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TATblatt

Beiträge

Die Mehlspeis’ in Döbling

Juni
1995

Dienstag, 16. Mai 1995, 15.30-18 Uhr Cafe Gugelhupf, Billrothstraße 9 Hinter der Theke: Michael Graf, der mit vierzig oder fünfzig Polizisten von der AUF befreundet sein will; auf der linken Thekenbank: sein Vater. Das FORVM legt ein ‚Tatblatt‘ auf die Budel und ordert ein Seidel. Der (...)

Gerhard Oberschlick
Kleine Aufmerksamkeit

Dr. Jörg Haider

Betrifft: Einem, sie und mich
Juni
1995

an alle seine mir bekannten Adressen: F Kärntnerstr. & Parlament, privat in Klagenfurt, Wien und im arisierten Bärental Aus mehreren meiner Artikel wissen sie ja, daß sie in meinen Augen seit ihrer Ulrichsberg-Rede 1990, wo sie u. a. den Raubkrieg der Nazi verherrlichten, ein (...)

Gerhard Oberschlick

P.S.: Verrückt, wie? liebe Madeleine!

Warum das FORVM die Hetze der Medien sowie der Grünen nicht mitmacht
Juni
1995

Liebe Madeleine, Du hast mich — ich danke Dir! — an meine redaktionelle Verantwortung gemahnt und überzeugt, daß ich Dein obiges Bekennerschreiben kommentieren muß. Hier also eine glasklare Distanzierung von Deinem unverantwortlichen Spiel mit den vier Feuern: 1. Hetze, 2. Denkverbot, 3. (...)

Madeleine Petrovic

So verrückt wie sie meinen

Warum die Grünen die Hetze gegen das TATblatt nicht mitmachen
Juni
1995

Wie gewaltbereit ist die linke Szene wirklich? Seit Jahren hat kein Thema die emotionalen Wogen der Österreicher so in die Höhe gepeitscht wie der Anschlag von Ebergassing. Leider, denn der rechte Terror hat bereits Opfer gefordert, ohne gewaltige Reaktionen dieser Art auszulösen. Die Grünen (...)

TATblatt bei Wikipedia

TATblatt

Beschreibung Anarchistische Zeitschrift
Fachgebiet Autonomie
Sprache Deutsch
Erstausgabe 1988
Verkaufte Auflage 4000 Exemplare
(DadA)
Weblink TATblatt OnlineArchiv

Das TATblatt war eine österreichische anarchistische Zeitschrift.

Das TATblatt hatte als Medium für schnelle Gegeninformation von und für politische Aktivisten nach dem Studentenstreik 1987/88 mit der Nummer -101 begonnen. Stand am Anfang hinter dem Projekt die Idee, eine Zweitageszeitung zu produzieren, pendelte der Erscheinungsrhythmus des TATblatts zwischen zwei Wochen und einem Monat.

Nach 17 Jahren, fast 320 Ausgaben und über 7'500 produzierten Seiten erschien Ende Juni 2005 die letzte Nummer des TATblatts.

Bedeutung und Einstufung durch die Behörden

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Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde das TATblatt durch die von Jörg Haider bekannt gemachten Spenden des ehemaligen Innenministers Caspar Einem an das TATblatt.

Vom BVT wurde das TATblatt, zusammen mit der Zeitung akin, jahrelang als linksextremistische Zeitschrift eingestuft.[1] Das TATblatt war die einzige Zeitung in Österreich, die Anschlagserklärungen der militanten Linken in Österreich im Originaltext abdruckte.

Den letzten Aufschwung erlebte das TATblatt im Zuge der Proteste gegen die nach den Nationalratswahlen 1999 eingesetzte ÖVP-FPÖ-Koalitionsregierung, die sich in Aktionen und Demonstrationen, darunter auch den Donnerstagsdemonstrationen, manifestierten. Als „WiderstandsChronologie“[2] wurden dabei im TATblatt über Jahre hinweg sämtliche dieser Proteste dokumentiert.

Einzelnachweise

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  1. @1@2Vorlage:Toter Link/www.bmi.gv.atVerfassungsschutzbericht 2006 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven) des BVT
  2. http://tatblatt.net/widerstandschronologie/chronik2005.html

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