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Susann Witt-Stahl

Geboren 1961. Lebt in Hamburg, Studium Musikwissenschaften und
Philosophie, Journalistin und Autorin, Herausgeberin von Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen. Beiträge zu einer kritischen Theorie für die Befreiung der Tiere.

Susann Witt-Stahl bei Wikipedia

Susann Witt-Stahl (* 1961) ist eine deutsche Tierrechts-Aktivistin, Journalistin und Buchautorin.

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Susann Witt-Stahl auf dem Tierrechts-Aktion-Nord Kongress am 4. Oktober 2006

Laut Daniel Wiese in einem taz-Artikel vom 28. April 2007 ist Susann Witt-Stahl „das einzige übrig gebliebene“ Gründungsmitglied der Gruppe Tierrechts Aktion Nord,[1] die 2009 die Vorführung des Films „Warum Israel?“ des französisch-jüdischen Filmemachers Claude Lanzmann verhinderte.[2][3][4][5] Seit Abschluss ihres Studiums der Musikwissenschaften und Philosophie arbeitet sie in dem Netzwerk freier Journalisten stahlpress Medienbüro, Ressorts Kultur und Politik, in Hamburg.[6] Sie hat zahlreiche Artikel und Aufsätze über die Vermittlung und Verformung des Krieges durch die Kulturindustrie sowie über die Verdinglichung von Tieren veröffentlicht. Seit 2014 war sie Chefredakteurin des von der Tageszeitung junge Welt, für die sie auch als Autorin tätig ist, aufgekauften Musik-Monatsmagazin Melodie und Rhythmus, das im August 2022 eingestellt wurde.[7] Statt der Zeitschrift erscheint seit 2023 vierteljährlich ein M&R-Newsletter.

Veröffentlichungen

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  • … but his soul goes marching on: Musik zur Ästhetisierung und Inszenierung des Krieges. Coda, Karben 1999, ISBN 3-00-005319-0.
  • Das steinerne Herz der Unendlichkeit erweichen: Beiträge zu einer kritischen Theorie für die Befreiung der Tiere. Alibri Verlag, Aschaffenburg 2007, ISBN 978-3-86569-014-2.
  • (Hrsg.) mit Michael Sommer: „Antifa heißt Luftangriff!“: Regression einer revolutionären Bewegung. Laika-Verlag, Hamburg 2014, ISBN 978-3-944233-13-0.[8][9]
  • Mit Moshe Zuckermann: Der allgegenwärtige Antisemit: oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit, Westend-Verlag, Frankfurt am Main, 2018. ISBN 978-3-86489-227-1
  • Mit Moshe Zuckermann: Gegen Entfremdung – Lyriker der Emanzipation und streitbarer Intellektueller. Gespräche über Erich Fried, Westend-Verlag, Frankfurt am Main, 2021. ISBN 978-3-86489-321-6
  • (Hrsg.): Der Bandera-Komplex. Der ukrainische Faschismus – Geschichte, Funktion, Netzwerke. Verlag 8. Mai, Berlin 2024, ISBN 978-3-931745-74-5.

Einzelnachweise und Anmerkungen

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  1. Das Tier in mir, taz 28. April 2007.
  2. »Es gab schon im Vorfeld Drohungen«, von Ivo Bozic, taz 29. Oktober 2009.
  3. Naturfreundejugend Deutschlands: Antisemitismus Antisemitische Schläger_innen unmöglich machen - auch linke!
  4. Antisemitismus? Getrennt gegen Kapitalismus, von Lena Kaiser, taz 13. Juni 2010.
  5. Rote Flora: Erklärung zur verhinderten und erneuten Vorführung des Films “Warum Israel”
  6. Website von stahlpress
  7. Impressum von Melodie und Rhythmus
  8. Karl Reiter Buchbesprechung. Auf der Website von grundrisse, abgerufen am 28. Juni 2016.
  9. Rezension auf kritisch-lesen.de, abgerufen am 28. Juni 2016.

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