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Robert Foltin

Und wir bewegen uns doch

Soziale Bewegungen in Österreich

Immer wieder wird — je nach Standpunkt — beklagt oder festgestellt, dass linke Bewegungen in Österreich nie ein größeres Ausmaß erreicht hätten. Trotzdem veränderte sich die institutionelle Struktur wie auch die Sichtweise und Lebensverhältnisse der Bevölkerung auch durch soziale Kämpfe. Internationale Einflüsse waren zwar wichtig, aber es gab auch hier mehr oder minder starke Aktivitäten. Diese Bewegungen, von den Revolten des Lebensstils der 1960er über die Besetzung der Wiener Arena, den Widerstand gegen das AKW Zwentendorf und das Wasserkraftwerk Hainburg, die Proteste gegen die Wahl Kurt Waldheims zum Bundespräsidenten bis hin zu den Studierendenstreiks 1987 und 1996 und vieles mehr werden von Robert Foltin nachgezeichnet. Nicht zu vergessen die Bewegung gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung ab dem Februar 2000, die eine für Österreich unerwartete Intensität hatte, aber auch der relativ schwache Widerhall der globalen Protestbewegung zu Beginn des neuen Jahrtausends. Im Zusammenhang mit seinen historischen Betrachtungen aus Perspektive des Widerstandes entwickelt der Autor auch eine Analyse der Transformation internationaler Entwicklungen und eine Beschreibung der Veränderungen der herrschenden Strukturen — nicht nur in Österreich.

Inhalt

  • Die fordistische Ordnung
  • Ein New Deal für die Welt
  • Zwei Geschlechter (Familiensystem)
  • Revolutionen im Kapitalismus
  • Österreich – Staat und Nation
  • Die Verstaatlichung der ArbeiterInnenklasse
  • Brüche im fordistischen Frieden
  • Radikale Minderheiten
  • Revolutionen – international
  • Gegen die Disziplinargesellschaft (Rock´n Roll)
  • KünstlerInnen
  • „Studentenbewegung“ (1968)
  • Die neue Linke
  • Demokratie und Revolution
  • „Arbeiterjugendliche“ und SchülerInnen gegen das Bundesheer
  • Sprache der Vergangenheit (K-Gruppen)
  • Differenzierung der Szenen
  • Hoffnung und Niederlage
  • Anders leben (Kommunen, WGs und Kindergruppen)
  • Feminismus
  • SlowenInnen, Volksgruppen und neue „Völker“
  • Gegen das AKW Zwentendorf
  • Spontis
  • Die Besetzung der Wiener Arena
  • Repression und Rückzug
  • Revolte und Anpassung
  • Das Ende der Revolutionen
  • „Jugendbewegung“ (Krawalle und Hausbesetzungen)
  • Die Stadt verändert sich
  • Hainburg
  • Grüne Alternativen
  • Wendezeit
  • Das Ende der Geschichte
  • Krise des Fordismus, Ende der Arbeit?
  • Projekte (institutionelle Antworten)
  • Österreichs Vergangenheit (Waldheim)
  • Gegen Sozialabbau (Studierendenstreik 1987)
  • Die Autonomen
  • Krise der staatsorientierten Linken
  • Postmoderne, Postfordismus
  • Empire
  • Kontrollgesellschaft und Biomacht
  • Männer werden überflüssig, Ende der Geschlechter?
  • Arbeit und Leben, prekär und immateriell
  • Bruchlinien
  • Weltordnungskriege
  • Österreichs Grenzen in der Festung Europa (Antifa und Antirassismus)
  • Bildung (Studierendenstreik 1996)
  • Ein neuer Internationalismus (migrantisches Selbstbewusstsein)
  • Neue Subjektivitäten
  • Multitude
  • Eine Ästhetik des Widerstandes (gegen Schwarz-Blau)
  • Globalisierte Proteste
  • Sprache der Vergangenheit II (Antiimps und Antideutsche)
  • Schluss
  • Fortsetzungen
  • Eine andere Welt ist notwendig
  • Über den Kapitalismus hinaus

Robert Foltin
Und wir bewegen uns doch
Soziale Bewegungen in Österreich
edition grundisse | bewegung o1,Wien 2004
354 Seiten, 18 Euro
ISBN 3-9501925-0-6
Bestellungen an: edition.redaktion/at/ grundrisse /punkt/ net
www.grundrisse.net www.anarchismus.at

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Juni
2004
Autor/inn/en:

Robert Foltin:

Robert Foltin ist Linguist und in autonomen Diskussionszusammenhängen in Wien aktiv.

Lizenz dieses Beitrags:
Copyright

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