FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1982 - 1995 » Jahrgang 1988 » No. 415/416
Rudolf Burger

Lob der Niedertracht

Schon der Titel ist eine Provokation, noch mehr der Inhalt — wo man doch gern einen Verfall der Moral beklagt, in sexualibus vor allem der Papst, und, mehr in politicis, ausgerechnet ein Waldheim; in schöner Übereinstimmung mit einer Journalistik, deren Infamiemonopol wg. Barschel u. ä. sich ziemlich akut gefährdet sieht.

Zu Infamie siehe Knoll, im vorigen Heft, und Staufenberg in diesem; schon weil, siehe F. Th. Vischer, „das Modische sich immer von selbst versteht“, wird im Herbst die Neue Liederlichkeit munter fortdiskutiert. Red.

P. S.: Den vorstehenden Text unseres Beirats R. B. erhielten wir bereits gesetzt (danke!), von dem Verlag, wo er demnächst in einem Buch erscheint, als einer der bislang unpublizierten Texte: In: Rudolf Burger, Vermessungen. Essays zur Destruktion der Geschichte. Ca. 256 Seiten, öS 220/DM 35/SFr 28 Sonderzahl Verlag, Wien 1988 (September)

FORVM des FORVMs

Vorgeschaltete Moderation

Dieses Forum ist moderiert. Ihr Beitrag erscheint erst nach Freischaltung durch einen Administrator der Website.

Wer sind Sie?
Ihr Beitrag

Um einen Absatz einzufügen, lassen Sie einfach eine Zeile frei.

Hyperlink

(Wenn sich Ihr Beitrag auf einen Artikel im Internet oder auf eine Seite mit Zusatzinformationen bezieht, geben Sie hier bitte den Titel der Seite und ihre Adresse bzw. URL an.)

Werbung

Erstveröffentlichung im FORVM:
Juli
1988
, Seite 46
Autor/inn/en:

Rudolf Burger:

Rudolf Burger wurde am 8. Dezember 1938 in Wien geboren. Er absolvierte ein Physik-Studium an der Technischen Universität Wien und arbeitete anschließend als Assistent am Institut für angewandte Physik (wo er 1965 promovierte) sowie am Ludwig-Boltzmann-Institut für Festkörperphysik und im Bereich der Forschungsplanung am Battelle-Institut in Frankfurt/Main.
Ende der 1960er Jahre war Burger außerdem im Planungsstab des deutschen Wissenschaftsministeriums in Bonn tätig. Von 1973 bis 1990 leitete er die Abteilung für sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung im Wissenschaftsministerium in Wien. 1979 habilitierte sich Burger für Wissenschaftssoziologie. 1987 kam er als Professor an die Hochschule für angewandte Kunst in Wien, wo er 1991 Vorstand der Lehrkanzel für Philosophie wurde. Von 1995 bis 1999 war Rudolf Burger Rektor der Universität für Angewandte Kunst; 2007 wurde er emeritiert.

Lizenz dieses Beitrags:
Copyright

© Copyright liegt beim Autor / bei der Autorin des Artikels

Diese Seite weiterempfehlen

Themen dieses Beitrags