke meiden bekanntlich Innsbruck wie der Teufel das Weihwasser. Kein Wunder! Was man so an Neuigkeiten von hier aus hört lauter Hiobsbotschaften. Ziegelstadl-Affäre! (Als die Büttel einen Burschen wegen einer Lappalie in den Kotter steckten und ihn dort vergaßen, bis er beinahe tot war.) Antisemitismus in der Tiroler Tageszeitung! (Als ein Leitartikler dieses Blattriesen die »Zerstörung der Tabus durch jüdische Geister« und noch Schlimmeres konstatierte.) Mehr Geld für Ärzte! Mehr Waffen fürs Bundesheer! Weniger »Zersetzendes« in der Literatur!

Derart menschenfreundliche Forderungen kommen oft aus Innsbruck, dem natürlichen Tagungsort für rechte Couleurs aller Schattierungen: Ärztekammerfunktionäre, Generäle, hinterwäldlerische Dichterbünde ... Hier sitzt zum Beispiel der berüchtigte »Turmbund«. Alle Bundesländer haben ihre Archive für eine staatlich geförderte Dokumentation über den Widerstand gegen den Faschismus (und Austrofaschismus!) in Österreich aufgetan; Tirol als einzige Ausnahme hat die Schubladen seines Landesregierungsarchivs vor den Historikern fest verrammelt. Keine der drei Parteien rührt einen Finger für den freien Zugang zu den Materialien, keine will sich wohl die Hand dran verbrennen. Im Tiroler Landesarchiv müssen wahre Giftschränke sein!

Ski-Semester an der Innsbrucker Uni

Innsbruck mit seiner ausgedehnten Universität ist eine Studentenstadt. 16.000 Studenten leben da, mehr als ein Zehntel der Bevölkerung. Viele davon kommen aus Vorarlberg, aus Oberösterreich; sie bilden sozusagen das studentische Fußvolk. Für sie ist die Wohnungsnot in Innsbruck katastrophal, man kriegt kaum Wohnungen, kaum Zimmer, und die Mieten sind ungeheuerlich. Häuser besetzen müßte man hier tatsächlich aus der Not heraus, und nicht nur zum Spaß! — das sagt ein überaus honett & adrett wirkender Schriftstellerkollege. Otto Hochreiter, von der Tiroler Tageszeitung nach dem Antisemitismus-Wirbel gefeuert (er unterschrieb einen Protestbrief), gibt Details übers Wohnen in Innsbruck: Er selber hätt’s ja noch gold mit seiner Neubauwohnung, 70m2, keineswegs luxuriös, in einem Haus, das vor 20 Jahren erbaut worden ist, und für die er 4300 Schilling Zins zahlt. Seine Freundin hauste lange Zeit in einem richtigen Rattenloch, Abbruchhaus, Fremdenpension drin, und zahlte dafür noch 1500 Schilling im Monat. Nur in Salzburg müßt’ man fürs Wohnen noch mehr blechen!

Übrigens kommt die Salzburger Schickeria mit Vorliebe nach Innsbruck zum Studieren; ihnen scheint die eigene Uni (mit ein bißchen KP-Anteil) offensichtlich zu links, und die hohen Mieten hier kratzen sie nicht; ebensowenig wie die Deutschen, die auf sogenannte Ski-Semester nach Innsbruck kommen.

Diese reichen Studenten wohnen in der Nähe der Universität, oder in den noblen Stadtteilen Saggen und Höttingerau, wo extra für sie moderne Anlagen (Tirolermund: Studentenlegebatterien) errichtet wurden, Garçonnieren, Eigentumswohnungen, Spekulationsobjekte. Dort bleiben sie auch vollständig unter sich, meiden jeden Kontakt mit den anderen Studenten, leben dort wie in einer Enklave — freilich der Reichen.

Besetztes Tirolerhaus

Die erste Hausbesetzung vom Vorjahr spielte sich in einer weniger vornehmen Gegend ab, in Reichenau. »In einer sehr entlegenen Straße ein sehr entlegenes altes Haus, das leerstand und abgerissen werden sollte«, erzählt Otto Hochreiter. »Vor allem Vorarlberger Studenten waren dran beteiligt, und natürlich auch die Gruppen um das KOMM (Kommunikationszentrum der Österreichischen Hochschülerschaft). Es sollte ja nur ein Signal gesetzt werden! Damit man tatsächlich einmal über die Wohnungssituation redet. Aber die Politiker sind überhaupt nicht drauf eingegangen. Dann wurden die Instandbesetzer polizeilich rausgeräumt aus dem Haus, und der Rundfunk hat fast so eine Art Direktübertragung der Räumung gebracht ... Wobei die Ironie darin bestand, daß ein Hausbesitzer über die Hausbesetzer berichtet hat! Und der Bericht war entsprechend, so im Tenor: ‚Zaah eahm auße ... Gut gemacht, Bulle!‘ Man hat dann versprochen, das Haus würde nicht abgerissen etc. Ein paar Wochen später konnte man dann in einem amtlichen Blättlein lesen: ‚Die Abbruchgenehmigung für das Haus in der General-Eckart-Straße 8 wurde dann und dann erteilt.‘ Das haben die Alternativgruppen im Amtsblatt entdeckt, haben ein Flugblatt gemacht und die Politiker zu Recht der Lüge geziehen. Das war’s! Das Ganze ist ohne Folgen geblieben. Die Besetzer haben gedacht, es genügt, wenn sie’s in Innsbruck so tun wie die Berliner!« Das autoritäre Gehabe à la tyrolienne hätte wieder mal gesiegt, und die Wohnungssituation bliebe nach wie vor die gleiche: beschissen.

Von den Studenten wird als besondere Attraktion das neuerrichtete Universitätsgebäude der Philosophischen Fakultät empfohlen: »Der aberwitzigste Bau seit 1945!« Es gehört zur Neuen Universität, die um die Jahrhundertwende entstanden ist; dazu gibt’s auch noch eine Alte Universität.

Dieser neu-neue Uni-Trakt liegt direkt am Inn, zu Füßen der Nordkette, und hat neun Geschosse vom Typ IBM-Haus, Beton & Glas. Vorne quer über die Eingangsfront eine scheußliche, kackgelb mit blau gefleckte, »tachistische« Emailwand. Klinker und Klunker, Flecken und Wölkchen ... In der Mitte des Hofs ragen ein paar scharfkantige, dünne Metallstangen aus dem Pflaster, an denen Milchglaslampen kleben; sie bilden einen Kreis, und man stößt leicht mit der Nase dagegen, wenn man sich’s nicht versieht. Die Augen in ein Buch gesenkt, könnt’ man da kaum spazierengehn! Sollen diese Pfeiler das Zusammenrotten einer rebellischen Studentenmenge verhindern? Das nennt sich dann »Gliederung des Raumes«. Im Mammutgebäude selbst kann sich kein Mensch orientieren, es ist so übersichtlich wie ein Labyrinth.

Vor der alten Neuen Universität steht ein Denkmal: ein bulliger, überdimensionaler Adler aus Bronze, unverkennbar seine Herkunft von der Münchner Bombastik. »Den Gefallenen der Universität«, und auf dem dreieckigen Granitsockel steht in Riesenlettern »Ehre« + »Freiheit« + »Vaterland«. Die Uni mit ihren düsteren Fassaden, ihren Fenstergittern erinnert irgendwie an die Psychiatrie ... Am Inn entlang, hinter der Universität, führt die Gschnitzer-Promenade; von hier aus kann man am besten das »gewaltige Bergpanorama mit seinen schneebedeckten Gipfeln« bewundern, unterbrochen in regelmäßigen Abständen von Wohntürmen, Typ Soziales, von denen manche elf, zwölf Stockwerke hoch sind.

Stickige Gebirgsluft

Besser nicht allzutief Luft holen in Innsbruck!, rät mir ein Grüner. »In Innsbruck ist ein Kessel-Klima: Wenn der Föhn geht, dann putzt er den Dreck weg. Wenn kein Föhn geht, dann drückt’s die Luft nach unten. Dann gibt’s hier manchmal fünf bis sechs Milligramm SO2 in der Luft. Im Ruhrgebiet wird bei diesen Werten Smogalarm gegeben. Und Innsbruck gilt immer noch als Luftkurort!«

Er verhaspelt sich, sagt »Luftschutz-Kurort«, wie Luftschutz-Keller ... »Es werden jeden Monat immer nur die Mittelwerte bekanntgegeben, die sehr gut sind, eben wenn der Föhn weht; sie liegen so bei 0,5 bis 0,7 Milligramm SO2. Von den Spitzenwerten aber hört niemand was.«

Die Flechten an der Wetterseite der Bäume sind ein untrüglicher Indikator für die Luftverschmutzung: »Bis zur Seegrube rauf, das liegt 2400 Meter hoch, gibt es keine gesunde Flechte mehr. Es gibt praktisch gar keine Flechten mehr dort!« Der Grund dafür? Die Inntalautobahn, die vielen anderen Autobahnen ringsum, generell der in Tirol so ungeheuer forçierte Straßenverkehr, nicht zuletzt durch den Olympiade-Größenwahn. Und es mag noch knüppeldicker kommen: durch den geplanten Bau von NATO-Straßen, die bei Imst durch das Obere Inntal verlaufen sollen.

Winter-Olympiade von 1964 in Innsbruck! Alles überschlug sich vor Begeisterung, Investitionseifer und Schuldenmachen. Der perenne Eduard Wallnöfer setzte übrigens seinen ganzen landesväterlichen Ehrgeiz darein, sämtliche zukünftigen Winter-Olympiaden nach Innsbruck zu verlegen ... Der Bau der beiden Olympischen Dörfer — sinnigerweise »O-Dorf Eins« und »O-Dorf Zwo« genannt — wurde damals auch als »Maßnahme zur Linderung der Wohnungsnot« motiviert. »Ein bloßer Vorwand. Reine Attrappe!«, sagen die Leute heute.

Slum im O-Dorf

»Das erste O-Dorf? Lapidarer geht’s nicht: man baut sieben Klötze, jeder genau zehn Stock hoch, ungefähr 300 Meter breit und dreißig Meter dick. Das zweite O-Dorf war dann etwas mehr gestaffelt und ein bißchen freundlicher bemalt, ist aber trotzdem unbewohnbar.« Ein steiler Zahn gehört dazu, zwanzig Stock hoch, den man von überallher immer im Blick hat, als neues Wahrzeichen Innsbrucks.

In O-Dorf 1 und O-Dorf 2 leben heute ungefähr 10.000 Leute. Eine komplette Satellitenstadt, das klassische Wohnsilo, nur mit dem Allernötigsten versehen — es gibt ein paar Einkaufcenter, und nahedran eine Volks- und Hauptschule (mit vielen verhaltensgestörten Kindern). Ansonsten schnurgerade Straßen, eintönig Block an Block, Auto an Auto. Kein Ort, wo die Leute zusammenkommen können, kein Zentrum, kein gemeinsamer Bezugspunkt: eine sozial tote Zone. »Ein gehobener, betonierter Slum!« Was die Sportler halt so für zwei Wochen brauchen, danach wurde gebaut. Jetzt wohnen aber die kinderreichen Familien drin. Sie werden vor allem in sogenannte Stadtwohnungen gequetscht — diese Wohnungen gehören der Stadt Innsbruck und werden zu einem durchaus unsozialen Zins vermietet.

»Handtücher extra bezahlen!«

Putzig und schmuck bei Tage, mit ihren schönrenovierten Fassaden und belebten Arkaden, verwandelt sich die Innsbrucker Altstadt des Nachts in ein verödetes, ungastliches Terrain, in dem nur noch Touristen & Türken umherirren. Diese Altstadt, einst das Musterbild einer Stadt überhaupt, ist kaputt. Es wohnen drin, wie man sich hier ausdrückt, »nur mehr die Ratten und die Gastarbeiter«. Und die Gastronomen! Und die Touristen in ihren Hotels! Eine recht ungewöhnliche Mischung immerhin. Keine »richtigen« Innsbrucker lassen sich hier mehr blicken, die sitzen in ihren relativ schönen, gewachsenen Stadtteilen wie Pradl oder Saggen, noch mit richtigen Villenvierteln, die nur an den Randgebieten in eine Wahnsinnsarchitektur übergehn. Für die Altstadt sollen ja bereits sogenannte Sanierungsprogramme bereitliegen — aber auf wessen Kosten so was immer geht, weiß man ja. Der Fremdenverkehr erzeugt eine neue Kapitalistenklasse. Die Konzentration des Kapitals geht langsam, aber sicher vor sich: Die Großen kaufen die verschuldeten Kleinen auf.

Mittlerweile wurden aus manchen einst renommierten Hotels in der Altstadt jämmerliche Bruchbuden, trotz ihrer vollmundig klingenden Namen, die so verlockend nach behäbigem, solidem Bürger- & Bauernstolz riechen: »Goldene Rose«, »Schwarzer Adler«, »Goldene Krone« ... In letzterem Hotel wohne ich: Einbettzimmer 250 bis 290 Schilling, je nach Saison. Entsetzlicher Gestank auf den Korridoren, knarrende Türen, die von selber nach außen aufgehn. Im großen, kalten, kaum heizbaren Bad eine Wanne, deren Brausezuleitung Fontänen sprüht, und für Damen nur ein einziges Klo auf dem langen Gang mit x-Zimmern. Immer muß ich dabei an einer versperrten Tür vorbei, auf der draufsteht: »DUSCHE. Handtücher sind extra zu bezahlen!« Überall hängen Auf- & Vorschriften im reinen Befehlston, unter Verzicht auf jede heuchlerische Höflichkeitsfloskel. »Hotelfremde Personen müssen das Zimmer bis 22 Uhr verlassen«, steht’s wie ein Menetekel an der Wand.

Würstl unterm Goldenen Dachl

Man wird als Gast überhaupt gern angeschnauzt! Bei der Rezeption ein verzweifelter Tourist, Franzose, keiner spricht hier französisch; doch er möchte sich ‚amüsieren‘, studiert alte Prospekte. »Ausflug in die Umgebung von Ibrk.« Jetzt im Winter gibt’s bloß einen »Bunten Tyroler Abend« in einem äußerst verdächtig aussehenden Restaurant, mit Eintritt, Konsumation, Folklore, pünktlich um 19.30 Uhr ...

Viele der teuren und schlechten Gasthäuser in der Altstadt schließen schon um neun, zehn, allerspätestens elf Uhr abends. Man kommt immer grad zum Abkassieren zurecht! Kein Essen mehr. Vorm »Goldenen Dachl« steht ein Würstelstand, als einzige Anlaufstelle ist er trotz Plastik-Frankfurtern und schalem Bier umlagert und längst vorm offiziellen Betriebsschluß um 2 Uhr früh restlos ausverkauft. Diese ärmsten Gastarbeiter! Und wir armen Touristen! In Innsbruck heißt’s einteilen, wie bei Karl Valentin: sich mit Mundvorrat eindecken und eine solide Verkleidung anlegen.

Marxistisches Seuchenzentrum in der Pfarre St. Joseph

Privatexorzismus im Heiligen Land

Aushang in der Pfarre St. Joseph in Innsbruck gegen die Theatergruppe, die das Stück der »Roten Grütze« aus Berlin »Was soll hier Liebe« gespielt hat:

Privat-Exorzismus, den jedermann unter Anwendung des Kreuzzeichens und Weihwassers gebrauchen darf und häufig über sich und andere, auch aus der Ferne, mündlich sprechen soll, namentlich zu Zeiten schwerer Versuchungen und Prüfungen, großer Furcht und Verwirrung, bei Anwandlungen von Ängsten und Verzweiflung, vor wichtigen Geschäften und Entscheidungen, vor feindlich gesinnten Menschen, insbesondere am Kranken- und Sterbebett:

Im Namen Jesu und im Namen Mariä, befehle ich euch, ihr höllischen Geister, weichet von uns (ihnen) und diesem (jenem) Orte und waget nicht wiederzukehren und uns (sie) zu versuchen (ihnen) zu schaden. Jesus! Maria! (3mal). Heilger Michael, streite für uns! Heilige Schutzengel, bewahret uns von allen Fallstricken des Bösen Feindes!

Segensspruch: Der Segen + des Vaters, die Liebe + des Sohnes und die Kraft des + Heiligen Geistes, der mütterliche Schutz der Himmelskönigin, der Beistand der heiligen Engel und die Fürbitte der Heiligen sei mit uns (dir, ihnen) und begleite uns (dich, sie) überall und allzeit! Amen.

Pater P. M. B.

O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.

Mit kirchlicher Druckerlaubnis.
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Rosenkranzsühnekreuzzug um den Frieden der Welt. F. d. Inhalt verantwortlich: Pater Petrus Pavlicek O. F. M., alle: Wien 1, Franziskanerplatz 4.

Betet und segnet immer wieder! In unserer Pfarre St. Joseph ist das Theater am Landhausplatz! Betet jeden Tag den obigen Privat-Exorzismus gegen die marxistische Theatergruppe (»Rote Grütze«)! Gebet, Werke der Sühne und Buße sind die erste, letzte und beste Hilfe gegen dieses Seuchenzentrum in der Pfarre St. Joseph!

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Februar
1982
, Seite 16
Autor/inn/en:

Heidi Pataki:

Studierte Zeitungswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; Gedichtband „schlagzeilen“, Suhrkamp 1968; Literaturkritik Hessischer Rundfunk u.a. ORF Studio Steiermark (Essays über jugoslawische Literatur „Über die Grenzen“); Übersetzungen aus dem Serbokroatischen, Englischen. Von 1970 bis 1980 Redaktionsmitglied des FORVM. Sie gehörte 1973 zu den Gründungsinitator/inn/en der Grazer Autorinnen/Autorenversammlung, ab 1991 war sie deren Präsidentin.

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