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Wolfgang Michal

Beiträge

Wolfgang Michal • Günther Nenning • Reinhold Oberlercher

Wie man Revolution macht, indem man den Kapitalismus unterstützt

Briefwechsel
Oktober
1978

Muffensausen der SP (Betrifft, „Weltgeist ums Eck“ und „Berlinguers Tagebuch“, NF März 1977) Sehr geehrter Herr Nenning, da haben Sie in dem Herrn Oberlercher ja einen prächtigen Mitstreiter gefunden. Nur zu: Machen Sie aus dem NF eine Totengräberschule! Wenn bloß die SPD (SPÖ) kein Muffensausen (...)

Wolfgang Michal bei Wikipedia

Wolfgang Michal (* 31. Januar 1954 in Dachsbach) ist ein deutscher Autor und Journalist.

Michal wuchs in Würzburg auf[1] und ging auf das Röntgen-Gymnasium Würzburg.[2] In den Jahren 1974 und 1975 absolvierte er die Deutsche Journalistenschule und studierte anschließend Politikwissenschaft, Pädagogik und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1981 schloss er sein Studium mit dem Magister ab.[3] Von 1982 bis 1986 arbeitete er als Redakteur und Reporter bei der sozialdemokratischen Wochenzeitung Vorwärts in Bonn. 1988 wechselte er in gleicher Funktion zum Hamburger Reportage-Magazin GEO. In seinem 1995 erschienenen Buch Deutschland und der nächste Krieg formulierte Michal die Prognose, dass Deutschland in den kommenden 30 bis 40 Jahren wieder einen Krieg beginnen werde.[4]

Seit 1999 arbeitet er als freier Autor für verschiedene Magazine, Zeitungen, Rundfunk und Online-Publikationen, unter anderem für die Wochenzeitung Freitag. 2008 gründete er zusammen mit anderen Autoren den Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, Freischreiber e. V.; 2010 folgte Magda, das „Magazin der Autoren“.[5][6] Michal war von Mai 2010 bis September 2014[7] Mitherausgeber des Mehrautoren-Blogs Carta.[8] Seit April 2011 betreibt er ein Blog mit dem Schwerpunkt „Umbrüche und Entwicklungen“.[9]

Michal lebt in Salzhausen, rund 40 km südlich von Hamburg.

Schriften (Auswahl)

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  • Internationaler Publizistik-Preis Klagenfurt 1989 („Der schlesische Blues“, GEO 5/1989)
  • Auszeichnungen beim Hansel-Mieth-Preis 1999 („Wo Sisyphos gekündigt hätte. Die Gauckbehörde“, GEO 10/1999), 2000 („Auf der Kippe. Roma in Rumänien“, GEO 11/1999), 2002 („Herrgottswinkel. Gott in Köln“, Merian 3/2002)
  • Nominierungen zum Egon-Erwin-Kisch-Preis 1998 (für: „Der Fall Bernsteinzimmer“, in GEO 5/1997), 2003 (für „Herrgottswinkel. Gott in Köln“, in Merian 3/2002)
  • Grimme Online Award 2009 für Carta, für das u. a. Michal Beiträge verfasste

Einzelnachweise

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  1. Wolfgang Michal: Mein Medien-Menü, Interview von Christoph Koch am 17. Juli 2012, abgerufen am 6. Januar 2015
  2. Roland Röhrich, Winfried Stadtmüller: Jahresbericht 1971/72. Röntgen-Gymnasium Würzburg, Würzburg 1972, S. 39.
  3. Wolfgang Michal. Biographie. In: freischreiber.de. Abgerufen am 5. Februar 2012.
  4. Joachim Oltmann: Die Deutschen als Serientäter. In: Die Tageszeitung: taz. 29. August 1995, ISSN 0931-9085, S. 12 (taz.de [abgerufen am 6. Mai 2023]).
  5. Autoren-Portal mit hochwertigen Inhalten. Magda.de: Spielwiese für 22 Profis (Memento vom 25. April 2010 im Internet Archive). In: Meedia. 13. Januar 2010. Abgerufen am 5. Februar 2012.
  6. Dominik Baur: Krossmedia. The Making of Magda. Wie aus einem Mops ein Mädchen wurde. In: Magda.de. Abgerufen am 5. Februar 2012.
  7. Wolfgang Michal: Meine Sicht der Dinge. In: newsroom.de., vom 15. September 2014. Abgerufen am 30. Juli 2015.
  8. Robin Meyer-Lucht: In eigener Sache: Wolfgang Michal und Matthias Schwenk werden Carta-Herausgeber. In: carta.info. 14. Mai 2010. Abgerufen am 5. Februar 2012.
  9. Wolfgang Michal: Umbrüche & Entwicklungen. In: wolfgangmichal.de. Abgerufen am 5. Februar 2012.

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