Elisabeth Kmölniger
Studierte von 1968 bis 1973 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1978 veröffentlichte sie die ersten Cartoons in Ausstellungen, dann war sie als freischaffende Zeichnerin und Photographin tätig.
Ab 1978 zeichnete sie für die internationale Zeitschrift FORVM (Wien) mehrere Jahre hindurch die Titelblätter aller Ausgaben, dazu in jedem Heft bis zur Einstellung (Ende 1995) einen ganzseitigen Cartoon als Frontispiz. Mit zahlreichen teilseitigen Cartoons sowie Illustrationen zu Beiträgen anderer Autoren gab sie dem FORVM trotz dreier einander abwechselnder Blattmacher – Michael Siegert, Gerhard Oberschlick (zweimal) und Michael Seeber – sowie über einen Eigentümer- und Herausgeberwechsel hinweg bis zur Einstellung Ende 1995 eine optisch unverwechselbare Kontinuität. In Berlin (West), wo Kmölniger seit 1980 lebte, arbeitete sie auch für Medien wie „Joseph & Suleika“ oder die taz und widmete sich der Illustration von Büchern.
Kmölniger beging im Januar 2018 im Alter von 70 Jahren auf dem Wiener Zentralfriedhof Suizid.
Beiträge
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Elisabeth Kmölniger fecit
Dann wundern’s sich
Deutschländer heil!
Wie alles anfing?
Wunderbar — das Grauen, der Fahrtwind, ein lichter Moment
Seinen Humor hat er noch
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US Nuklear Forz
Ein besondrer Saft
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Ein Schamane
Frohsinn
Solidarnosc!
Hallo Omi
Beiträge zu Elisabeth Kmölniger
Von der FORVM-Zeichnerin Elisabeth Kmölniger ist ein ganzer Band mit Comics erschienen: »Für den Ernstfall«, 80 Seiten, bei der Elefanten Press in Westberlin (DM 10,80, öS 83). Er handelt von der amtlich für uns vorgesehenen Welt des Überlebens im Ernstfall, der durch die Vorbereitungen darauf (…)
Elisabeth Kmölniger bei Wikipedia
Elisabeth Kmölniger (Kürzel: Kmö) (* 26. Oktober 1947 in Radenthein, Kärnten; † 24. Januar 2018 in Wien) war eine österreichische Comicautorin und -Zeichnerin sowie Photographin und Buchillustratorin.
Leben und Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kmölniger studierte von 1968 bis 1973 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1978 veröffentlichte sie die ersten Cartoons in Ausstellungen, dann war sie als freischaffende Zeichnerin und Photographin tätig. Ab 1978 zeichnete sie für die internationale Zeitschrift FORVM (Wien) mehrere Jahre hindurch die Titelblätter aller Ausgaben, dazu in jedem Heft bis zur Einstellung (Ende 1995) einen ganzseitigen Cartoon als Frontispiz. Mit zahlreichen teilseitigen Cartoons sowie Illustrationen zu Beiträgen anderer Autoren gab sie dem FORVM trotz dreier einander abwechselnder Blattmacher – Michael Siegert, Gerhard Oberschlick (zweimal) und Michael Seeber – sowie über einen Eigentümer- und Herausgeberwechsel hinweg bis zur Einstellung Ende 1995 eine optisch unverwechselbare Kontinuität. In Berlin (West), wo Kmölniger seit 1980 lebte, arbeitete sie auch für Medien wie „Joseph & Suleika“ oder die taz und widmete sich der Illustration von Büchern.[1]
Kmölniger beging im Januar 2018 im Alter von 70 Jahren auf dem Wiener Zentralfriedhof Suizid.[2][3] Sie wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet.[4]
Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Für den Ernstfall, Elefanten Press, Berlin, 1982
- Alles wird gut, Comix + Cartoon Reihe, Berlin, 1984
- Schnell im Biss, Rixdorfer Verlagsanstalt, Berlin, 1984, zusammen mit anderen Künstlern (Katalog zur Ausstellung in Berlin)
- Zeichnungen, Zweitausendeins, Frankfurt, 1987
- Das brausende Leben, Eichborn Verlag, Frankfurt, 1988. ISBN 3-8218-2106-X.
- Schräge Schwestern – Comics aus der Tiefe des deutschsprachigen Raumes, Elefanten Press, Berlin, 1993, zusammen mit anderen Künstlerinnen
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Z.B. Gabriele Goettle: Deutsche Sitten. Erkundungen in Ost und West. Mit Photographien von Elisabeth Kmölniger. Eichborn, Die andere Bibliothek, Bd. 78, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-8218-4078-1.
- ↑ Elisabeth Kmölniger gestorben. jungewelt.de, 29. Januar 2018, abgerufen am 29. Januar 2018.
- ↑ Antonio Fian: Linien und Kanten. Eine Konturzeichnung in Worten. Zu Ehren von Elisabeth Kmölniger. In: Die Brücke. Kärntens Kulturzeitschrift Nr. 7, Klagenfurt, Juni/Juli 2018, S. 11.
- ↑ Grabstelle Elisabeth Kmölinger ( vom 21. Oktober 2020 im Internet Archive), Wien, Zentralfriedhof, Gruppe 89, Reihe 28, Nr. 39.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kmölniger, Elisabeth |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Comiczeichnerin und -autorin |
| GEBURTSDATUM | 26. Oktober 1947 |
| GEBURTSORT | Radenthein, Kärnten |
| STERBEDATUM | 24. Januar 2018 |
| STERBEORT | Wien |