Erstveröffentlichung im FORVM:
, Seite 237
Autor/inn/en:
Gerhard Rühm:

Geboren 1930 in Wien. Studierte Klavier und Komposition an der Wiener Musikakademie, danach privat bei Josef Matthias Hauer, und beschäftigte sich während eines längeren Aufenthalts im Libanon mit orientalischer Musik. Mitte der fünfziger Jahre war er Mitbegründer der „Wiener Gruppe“ (Achleitner, Artmann, Bayer, Rühm und Wiener). Er war in den 1950er und 1960er Jahren überwiegend literarisch tätig und wurde zuerst durch Buchveröffentlichungen experimenteller Poesie bekannt. Von Anfang an aber intermedial orientiert, entwickelte er Dichtung vor allem in Grenzbereichen weiter — sowohl zur bildenden Kunst (visuelle Poesie, gestische und konzeptionelle Zeichnungen, Fotomontagen, Buchobjekte) als auch zur Musik (auditive Poesie als Sprech- und Tonbandtexte, Chansons, Melodramen, Vokalensembles, Tondichtungen). Sein Wirkungsbereich umfasst literarische und musikalische Publikationen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen und Rundfunkproduktionen.
Humbert Fink:

Humbert Fink, geboren am 13. August 1933 in Salerno, Italien, gestorben am 16. Mai 1992 in Klagenfurt, Schriftsteller, Kulturhistoriker. Schrieb anfangs Gedichte, dann Romane und wandte sich schließlich der kulturhistorischen Reisebeschreibung zu; er gestaltete zahlreiche Sendereihen im ORF, gab ab 1959 gemeinsam mit Paul Kruntorad die „Hefte für Literatur und Kritik“ heraus, entwickelte 1977 die Idee des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs und war auch als Glossist bei der „Kronen Zeitung“ tätig.
Friedrich Achleitner:

Herbert Eisenreich:

Oswald Wiener:
Gerhard Fritsch:

Vormals Chefredakteur der Monatsschrift „Wort in der Zeit“, Staatspreisträger, Lyriker und Romancier („Moos auf den Steinen“), ständiger Mitarbeiter an gewerkschaftlichen Publikationen.
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