Straßen aus Zucker
„Wir wollen die Freiheit der Welt und Strassen aus Zucker“
Die Straßen aus Zucker ist eine kostenlose antinationale Jugendzeitung der Berliner Gruppe TOP B3rlin und Einzelpersonen. Sie erscheint etwa dreivierteljährlich in einer aktuellen Auflage von 180.000 Stück und wird im gesamten deutschsprachigen Raum gelesen. Themenschwerpunkte der letzten Ausgaben waren u.a. Alltag und politisches Handeln; Kommunismus & Realsozialismus; eine gepfefferte Kritik an Staat, Nation & Kapital; Religionskritik; Liebe, Sex und Freund_innenschaft; Rassismus und die Proteste der Geflüchteten; Reaktionäre Bewegungen und befreite Gesellschaft, Utopien und wie wir leben wollen. Und viele mehr, einfach unter Zeitung nachsehen.
Ende 2012 erschien die erste englischsprachige Ausgabe Routes Sucrées, Anfang 2014 die zweite Nummer als Onlineausgabe Routes Sucrées 2. Zudem erschien 2014 auch unsere erste spanischsprachige Ausgabe Calles de azúcar, weitere Sprachen sind geplant.
Neueste Beiträge
Interview mit El Hotzo
SaZ: Unsere Zeitung erreicht dank vieler engagierter Leser*innen die hintersten Ecken Deutschlands. Denkst Du, in deinem Heimatdorf würden wir gut ankommen?
El Hotzo: Auf gar keinen Fall. Ich würde es zwar euch und auch dem Dorf sehr wünschen, aber das linkeste Medium, (…)
strassenauszucker, 14. Februar 2022
Warum Technik zwar nice sein kann, aber den Kapitalismus nicht fixt
Klimaforscher*in zu sein, ist vermutlich einer der frustrierendsten Jobs überhaupt. Man redet sich den Mund fusselig, damit vielleicht doch ein wenig mehr getan wird, um eine globale Katastrophe zu verhindern – aber es hört (…)
strassenauszucker, 13. Februar 2022
Zur Entstehung des Gesundheitssystems und warum Menschen mit wenig Geld weniger Zähne haben
Zu Anfang der Corona-Pandemie steht ein abgehalfterter deutscher Tennisstar auf seinem Londoner Luxusbalkon und klatscht staatstragend in den Sonnenuntergang. Er klatscht für all diejenigen, die in den (…)
strassenauszucker, 12. Februar 2022
Warum Arbeit im Kapitalismus krank macht und oft auch tödlich endet
Was ist eigentlich gesund? Je nachdem, wen man fragt, bekommt man vermutlich sehr unterschiedliche Antworten auf diese Frage. Die einen werden vielleicht siebenmal die Woche Sport als gesund empfinden, die anderen denken sich (…)
strassenauszucker, 3. Februar 2022
Einmal Krise mit allem, bitte
Wir wollen die Freiheit der Welt (und Stra-ßen aus Zucker!) – denn die Einrichtung der Welt ist eine Zumutung. Profite sind meist wichtiger als Menschen, überall werden Gesellschaftsgruppen abgeriegelt oder ausgegrenzt, und überall wird mehr oder weniger brutal auf (…)
strassenauszucker, 3. Februar 2022
Warum der Staat manchmal Richtiges tut und wir trotzdem keine Fans werden
Ein schöner Frühlingsabend im April 2021, einer der ersten. In Stuttgart würden normalerweise junge Menschen im Park liegen, schlendern, trinken. Jetzt aber: Totenstille. Die Ausgangssperre beginnt um 21 Uhr und auch (…)
strassenauszucker, 3. Februar 2022
Über Verschwörungstheorien in Zeiten der Krise
2020: Deutschland im Corona-Chaos. Die Geschäfte und Kitas sind zu, die ganze Welt ist in Hysterie verfallen, oder willenlos erstarrt, aus Angst vor einem unsichtbaren „Killer-Virus“. Die ganze Welt? Nein, ein paar kühne Köpfe behalten den (…)
strassenauszucker, 3. Februar 2022
Ein kleiner Aufruf zum Reden über den Tod
Seit Beginn der Pandemie sind weltweit mehr als vier Millionen Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Als wäre das nicht schlimm genug, starben viele von ihnen in Isolation, ohne sich von ihren Angehörigen verabschieden zu können. (…)
strassenauszucker, 3. Februar 2022
Ein Gedankenexperiment zum Umgang mit Covid-19 in einer vernünftigen Gesellschaft
Arbeit, Care-Arbeit und schlafen. Viel mehr hatte das Leben in der Pandemie für die meisten Menschen nicht zu bieten. Kontaktbeschränkungen waren ja auch erst mal die einzige Möglichkeit, mit dieser Situation (…)
strassenauszucker, 18. Mai 2021
A propos du refus de consommer un burger de chez McDonalds, de porter des vêtements de chez H&M, et de réserver un vol pour un voyage touristique. Ou : pourquoi la critique de ce type de pratiques de boycott est un peu trop facile.
Il y a des questions qui reviennent en permanence dans les (…)