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Hans Lauda

Beiträge

Hans Lauda

Realismus ist nicht Hochverrat

März
1960

Mit dem folgenden temperamentvollen Beitrag des Präsidenten der Vereinigung Österreichischer Industrieller setzen wir unsere Diskussion über die Stellung Österreichs zur europäischen Integration fort (vgl. Alfred Mozer, „Die Sieben und die Sechs“, FORVM (...)

Hans Lauda

Eine Realität, die sich nicht ausbreiten soll

Januar
1959

Hans Lauda bei Wikipedia

Hans Lauda, von 1916 bis 1919 Ritter von Lauda, (* 25. März 1896 in Wien; † 21. Jänner 1974 ebenda) war ein österreichischer Industrieller.

Hans Lauda war ein Sohn des Wasserbautechnikers und k.k. Sektionschefs Ernst Lauda,[1] der 1916 durch Kaiser Franz Joseph I. als „Ritter von“ geadelt wurde. Nach dem Ende der Monarchie in Österreich-Ungarn wurde vom Parlament von Deutschösterreich am 3. April 1919 die Aufhebung des Adels beschlossen. Infolge dieses Adelsaufhebungsgesetzes verloren auch Ernst Ritter von Lauda und seine Nachkommen das Recht zum Gebrauch ihrer Titel.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und anschließender Promotion zum Dr. jur. begann Hans Lauda seine Tätigkeit 1923 bei den Veitscher Magnesitwerken. Im Jahr 1925 wurde er kommerzieller Direktor der späteren Österreichisch-Amerikanischen Magnesit AG. Nachdem er 1937 Generaldirektor der Veitscher Magnesitwerke geworden war, wurde er nach dem Anschluss Österreichs ein Jahr später seines Postens enthoben, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges jedoch sofort wieder eingesetzt.

Er war 1946 Mitbegründer der Vereinigung österreichischer Industrieller und bis 1960 deren erster Präsident. In der Zeit von 1956 bis 1974 war er auch Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes. Anlässlich seines 65. Geburtstags wurde vom Roten Kreuz die Dr.-Hans-Lauda-Stiftung gegründet, die Auszeichnungen für besondere Leistungen innerhalb des Roten Kreuzes vergibt.

Hans Lauda war verheiratet mit Emilia Magdalena geborene von Wisoko-Meytsky, Schwager des Polnischen Generalmajors Eugen Tinz und auch Schwager des Sektionschefs und Generaldirektors des Kunsthistorischen Museums, Karl Wisoko-Meytsky. Sein Bruder war der Mediziner Ernst Lauda. Hans Lauda war der Großvater des Rennfahrers Niki Lauda. Als solcher wird er ohne genaue Namensnennung im Film Rush – Alles für den Sieg vom deutschen Schauspieler Hans-Eckart Eckhardt in einer Nebenrolle dargestellt.[2]

Ehrungen und Auszeichnungen

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Einzelnachweise

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  1. Die Laudas – Ein Imperium aus Wiener Blut (Memento vom 4. Dezember 2012 im Internet Archive) (PDF; 302 kB), S. 14, abgerufen am 23. September 2010.
  2. Rush – Alles für den Sieg. filmstarts.de, abgerufen am 3. März 2022.
  3. Hans Lauda im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien

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