Peking-Oper und Kulturrevolution
Wenn die Auseinandersetzungen um eine materialistische Kunsttheorie nicht bloß ästhetisches Planspiel bleiben sollen, haben sie sich an der Praxis der sozialistischen Staaten zu orientieren. Die unmittelbaren künstlerischen Konsequenzen, die aus der „Großen Proletarischen Kulturrevolution“ gezogen wurden, hat man bisher im Westen ignoriert. H. L.s Beitrag ist der erste Versuch, die Veränderungen auf dem Gebiet der Peking-Oper zu beschreiben. H. L., Jahrgang 1939, studierte Musikwissenschaft, Slawistik und Germanistik. Er lebt heute als freier Publizist in Bremen. 1969 erschien seine Schrift „Zur politischen Bildung in der Bundeswehr“. Er ist Redaktionsmitglied der „Sozialistischen Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft“ (siehe auch das China-Heft dieser Zeitschrift, Nr. 8/9 1971). Schallplatten und Textbücher von Peking-Opern können direkt aus China bezogen werden: Guozi Shudian, China Publications Centre, P. O. Box 399, Peking, China.
