FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1956 » No. 31/32
Oskar Maurus Fontana • Manuel Gasser • Willy Haas • Hansres Jacobi • Walther Karsch • Ilse Leitenberger • Siegfried Melchinger • Richard Nimmerrichter • Edwin Rollett • Friedrich Torberg

Funktion und Grenzen der Theaterkritik

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juli
1956
, Seite 291
Autor/inn/en:

Friedrich Torberg:

1908 in Wien geboren, war Erzähler, Essayist, Kritiker und Übersetzer. Bis 1938 als Publizist und Theaterkritiker in Prag und Wien tätig, flüchtete über die Schweiz nach Frankreich und 1940 in die USA, wo er als Drehbuchautor in Hollywood und New York lebte. 1951 Rückkehr nach Wien; 1954 Mitbegründer und bis 1965 Herausgeber des FORVM, Herausgeber der Werke von F. von Herzmanovsky-Orlando. Torbergs Bekanntheit gründet sich vor allem auf den Roman Der Schüler Gerber hat absolviert und die beiden Erzählbände um die Tante Jolesch. Torberg erhielt 1976 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, 1979 den Großen Österreichischen Staatspreis. Friedrich Torberg starb 1979 in Wien.

Richard Nimmerrichter:

Oskar Maurus Fontana:

Willy Haas: Willy Haas, zur gleichen Generation und in seiner Jugend zum gleichen Prager Kreis gehörig wie Franz Kafka, ging später nach Berlin und zählte in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zu den markantesten Literaturkritikern Deutschlands; in der von ihm geleiteten Wochenschrift „Die Literarische Welt“ setzte er sich besonders für junge Talente und für noch unbekannte ausländische Autoren ein. Er lebt jetzt in Hamburg und hat im Rahmen der von Max Brod besorgten Gesamtausgabe der Werke Franz Kafkas (S. Fischer Verlag, Frankfurt) die „Briefe an Milena“ herausgegeben.

Walther Karsch:

Siegfried Melchinger:

Manuel Gasser:

Hansres Jacobi: Dr. Hansres Jacobi gehört zur jüngeren Generation der Schweizer Literatur- und Theaterkritiker; schon aus diesem Grund ist er nicht mit Johannes Jacobi zu verwechseln, der in ähnlicher Funktion in Hamburg lebt. Hansres Jacobi lebt als Mitarbeiter führender Schweizer Zeitungen in Zürich.

Ilse Leitenberger:

Geboren 1919 in St. Pölten, gestorben 1995 in Wien. Journalistin, war als NSDAP-Mitglied im Zweiten Weltkrieg Redakteurin im Nachrichtenbüro des Goebbels-Ministeriums. Später avancierte sie zur Herausgeberin des Literaricum der Presse und zur stellvertretenden Chefredakteurin der Tageszeitung. Ihre Auszeichnung mit dem René-Marcic-Preis des Landes Salzburg 1988/89, gemeinsam mit Alfons Dalma und Viktor Reimann, war Anlass für heftige Proteste ob der nationalsozialistischen bzw. faschistischen Vergangenheit der drei Journalisten.

Edwin Rollett:

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