Pirko Kristin Zinnow
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Pirko Kristin Zinnow (* 18. Februar 1964 in Hamburg) ist eine deutsche politische Beamtin (SPD) und Kulturmanagerin. Seit 2018 ist sie Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern; von Oktober 2013 bis August 2017 war sie Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach ihrem Abitur 1983 studierte Zinnow zwischen 1983 und 1990 Politikwissenschaft und Journalistik in Hamburg und Washington, D.C. Nach einer Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Hans Joas am John-F.-Kennedy-Institut an der Freien Universität Berlin (1990–1995) und ihrer Promotion in Soziologie (1995) war sie Pressesprecherin des Kultusministeriums Mecklenburg-Vorpommern (1995–1997) und stellvertretende Wahlkampfleiterin beim SPD-Landesvorstand des Landes Mecklenburg-Vorpommern (1997–1998).
Zwischen 1998 und 2001 war Zinnow persönliche Referentin von Ministerpräsident Harald Ringstorff. Es folgten von 1998 bis 2013 diverse Funktionen in der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, u. a. als Leiterin des Reden- und Grundsatzreferates, Referatsgruppenleiterin, Leiterin des Planungsstabes und stellvertretende Leiterin der Abteilung Grundsatz, Planung, Zentrale Dienste (2008–2013).
Am 22. Oktober 2013 wurde Zinnow von Ministerpräsident Erwin Sellering zur Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund im Kabinett Sellering II ernannt.[1][2] Sie wurde damit Nachfolgerin von Angelika Peters. Nachdem Pirko Kristin Zinnow kurzzeitig auch im Kabinett Schwesig I in dieser Funktion tätig gewesen war, wurde sie am 22. August 2017[3] von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in den einstweiligen Ruhestand versetzt.[4] Ihre Nachfolgerin im Amt der Staatssekretärin wurde Bettina Martin.
Nachdem ihr Ministerpräsidentin Manuela Schwesig eine baldige „Anschlussverwendung“ zugesichert hatte,[5] übernahm Zinnow zum 1. Januar 2018 die Leitung der neu geschaffenen Landesbehörde Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern.[6] Unter ihrer Leitung erfolgte die Modernisierung und Neukonzeption des Staatlichen Museums Schwerin, das am 30. Oktober 2025 wiedereröffnet wurde.[7]
Veröffentlichungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- mit Kornelia Röder und Deborah Bürgel: Hinter dem Horizont. Kunst der DDR aus den Sammlungen des Staatlichen Museums Schwerin. Sandstein Verlag, Dresden 2018, ISBN 978-3-95498-410-7.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pirko Kristin Zinnow auf der Website des Bundesrats ( vom 15. Juni 2017 im Internet Archive)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Pirko Kristin Zinnow neue Bevollmächtigte des Landes MV beim Bund. In: regierung-mv.de. Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, 22. Oktober 2013, abgerufen am 7. Juli 2016.
- ↑ Führungswechsel in MV-Landesvertretung in Berlin. In: focus.de. Focus Online, 22. Oktober 2013, abgerufen am 7. Juli 2016.
- ↑ Bettina Martin wird neue Staatssekretärin in der Landesvertretung MV. Focus, 22. August 2017, abgerufen am 18. September 2017.
- ↑ Schwesig entlässt Chefin der Landesvertretung. Norddeutscher Rundfunk, 22. August 2017, abgerufen am 18. September 2017.
- ↑ Schwesigs rechte Hand plant Abschied. Norddeutscher Rundfunk, 29. November 2017, abgerufen am 1. Dezember 2017.
- ↑ Tom Volgmann: Meyer kommt zurück als Chef der Staatskanzlei. in: Schweriner Volkszeitung, 1. Dezember 2017.
- ↑ Schwesig: Vier Jahre freier Eintritt im neu eröffneten Staatlichen Museum. 30. Oktober 2025, abgerufen am 20. April 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zinnow, Pirko Kristin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche politische Beamtin (SPD) und Kulturmanagerin |
| GEBURTSDATUM | 18. Februar 1964 |
| GEBURTSORT | Hamburg |