FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1968 - 1981 » Jahrgang 1974 » No. 252
Ilse Hanl (Übersetzung) • Heidi Pataki (Übersetzung) • Giuliano Scabia

Das große Theater des Pferdes Markus

Der Stückeschreiber Giuliano Scabia wurde von Franco Basaglia eingeladen, in der psychiatrischen Klinik von Triest mit den Anstalts-Insassen zu arbeiten. Über diese Erfahrung berichtet er hier. Den Text übersetzte Ilse Hanl, das „Lied vom Pferd Markus“ übertrug Heidi Pataki.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Dezember
1974
, Seite 31
Autor/inn/en:

Heidi Pataki:

Studierte Zeitungswissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; Gedichtband „schlagzeilen“, Suhrkamp 1968; Literaturkritik Hessischer Rundfunk u.a. ORF Studio Steiermark (Essays über jugoslawische Literatur „Über die Grenzen“); Übersetzungen aus dem Serbokroatischen, Englischen. Von 1970 bis 1980 Redaktionsmitglied des FORVM. Sie gehörte 1973 zu den Gründungsinitator/inn/en der Grazer Autorinnen/Autorenversammlung, ab 1991 war sie deren Präsidentin.

Giuliano Scabia:

Geboren 1935 in Padua, Dr. phil., Dozent an der Universität Bologna, Dramatiker, ist einer der Initiatoren der neuen italienischen Theaterbewegung. 1971 erhielt er den Pirandello-Preis für sein Stück „Commedia armoniosa del cielo e dell’inferno“. Giuliana Scabia zählte zu den engagiertesten Akteuren bei den Dezentralisierungsversuchen des Teatro Stabile di Torino in den Jahren 1969/70.

Ilse Hanl: geboren 1943 in Wien, Schauspielerin und Theaterwissenschafterin (Dr. phil. 1970, Assistentin am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Wien), beschäftigt sich seit 1971 mit Animazione sowie mit Kinder- und Jugendtheater. Ihre Arbeit mit Wiener Schulkindem steht paradoxer (wenn auch verdienstvoller) Weise unter den Auspizien des „Dramatischen Zentrums Wien“ — die Schulbehörden konnten sich noch nicht entschließen, die Animazione in ihr Lehrprogramm (sei es als Schulversuch) aufzunehmen.

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