FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1967 » No. 157
Karl Ausch • Paul Blau • Hermann Czekal • Rupert Gmoser • Josef Kaut • Franz Kreuzer • Hermann Mörth • Friedrich Scheu • Franz Taucher • Kurt Wessely

Gegen den Maulkorb

Am 18. Oktober, bzw. 3. November 1964 faßte die sozialistische Fraktion in der Gewerkschaft Kunst und Freie Berufe, bzw. in der Sektion Journalisten Beschlüsse über die Meinungsfreiheit. Hiezu lag ein Memorandum vor, in welchem maßgebliche sozialistische Journalisten und Publizisten sich zu diesem Thema äußerten. Wir veröffentlichen die dem Memorandum zugrundeliegenden Äußerungen, soweit uns die Autoren hiezu ihre Einwilligung gaben.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Januar
1967
, Seite 63
Autor/inn/en:

Paul Blau:

Paul Blau, * 28. April 1915 Wien, † 28. Oktober 2005 Wien, war Journalist und Politiker. 1956-67 im ÖGB, 1962-67 Chefredakteur der Monatszeitschrift „Arbeit und Wirtschaft“, 1967-70 Chefredakteur der „Arbeiterzeitung“, danach bis 1972 Presse- und Kulturattaché in Paris. 1972-79 wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Gesellschaftspolitik und Leiter des Referats für Umweltpolitik in der Arbeiterkammer.

Franz Kreuzer:

Chefredakteur der „Arbeiter-Zeitung“.

Franz Taucher:

Geboren 1909 in Graz, gehörte dem Redaktionsstab der alten „Frankfurter Zeitung“ an und gab nach 1945 die „Wiener Bühne“ heraus, Romancier, Essayist und sozialistischer Publizist, Mitglied der Programmdirektion des Rundfunks, ehemals Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen“ und Chefredakteur der „Zeit“.

Josef Kaut:

Josef Kaut ist Chefredakteur des „Demokratischen Volksblatts“ (Salzburg) und Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele.

Rupert Gmoser: Leiter der Sozialakademie Graz, ein führender Kopf der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft, Mitglied des steirischen Landesparteivorstandes der SPÖ und des Redaktionskomitees des FORVM.

Friedrich Scheu:

Außenpolitischer Redakteur der Wiener „ArbeiterZeitung“. Er war lange Jahre im englischen Zeitungswesen tätig, unter anderem in der Redaktion des Londoner „Daily Herald“. Scheu entstammt einer Familie, die seit drei Generationen mit der österreichischen Sozialdemokratie verbunden ist; sein Großvater Josef war der Komponist des „Liedes der Arbeit“, sein Großonkel Andreas der Führer des „radikalen“ Flügels vor dem Auftreten Victor Adlers.

Karl Ausch:

Ehemaliger Redakteur der „Arbeiter-Zeitung“ und enger Mitarbeiter Oscar Pollaks, nun Vorsitzender des Ehrenrates der Journalistengewerkschaft, Generalrat der Nationalbank, Buchautor (zuletzt „Licht und Irrlicht des österreichischen Wirtschaftswunders“, Verlag der Wiener Volksbuchhandlung).

Hermann Mörth: Redakteur des Linzer „Tagblattes“, gehörte als Autor der „Zukunft“ und des FORVM zu den profiliertesten sozialistischen Publizisten Österreichs.

Hermann Czekal: Chefredakteur am Linzer sozialistischen „Tagblatt“ und Gemeinderat der Stadt Linz.

Kurt Wessely:

Redakteur der Salzburger sozialistischen Tageszeitung „Demokratisches Volksblatt“.

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