Anti-Antisemitismus statt Christentum
Vorbemerkung: Für den Unterzeichneten, konfrontiert mit dem verschleimten Allgemeinzustand seines österreichischen Vaterlandes, haben Meinungskämpfe mit dem Ziel der Wahrheitssuche prinzipiellen Reiz. In diesem Sinn veröffentlicht er die nachfolgende, im vorigen Heft schon angekündigte Kontra-Rezension zur dort abgedruckten Pro-Rezension von Wilhelm Dantine. Nicht ohne beizufügen, daß er, welcher an knapp vorangehender Stelle dieses Heftes sich auf Seite von Balduin Schwarz findet, diesfalls anderswo steht: auf Seite von Friedrich Heer — dessen Fehlerhaftigkeit im folgenden eindrücklich bewiesen wird; vor dessen Lauterkeit der Gesinnung er sich in brüderlicher Freundschaft beugt; dessen Genie ein wurzeltiefes österreichisches Produkt ist; dessen radikales Christentum er für unbezweifelbar hält.
