Zeitschriften » FŒHN » Heft 16
Markus Wilhelm

Wie sie mit denen umgehen, die nicht das Ihrige wollen

Selbst wenn einer noch unschlüssig wäre, welcher Seite er zuneigen sollte: Ein ganz kurzer Blick darauf, wie sie jene in den Dreck zie­hen, die nicht ihrer Meinung sind, würde ihm zeigen, daß die Anschlußbetreiber, auch wenn sie’s noch so oft wiederholen, nicht im Recht sind.

Die unheilige Allianz: Linke und Katholiken formieren sich zum EG- Widerstand und bringen unsachliche Argumente gegen den „Anschluß“ vor. (...) Bisher gab es in der Anti-EG-Diskussion einen gemeinsamen Grundzug: Sie wurde sachlich anfechtbar auf emotionaler Ebene geführt und hatte den Argumenten der EG-Befürworter, die sich auf Studien, Untersuchungen und Gutachten stützen, nichts Gleichwertiges entgegenzu­setzen.

Industrie (Zeitschrift der
Industriellenvereinigung), 8.2.1989

Die EG-Gegner formierten sich nahezu militant in einer unheiligen Allianz (...). Stalinisten, Trotzkisten, Maoisten, Anarchisten, versprengte Kom­munisten in der Grünfraktion haben sich zusammengefunden, um im Verein mit Rechtsradikalen ein europafeindliches Bild zu entwerfen.

H. Haigermoser (FPÖ),
am 29.6.89 im Nationalrat

Die unheilige Allianz: Linke und Katholiken formieren sich zum EG- Widerstand

A. Khol, Fragen und Antworten
zur EG-Integration
(ÖVP-Schriftenreihe)

Es gibt Meinungsmoden. Zur Zeit ist es zum Beispiel schick, gegen einen EG-Beitritt Österreichs zu sein. (...) Hauptsache man kann „Nein“ sagen und gegen etwas sein. [...] Eine veränderungsscheue Alliance von Rechtslenkern und Linksdenkern (...)

J. Tschebull, Profil, 28.8.89 bzw. 18.4.88

Einheitsfront von linken und rechten Extremisten, die gegen die Europäi­sche Gemeinschaft zu Felde ziehen.

N. Gugerbauer (FPÖ), am 29.6.89 im Nationalrat

... Teile der jungen Generation, die schon frühzeitig ins geistige Pensio­nistendasein retirieren [flüchten]

H. Krejci, Salto, 16.8.91

Die unheilige Allianz: Linke und Katholiken formieren sich zum EG-Widerstand — Mit unsachlichen Argumenten gegen den „Anschluß“ — Leb­hafte Aktivitäten in Tirol — Anlaufstellen im Dunstkreis der katholischen Kirche — Denkwürdige Querverbindungen zu den Kommunisten

Österreichische Politische
Korrespondenz,
Letter 17 (1989)

Daß sie das notwendig haben, zeigt, daß ihre Argumente schwach sind. Zwei Millionen und mehr Österreicherinnen und Österreicher als Rechtsradikale, Anarchisten, Trotzkisten usw. abzukanzeln, nur weil sie sich nicht ausliefern lassen wollen, ob’s das bringt? Oder ist’s eine Methode, sich Mut zu machen?

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Erstveröffentlichung im FORVM:
April
1992
Heft 16, Seite 36
Autor/inn/en:

Markus Wilhelm:

Geboren 1956, von Beruf Zuspitzer in Sölden im Ötztal, Mitbegründer des FŒHN (1978-1981), Wiedergründer und Herausgeber des FŒHN (1984-1998). Seit 2004 Betreiber der Website dietiwag.org (bis 2005 unter dietiwag.at), Landwirt.

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