FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1965 » No. 137
Michael Scharang

Robert Musils theatralische Sendung

Wenn nachstehend abgedruckte Analyse von Robert Musils „Schwärmern“ fürs erste ebenso schwer zugänglich ist wie Musils Stück selbst, mag dies einerseits im Wesen des Stückes begründet sein, anderseits in der geistigen Herkunft des Autors Michael Scharang, der Philosophie und Theaterwissenschaft studiert und an eigenen dramatischen Versuchen arbeitet. Seine Ansichten über Musils Gedanken-Theater sind manchen Grundsätzen des absurden Theaters so ähnlich, daß uns die Entdeckung einer geistigen Verwandtschaft nicht ausgeschlossen erscheint.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
1965
, Seite 255
Autor/inn/en:

Michael Scharang: Geb. 1941 in Kapfenberg, Steiermark. Studierte in Wien Philosophie und Theaterwissenschaften, Dr. phil. Neben Hörspielen und Essays veröffentlichte er die Bücher „Verfahren eines Verfahrens“ (1969), „Schluß mit dem Erzählen und andere Erzählungen“ (1970) und „Zur Emanzipation der Kunst“ (1971). Lebt in Wien.

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