FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1954 - 1967 » Jahrgang 1961 » No. 89
Hermann Broch

Aus unveröffentlichten Briefen von Hermann Broch

gerichtet an Friedrich Torberg in den Jahren 1942-1951

Die nachfolgenden Briefe bedürfen einer persönlichen Vorbemerkung, weil sie Dokumente einer persönlichen Freundschaft sind. Einige andere Briefe, die Hermann Broch an mich gerichtet hat, wurden um ihres allgemeinen und hauptsächlich literarischen Interesses willen in den Briefband der „Gesammelten Werke“ aufgenommen. Diese hier geben gerade durch ihren persönlichen Tonfall desto besseren Aufschluß über die menschliche und geistige Statur Hermann Brochs, über die liebenswerte, fast schon heroische Bereitschaft des ungleich Älteren und ungleich Bedeutenderen, sich mit den Problemen des Jüngeren auseinanderzusetzen und ihm gleichzeitig die eigenen zu erschließen. Sollte da und dort der störende Eindruck entstehen, als hätte sich dieser briefliche Kontakt (und die langjährige Freundschaft, die ihm zugrunde lag) auf einer für mich ungebührlich schmeichelhaften Basis abgespielt und als wäre ich bei der Nutznießung dieser Partnerschaft allzu gut weggekommen, so ist das nicht meine Schuld, sondern die Schuld Hermann Brochs; im übrigen fände ein durch solchen Eindruck gestörter Leser auch noch genügend Stellen, die für mich alles eher als schmeichelhaft sind.

F. T.
Princeton, 12.1.42

Lieber F. T.,

es ist schön, Ihre teilnehmenden Fragen zu erhalten, und es ist schwer, sie zu beantworten. Ganz einfach, weil die Große Zeit mit einem grauenhaften Zeitmangel verbunden ist, besonders für mich, der ich an organischer Langsamkeit leide.

Zur näheren Illustration im Telegrammstil: nachdem ich den unlesbaren, unveröffentlichbaren und unübersetzbaren Vergil fertiggestellt habe — Versuche zur Übersetzung und Veröffentlichung werden trotzdem gemacht, doch mit dem Lesen hat das nichts zu tun —, habe ich das Geschichtel-Erzählen aufgegeben, weil mir davor graust. Sie wissen, daß ich seit Hitler in zunehmendem Maße gegen diese Tätigkeit gewesen bin, überzeugt, daß es für unsere Generation, also die meine, die Ihre und wohl auch für die nächste keine andere Aufgabe als die der Pest-Bekämpfung gibt. Und da ich als Flieger nebbich eine schlechte Figur machen würde, habe ich nachgesonnen, ob ich etwas anderes halbwegs Nützliches zusammenbringen könnte. Und da ist mir noch drüben der Charakter der psychischen Seuchen aufgegangen. Und ich konnte mir sogar eine recht handfeste Theorie dazu konstruieren, die sogar stimmt, weil bekanntlich jede Theorie stimmen muß, denn die Historie besteht aus Umlügungen. Aber wenn es daran geht, eine Theorie an der Praxis zu erproben, also nicht an der Vergangenheit, sondern an der Zukunft, so gibt es keinen Schwindel: und hier heißt diese Praxis nichts anderes als Seuchenbekämpfung, also „Normal-Machung“ des politischen Willens. Und an dieser Arbeit bin ich mit all meiner viel zu schwachen Kraft ... und habe eine Rockefeller-Fellowship bekommen (mit verschämtem Stolz vermerkt) und bin mit selbiger an der hiesigen Universität angestellt worden. Ich laufe also als ungedeckter Scheck herum und muß trachten, ihn, d.h. mich, trotz alledem einzulösen. Nichtsdestoweniger meine ich, an der richtigen Stelle zu sein und zu stehen. Aber es ist nicht leicht ...

Ich erschrecke unausgesetzt, wie alles älter wird, um mich herum und in mir. Polgar, den Sie dort haben, muß schon ein alter Herr sein. Ich sollte ihm schreiben, aber ich komme dazu so wenig wie zu allem andern. Wenn Sie ihn sehen, so sagen Sie ihm dies bitte, und daß ich an ihn denke. Und ähnliches sagen Sie bitte Gina.

In Herzlichkeit Ihr

Broch

Princeton, 12.3.48

Liebster,

Deiner ebenso schonungsvollen wie schonungslosen Aufforderung gemäß ist das Retourcouvert samt Inhalt an Dich abgegangen: über Deine schonungsvolle Absicht weißt Du selber Bescheid, doch daß der allzurasche Entriß eine Schonungslosigkeit war, muß Dir gesagt werden. Ich hätte mich wirklich sehr gern eingehender mit dem Buch [*] beschäftigt, denn erstens ist es wert, daß der Edle darüber schwitze, und zweitens haben sich mir schon bei dem flüchtigen Durchlesen, das Du mir vergönnt hast, eine Reihe prinzipieller Fragen zum Geschichtel-Erzählen wieder ergeben, die Dir zu intimieren mir Freude gemacht hätte ...

Immerhin, ungeachtet aller Zeitbedrängtheit weiß ich, sah ich, las ich genug, um Dir meine Gratulation wiederholen zu können: ein Buch, das eine Szene wie die in der „Neuen Rundschau“ abgedruckte enthält, hat seinen Pegel gesetzt, und da kann einem niveaumäßig nix mehr passieren; überdies hast Du das Pegel-Niveau mit schönster Stetigkeit und Kraft höhenbeständig gehalten. Einwände? Trotzdem Einwände? Ja, bloß den alten gegen das Geschichtelschreiben überhaupt. Und daß ich davon nicht abkomme ist nicht Deine Schuld, nicht einmal die meine, und doch in gewissem Sinn die Deine: ich verstehe nicht, daß ein Mensch von Deinem Talent so unbedingt formkonservativ bleibt. Du wirst den Gegeneinwand vorbringen, daß eine Zeit wie die unsere keine Zeit zum artistischen Experimentieren mehr hat, und daß es für den Künstler heute wichtiger ist sich ethisch verständlich zu machen, kurzum daß das Ethische über dem Ästhetischen steht, und da bin ich sicherlich der erste, der Dir beipflichtet. Nur meine ich, daß dies einer der Gründe ist, durch die sich die alte Romanform aufhebt ...

Ich hoffe sehr, Dich bald zu sehen, ebenso aber nochmals die Fahnen. Inzwischen Euch beiden alles Herzliche Deines

HB

Princeton, 23.6.1948

Liebster F. T.,

Als ich mit Marietta sprach, sagte ich ihr, daß ich vor dem kompletten Zusammenbruch stünde. Sie hat das natürlich ebensowenig geglaubt wie sonst jemand. Denn bloß das betroffene Kamel weiß um die Gefahr des drohenden letzten Strohhalms. Niemand konnte sich vorstellen, unter welcher Höchstleistungs-Spannung ich während dieser letzten Monate gestanden bin. Eben darum mußte ich um freie Terminwahl für die Aufbürdung des Strohhalms bitten ... Das Referat, dessen Abschrift hier beiliegt, ist bereits im Spital diktiert, denn der gefürchtete Kollaps ist pünktlich eingetreten. Als einzige Gegenleistung von Dir verlange ich, daß Du von diesem Kollaps niemandem etwas sagst, am allerwenigsten natürlich Alma, etc. Es wird ohnehin schon genug über mich und meinen Zustand in New York herumgeschwätzt, und ich bitte Dich daher, jedem Gerücht entgegenzutreten und höchstens zuzugeben, daß ich eine leichte Muskelkontusion am Bein habe, die in Kürze überwunden sein wird. Was wir auch hoffen wollen.

Ich umarme Euch beide.

HB

Princeton Hospital, 29.6.48

Liebster,

nein, auf lange Zeit hinaus kann ich von keinerlei Houris umtanzt und umkocht werden, es sei denn hier im Spital: ich bin eine Kombination von Hiob und Lazarus (leider ohne Hund zum Schwären-Lecken) und meine größte Angst ist — das hast Du offenbar aus meinen Andeutungen (diktiert) nicht entnommen — daß Bouche in Frankreich etwas davon erfahren könnte; sie möge wie Göttin in Frankreich leben und in ihrem Urlaub durch nichts gestört sein. Also deswegen!

... Die Referats-Bagatelle wurde unter sehr realen Schmerzen geboren. Wenn Du gewartet hättest, wäre es ein sehr anständiger Aufsatz geworden: „Politische Literatur als Emigrationsfrucht“. So konnte ich dies — was in Deinem Buch das Wichtigste ist — gerade nur andeuten.

Viel Liebes Euch beiden.

HB

Bouche soll nicht einmal wissen, daß ich im Spital bin.

New Haven, Conn., 28.7.50

Und selbst, Lieber & Guter & Freundlicher, wenn hinter dieser Aristokraten-Ausgabe [**] der unbewußte Gedanke an den Bobby wesete und schlummerte, sei bedankt. Vielerlei, was ihm die Flora Dub nicht an der Wiege gesungen hätte, also vielerlei Treffliches und Treffsicheres legst Du Deinem Martin in Mund und Tagebuch.

Nichtsdestoweniger fühle ich mich gekränkt, zwar nicht persönlich, wohl aber sozusagen welthaft.

Seit 1934, also seit sechzehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den Dubschen Problemen. Hieraus hat sich meine Massenpsychologie entwickelt ...

[Der jetzt folgende, die acht Hauptpunkte der „Massenpsychologie“ betreffende Abschnitt des Briefes findet sich in Band VIII der Gesamtausgabe, S. 194 ff.]

... Was immer also ich auch mit der Massenpsychologie erreicht haben mag, es ist (im Sinne jenes mystischen Glaubens) augenblicklich verurteilt, wirkungslos zu bleiben; und da nach dem einst-zukünftigen Umschwung sich ganz neue Verhältnisse und Lösungen ergeben werden, kann ich bestenfalls auf die Rolle eines Vorläufers rechnen, und für einen solchen hat weder die Natur noch die Historie irgendwelche Verwendung.

Daß ich die Massenpsychologie noch nicht abgeschlossen habe, ist z.T. aus den sich hieraus ergebenden Hemmungen zu erklären. Das hindert nicht, daß ich zu ein paar Resultaten gelangt bin, deren Richtigkeit mir außer Zweifel zu stehen scheint; ein paar denkerisch ausgezeichnete Leute stimmen dem zu, und das ist eine immerhin angenehme Superbestätigung. An der Wirkungslosigkeit wird jedoch hiedurch nichts geändert. Du weißt, daß ich die Arbeit unter Rockefeller-Aegide an der Princeton Universität begonnen habe; ebenhiedurch sind die bisherigen Resultate an die UN etc. gelangt: den Null-Effekt kannst Du Dir vorstellen.

Schön. Von alldem weißt Du nichts, und wenn Du was davon gewußt hast, so hast Du es mit Recht vergessen. Aber den Aufsatz in der „Neuen Rundschau“, in dem ich ein paar der Resultate zusammengefaßt habe, den hast Du, da Du ein Literaturbeflissener bist, sicherlich gelesen. Nun weiß ich freilich, wie ein Schreibender liest; sein Narzismus (ohne den er kein Schreibender wäre) erlaubt ihm höchstens polemisches Lesen. Die meisten Reaktionen, die mir zu dem Aufsatz zugekommen sind, stammen aus diesem Winkel; es ist viel leichter, von Utopie zu reden, als neue erkenntnistheoretische Einstellungen zur Kenntnis zu nehmen. Was aber tust Du? Du polemisierst nicht einmal, sondern schickst mir eine Aristokratenausgabe, als hätte ich mich mit alldem niemals befaßt. Und eben das ist das Traurige, das zutiefst Hoffnungslose, die Bestätigung der Nicht-Bekämpfbarkeit des Übels. Denn Du bist grünes Holz, bist sozusagen ein Mitstreiter, und wenn selbst ein solcher die Anstrengungen des andern nicht bemerkt — was läßt sich da überhaupt noch machen?

Nun eine Drohung: wenn Du meinst oder meinen möchtest, daß ich das aus gekränkter Eitelkeit geschrieben habe, so wirst Du von mir nie mehr was Ernsthaftes zu hören bekommen. Du hast zu wissen, daß ich — in meinem ach so siebenten Lebensdezennium — mit Literatenehrgeiz und Literateneitelkeit wahrlich nichts mehr zu tun habe. Was mir wirklich noch wichtig ist, vermag ich kaum mehr zu sagen; es liegt irgendwo ganz woanders, und daß ich offenbar noch immer an der Abstellung der Weltübel hänge, wundert mich selber. Dies vorausgeschickt, werde ich Samstag d. 5. gegen Mittag bei Dir anrufen; ich komme nicht eher nach N.Y.

Weiteres über den Martin also am Samstag. Inzwischen Glückwunsch und nochmals Dank. Hiezu Euch beiden viel Herzliches von Deinem alten

HB

3.8.50

Aber, Guter, gerade das hat mich ja wild gemacht, daß Du mir Deine ausgezeichneten Formulierungen (viel schärfer und besser als die meinen, z.B. die zu den „Fehlern“ in Demokratie und Diktatur) zur „Bestätigung“ geschickt hast. Auf die Formulierungen kommt es nämlich überhaupt nicht mehr an. Echter Fanatismus — und der hat sich in Korea gezeigt — läßt sich durch Papier nicht mehr aufhalten. Und selbst wenn Amerika nicht so erschreckend ungerüstet wäre, wie es sich erwiesen hat, mit Militärsiegen läßt sich nichts mehr ausrichten. Gewiß, jeder denkt zuerst an sich, und ich bin verzweifelt, weil ich Jahre an eine Schrulle, an eine Weltverbesserungsschrulle verwendet habe, anstatt meine Erkenntnistheorie zu machen, mit der ich mir wie der Welt wahrscheinlich besser gedient hätte. Aber dahinter steht doch auch Verzweiflung über das Kommende, über diesen Abgrund von Leid, durch den die Menschen (und d.h. auch wir persönlich) werden hindurchgehen müssen. Gerade weil ich Dich als Mitstreiter liebe und schätze, hätte ich darüber ein Wort erwartet ... Ich wollt, ich hätte unrecht, ich wollt, ich wäre bleed — wie traurig, daß das die letzte Hoffnung geworden ist. Immerhin eine, die sich mit Bestimmtheit einmal erfüllen wird. „Am leichtesten is a Bleeder“, hat Eisenbach gesagt.

... Mein Programm ist umgestoßen worden; ich muß Sonntag Abend zu einer Besprechung in N.Y. sein, und so werde ich erst Sonntag dort eintreffen (Mittag) und sofort anrufen.

Inzwischen love & love

HB

New Haven, Conn., 29.3.51 [***]

Liebster,

Entgegen Deinem Befehl muß ich Dir doch schreiben, weil ich in Erfahrung gebracht habe, daß James Putnam, World Publishing Co., 107 W. 43rd St., New York 17, nach Romanmanuskripten sucht und ihm daher „Die zweite Begegnung“ doch vorgelegt werden sollte.

Ansonsten habe ich mich an Deinen Nichtschreibebefehl gehalten, weil ich einfach nicht die Zeit zu einer großen Diskussion habe. Es würde sich bei dieser Diskussion nicht um einen Angriff auf das Buch handeln, nicht um eine Verteidigung von Deiner Seite aus, sondern um folgende drei Hauptthemen:

  1. Gibt es überhaupt einen politischen Roman, d.h. einen, der Überzeugungen erwecken und Bekehrungen einleiten kann?
  2. Ist die Reportagemethodik (also die der Unsublimierung), die Du in Deinem Roman anwendest, für einen solchen Zweck geeignet?
  3. Inwieweit ist der Romanzweck (1), und die Romanmethode (2), für die Verlags- und Publikumswirkung ausschlaggebend?

Soweit ich selber auf diese Fragen Antwort geben kann, würde ich sagen, daß die Reportagemethode an und für sich unüberzeugend ist, weil sich damit jeder Standpunkt vertreten läßt; reportagemäßig läßt sich ebenso ein pro-nazistischer wie ein anti-nazistischer, ein kommunistischer wie ein anti-kommunistischer Roman aufbauen. Weiters: die Methode kann bloß durch Verbreiterung des Reportagematerials wirksam gemacht werden. In Deinem Roman finde ich das Material zu eng. Um es wirklich lebendig zu machen, müßte es in der Zeitenbreite sowohl wie in der Zeitentiefe erweitert werden: in der Zeitenbreite, indem Du aufzeigen müßtest, was gleichzeitig in Frankreich, Deutschland, etc. vor sich gegangen ist, in der Zeitentiefe, indem Du die Geschichte Böhmens und insbesondere der Stadt Prag sichtbar werden läßt. Eine solche Stofferweiterung könnte bei der Hack- oder Salattechnik, die Du ohnehin anwendest, ohneweiters durchgeführt werden.

Was die Verkäuflichkeit anlangt, so nehmen die Verleger — eben weil sie ihr Publikum kennen — am liebsten ein schlechtes Buch, das gut ausschaut, weniger gern ein gutes Buch, und am unliebsten ein gutes Buch, das Mängel hat. Daß Du ein gutes Buch geschrieben hast, brauche ich Dir nicht zu erzählen, und ich brauche auch nicht eigens die Vorzüge zu preisen. Die Mängel aber habe ich oben aufgezeigt.

Dir und Marietta sehr viel Herzliches von Deinem

HB

[*Es handelte sich um das Manuskript meines Romans „Hier bin ich, mein Vater“, der noch im gleichen Jahr bei Bermann-Fischer (Stockholm) erschienen ist.

[**Ein Widmungsexemplar meines 1950 bei S. Fischer (Frankfurt) erschienenen Romans „Die zweite Begegnung“.

[***Der letzte, bereits nach Europa gerichtete Brief, den ich von Hermann Broch bekam.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
1961
, Seite 185
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Hermann Broch:

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