FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1980 » No. 317/318
Heidi Pataki

Hoppla, wir sterben!

NDP-Burgers Auftritt in Perchtoldsdorf

Am 18. Mai 1980 ist Bundespräsidentenwahl, für die nächsten 6 Jahre. SPÖ-Kandidat ist wieder Rudolf Kirchschläger; sein Widerpart ist Willfried Gredler von der FPÖ. Norbert Burger von der NDP will auch mitmischen: am 15. März organisierte die Kameradschaft Prinz Eugen für ihn eine Veranstaltung in Perchtoldsdorf bei Wien.

Die Neronen von Perchtoldsdorf

Der goldene Palast Neros in Rom ist eine Ansammlung von Ruinen, verwahrlost und verdreckt, kein Schild weist den Weg, und er wird nicht restauriert; Abfallhaufen besetzen das Gelände. Die Römer haben es Nero bis heute nicht verziehen, was er der Stadt einst angetan hat. Hier, in dieser öffentlichen Kloake treiben sich die Neofaschisten um: die Jungs von der MSI in schwarzen Blusen, kleben Plakate aufs Gemäuer (voll Symbolik: umgestürzte Fackeln ...), schmieren Parolen mit faschistischen Zeichen, in Nachbarschaft mit streunenden Hunden.

Die Neronen von Perchtoldsdorf sammeln sich an einem Samstagnachmittag Mitte März im Hinterstübchen vom Restaurant „Wienerwald“ am Platze: der „Bundespräsidentschaftskandidat Dr. Norbert Burger“ soll als Gast des hier ansässigen Hofrats Dr. Otto Roßkopf sprechen — so steht’s auf dem gelben Plakat beim Eingang. Zuvor hatten bloß handgeschriebene Zettel an den Bäumen der Umgebung drauf aufmerksam gemacht. Diskretion! Im kleinen Kreis seiner Kameraden, ohne viel Aufhebens mag Burgers Auftritt diesmal geplant sein.

Die Kellnerin konnte am Telephon keine Auskunft geben: Wie? Burger? Sie müßte erst fragen gehn, ob in der Perchtoldsdorfer Burg was los sei ...

Vielleicht war’s nur eine Kriegslist, vom Roßkopf ausgebrütet: Burger schmückt sich ja, wenn er sich als Präsidentschaftskandidaten ausgibt, mit fehlenden Federn, und Roßkopf selber hält sich tunlichst zurück. Vom ÖVP-dominierten Kameradschaftsbund längst wegen Extremismus ausgeschlossen (und das will was heißen!), verblieb ihm als letzte Stütze die „Kameradschaft Prinz Eugen“, mit der er samt ANR („Aktion Neue Rechte“) von Zeit zu Zeit durch die schöne Gegend wandert.

In Extrazimmern der Wirtshäuser fordert der NDP-Mann Burger sein Jahrhundert in die Schranken, während Willfried Gredler von der FPÖ im Wiener Hotel Hilton ungefähr dasselbe sagt ...

Löwen der Hinterzimmer

Am 18. Mai ist Bundespräsidentenwahl. Kirchschläger, liberaler Katholik aus dem Blutgruppe-Null-Reservoir Kreiskys, sollte ursprünglich als gemeinsamer Kandidat aller drei Parteien wiederum nominiert werden. Die SPÖ wehrte sich gegen diesen listigen Plan: Kirchschläger ist unser! Sie preschte vor, die ÖVP verzichtete daraufhin gekränkt auf eine Wahlempfehlung, und einen eigenen Kanditaten hatte sie nicht, traute sie sich in ihrem desolaten Zustand nicht zu nominieren.

Aber irgendein Gegenkandidat des „bürgerlichen Lagers“ mußte einfach her! Die FPÖ verfiel zuletzt auf den Diplomaten Gredler, zumindest der Form halber, denn der Sieger der Wahl steht schon im voraus fest. Vor sechs Jahren freilich lagen die Dinge für Kirchschläger anders — er mußte mit dem Innsbrucker Bürgermeister Lugger (ÖVP) konkurrieren, der damals immerhin über 48 Prozent der Stimmen bekam.

Von einem obskuren „Komitee zur Wahl eines nationalen Deutsch-Österreichers“ wurde noch der Alt-Neu-Nazi Burger als Kandidat für den Bundespräsidenten in die Schlacht geworfen. In der geduldigen Zweiten Republik ist so manches möglich. Allerdings muß Burger als Voraussetzung dafür bis zum 27. April zweitausend Unterschriften beisammen haben, mit gewissen bürokratischen Hürden: Eintragung beim Gemeindeamt, Legitimierungszwang etc. Wahrlich kein leichtes Unterfangen für die Kameraden, die stets mit einem Bein im Kriminal stehn!

Als Stimmenfänger und Uhnterschriften-Hausierer reist Burger durch die Bundesländer; seine Spur zieht sich durch die Lokalblätter, mit Schlägereien seiner Anhänger gegen Demonstranten, Polizeieinsätze, Hundebisse in Salzburg, Graz, Dornbirn, Klagenfurt ...

Perchtoldsdorf, Zwischenstation: Wir wagen uns in die Höhle des Löwen, haben dabei ein flaues Gefühl. Welche barbarischen Rituale, welche haarsträubenden Exzesse erwarten uns? Hendl-Jahns Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Doch es ist ein kleiner Raum, im ganzen sind’s nicht mehr Leute als bei einer schütter besuchten Dichterlesung. An den Tischen sitzen keine Werwölfe: Ältere Leute, graue Rentnerinnen und Rentner, einige junge Burschen, Familien mit drei Generationen, von der Oma bis zum Enkelkind; Steireranzüge, hie und da ein Pelzmantel, alles wirkt eher schäbig. Zukurzgekommene ...

Auch die obligaten zwei, drei Intelligenzler sind da, sofort kenntlich an ihrem Aufzug. Eine unförmige Frau, das Mutterkreuz an der Brust. Ein Jüngling als Hitler-Karikatur, im schwarzen Hemd, zum Schnurrbärtchen reicht der spärliche Haarwuchs nicht; er streicht sich mit einer mechanischen Bewegung die Haarsträhne glatt in die Stirn, klatscht immer am heftigsten von allen. Seltsame Type! Später, beim Heurigen, drehen sich die biederen Gäste grinsend nach ihm um, die Einheimischen tuscheln. Der bizarre Aufzug der Gruppe mit ihren zusammengestoppelten Uniformen verfällt der Lächerlichkeit.

Der Hofrat Roßkopf beispielsweise, schlitzäugig und lebhaft wie ein Satyr, der einer filmischen Parodie auf den Militarismus entsprungen zu sein scheint — sagen wir eine Mischung aus „The Big Dictator“ und „Mr. Strangelove“ —, trägt Breecheshosen, Schnürschuhe und Gamaschen, feldgrau, und auf dem Kopf eine Art Sanitäterkappl. Als er einer Dame vorgestellt wird, salutiert er und schlägt die Vibram-Sohlen zusammen ...

NDPler in Aktion

Faschisten sind die andern

Norbert Burger ist bereits in voller Fahrt. An einem langen Tisch neben ihm sitzen die paar echten Funktionäre von NDP, ANR, der Kameradschaften Prinz Eugen und Babenberg und weiß der Teufel was noch, mit düsteren Mienen unter soldatischem Haarschnitt. Nur ein magerer Grauhaariger vom Typ Asket lächelt bisweilen zynisch zu den verbalen Kraft & Freudeakten. Uniformjacken hängen an der Wand, die Anoraks und Parkas haben gelb-blaue Armbinden mit der Aufschrift „VOK“’ („Vereinigung österreichischer Kameradschaftsverbände“).

Mode und Military-Look! In Wien gibt es einen Hitler-Shop in der Berggasse nahe der Universität, als „Gelegenheitsschwemme“ getarnt, in dem alle möglichen Insignien der Nazizeit geführt werden: SA-Dolche, Stahlhelme, militärische Kleidung und Ausrüstung, auch Eiserne Kreuze — das faschistische Äußere kann man heutzutage leicht kaufen.

Mode hat einen ambivalenten Aspekt: Wenn zum Beispiel Punkrocker mit Hakenkreuzen auftreten — ist das nicht auch eine Satire auf das Nazitum, und dadurch eher harmlos? Verkehrt sich nicht die Qualität der Dinge? Sind sie denn, Jahrzehnte später, noch immer, was sie einmal waren?

Das fragt man sich auch beim Burger, wenn er in eintönigem Singsang vom nationalen Menschen faselt. Vom bösartigen und banalen Stuß mal abgesehn: so, ohne Wolfshunde und Schläger, ohne die sichtbaren Vasallen der Roheit, wirkt er schmächtig und adrett, fast wie ein Altgraf Bobby. Im Sprechen erinnert er stark an den FPÖ-Mann Alexander Götz aus Graz, [1] in Dialektfärbung und Diktion; beides echte Provinzintellektuelle.

Doch im Gegensatz zu Götz spickt Burger seinen Sprachschatz zu unserer Verblüffung mit linkem Vokabular, wie Faschist oder Austrofaschist; Begriffe, die er quasi neutral verwendet, sie gar nicht auf sich und seine Konsorten bezieht. Die sind Völkische, Nationale, kurz: lauter Idealisten!

Einen komischen Effekt ergibt es, wenn der linke Sprachgebrauch auf Ausdrücke aus der untersten Lade des Rassismus prallt: „Austrofaschismus“ steht dann unvermittelt neben „traditioneller biologischer Substanz“ oder „Träger des Erbgutes“.

Eurasisches Konglomerat

Im ersten Teil seiner Rede, insgesamt fast zwei Stunden lang, tastet Burger die rechtlichen Möglichkeiten ab, die das Amt des Bundespräsidenten bietet, ihm bieten könnte, schimpft auf Kirchschläger und besonders auf den FPÖ-Mann Gredler (dem haben die Neonazis auf Plakaten das Zeichen „O5“ = Chiffre für eine monarchistische Widerstandsgruppe auf’s Hirn gemalt).

Das Publikum döst, raucht, trinkt Bier. Es wacht nur auf, wenn’s gegen andere Rassen geht, etwa wenn Burger den guten alten Coudenhove-Kalergi mit dessen Paneuropa-Gedanken ins Spiel bringt, dem Gredler einst verfallen gewesen sei: „Vermischung der europäischen mit der asiatischen Rasse“, ein „eurasisches Konglomerat unter Vorherrschaft der Juden“ sei Coudenhoves Programm gewesen, „also ein Europa auf Kosten unserers deutschen Volkes!“ Dagegen strebe Burger ein „geeintes Europa nach dem Modell der Schweiz“ an (ausgerechnet!), wo, „wie in der Schweiz, auch Italiener, Franzosen etc. in ihren historisch gewachsenen Lebensräumen friedlich nebeneinander wohnen können, wenn alle diese Völker das Lebensrecht des anderen reschpektieren.“

Später läßt Burger die Katz aus dem Sack. Wann und wie war denn dieses „friedliche Nebeneinander“ bereits realisiert? Im Krieg. „Dann können sie auch gemeinsam zum Beispiel in der SS-Division Wiking kämpfen, wie sie gekämpft haben! Und was heute uns vorexerziert wird, die Eifersüchteleien in der Nato und in Brüssel und bei diesen ganzen europäischen Einrichtungen ist alles Quatsch! In den europäischen Divisionen der Waffen-SS war das alles verwirklicht! Dort hat der französische Soldat sich nicht daran gestört, daß der Unteroffizier ein Deutscher war und der Kompaniechef ein Däne und der Bataillonskommandeur vielleicht ein Flame, denn alle hatten sie die gleiche Idee (schreit): Gemeinsam für ihr Volk im Rahmen dieser großen Bewegung gegen die Weltgeißel Bolschewismus zu kämpfen!“ (Applaus, Bravooo-Rufe.)

Blut muß triefen

Wie auf Kommando leiert Burger sämtliche bekannten Syndrome der extremen (und auch minder extremen) Rechten herunter: den offenen Verfolgungswahn dieser Unbelehrbaren, ihre Verschwörungstheorien; sie, die „anständigen Menschen“, die „ehrlichen Hausväter“, die „aufrechten Idealisten“, sehen sich umstellt von einem Heer gekaufter Subjekte, korrupter Söhne, Opportunisten aller Schattierungen. Burgers Phantasien und Vorhaltungen triefen vor Blut. Als roter Faden zieht sich diese Blutspur durch die ganze Rede.

Die Fristenlösung sei „eine schwärende Wunde im Körper Kirchschlägers“, und sich selbst charakterisiert er voller Pathos so: „Wenn Sie mich beurteilen — Sie haben das Bild eines Mannes, der getrieben ist von ... äh ... der Leidenschaft für sein aus tausend Wunden blutendes deutsches Volk, zu dienen, ihm zu helfen, mitzuhelfen, daß es aus dieser schweren Situation, in der es sich heute befindet, wieder herauskommt.“

Blut sei dicker als Wasser, darum gelten ihm auch die sogenannten Bande des Blutes als die höchsten. Die Loyalität Vater-Sohn ist für Burger wichtiger und effizienter als die Politik (sagt er zumindest). Er illustriert es zuerst am Beispiel Kirchschlägers: „... ein superklerikaler Mann, dessen Sohn seinerzeit dritter Sekretär von Kardinal König gewesen ist, der sich aber trotzdem nicht gescheut hat, für offenbar das hohe Salär, das mit der Bundespräsidentenwürde verbunden ist, sich vom Kreisky kaufen zu lassen, und sich dazu hergegeben hat, wenige Monate, nachdem die Sozialistische Partei das Kindermordgesetz, sprich Fristenlösung beschlossen hat, sich als Kandidat für diese Partei herzugeben!“

Vater über alles

Noch größeren Verrat hat jedoch Gredler an seinem Vater geübt: „Der Herr Gredler hat sich im Jahr 38 als Märzveilchen der SA angeschlossen und hat also in der SA und in der NSDAP sein Heil gesucht. Das haben sicher viele andere auch gemacht, und das ist ja an sich nichts, was wir also nun so kritisieren würden. (Gelächter.) Aber, was charakterlos in dem Verhalten vom Herrn Gredler ist, ist dieses: Zum selben Zeitpunkt, als er sich der SA und der NSDAP angeschlossen hat, ist sein Vater in das Konzentrationslager Dachau transportiert worden. Sehn Sie, und das ist also mir völlig unverständlich! Mir ist es undenkbar, daß ich einem System, gleichgültig welchem, diene, freiwillig mich also dieser Bewegung anschließe, die meinen Vater ins Konzentrationslager sperrt! Das ist also völlig unverständlich! (Dünner Applaus, betretene Mienen; Burgers rhetorische Volte scheint den Kameraden doch etwas überspitzt ...) Die Frage, ob der Vater vom Herrn Gredler dort rechtens oder unrechtens war — er war ein bekannter Austrofaschist, er hat sich in der Zeit vor 38 an schweren Ausschreitungen gegen illegale Nationalsozialisten beteiligt —, die Frage, ob er auch nach allgemeinen objektiven Maßstäben dort nach Dachau zurecht hingekommen ist oder nicht, ist ganz unerheblich. (Schreit:) Wenn der Vatter ins KZ kommt, hat der Sohn nicht zur SA zu gehn!“ (Applaus.)

Lieber moralisch, als ein Nazi ... Es klingt wie eine Persiflage. Das Wort Moral führt Burger gern im Munde, ständig wird wer als „unmoralisch“ oder „unanständig“ apostrophiert. Moral ist für ihn ein politisches Kriterium. Wenn die NDP ihr letzter Hort ist — wie traurig muß sie herabgekommen sein ...

Angst vor Weltfrau

Vor lauter Eifer und Empörung verhaspelt sich der ansonsten routinierte Rhetoriker immer bei den besonders heiklen Stellen, bei den quasi obszönen: „Sehn Sie, und dieser Herr Graf Coudenhove-Kalergi, der hat eine ganz andere Vorstellung von Europa, dem schwebt also eine europäische ... eu ... euro ... eurasische Miß ... Mischrasse vor. Er hat gesagt, es müssen sich alle Europäer miteinander mischen, es müssen möglichst viele asiatische (Pfui-Rufe) Komponenten beigemischt werden, und — hat der Coudenhove-Kalergi gesagt — wir sind in der glücklichen Lage, als führendes Volk in diesem ganzen Europa. Nur ein einziges Volk soll von dieser Mischung ausgeschlossen bleiben, das aus dem Orient stammende jüdische, das soll sich also bei dieser allgemeinen Mischung nicht beteiligen, damit es als Führungskomponente für dieses Europa zur Verfügung steht!“ (Hohngelächter, Gemurmel.)

Da jaulen die Leutchen richtig auf; solche Glanzlichter setzt Burger jedoch eher spärlich. Noch ein andermal verheddert er sich bei einem ähnlichen Haßobjekt wie den Juden: bei den Freimaurern. Ach, diese Freudschen Versprecher der Rechten! Wieder geht’s um Gredlers Vergangenheit, diesmal innerhalb der FPÖ. Sein erklärtes Ziel sei es gewesen, „diese von Nationalen gegründete, für das nationale Lager gedachte Partei in eine liberale Partei umzuwandeln“. Burger selbst habe „gegen diesen Prozeß als seinerzeitiger Funktionär der FPÖ Widerstand geleistet“, sei dann aber, weil’s hoffnungslos war, aus der FPÖ ausgetreten und habe die NDP gegründet. Mit Gredler sei die „Freiheitliche Partei mittlerweile der Liberalen Weltunion beigetreten, sie gehört damit jener Internationale an, in der die Weltfrau ... Freimaurerei die allergrößte Rolle spielt! Das Weltfreimaurertum ist in allen Internationalen natürlich repräsentativ vertreten, aber die Liberale Internationale, das ist überhaupt die Weltfrau ... Weltfreimaurerei an sich, und die könnten ihre Tagungen beim Club Orient in London abhalten, das wär also der richtige Platz!“ (Gelächter, Applaus.)

Hundert Frauen und ein Mann

Der panische Schrecken aller Militaristen vor der weiblichen Sexualität muß immer erst durch müde Scherze aufgelockert werden. Mühsam wird danach die Existenzberechtigung auch der Frauen hervorgehoben und rationalisiert: als Gebärmaschinen, zur „Fortpflanzung und Aufrechterhaltung eines Volkes“, zusammen mit der alten Kommiß-Phantasie von 1 Mann auf 100 Frauen ...

Zur Illustration dessen, was vor ein paar Jahrzehnten gang und gäbe war und für Burger und seine Anhänger im Saal noch immer lebendig ist — sie klatschen gerade bei diesen Stellen wie rasend —, ein Zitat; Burger schildert im zweiten, bunteren Teil der Rede seinen stark stilisierten Lebenslauf, wie Hitler sieht er sich als richtigen Outcast: „Mein erstes Kindheitserlebnis, das ich bewußt in mich aufgenommen habe, stammt aus dem Jahr 1934. Damals wurde mein Vater als Bürgermeister abgesetzt, und anschließend, nachdem er in Verdacht stand, ein großer Verschwörer gegen den Austrofaschismus zu sein, wurde er verhaftet und in das Konzentrationslager Wöllersdorf gebracht. Anläßlich der Hausdurchsuchung, die damals bei uns gemacht wurde — man hat also Sprengstoff und Waffen gesucht und hat nichts gefunden —, haben diese Leute, diese Austrofaschisten, mit Bajonetten die Tuchenten und die Betten zerstochen, und die Federn sind im Raum herumgeschwirrt, und wir Kinder haben uns an den Schoß der Mutter geheftet und haben geweint, und der Vater ist also nach Wöllersdorf transportiert worden ...“ (Schluchz! Kopfschütteln.)

Um aber auch das Seriöse seiner derzeitigen Existenz zu betonen, bramarbasiert er munter: „Ich lebe jetzt in Kirchberg am Wechsel, habe fünf Töchter und einen Schwiegersohn — bei den eigenen Kindern hat’s zum Sohn noch nicht gereicht —, aber die fünf Töchter werden also hoffentlich hier tüchtiger sein als der Vatter! (Gelächter.) Nachdem ich die Sache so geregelt habe, daß diejenige meiner Töchter einmal meinen nicht unerheblichen Besitz bekommen wird, die die meisten Kinder hat! (Begeistertes Klatschen, auch der anwesenden Frauen; das Mutterkreuz hüpft nur so auf der Brust vor Freude über die Gebärprämie.) Wenn ich hier von Töchtern und Söhnen spreche, und hier im Wortspiel die Töchter scheinbar gering bewertet habe, so muß ich Ihnen aber ganz offen jetzt abschlieBend sagen, daß das an sich nicht meine ehrliche Meinung ist, daß also die Töchter weniger wertvoll sind als die Söhne. Biologisch gesehen sind alleine, oder fast alleine, die Töchter entscheidend! Es gibt ja das bekannte Beispiel, daß also hundert Männer und eine Frau auf einer Insel, können sich also im Jahr um ein, oder wenn sie Zwillinge haben, um zwei Kinder vermehren. Und ein Mann und hundert Frauen können sich unter Umständen um hundert Kinder vermehren!“ (Applaus, Heiterkeit, Auf-die-Tische-Trommeln vor Vergnügen.)

So sieht’s aus, wenn sich Burger in Wien als Kandidat für den Bundespräsidenten präsentiert

Nach der Mutter kommt der Bauer

Nur mühsam beruhigen sich die Kameraden, Burger schwadroniert weiter: „Daran sieht man, daß für die Erhaltung des Bestandes eines Volkes die Frauen wichtiger sind als wie die Männer! Mein Großvater mütterlicherseits, der altdeutscher Stadtrat in Wiener Neustadt war, und auch Vater von fünf Töchtern war, der hat meiner Mutter in das Stammbuch einen schönen Spruch hineingeschrieben, den ich auf meinem Haus in Kirchberg zur Erbauung und Belehrung und Ergötzung und auch zum Ärger mancher Leute hinaufgeschrieben habe, und dieser Spruch lautet: Die Männer sind des Reiches Hüter (spricht es aus wie: Hütter) — das Volk jedoch lebt durch die Mütter! (Gelächter, Applaus, Bravooo-Rufe.) Dieser Spruch ist also sehr vernünftig, und ist meine Reverenz nicht nur an meine Töchter, sondern an alle Frauen und an alle Mütter. Sie sind ganz wichtig, und sie stehn in der Rangordnung einer gesunden Gemeinschaft ... steht die Mutter an erster Stelle! (Männliches Bravooo, Applaus.) Erst nach der Mutter kommt der Bauer, und erst nach dem Bauern kommt der Soldat!“

Jawoll. Bloß haben diese Stände heutzutage reichlich abgewirtschaftet, die Reverenz vor seinen präsumptiven Wählerinnen ist wenig schmeichelhaft. Burger hat, scheint’s, die Zeiten verschlafen. Welches soziale Prestige hätten jetzt noch Bauern oder Soldaten? Und die kinderreichen, geldarmen Mütter landen meist im Obdachlosenasyl ...

Hitler war liberaler

Burgers Anhänger, ebenso wie er selbst, sind alles Stigmatisierte, Abgeurteilte, Gebrandmarkte. Darum berauschen sie sich wohl auch so an Arbeitshäusern und Gefängnissen, an der Todesstrafe, Standgerichten und Erschießungen. Sie möchten Blut sehn! Nur wenn andere dran glauben müssen, sind die sich ihres eigenen Lebens sicherer. Welche Schrecken wären den Ehemaligen fremd? Sie wissen am besten, welche Blutbäder die Nazis untereinander anrichteten. Burger rühmt sich gelegentlich, als Werwolf in den letzten Weltkriegstagen an der „Hinrichtung“ von Verrätern beteiligt gewesen zu sein. Jeder kann ein Spitzel sein! Jeder ein Verräter! Und niemand ist mehr ans Gesetz und konsequenterweise auch ans Verbrechen fixiert, als der Gesetzesbrecher. Wenn Burger sich mit gewissem trotzigen Stolz als einen „Galeristen“ bezeichnet, der (wegen seiner Südtirolaktivitäten) gemeinsam mit Mördern lange im Häfen saß, so trifft er damit den empfindlichsten Nerv seiner Zuhörer. Über die Unterschriftenliste, die zusammen mit einer Pappschachtel für Spenden an den Tischen herumgereicht wird und auf der sich die Leute eintragen sollen, um seine Kandidatur zu unterstützen, sagt Burger halb scherzhaft (doch es ist sicher blutiger Ernst): „Unterschreibt’s nur! Braucht’s keine Angst haben — ihr unterschreibt’s damit nicht euer Todesurteil!“

Im Gefängnis habe er durch eigene Anschauung den abschreckenden Wert der Todesstrafe kennengelernt. „In dieser dreifach gesperrten Abteilung im Landesgericht hab ich viele Monate mit lauter Menschen, die Morde begangen haben, in einer Zelle verbracht, und hab mit vielen Gesprächen die Überzeugung gewonnen, daß viele von diesen Mördern wahrscheinlich nicht als Mörder eingesperrt wären, wenn es die Todesstrafe gegeben hätte, weil sie dann wahrscheinlich vor einem Verbrechen zurückgeschreckt wären.“

Was tut einer, der, in so gefährlicher Nähe zur Legislative, von der ganzen Schwere des Gesetzes getroffen war? Er schwelgt in Todesarten ... für Rauschgifthandel, „Landesverrat“ und „schwere erwiesene Blutverbrechen“: „Sehr oft werd ich gefragt, ob ich nicht eine besondere Vorliebe für Gas hab. Sag ich immer: Warum soll ich eine besondere Vorliebe für Gas haben? Denn das einzige, wo mit Sicherheit Menschen vergast werden, ist Amerika. Dort liest man immer wieder, daß in die Gashämmer ... Gaskammern die zum Tod Verurteilten hingerichtet werden! (Gelächter, Applaus.) Daß also in Amerika Leute mit Tod ... mit Gas getötet werden, das ist historisch einwandfrei erwiesen, alles andere ist also historisch zumindest noch ...“ (der Rest geht in Gemurmel unter).

Arbeits-, Zucht- & Totenhäuser: im Vergleich zu Burger erscheint sogar Hitler als Liberaler. Ein paar Tage vor Burgers Auftritt war im Spiegel ein Passus aus „Adolf Hitlers Monologen im Führerhauptquartier“ zu lesen. Unter dem Datum des 2. August 1941 („abends bei Tisch“) hieß es da: „Wie die Jägerei das Wild hegt, um es bei Gelegenheit umbringen zu können, so hegen die Juristen die Unterwelt. Die größte Gefahr ist die große Bedeutung, die der ersten Strafe beigemessen wird. Prügelstrafe wäre da wirklich viel besser als Freiheitsstrafe. Im Gefängnis und Zuchthaus kommt der Bestrafte gleich in die rechte Schule. Er wird belehrt, wie man es anstellen muß. Zunächst wird ihm gesagt, wie blöd er das angefangen hat. Der weitere Aufenthalt ist ein fortgesetzter Unterricht“ (Spiegel vom 10. März 1980).

Zumindest mit dem Tod ...

Als getreuer Mitstreiter der Kronen-Zeitung wärmt Burger auch die blutrünstigsten Verbrechen der letzten Jahre wieder auf, vor allem den Gloggnitzer Mädchenmord, anscheinend einer der Höhepunkte in seiner Karriere: Burger hatte damals weidlich versucht, die Hysterie der Leute, von der Krone systematisch geschürt, für sich und die NDP auszunützen. „Ich war beim Prozeß mit dabei, daß sich sieben Personen während dem Prozeß erbrochen haben bei der Schilderung des Mörders, was er mit diesem Kind angestellt hat, und meine Frau, die auch mit beim Prozeß war, nächtelang nicht schlafen konnte, daß man so ein Scheusal, der auf brutalste, gemeinste, unvorstellbare Weise ein Kind umbringt, daß man dem nicht Gnade zuteil werden läßt, sondern einfach aus Prinzip der Gerechtigkeit, aus Gerechtigkeit dem toten Kind und den Eltern gegenüber, zumindest mit dem Tod bestraft!“ (Klatschen, Bravooo-Rufe.)

Erinnern wir uns: vor drei Jahren hat die Kronen-Zeitung in ihrer Kampagne nach dem Gloggnitzer Mord genau dasselbe „gefordert“ wie Burger, über den alle die Nase rümpfen: Arbeitshaus; Kastration von sogenannten Triebverbrechern; Wiedereinführung der Todesstrafe. [2] Was damals als Leserzuschriften an die Zeitung getarnt war, nimmt er heute offen auf seinen Helm: „Ich bekenne mich dazu, zu jenen Österreichern zu gehören, die, übrigens auch nach Meinung von Kreisky und Benya, die Mehrheit sind, die die Wiedereinführung der Todesstrafe für ganz bestimmte schwere Verbrechen wünschen.“

Es gibt auch andere Gemeinsamkeiten Burgers mit der Krone. Etwa die Rolle, welche die Verhaltensforschung in ihrem Weltbild spielt — als Perpetuierung des Sozialdarwinismus und als tragende Säule der Rechten. Mit Konrad-Lorenz-Jüngern bis herunter zu Vitus Dröscher treibt dieses Blatt seinen Kult, denn da steckt schon alles drin: Rassismus, Fortpflanzungsideologie, Ausleseprozeß. Der Mächtigere hat immer recht.

... „für das, wogegen die Linke (rechts unten [hier: unten]) protestiert“

Eichhörnchen & Rasse

Wenn Burger auf die Definition des „rechten Menschen“ zusteuert, fällt ihm gleich das Eichhörnchen als Beispiel ein, „das plötzlich sagt, wir können die ganzen Hörnchen im Sommer z’sammessen, im Winter wird schon noch irgendwas passiern. Passiert schon was, nämlich der Tod scheidet dieses Eichhörnchen aus der Population der Eichhörnchen aus! (Applaus.) Und genau so ist es natürlich bei den Menschen ... Und während die ganzen linken und liberalen Bewegungen von diesem falschen Menschen- und Weltbild ausgehn, steht der rechte Mensch mit beiden Beinen fest in dieser Welt, gestützt auf die modernen Erkenntnisse der Verhaltensforschung, der Biologie und aller möglichen anderen Wissenschaften, die uns also völlig jenes Menschenbild, das unsre Väter und Großväter gefühlsmäßig schon als richtig erkannt haben, heute wissenschaftlich als richtig bestätigen!“ Wie schon bei Henne und Ei ...

Was sich die Krone sonst doch nicht so traut, Burger schafft’s: beider innigstes Haßobjekt, Justizminister Broda, nennt er kühn einen „Schurken“ und „Schwerverbrecher“, dem das Handwerk gelegt werden müßte „im Interesse unserer Kinder“. „Wann der Herr Broda könnte, dann würde für mich sofort, speziell nur für mich, die Todesstrafe eingeführt, und ich würde also hingerichtet!“ (Gelächter.)

Gibt es für diese gekuschten Existenzen wirklich keine andere Annäherung außer in Todesphantasien? Die totale Vernichtung, das Prinzip der verbrannten Erde erscheint als ihr einziges Stimulans. „Er ist mein Schicksal, der Christian Broda“, sagt Burger. Im übrigen will er seinen Zuhörern weismachen, Broda sei schon die ganze Zweite Republik hindurch Justizminister.

Alle sogenannte Schuld, die Burger & Co. sich zusammenreimen, auch seine eigene Verurteilung im Südtirol-Prozeß, soll auf Brodas Konto gehn: „Wenn ich sehe, daß dieser Schwerverbrecher alles zerstört, was uns lieb und wert ist, wenn dieser Mensch aus unsrer, aus der Gemeinschaft der Deutsch-Österreicher eine Primitivität zurück. Ein Sigmund Freud hat das sexuelle Tabu zerstört und aus der Liebe Sex gemacht, aus dem Menschen wurde ein Tier; er hat ihnen eingeredet, sie seien erst Menschen, wenn sie wieder ganz Tier würden. Marx und Engels haben Haß und Neid in Politik und Sozialem hoffähig gemacht ... Anarchie und Nihilismus sind ebenso Kinder jüdischer Intellektualität wie der moderne Atheismus und Agnostizismus. Den Holocaust der Atombombe haben Leute wie Teller, Oppenheimer und Einstein erst gedacht und dann gemacht — in Hiroshima und Nagasaki. Der Aufstand gegen das Vierte Gebot ist ein Produkt der jüdischen Frankfurter Schule — Adorno, Marcuse, Horkheimer. Der Jude Brecht hat den Haß in die Literatur eingeführt, und das ‚Lexikon des Judentums‘ zählt viele Fortschritte der Menschheit auf, die eigentlich Rückschritte in die Barbarei bedeuten ...“ Hochwürden, Euern Speikübel!

In aller Unschuld bringt der Kurier dazu am 19. März einen Bericht, Titel: „Der Jude Brecht war doch kein Jude.“ Ein Wissenschaftler aus den ähnlich finsteren Abgründen der Alma Mater hatte es sich nicht nehmen lassen, auf den Tiroler Antisemitismus einzugehn. „Im Rahmen einer Vorlesung, in der der Wiener Universitätsdozent Horst Seidler (Institut für Humanbiologie) über ‚Rassenkunde und Populationsgenetik‘ sprach ...“ Das läßt schon nichts Gutes ahnen.

Und richtig, hier wird der Teufel durch Beelzebub ausgetrieben, und der Kurier merkt es nicht einmal. Seidlers Aussprüche werden kommentarlos wiedergegeben; er sagt: „Dieser Versuch, alte Klischees zu rehabilitieren, diese Ausbrüche des Herrn Kerer also, müssen Anlaß dazu geben, auch die Rassenkunde ihres Inhalts nach zu definieren. Es wird nicht genügen, Blutgruppen als Beweis rassischer Unterschiede anzuführen. Rassenkunde ist mehr. Sie bedeutet das seelisch-geistige Anderssein zu verstehen.“ (Kurier vom 19. März 1980).

Wenn’s schon Lehrstühle dafür gibt, Institute und irgendwelche Forschungsaufträge, dann muß es ja auch Rassen geben, oder?

Sybarit & Syberberg

Zurück nach Perchtoldsdorf, zu Burger, der auf genügend Unterschriften hofft, „um auch im Fernsehn alle diese Dinge zur Sprache zu bringen“ — darauf hoffentlich vergeblich hofft —, „damit endlich ein befreiendes Aufatmen durch die Österreicher geht. Ich glaube, daß es wichtig ist, daß die Menschen einmal all die Dinge, die sie selbst sich vielfach zu Hause denken, von denen sie glauben, das darf man nicht sagen, das darf man nicht aussprechen — daß sie einmal hören, was man alles aussprechen darf!“

Mit diesem Ausreizen sind jedoch, wie man sieht, bereits viel honorigere Leute beschäftigt. Auch der FPÖ-Kandidat fürs Bundespräsidentenamt, Gredler, ein Botschafter & Diplomat, spricht in Salzburger Unternehmerkreisen nicht anders als Burger von einer „Aktivierung dieses eminent politischen Amtes aufgrund der Verfassung von 1929“, verwendet, wie Burger, Ironie der Rhetorik, das Gleichnis vom Eichhörnchen, rast gegen Kreiskys Taktik, stets einen Reserveliberalen aus der Versenkung zu zaubern, münzt dabei das widerwärtige Lueger-Zitat „Wer a Jud is, bestimm i“ auf Kreisky um, geißelt ihn auch kulturkritisch: „Zuviel Macht bedeutet Dekadenz!“ (Sonder-Radiojournal zum Wahlkampf-Auftakt vom 12. April). Aber, könnte man einwenden, Gredler, dieser alte Haudegen, spekuliere damit eben auf die Wählerstimmen vom rechten Rand aller drei Parteien. Na schön.

Das Liebkind vieler Cineasten jedoch, Hans-Jürgen Syberberg, ein Schöngeist, der großbürgerliche Kultiviertheit pflegt, ist über den Verdacht des Stimmenfangs zweifellos erhaben, und schreibt doch, fast Seite an Seite mit der Spiegel-Serie über Hitlers Monologe, einen Nachruf auf die „Großmutter der Nation, der Nazi-Generation“: „Ich wage es zu sagen, Winifred Wagner war eine groBe Frau. Ihr Skandal war, daß sie, eine deutsche Frau der Hitler-Generation, vom Thron Richard Wagners aus, sich bis heute zu Hitler bekannte, daß sie Schuld auf sich nahm auf perverse Weise, ja trotzig, in einer Welt der Angepaßten. Jemand erklärte seine unbeugsame Treue und Freundschaft (und Liebe, konnte man ahnen) zu dem Mann, der einmal sagte, mit einiger Berechtigung, er sei Deutschland ...“ (Spiegel vom 10. März). Ecco! Mit Berechtigung. Es kommt eben alles auf die richtige Perspektive an.

[1Heidi Pataki: Aufputsch in Mödling. Alexander Götz und der FPÖ-Wahlkampf, FORVM März/April 1979

[2Josef Dvorak: Keine Milde! Ein Sexualmordprozeß in Wiener Neustadt, FORVM August/September 1977; Heidi Pataki: Gloggnitz z.B./Wo die neue Rechte herkommt, FORVM Juni 1977

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
1980
, Seite 22
Autor/inn/en:

Heidi Pataki:

Studierte Zeitungswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; Gedichtband „schlagzeilen“, Suhrkamp 1968; Literaturkritik Hessischer Rundfunk u.a. ORF Studio Steiermark (Essays über jugoslawische Literatur „Über die Grenzen“); Übersetzungen aus dem Serbokroatischen, Englischen. Von 1970 bis 1980 Redaktionsmitglied des FORVM. Sie gehörte 1973 zu den Gründungsinitator/inn/en der Grazer Autorinnen/Autorenversammlung, ab 1991 war sie deren Präsidentin.

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