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Helmut Vogl

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Helmut Vogl (* 1944 in Gnigl) ist ein österreichischer Karikaturist und Herausgeber.

Geboren und Aufgewachsen in Salzburg-Gnigl, studierte er Naturgeschichte und Physik in Innsbruck. Er war von 1969 bis 1970 Mittelschullehrer in Wien und begann damals mit der zeichnerischen Tätigkeit. Ersten Veröffentlichungen in pardon, Süddeutsche Zeitung, Weltwoche und anderen folgten politische Cartoons für Zeitschriften wie Die Furche profil, Salzburger Nachrichten und die Wiener Zeitung. In all den Jahren hat er für viele namhafte deutschsprachige Zeitschriften gearbeitet.

Im Jahr 1975 arbeitete er an Trickfilmen in München und Köln, u. a. Hanna-Barbera, Addams Family, Sir John der Gespensterdetektiv, und ein Jahr als Zeichner am Comic Wickie. Nebenbei arbeitete er zur Existenzerhaltung wiederholt als Wirt, als solcher führte er 1979/80 das SOG in Salzburg - Nonntal, als Bücherverkäufer, Gärtner, Hilfsarbeiter, Tischler und in diversen anderen Berufen.[1]

1982 gründete er das österreichische Satiremagazin Watzmann, mit dem er unter anderen Gerhard Haderer entdeckte, der immer wieder Titelblätter illustriert. Aus finanziellen Gründen übergab er das Magazin 1984 an Helmut Hütterer.

1985 war er der Hauptdarsteller in Wolfram Paulus Film Heidenlöcher.

In den 1990er Jahren erregte er auch internationale Aufmerksamkeit mit seinen im Eichborn Verlag erschienen Kalenderbildern Promi-Orgasmen mit Karikaturen von berühmten Persönlichkeiten im Moment des Orgasmus.

Er lebte drei Jahre lang in einem Hausboot in Frankreich, führte von 2003 bis 2005 das Gasthaus Vogl & Co in Salzburg Aigen. Er ist seit einigen Jahren in Pension. Er hat aus erster Ehe zwei Kinder, Ilse Vogl, Grafikerin und Ingo Vogl, Kabarettist. Mit seiner zweiten Frau lebt er seit 1984 zusammen.

  • Vogl-Perspektive. Eigenverlag, Salzburg 1997, DNB 954999835.

Einzelnachweise

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  1. Interview mit dem Satiremagazin Rappelkopf Der mit dem Vogl zeichnet. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 26. Juli 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.rappelkopf.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive) 

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