FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1965 » No. 140-141
Albert Drach

Amtshandlung gegen einen Unsterblichen

Der Kommissarius nächst dem Westbahnhof, Anselmus Bonifazius Christophorus Linckerhandt, auch von seinen „Spezis“, das ist Duzfreunden, spaßhaft in sprachlichem Anklang an Abe Lincoln ABC Linckhorn geheißen, saß im Polizeisekretariat, an den Polsterstuhl den anmaßend gewölbten Hinterleib geschmiegt, mit dem vom Bauch aufwärts sich sichtlich verringernden Oberkörper über den Schreibtisch entspannt, ein Blatt Papier wie ein flach gesessenes Käsestück vor sich appetitlich ausgestellt mit einem noch nicht vorgefaßten Inhalt. (Denn der Kommissarius betätigte sich ebensogern als Schöngeist wie in Rechtsbeflissenheit.) Auf dem Kopf, in den sich von massiger Struktur, Statur, Positur das Maß zuletzt verjüngte, saß wie ein Knoten ein Käppi, das er seiner Amtstracht anbequemte und das, mit seinen abwärts strebenden Schnurrhaaren in Einklang gebracht, in ein Fragezeichen auslief, das einem sonst lebensbejahenden Korpus widerspruchsvoll aufgesetzt war.

Wie dem auch war, der Kommissarius befand sich vorhanden im Polsterstuhl, zeigte durch Bewegung Leben und durch Reibung Gedanken und bewies so im höheren Cartesischen Sinn die Existenz des Staatsgedankens im physischen sowohl als symbolischen Sinne.

Das Blatt Papier, dessen Vorhandensein vielleicht nur von ihm aus vorlag, aber darüber hinaus im staatserhaltenden Belange dagewesen sein würde, wäre ihm eine einschlägige Beschreibung zuteil geworden, oder im schöngeistigen Sinne, also fiktiv im Falle seiner Bestimmung zu solcher Produktion, blieb weiter blaß und unbezweckt bis zum Eintritt des rüstigen Kutschers Greiffzeug, der sein Gefährt nächst dem Westbahnhof aufzustellen gewohnt war und der von dem amtsbekannten glaubwürdigen Zeugen Fascheit und einem langaufgeschossenen knabenhaften Herrn mit übertriebenem Adamsapfel, schlotternden, wenn auch nicht unguten Kleidern gefolgt war, der hier und da mit Wörtern einer fremden Sprache hin und her warf, die sich bei näherer Überprüfung als französisch herausstellten. Vorderhand allerdings blieb er noch ungehört: denn der Kutscher legte los, und der Zeuge legte zu.

Der Kutscher beschrieb seine Rappen, welche keine waren, aber Mischpferde, wenn sie auch gerne Hafer fraßen, so oft sie welchen bekamen, sich auch trotzdem, wenn auch widerwillig, mit dem Gehäcksel zufriedengaben, das statt dessen dieser ihr Ernährer ihnen verabreichte. Er nannte diese Karrentiere herb, das ist zügig, wiewohl sie nur langsam zogen wie einer, der dafür nicht das bekommt, was er sich vorstellt oder was bedungen ist. Er zeichnete sein Fahrzeug samt Kutsche in die Luft, und obgleich er schlecht zeichnete und die Luft sein Ansinnen nicht festhielt, sollte es nach seinem Anschlage etwas Großartiges sein wie das Zaubergefährt, mit dem das Aschenbrödel ihrem zukünftigen Prinzengemahl vorgefahren kam, und er zeigte auch zum Schluß mit ausladender Geste auf seinen Fahrgast, nämlich eben den Herrn mit Adamsapfel, welchen er offenbar tief unter das Aschenbrödel absetzte und dessen gallischen Akzenter tonmalend dem Lallen eines Kindes anglich.

Dieser aber, von höherem, wenn auch zarterem Wuchs als sein gedrungener, stämmiger Widersacher, hatte scheinbar alles vom Kutscher Vorgebrachte und noch Vorbehaltene erfaßt, wenngleich es den Gegenstand nicht erschöpfte, und warf in richtigem und beinahe nicht andersfarbigem Deutsch das Wort „Er lügt“ ein und war dann auch noch dabei, was dem bereits vorangeschickten Gebärdenspiel entnommen werden darf, „und stiehlt“ hinzuzusetzen, als der Zeuge Fascheit diesen angebahnten Vorwurf überschrie und das zum Teil ausgedrückte, zum Teil noch verschwiegene Vorbringen des Kutschers verdeutlichte beziehungsweise in Worte umsetzte.

Fascheit war nämlich, wie er sagte, gegenwärtig, als der Kutscher besagten Franzosen aufnahm. Jener habe, nicht wahr, etwas schäbig dreingesehen, und man würde bei ihm als Fahrhabe nichts anderes als ein verschnürtes Paket als feststellbar auffinden können, das neben ihm auf dem Kutschbock gelegen sei. Denn dieser Fahrgast sei entgegen Ortsgepflogenheit und städtischer Überlieferung darauf bestanden, bockoben zu fahren statt gästehinterteilunten, und dies nicht etwa deshalb, weil, wie besagter Franzose vielleicht behaupten könnte, zwei ihm gehörige, aus Muttermitteln angeschaffte und vollgefüllte Koffer statt seiner im Karreninneren zur Schonung ausgestellt werden sollten, sondern vielmehr, weil er, obwohl gepäcksbedürftig, so doch auch lufthungrig zur Beschauung der Wienerstadt einen Hochsitz anstrebte, von dem aus er seinen Adamsapfel besser den Unbilden der Witterung aussetzen könne. Denn es regnete, nebelte, nieselte, staubte und schwemmte an jenem Tag, eines das andere abwechselnd, geradezu erbärmlich, und das Wageninnere wäre besser beschaffen gewesen, fremdländische Kehlen vor einheimischen klimatischen Störungen zu schützen, wenngleich der Fremde, der keinen Koffer gehabt habe, vielleicht behaupten würde, es seien ihm deren zwei samt Inhalt abhanden gekommen. So etwa scheine er wenigstens geradebrecht zu haben, wiewohl er, Fascheit, richtig beeiden könne, daß der Fremde nichts Kofferähnliches gehabt, lediglich ein Paket zur Verhüllung seines dringlichen Bedarfs, das bei einer gewöhnlichen Wendung des Fahrzeuges durch Luftzug fortgeweht worden.

Hier wollte sich der Fremde abermals melden, um seine Empörung, durch Übersetzung in die ortsübliche Sprache abgeschwächt, zum Ausdruck zu bringen. Allein seine Mißstimmung überholte seine Übersetzungskunst wie ein galoppierendes Roß einen Kutschergaul, so daß ein Ausruf an der Grenze zwischen Fremd- und Amtssprache steckenblieb und lautete: „Ich war auch nicht im Wagen, dunkler Ehrenmann, Bandit, couillon, ihr salaud!“

Der Wind, der diese Wörter dem Kommissarius zutrug, war aber kein guter. Er trug ihm nicht gleich zu, daß der Fremde etwa meinte, man könne ihm ebensogut sein eigenes früheres Vorhandensein an Ort und Stelle wie das seiner Koffer dortselbst abstreiten. Das Wort „Bandit“ dagegen empfand er im amtlichen Bereich zweifellos als ungehörig. Ob er auch das Wort „Couillon“ etymologisch in seiner Herleitung vom Hodensack oder übertragen als Benennung mit „Schmutzfink“ ergründete, bleibt ungeklärt. Als absolut schädliche Fehlleistung des Fremden mußte aber der Gebrauch des Wortes „salaud“ aufgefaßt werden, zumal er dieses zwecks Angleichung an das Deutsche wie „Salot“ aussprach, woran wiederum in gewissen Lokalbezirksdialekten auf dem Wiener Boden das Wort „Salat“ anklingt, welches dem Herrn Kommissarius geläufig war. Eine solche Verwechslung hätte dem Fremden nicht unterlaufen dürfen, zumal das Wort „Salat“ im Französischen vorkommt, dort „Salade“ heißt und annähernd dasselbe bedeutet wie im Deutschen, nur nicht in übertragener Bedeutung. Denn man spricht in Wien von einem Salat auch dann, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Auch hatte der Fremde außerdem den Fehler begangen, in seinem Zorne das Wort „vous“ der Ansprache wörtlich mit „ihr“ statt richtig mit „Sie“ zu übersetzen, so daß sich der Kommissarius Linckerhandt mitbetroffen fühlen konnte. Sei es nun, wie es sei, das heißt, er bezog diesen vermeintlichen Vorwurf auf seine Amtsführung, auf die allgemeinen oder bloß rechtlichen Verhältnisse in Österreich, oder aber er nahm ihn nur schlechthin deshalb übel, weil er ihn nicht verstand, jedenfalls runzelte er die Stirn und bewegte die Braue, so daß jeder Eingeweihte wußte, daß dies nichts Angenehmes für den bedeute, der diese Veränderung im Gesichte des Kommissarius veranlaßt oder angeregt hatte.

Aber bevor er zu einem Ergebnis in einem noch nicht eingeleiteten Verfahren kam oder dieses einem solchen zuführte oder mit dem bereits eingezogenen Daumen abbog, hatte er sich als Mann von Amt in der Gewalt, wie ein Droschkengaul die Vorrichtung vor dem Scheuen bestimmungsgemäß trägt, dawider mit keinem Auge blinzelt, noch mit dem Hufe kratzt, und er vergewisserte sich mit drei wie Sandkörner hingestreuten, aber doch mit Bedacht und Voraussicht vorgekehrten Worten, die an sich einen wichtigen Teil des österreichischen und nicht unwesentlichen des Weltproblems enthielten, inwieweit der im übrigen nicht danach aussehende Fremde eines unangenehmen überamtlichen oder außeramtlichen Einflusses teilhaftig sein könne, wiewohl es nicht so schien, als ob dem so wäre. Und während der Kommissarius in jenem Knoten, in den sich nach oben seine leibliche Fülle verjüngte, Erwägungen anstellte, wie er seine Frage stellen könne, daß sie weder Anstoß erregen noch mißverstanden werden und daß er auch eine Antwort darauf erhalte, auf die er sich mit Recht verlassen dürfte, stiegen wie Blasen die Vorstellungen in diesen Knoten und sprengten ihn fast wie das Schwert Alexanders des Großen den Gordischen behandelt hatte, wiewohl der des Kommissarius geordnet und nicht verwirrt war. Aber es drängten sich in diesen Knoten alle jene Bilder von Gestalten, die an der Rechtsfindung in Verwaltung und Justiz im stillen teilnehmen, obwohl die Richter unabhängig sind und die Verwaltungsorgane nur offiziellen Weisungen zugänglich sein dürfen. Und am Schluß spürte er in dem Gefängnis seines Hirnes ein Beben wie von einer Erschütterung, denn es schüttelten sich darin unzählige Hände, des einen die des andern bis zu dem letzten, der auf vorgeschobenem Posten saß, wie in den Strom gestellte Versuchstiere, die auf Impulse reagieren, aber damals noch nicht unter Strom standen, weil dieser unentdeckt war, oder wie okkulte Geistersucher, die, um einen Tisch versammelt, Händedrucke austauschen, die allerdings bei dem letzten enden, der das Recht zu finden hat, so wie es die versammelten Geistergläubigen ihm vermittelt haben.

Und in diesem Augenblick, in dem der Kommissarius Linckerhandt in seinem Innern erwog, inwieweit er, einer vorgefaßten Meinung Rechnung tragend, einen noch nicht überprüften Fall erledigen könne, inwieweit ihn dabei Kräfte stören würden, die außerhalb des amtlichen Instanzenzuges unbekannt im Dunkeln lagen, nahm sein Gesicht zwischen Unrecht und Unrecht jene Verzweiflung an, die auch jene überkommen sollte, die den Abgrund täglich von gesatztem zum angewendeten Recht überspringen, nur daß sein Mienenspiel das Problem von der negativen Seite aus fühlte, ohne seines verneinenden Inhalts gewahr zu werden. Aber da er sich voll bewußt war, diesen Fragenkreis theoretisch nie lösen zu können, suchte er eine solche Lösung zu dem einen für ihn gerade vorhandenen Fall, nämlich für den jenes Fremden, der ihm unsympathisch war und offenbar behaupten würde, ihm seien durch das strafbare Verschulden Einheimischer zwei Koffer abhanden gekommen. Und nach entsprechender Reibung in dem Knoten, auf dem sein Käppi saß und der nicht nur die Zentrale seines Körpers und seiner Persönlichkeit, sondern darüber hinaus die Leitung eines ganzen Amtes enthielt, zuckte ein Blitz, der vielleicht zackig begann, dann aber durch Vernunft geradlinig gestreckt wurde, weder weitschweifig noch grell schien, sondern knapp und bündig war, dazu auch, wie es in der Nähe der Entladung physikalisch ziemte, seinen eigenen Donner sogleich mitentlud, wobei dessen Lautstärke dem Umstand Rechnung trug, daß der Vorfall nicht im Freien, sondern in einem Amte zur Auslösung kam und daß besagter Donner sohin auch artikuliert sein mußte, ja, zumal er immerhin einem Hirn entsprang, auch etwas zu bedeuten hatte, zuletzt sogar sehr viel mehr bedeutete als überhaupt beabsichtigt war, nämlich jene entscheidende Frage: „Kennen Sie wen?“

Der Fremde, an den diese Anfrage gelangte, antwortete nicht sogleich. Zwar kannte er anscheinend niemand, doch verstand er nicht genau, was man von ihm wissen wollte. Es konnte sein, daß es der Behörde nötig schien, zu erfahren, ob er in Wien oder Österreich von irgend jemand erwartet werde, ob er sonstige Beziehungen angeknüpft, für die der Weg vom Bahnhof bis hierher mit der Kutsche vielleicht nicht ausreichte, ob er sich auf eine Referenz berufen könne, die von der Heimat über ihn Nachricht habe, ob er einem Komplott angehöre, das die Polizei zusätzlich interessiere. Als ein Mann mit unbestimmtem Reiseziel, kofferlos geworden und mit wenig Geld, konnten seine Zusammenhänge mit andern das Amt beruhigen oder befremden. Dagegen kam er kaum auf den Gedanken, daß von ihm befürchtet werde, er könne durch eine höhere Mittelsperson in die Angelegenheit betreffs Abhandenkommens seiner Koffer eingreifen können oder wollen, bereits aus angeborenem Respekt vor dem Recht, der hie und da einem innewohnt, der damit nicht aus beruflichen Gründen haushalten muß. Aber während er an der sonst kahlen Wand hinter dem Schreibtisch des Herrn Kommissarius nach den Schatten von dessen Empfindungen suchte, erblickte er das Bild des nachmals guten alten Kaisers, der jetzt noch lange nicht fünfzig, aber bereits in hoheitsvollem Bart mit nachsichtiger Amtsmiene aus dem Rahmen blickte. Nun hielt er dem Porträtierten weder die Nachsicht noch die Hoheit zugute, noch weniger witterte er hinter dem Bart des Mannes, dem auch in der Folge nichts erspart blieb, die Niederlage gegen Preußen und den selbst von ihm sehr übel empfundenen Sieg dieses Landes gegen sein Vaterland Frankreich, sondern er verfiel mit einem Mal in den Fehler von Leuten, die aus den Gesichtern von Angehörigen andrer Nationen gemeinsame Eigenschaften entdecken wollen, wie etwa dem weißen Besucher bei erstem Anblick ein Bantuneger nicht anders wie ein andrer vorkommt. So wollte er aus den kaiserlichen Mundwinkeln Eigenheiten finden, die er plötzlich auch unter der Kruste der Gemütlichkeit hinter den Schnurrhaaren des Kutschers zutage zu förden glaubte. Und schon schälte er mit scharfen Augen den Knoten unter dem Käppi aus demselben und argwöhnte in diesem Auswuchs der Seßhaftigkeit ein Versteck für eine weichliche Gesinnung, welche durch spärliche Schnurrhaare nicht zureichend verdeckt war, sondern wie hinter Spinnweb weiter sichtbar blieb. Damit nicht genug, verband er diesen Eindruck mit andern, die er auf der Fahrt in Greiffzeugs Gefährt erlangt hatte, von Damen mittleren Alters, die bereits aus der Form gingen, von Herren in guten Jahren, die ihre Wänste spazierenführten, von einem Trunkenbold, nach dem der Kutscher sogar mit der Peitsche geknallt hatte, weil dieser sich mitten in den Weg gestellt, um ihn mit einem Lied zu benetzen, das aus dem glucksenden Kiel weinseliger Rührung geflossen kam, wobei der Wein nicht geraten, die Rührung mit Leitungswasser versetzt war, von Mädchen, die in Eile waren und beim Lauf vermuten ließen, daß ihre Oberkörper nicht in Ordnung seien, von andern, die an der Ecke beim Schuhriemenbinden zu starke Stützen für wenig Traggewicht aufwiesen, so daß er zu der Meinung gelangte, es passe selten ein Stück zum andern bei jenen Individuen, die ihm bisher begegnet seien. Und bei diesen Erwägungen war ihm fast die Frage entfallen, die an ihn gestellt worden. Doch er hielt sie noch am äußersten Zipfel fest in seinem großen Argwohn gegen seine Umgebung, die sich um ihn drängte, ihn von allen Seiten anstieß, so daß er sich in den trockenen Schwaden der Wienerstadt, wie sie nach einem nicht taugenden Regen auftraten, vorkam wie der Mann mit der Binde, der, aus Frankreich über England nach Österreich gelangt, sich und seinen Schlag in eine Kuh verwandelt sah (und auch er hatte diese Reise gemacht). Darum vielleicht drängte es ihn auch, seinen Schlag anzubringen, der möglicherweise sitzen würde, und so antwortete er auf die Frage, ob er wen kenne, trotz der Binde vor den Augen: „Darauf sage ich jetzt gar nichts.“

Aber wie blind er auch seinen Schlag anbrachte und wie wenig er sich in Wirklichkeit mit seiner Antwort vorbehielt, so sehr konnte er jetzt erkennen, daß der Blitz, den der Kommissar mit der Frage nach ihm geschleudert hatte, aus dem Knoten unter dem Käppi wieder ebendorthin zurückgesprungen war und ein Antlitz hinterließ, das in der Miniatur seiner Beschaffenheit Ansätze von Zweifel bis zur Verzweiflung zurückließ, so zwar, als würde sich unter einem Schlaganfall dessen eine Hälfte zu den Kinnladen herabdemütigen, die andere aber nach oben verflüchtigen, wie es auch aussah, als ob sich das linke Ende des Schnurrbarts zum Unterkiefer herabzöge, während das rechte dem oberen Ende des Ohres zustrebte, eine Grimasse, die bei einem Mann des Rechts symbolisch wirkte, als ob die Waage der Gerechtigkeit der Eichung bedürftig wäre. Und diese Komik des Entsetzens schüttelte den Beschauer statt vor Lachen mit der Magik, die von einer Ansteckung ausgeht, ohne daß dabei seine eigene Lage in Betracht kam, dem aber vielleicht ein früheres, längst von ihm selbst verleugnetes und über Bord geworfenes Dichtertum immer noch insofern die Angriffsfläche durchlässiger machte, als dergleichen Individuen für fremdes Unglück empfänglicher werden als diejenigen, die dies ansonsten durch Berufsausübung vorgeben.

Mit solcher sonst unfaßbaren Infektion war nicht unbedingt der Gedanke verbunden, wie dem leidenden Kommissarius am besten zu helfen sei, wie ja auch das Mitleiden, noch dazu ein solches ohne erkennbares Motiv, keineswegs zu einer Tätigkeit zugunsten des Bedauerten nötigt. Allein es mag sein, daß der unerfreuliche Anblick des Außergewöhnlichen, wie dies der schmerzhaft gewordene Knoten unter dem Käppi darstellte, das Maß des Erträglichen für einen immer noch sensiblen Menschen überwucherte und die Herstellung einer normalen Situation durch Zurückführung dieses Gesichtes auf seinen sonstigen Ausdruck begünstigte. Auch drängte es den Fremden wahrscheinlich, wieder zurück zur Sache zu kommen, um seinen Fall so oder anders zu erledigen, wobei diese Wirkung nur dann zu erzielen war, wenn der Kommissar wieder in die Lage kam, sich mit diesem und nicht mit jenen Sorgen zu befassen, die ihm offenbar die Antwort des Franzosen, wenn auch für denselben unerklärlicherweise, bereitete. Und wie er nun, vermutlich von mehreren Motiven angegangen, damit beschäftigt war, seine Weigerung passend zurückzunehmen, fühlte er sich im Rücken angeschaut. Bei einer Wendung dorthin konnte er freilich daselbst nichts weiter feststellen als ein flüchtig und aus keinem künstlerischen Bedürfnis heraus gemaltes Bild, welches das Gegenstück des Kaiserbildes auf der andern Wand zu bilden hatte. Es stellte einen Mann dar, der auf sein bloßliegendes Herz hinwies, das an den Rändern rot, in der Mitte aber vergoldet aus seiner offenen Brust zur Schau gestellt war, dazu sah er mit Augen drein, die, wie es dem Fremden schien, prüfend, aber nicht ganz einwandfrei, denjenigen trafen, der gerade vor dem Kommissarius stand, sohin diesem offenbar zur Hilfe kamen. Wahrscheinlich sollte das Bild nach der Absicht seines Malers einen Heiland darstellen, möglicherweise auch nur einen Heiligen; dem widersprach allerdings das vergoldete Herz, das viel eher ein Konterfei des goldenen Wiener Herzens bedeutete. Auch der Augenaufschlag war nicht der eines Lammes, vielmehr der eines Mannes, der sein Opfer mit einem Teil seines Blickes beruhigt, mit dem andern aber darauf ansieht, inwieweit es sich noch wehren kann. Freilich war der Betrachter des Bildes nicht gläubig, was der Produzent desselben von sich aus zu sagen vielleicht vorhatte. Und wiederum fühlte sich der Fremde im Hinblick auf ein nicht ganz gelungenes Gemälde an seine nähere Umgebung und die Bevölkerung, soweit er von ihr Notiz genommen hatte, erinnert, an sich nichts Erstaunliches, da ein Heilands- oder Heiligenbild, wenn es eins war, Geschmack und Gesinnung der Kreise wiedergeben konnte, denen es seine Entstehung oder Anbringung an dieser Stelle verdankte. Aber als sich der Fremde umwandte und die Augen des Zeugen Fascheit auf sich gerichtet sah, beging er abermals den Fehler, in dem auf ihn gerichteten Blick wieder eine Parallele zu einem Bild, diesmal nicht nur dem eines Kaisers, sondern vielleicht sogar der Vorstellung Gottes zu finden. Damit ging er zweifellos zu weit, zumal er damit im Geiste eine Eventualsünde erzeugte. Allein diese Verirrung, die ihn veranlaßte, von seinem Mitgefühl mit dem Kommissar abzukommen, brachte ihn andererseits dazu, dasselbe als Absage gegen seine Umgebung zu erklären, was er vorgehabt hatte, zur Beruhigung eines Amtes vorzutragen, nämlich daß er niemanden kenne.

Der Kommissarius war nicht im Augenblick sicher, ob der Fremde ganz offen war. Vielleicht hatte er zu sehr gezeigt, wieviel ihm an der Antwort lag. Und wiewohl er sein eigenes Gesicht nicht sehen konnte und seinen Ausdruck auch dann vielleicht nicht ebenso gefühlt haben würde, wenn eine Reihe gut belichteter Spiegel ihm diesen reflektiert hätten, vermeinte er, in Wort und Tonfall zu akkurat gewesen zu sein. Auch ging es ihm, obwohl er selber Schöngeist war, aber nie das schrieb, mit dem er hantierte, durchaus nicht ein, daß es Menschen geben könne, die sich wissentlich und willentlich einem andern ans Messer liefern, die Heiligen vielleicht ausgenommen. Darum mußte er sich noch rasch vergewissern, ob der Fremde nicht eine Beziehung verschwieg. So bemerkte er trocken: „Sie können es auch später. sagen.“ Der Angeredete erwiderte aber prompt, wenn auch mit Akzent, daß er nichts andres zu sagen habe: „Nein, das ist alles.“

Diesmal hatte der Mann des Amtes scharf hingehört und war sicher, daß dieses Nein ein echtes Nein und hinter dem „Das ist alles“ kein zu fürchtender Helfer in der Not mehr verborgen war. Sowie er sich nun vergewissert hatte, daß der Fremde kein Fremder von Distinktion war, sondern wirklich niemand kannte, der für ihn ein Wort hätte einlegen können, auf das es unter Umständen hätte ankommen müssen, fühlte er sich im Halse erleichtert, in dem ihn früher der Alpdruck der Gerechtigkeit gewürgt hatte, derselbe, der auch sein Gesicht, für ihn selbst freilich nicht sichtbar, verzogen, das nun wieder ausgerichtet war wie auch seine beiden Schnurrbartenden die Waage der Gerechtigkeit herstellten. Und er bekam ein spielerisches Gefühl in seinen Fingern, als würden diese nunmehr darangehen, den Fall selbständig zu schlichten, ungehindert von einem abwehrenden Willen im Kopf, wiewohl doch nach dessen Sinn, nur dabei auch nach ihrer Handhabung des ganzen, sozusagen nach dem Rechtsgefühl der Fingernägel.

Aber bevor er das handhabte, was handzuhaben war, fragte er den Fremden, wie er heiße, was er für sonstige Generalien habe, was er hier mache, wie er mit dem Kutscher Greiffzeug in Berührung gekommen wäre. Schon bei dieser Frage spielte die Mißstimmung wegen des vermeintlich vorgeworfenen Salates im Unterton mit, und der Fremde, falls er einfühlsam war, sollte bereits ahnen, daß es die Untertöne sind, die zuletzt den Ton angeben.

Der Befragte gab zu, Arthur Rimbaud zu heißen, römisch-katholisch, ledig, 23 Jahre alt und ohne Beruf, darüber hinaus französischer Nationalität zu sein, gebürtig an einem schwer zu buchstabierenden Ort, der überdies nicht endgültig notiert wurde. An dem Namen war weiter nichts Auffälliges. Auf der Liste der international gesuchten Verbrecher kam er offenbar nicht vor, der Kommissarius hätte sie auswendig hersagen können. Auch ansonsten sagte dieser Name dem Kommissarius nichts. Daß irgendwo einmal Gedichte des Herrn in einer Pariser Revue vorkamen, außerdem, herausgegeben von einem Freund, eine Art poetischer Prosa in einem Heftchen im Ausland vorlag, konnte auch der Schöngeist Linckerhandt nicht schmecken, das ist herausspüren. Die Sensationsnachricht von der Entdeckung eines sechzehn- oder siebzehnjährigen Genies, der plötzlich wieder auf- und nicht ohne Skandal später wieder untergetaucht war und der die herangewachsenen Autoren von Poesien eine Zeitlang völlig in den Schatten gestellt hatte, kam durch die vornehmen Grenzpfähle nur gedämpft hierher. Dennoch ist Linckerhandt als Schöngeist nicht vorzuwerfen, daß er die zeitgenössische Dichtung etwa nicht wahrgenommen hätte. Er kannte die Verse des Grafen von Münch-Bellinghausen, der unter dem Dichternamen Halm sein Herz fragte, was Liebe sei und wie sie rede, ebensogut wie die des preisgekrönten Poeten Speibschmierl, der der wienerischen Gemütlichkeit mit den Versen ein Denkmal setzte: „Gießt’s mir Wein ein, ein Lackerl (das ist einige Schluck), Mein Herz hat heut’ Schnackerl (das ist den Schluckauf)“.

Der Fremde gab weiter zu, in Wien gerade angekommen und seiner Absicht nach nur auf der Durchreise zu sein, mangels ständiger Beschäftigung mit mütterlichen Geldern diese Ausfahrt unternommen zu haben, ein viel ferneres Ziel als dieses im Sinne zu behalten, aber ein derzeit noch unbestimmtes, vielleicht über den Balkanen in der Levante gelegenes, vielleicht darüber hinaus dem Gürtel der Erde noch näheres. Eben dieser weitgesteckten und doch nicht festgelegten Ziele halber und der mütterlichen Vorsorge, auch noch schwesterlicher Mitbeteiligung, seien ihm die beiden Koffer mit allerhand Nötigem und in guter Ausstattung ausgerüstet worden, habe er zu deren besonderem Schutz und in einem ihm offenbar eigentümlichen Vertrauen, niemandem im vorhinein die inneren Voraussetzungen für eine Diebstahlsfähigkeit zuzumuten, besagte zwei Koffer höchst persönlich in den Fond des Wagens getan und sich selbst auf den Kutschbock gesetzt, um die Wienerstadt zu benasriechen. Aber als er sicherheitshalber, ohne daß eine jähe Wendung des Wagens vorausgegangen wäre, das Innere desselben zufällig besehen habe, sei das weg gewesen, was vordem richtig gesichert und verstaut war, nämlich beide Koffer auf einmal, zuviel für einen Zufall und auch für ein Wunder zu wunderbar verdächtig.

An dieser Stelle nun setzte aber der Zeuge Fascheit ein, obwohl er nicht am Worte war. Allerdings war es kein artikuliertes Wort, das er zugunsten des Kutschers einwarf, sondern nur ein Urlaut, wie er bei jähem Heraufdringen bereits hinuntergebrachter Nahrung bei Nichtwiederkäuern zustande kommt. Kann sein, daß diese wenn auch nicht artikulierte Einmengung des zur Zeugenschaft Vorrätiggewordenen von der Absicht getragen war, den Franzosen aus dem Zusammenhang seiner Darstellung zu bringen, die er ohnehin in einer für ihn fremden Sprache ohne Unterstützung nur schwierig zustande brachte und die vielleicht nicht immer in seinem Sinne wiedergegeben wurde, kann sein, daß der Aufruhr aus dem Innern des Zeugen bloß mit dem Gefühl erfolgte, dem Fremden eins auszuwischen, richtiger ihm eins zu versetzen, wobei das Rülpsen die Rolle geschleuderten Straßenkotes übernahm, oder sei es aus andern unbekannten Gründen oder völlig grundlos nur aus einem inneren Drange heraus.

Wie dem auch sei, geworfener Kot schadet zumeist dem nicht, der ihn wirft, da dessen Haut sich dieser Hantierung anpaßt. Mag sein, daß die feinere Haut des Beworfenen dergleichen Würfe abweist, sie kommen aber zumeist nichtsdestoweniger an. So hatte auch das Rülpsen des Zeugen die Darstellung des Fremden unterbrochen, die ins Stocken geriet, und löste zudem eine Befremdung aus, die nicht in der Haltung verbleiben wollte, sondern nach dem Ausdruck zuckte, der wie ein Geschoß in die Richtung des Feindes schnellen sollte, das aber niemals den Dreck erledigen konnte, gegen den es gerichtet war. Und weil er dies zuletzt erkannte, unterblieb auch die Fassung ins Wort von seiner Seite aus, sondern wurde zwischen Äußerung und Formung zur Bedeutungslosigkeit herabgemindert. Nichtsdestoweniger glaubte der Kommissar, der verständnisvoll den Urlaut des Zeugen überhörte, dem erstickten Worte des Fremden wieder eine Salatpflanzung entnehmen zu können, sei es, daß sich der Schmutzfink „salaud“ für ihn in jenes Rohgemüse verwandelte, dem der Deutsche die französische Bezeichnung „Salat“, der Franzose hinwiederum die deutsche „Lattich“ gönnt, und er fing den Blindgänger des Fremden mit einem Finger auf wie ein kleines Kinderspielzeug und schnippte es dann als Corpus delicti auf seinen Schreibtisch.

Sosehr nun aber Mißverständnisse viel mehr als Verständnisse zu Liebe, Geburt und Tod, Revolution, Konsolidierung und überhaupt zu sonstigen ihnen zugänglichen Prozeduren beitragen, so konnte diese Mißdeutung eines unausgesprochen gebliebenen oder unterdrückten Wortes nur mehr den Kommissarius an ein früheres unaufgeklärt gebliebenes Mißverständnis erinnern, in dem er eine ungebührliche Äußerung mit Entkräftung des Ordnungsgedankens erblickt hatte. Doch bedurfte er dieser Erinnerung nicht, da er ohnehin nichts vergessen hatte (denn der Kommissar vergaß nichts weniger als Imponderabilien). So wirkte dieses Corpus nur mehr als Bestärkung und Verstärkung, in seinem Verhör des fremdländischen Anzeigers und Zugereisten unbeirrt fortzufahren.

Die Zugereisten unterscheiden sich von andern Fremden durch ihre Unerwünschtheit. Zu dieser gelangen sie, wenn sie kein Geld haben oder sich sonst in einer Weise bemerkbar machen, die mit den heimischen Sitten und Gebräuchen in Widerspruch stehn oder auch nur nicht mit ihnen in Einklang zu bringen sind. Rimbaud hatte damals wenig mehr als seinen noch immer vorspringenden Adamsapfel, die von ihm abstehenden, weil zwar neuen, aber nicht nach genau genommenem Maß geschneiderten oder überhaupt konfektionierten Kleider, die er gerade trug, einen Status, der ihn nicht allzusehr begrifflich von dem eines Vagabunden unterschied, wenig Geld bei sich und nicht viel mehr in einem Rock, den er noch zu guter Letzt in den Koffer getan hatte, darüber hinaus diesen Koffer auch nicht, noch den zweiten, und in ebendenselben beiden seine ganze Fahrhabe, welche daher nicht nachweislich vorhanden war. Dagegen trug er ein sogenanntes Bündel, das ist nach Art armer Leute das in Papier und Deckblatt zusammengefaßt, was in den Koffern nicht Platz gefunden, wodurch aber nun, zumal nach dem Zeugnis Fascheits, der Gedanke auftauchte, es wäre dies seine einzige Habe gewesen, die ein Luftzug vom Kutschbock verweht, die aber dann dank der noch nicht aufgezeigten, aber doch wohl vorbehaltenen Ehrlichkeit des Kutschers Greiffzeug wieder zum Vorschein gekommen war, der mit der Hilfsbereitschaft und dem Diensteifer, der fast allen Wiener Fiakern eigen ist, dem armen Herrn aus der Fremde diese einzige Habe wieder zustande gebracht und hierfür schlechten Dank geerntet habe. Und so stand nun der Vagabund Arthur Rimbaud mit einem Bündel, das von jeher einen Koffer vertrat, vor dem Kommissar ABC Linckerhandt, verdächtig, den nicht einschlägig vorbestraften Kutscher Greiffzeug, der ihm dieses gerettet hatte, an Dankes Statt fälschlich des Diebstahls zweier nie vorher vorhanden gewesener Koffer bezichtigt zu haben, und kannte niemanden, der das Gegenteil bezeugen würde, während ein Zeuge namens Fascheit vorhanden war, der alles so wußte, wie es der Kutscher vortrug oder vorzutragen beabsichtigte.

Als nun dem Fremden ohne Distinktion einzugehen begann, welches Ergebnis hieramts für ihn noch zu ernten war, ließ er bereits beide Koffer in Gedanken fahren, die er ohnehin nie mehr körperlich erlangen würde, war bereit, einzuräumen, sie könnten vom Wageninneren geholpert, verlorengegangen sein, wie er dreieinhalb Jahre zurück vor einem anderen Kommissar in einem anderen Land aus nicht ganz den gleichen Motiven sich einer schon erstatteten Anzeige wegen Anschlages auf sein Leben dadurch zu entledigen getrachtet hatte, daß er zugab, eine Kugel, die ihn ins Handgelenk traf, habe vielleicht nicht ihm, sondern dem Täter selbst gegolten. Und er glaubte auch nunmehr nach dieser Korrektur, sich zwar kofferlos, aber doch ungeschoren entfernen zu dürfen. Auch der Kutscher glaubte dergleichen und beeilte sich, ihn zu begleiten, während der erfahrene Zeuge Fascheit noch zögerte. Denn es hatten die beiden, nämlich Verdächtiger und Verdächtigter, die Rechnung ohne die Gerechtigkeit gemacht, die zwar schwierig in Gang zu setzen ist, diesen auch ungern beginnt, aber, einmal in Gang gesetzt, ihn unbarmherzig und mit verbundenen Augen geht. So hatte der Kommissarius die Karten an sich genommen, und zwar alle, die Trümpfe des Kutschers, die des Zeugen, wozu noch jene kamen, die ihm aus den Ärmeln fielen, welche keine Zauberer- noch Taschenspielerärmel waren, sondern die seiner amtlichen Kleidung, gefüttert mit seiner Würde und dem dieser innewohnenden amtlichen Wissen um alle Dinge, die in seine Kompetenz fallen mußten.

Von Albert Drach, dem im Alter von 62 Jahren neu entdeckten und von der Kritik als literarische Sensation begrüßten österreichischen Autor, erscheint demnächst bei Langen-Müller als III. Band der Werkausgabe „Die kleinen Protokolle und das Goggelbuch“. Der Verlag hat uns die Geschichte vom seltsamen Aufenthalt des Dichters Rimbaud in Wien zum Vorabdruck überlassen.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
August
1965
, Seite 375
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