FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1960 » No. 74
Friedrich Torberg

Definition des Grubenhundes

In der Pause zwischen Redaktionsschluß und Drucklegung dieses Heftes beging Ing. Arthur Schütz, der Schöpfer des Grubenhundes, meuchlings seinen 80. Geburtstag. Auf daß uns die ehrende und beruhigende Freundschaft, die er uns vom ersten Heft an entgegengebracht hat, auch weiterhin erhalten bleibe, möchten wir unter den Gratulanten nicht fehlen. Eine Sammlung seiner schönsten Zuchtstücke — von der feuerfesten Kohle über die plombierten Zahnräder bis zur Hinrichtung der „Räuber“ — war erstmals 1931 unter dem Titel „Der Grubenhund“ bei Jahoda & Siegel erschienen und wurde 1953 vom Frick-Verlag neu aufgelegt. Auch diese Neuauflage ist bereits vergriffen. Sie enthielt ein Vorwort von Friedrich Torberg, das wir hier verkürzt wiedergeben.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Februar
1960
, Seite 68
Autor/inn/en:

Friedrich Torberg:

1908 in Wien geboren, war Erzähler, Essayist, Kritiker und Übersetzer. Bis 1938 als Publizist und Theaterkritiker in Prag und Wien tätig, flüchtete über die Schweiz nach Frankreich und 1940 in die USA, wo er als Drehbuchautor in Hollywood und New York lebte. 1951 Rückkehr nach Wien; 1954 Mitbegründer und bis 1965 Herausgeber des FORVM, Herausgeber der Werke von F. von Herzmanovsky-Orlando. Torbergs Bekanntheit gründet sich vor allem auf den Roman Der Schüler Gerber hat absolviert und die beiden Erzählbände um die Tante Jolesch. Torberg erhielt 1976 das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, 1979 den Großen Österreichischen Staatspreis. Friedrich Torberg starb 1979 in Wien.

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