Die Autorin hat im Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft das Buch „Russlands Krieg gegen die Ukraine. Fakten und Perspektiven“ herausgebracht. Sie besuchte am 20.2.2024 im Rahmen der „Friedensreihe“ eine Veranstaltung im Aktionsradius Augarten. Im Anschluss blieb die Autorin noch zum Austausch mit anderen Teilnehmer/inne/n bei der Veranstaltung.
Im Gespräch über das Buch, das die Autorin mit zwei Besuchern führte, riss ihr einer der Herren das Buch aus der Hand, fuchtelte damit herum und wollte es trotz dezidierter Aufforderung seitens der Autorin nicht zurückgeben. Das geschah erst nach einiger Zeit. Der zweite Gesprächspartner drehte sich weg. Niemand hat die Autorin geschützt und unterstützt.
Es geht hier um eine degoutante Situation, die mehrere Ebenen beinhaltet:
Zum einen kann und darf es nicht angehen, dass ein Gespräch, auch wenn unterschiedliche Meinungen über ein Thema existieren, in einer physischen Attacke eskaliert. Das ist unwürdig und in einem Kontext, der sich „Friedensreihe“ nennt, an Zynismus nicht zu überbieten, hat nichts mit einem Meinungsaustausch zu tun, speist sich aus Hass und Hetze, befeuert von den Strategien, wie sie bedauerlicherweise aus dem Netz, den so genannten sozialen Medien, überschwappen.
Zum zweiten fühlte sich die Autorin auch als Frau bedroht.
Zum dritten ist es widerwärtig und feige, dass sich offenbar niemand verantwortlich gefühlt hat, die Autorin zu schützen und ihr beizuspringen, um die Situation zu entschärfen.
Die Generalversammlung
Wien, am 25.2.2024