FORVM » AutorInnen

Eduard Speck

Beiträge

Friedrich Abendroth • Willy Brandt • Gerhard Bronner • Anton Burghardt • Felix Butschek • Fritz Csoklich • Julius Deutsch • Josef Dobretsberger • Heimito von Doderer • Heinrich Drimmel • Herbert Eisenreich • Anton Fellner • Iring Fetscher • Paul Flora • Rupert Gmoser • Willfried Gredler • Josef Hindels • Ernst Koref • Alexander Lernet-Holenia • Norbert Leser • Georg Lukács • René Marcic • Eduard März • Albert Massiczek • Hermann Mörth • Oswald von Nell-Breuning • Roland Nitsche • Bruno Pittermann • Walter Pollak • Viktor Pospischil • Ludwig Reichhold • Johann Schasching • Gustav Scherbaum • Willi Schlamm • Franz-Martin Schmölz • Eduard Speck • Franz Taucher • Rudolf Weiler • Erwin Weissel • Erik G. Wickenburg

100 Worte Sozialismus

Juni
1965

Vor fünfzig oder gar hundert Jahren konnte man, tatsächlich oder vermeintlich, mit zehn Worten sagen, was Sozialismus sei. Reichen heute hiefür auch nur hundert Worte aus? Dies herauszufinden, schien uns eines größer angelegten Versuches wert. Von den vierzig Autoren, die auf unsere Frage (...)

Edmund Aigner • Alfred Bäck • Franz Grössl • Felix Hurdes • Josef Klaus • Ernst Koref • Ferdinand Obenfeldner • Franz Olah • Theodor Piffl-Perčević • Eduard Speck

832.353 Unterschriften — was nun?

November
1964

Eduard Speck bei Wikipedia

Büste von Eduard Speck bei der Grazer Oper

Eduard Speck (* 21. November 1884 in Wien; † 3. November 1973 in Graz) war ein österreichischer Kommunalpolitiker und von 1945 bis 1960 Bürgermeister von Graz.

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn eines Offiziers der Armee der Donaumonarchie legte seine Matura in Brünn ab, studierte Philosophie und Philologie an der Universität Wien und dann an der Universität Innsbruck, wo er 1906 promovierte. Während seines Studiums wurde er 1902 Mitglied der Burschenschaft Arminia Wien.[1] Ab 1908 war Speck als Gymnasialprofessor für Deutsche Literatur, Latein, Griechisch und Philosophie tätig. Von 1920 bis 1934 und von 1940 bis 1944 übte er diese Tätigkeit in Graz aus, in den Jahren dazwischen war ihm aus politischen Gründen das Lehramt untersagt. Speck, der zunächst eher dem „nationalen“ Lager zugeneigt gewesen war, war seit 1924 als Vertreter der Sozialdemokratie Mitglied im Grazer Gemeinderat.

Vom 16. Mai 1945 bis zum 31. Januar 1960 übte der zunächst von der russischen Besatzungsmacht eingesetzte Bürgermeister seine Funktion aus. Er wurde nach dem Ende seiner Amtszeit am 18. Februar 1960 zum Ehrenbürger von Graz gewählt. Ein besonderes Anliegen waren Speck der Wiederaufbau der Grazer Theater und der Schulbau. Sein Nachfolger wurde Gustav Scherbaum.

Mosaik in der Gradnerstraße 24

Der kulturinteressierte Altbürgermeister erhielt 1974 bei der Oper ein Denkmal (Denkmallisteneintrag). Bei der Gradnerstraße 24 steht ein ebenfalls denkmalgeschütztes Mosaik (Listeneintrag) aus dem Jahre 1964 mit der Aufschrift „Dr. Eduard Speck Jugendzentrum“, das Jugendzentrum wurde 1966 fertiggestellt.[2]

Auszeichnungen (Auszug)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band 1: Politiker, Teilband 5: R–S. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 462–463.
Commons: Eduard Speck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 5: R–S. Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 462–463, hier S. 462.
  2. Mosaik bei der NMS Puntigam geocaching.com, cache by Crazy_Girly, hidden 29. Dezember 2018, abgerufen 12. März 2021.
VorgängerAmtNachfolger
Engelbert RücklBürgermeister von Graz
16. Mai 1945 – 31. Jänner 1960
Gustav Scherbaum

Diese Seite weiterempfehlen

Werbung