FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1954 » No. 10
Peter Dürrenmatt • Benedikt Kautsky • Alfred Maleta

Sinn und Unsinn der Wahlpropaganda

Die Frage nach „Sinn und Unsinn“ der Wahlpropaganda ist nicht nur eine Frage nach Nutzen oder Nutzlosigkeit. Sie zielt zugleich nach grundsätzlichen Problemen der politischen Lebensbedingungen, unter denen ein Volk propagandistisch bearbeitet wird, und sie ist weder mit dem Klischee der Gleichgültigkeit — „es ist sowieso alles Schwindel“ — abzutun, noch mit dem Klischee der Befriedigung darüber, daß unbeschränkte Propaganda schließlich nur ein Zeichen unbeschränkter politischer Freiheit sei (eine Befriedigung, die in Staaten mit diktatorischer Erfahrung freilich verständlich ist). Es mag für unsre Leser ebenso reizvoll sein, die Übereinstimmungen und Divergenzen der drei nachfolgenden Aufsätze festzustellen, wie es für deren Verfasser reizvoll war, das gestellte Thema zu behandeln.

Dr. Alfred Maleta, der Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei, hat sich im FORVM schon bei einer früheren Gelegenheit (zur Frage des Österreichischen Rundfunks) geäußert. Dr. Benedikt Kautsky, den wir mit großem Stolz zu unsern ständigen Mitarbeitern zählen, gilt füglich als einer der repräsentativen Köpfe der österreichischen Sozialisten. Peter Dürrenmatt (nicht zu verwechseln mit dem auch in Wien bekannten Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt) ist Chefredakteur einer der angesehensten Schweizer Zeitungen, der „Basler Nachrichten“.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Oktober
1954
, Seite 11
Autor/inn/en:

Benedikt Kautsky:

Benedikt Kautsky lehrt an der Otto-Möbius-Schule in Graz. Er ist der Sohn Karl Kautskys, eines der Gründer und Führer der österreichischen Sozialdemokratie, und seinerseits einer der angesehensten Theoretiker der heutigen SPÖ.

Alfred Maleta:

Peter Dürrenmatt:

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