FORVM » Print-Ausgabe » Jahrgänge 1982 - 1995 » Jahrgang 1984 » No. 361/363
Josef Dvorak

Übermensch a.D.

Albaniens Abschied von Enver Hoxha

Orwells Jahr 1984 beschert Albanien, dem ersten deklariert atheistischen Staat der Welt, einem Land, in dem Nietzsches „Neuer Mensch“ mithilfe streng stalinscher Methoden hätte blutvolle Realität werden sollen, einen kleinen Hoffnungsschimmer humane Schwäche: der zitternd verehrte Parteichef Enver Hoxha, der Große Bruder, ist nach der glanzvollen Feier seines Fünfundsiebzigers zum (noch lebenden) Denkmal seiner selbst geworden. Die Zügel der Macht haben bereits andere, angeblich mildere Übermenschen in Händen.

Nun warten die Balkanspezialisten der internationalen Presse nur noch darauf, daß Genosse Enver auch leiblich das Zeitliche segnet. Die Nachrufe sind längst gesetzt. Darin enthalten eine Liste jener Leichen, die der glorreiche Staatsmann im Laufe seines erfüllten politischen Lebens erzeugt hat. Ein abenteuerliches Thema, würdig der Feder eines Karl May: siehe dessen „Im Land der Skipetaren“. Der Albaner selbst nennt sich freilich nicht „Skipetar“, sondern „Shqiptare“, sprich „Schtschiptare“ (ein klarer Fall für Leser von Bernhard Tönnes, dem bekannten Experten des Münchener Südost-Instituts). Im Frühjahr 1968 haben Kosovos Albaner die serbische Verballhornung „Šiptari“ zurückgewiesen und als amtliche Bezeichnung „Albanci“ durchgesetzt.

Adlersohn mit Kracherl

Mit „Adlersohn“ wird das (falsche) Wort „Skipetar“ gerne übersetzt. Metapherngeile Sprachunkundige haben den Vergleich nicht selbst erfunden. Kühn wie Adler, einsam wie diese — so wollten albanische Dichter ihre Volksgenossen immer schon (und erst recht nach der Lektüre Nietzsches) eingeschätzt wissen. Nietzsche: „Einsamkeit erprobt am gründlichsten, mehr als irgendeine Krankheit selber, ob einer zum Leben geboren und vorbestimmt ist — oder zum Tode, wie die allermeisten“.

Der „königliche Vogel“ aber protestiert krächzend, denn er hieß im Alt-Albanischen „Shqyponja“ mit griechischem Ypsilon. „Shqiptue“ jedoch, wovon sich der „Shqiptare“ etymologisch herzuleiten beliebt, meint soviel wie „deutlich reden“ (beinahe hätte ich „deutsch reden“ geschrieben). Albaner definieren sich also (und grenzen sich damit von den bloß lallenden Barbaren, d.h. den anderen ab) als sprachbegabte Lebewesen, Menschen. Eine Arroganz, die allen Völkern eignet. Mit dem Spracherwerb beginnt die eigentliche menschliche Tragödie (die Vertreibung aus dem Paradies). Denn der Eindeutigkeit des Wortes wird schließlich instrumental nachgeholfen. So ist der „njeri i pushkes“, der Waffenträger (wörtlich „Mann mit der Krachen“) nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Albanien hochgeschätzt.

Ein Werturteil, dem andere Balkanbewohner zustimmen: Meine Belgrader Bettenvermieterin, eine wienerisch sprechende Hausmeisterin aus Altserbien (wo heute die Albaner rebellieren), machte mich im vergangenen Sommer darauf aufmerksam, daß Albaner männlicher sind als Engländer. Denn der Volksversammlung in Tirana würde es nicht im Traume einfallen, Anträge auf Wiedereinführung der Todesstrafe abzuschmettern, wie dies das englische Parlament getan hat. Weil ein solcher Antrag nicht sinnvoll wäre. In Albanien wird seit altesher — nach wie vor — selbstverständlich hingerichtet. So darf auch die Bedeutung eines dortigen Politikers an der Zahl seiner Gegner gemessen werden, die er über die Klinge hat springen lassen. Ehre, wem Ehre gebührt! „Zur Größe gehört auch die Furchtbarkeit: man lasse sich nichts vormachen“ (Friedrich Nietzsche).

Der immer von Feinden umringt und bedrängt gewesene, doch stets siegreich gebliebene Große (Enver Hoxha) durfte sich im vergangenen Herbst noch einmal an den Ovationen erwärmen, die ihm die herrschende Kaste und „sein“ Volk darbrachten. In Strömen flossen „Les grands vins d’Albanie“ aus der „Kantina e veres Durres“ in die Kehlen der Enthusiasmierten. Dem erlesenen Malaga wurde von Kennern zugesprochen. Und stolz flatterte im Wind die alte Skanderbeg-Fahne.

Teufels Ikone

Es ist dies jenes textile Symbol, das auf den Nationgründer und Nationalhelden „Skanderbeg“ zurückgeht, d.h. auf den mit vorübergehendem Erfolg die Türken bekämpft habenden christlichen Großgrundbesitzer (= „Beg“) Aleksander: auf rotem Grund dräut ein schwarzer Adler. Das doppelköpfige Ungetüm — ursprünglich eine duale Gottheit darstellend — stammt von den alten Hethitern aus der Gegend des Schwarzen Meeres. Über Byzanz kam es bekanntlich auch zu den Habsburgern, und hauchte bei uns österreichischen Adlersöhnen sein Leben nach dem klerikal-faschistischen katholischen Ständestaat aus. Die in nahöstlichen und Balkanfragen buchstäblich bewanderten Zigeuner hielten den Doppeladler seit jeher für des Teufels Ikone.

Noch vor Hoxhas Geburtstagsfeier war das letzte Buch des großen Mannes erschienen: eine Abrechnung mit seinen Feinden in Belgrad. „Die Titoisten“ (so der Titel) wollten Enver immer wieder stürzen, zum ersten Mal 1944, als der Krieg zu Ende ging, zum zweiten Mal im Frühjahr 1948, unmittelbar nach dem Ausbruch des Konfliktes Titos mit Stalin. Aber am Widerstand wächst die Kraft des Starken. Die Feinde verhelfen dem Helden zum Triumph. Wie schon Nietzsche sagte: „Die Pflanze Mensch gedeiht am kräftigsten, wenn die Gefahren groß sind, in unsicheren Verhältnissen: aber freilich gehn eben da die meisten zugrunde“. So mußten schon in den ersten Jahren von Hoxhas Macht zwei Politbüromitglieder gesäubert werden, weil sie die absolute Führungsrolle der Partei (d.h. Hoxhas, damals aber auch Titos) zu untergraben drohten.

Verräter von Mukje

Diese „Verräter von Mukje“, die im August 1943 über Parteiauftrag (!) mit der nationalistischen Konkurrenz „Halli Kombetar“ (= „Völkische Front“) ein gemeinsames „Komitee zur Rettung Albaniens“ stifteten (womit eine Untergrundregierung auf breitester Basis gemeint war), hießen Mustafa Gjinishi und Ymer Dishnica. Gjinishi, ein alter nordalbanischer Kommunist, hatte sich 1940 an britischen Plänen für eine Befreiungsbewegung in Nordalbanien beteiligt, und war später Hoxhas ersten Agrarreform-Versuchen entgegengetreten (es handelte sich dabei um die Zerschlagung des nordalbanischen Stammesbesitzes). Daher mußte er 1944 von Unbekannten aus dem Hinterhalt erschossen werden. Einige Jahre später erwischte es auch Dishnica.

1946 mußte Sejfulla Maleshova zum Tod verurteilt werden. Privatsekretär des atheististischen Begründers und Primas’ der (vom Patriarchat zu Konstantinopel feierlich verfluchten) „Autokephalen Albanischen Orthodoxen Kirche“, Führers der „bürgerlichen Revolution“ von 1924 und Ministerpräsidenten Sterian Fan Noli, war er nach des späteren Königs Zogu Konterrevolution Kommunist geworden (1927 in Moskau). Nach der Befreiung Albaniens Unterrichts- und Kultusminister, versuchte er 1945 Parlament und Regierung auch Nichtkommunisten zu öffnen und die vier Religionsgemeinschaften (orthodox, katholisch, sunnitisch, derwisch-schiitisch) zu schützen. Während Maleshovas Anhänger hingerichtet wurden, durfte er selbst als kleiner Übersetzer sein Leben fristen (gest. 1976) — aus Rücksicht auf die Albaner in den USA und Bischof Fan Noli (gest. 1965), der nach dem Krieg für Hoxha bei der UNO interveniert hatte.

Natürliche Tode von der eigenen Hand

Im Jahre 1949 mußte der mächtige Koçi Xoxe samt Anhängern als Titoist das Diesseits verlassen. Er war ein Freund des jugoslawischen Politikers und Tito-Freundes Svetozar Vukmanović, genannt „General Tempo“, der maßgeblich an der Organisation des albanischen Widerstandskampfes beteiligt war. Xoxe verlangte im Politbüro den Anschluß Albaniens an die jugoslawische Föderation (und hoffte auf eine Vereinigung Kosovos mit Albanien).

Vizepremier, Innenminister und Geheimdienstchef , war Xoxe auch für den erzwungenen Selbstmord des Altkommunisten Nako Spiru verantwortlich, der als Wirtschaftsminister die Orientierung am „jugoslawischen Modell“ verweigert hatte. Nach dem Vorbild Spirus wurde dann mit unfeiner Ironie (= dissimulatio) 1981 der „Selbstmord“ des bislang letzten entlarvten „Tito-Agenten“, des Ministerpräsidenten Mehmet Shehu, arrangiert. Nietzsche dazu: „Es gibt keinen Tatbestand, alles ist flüssig, unfaßbar, zurückweichend; das Dauerhafteste sind noch unsere Meinungen“.

Erwähnt seien auch noch andere, nicht parteipolitisch motivierte Füsilierungen: Am 28. September 1947 traf 16 albanische „Spione für die USA und Großbritannien“ die Kugel, und im Februar 1948 wurden vier katholische Bischöfe expreß in ihren Himmel expediert. Verständlich, denn nach dem Dictum des albanischen Dichters Vaso Pasha (1825-1892) ist „die Religion des Albaners das Albanertum.“ Auch soll an den Ausspruch Nietzsches erinnert werrden: „Was hat Christus verneint? Alles, was heute christlich heißt“. Was gegen religiöse Institutionen gesagt ist — im Gegensatz zum „Himmelreich“ im Herzen des Einzelnen.

Der Geist Koçi Xoxes kam jedoch nicht zur Ruhe. 1955 spukte er wieder im albanischen Zentralkomitee. Chruschtschows Stalin-Entlarvung vorwegnehmend, verlangte dort Tuk Jakova die Rehabilitierung Xoxes sowie Versöhnung mit Tito. Erziehungsminister Bedri Spahiu schloß sich an. 1956 gab es auf dem Parteitag in Tirana Oppositionsversuche gegen den „Stalinisten“ Hoxha.

Gründungsmythos

Auch wurden Vorwürfe erhoben, daß der von Hoxha propagierte Gründungsmythos der Partei mehr Dichtung als Wahrheit enthält. Da mußten leider wieder Köpfe rollen. „Womit beweist sich die Wahrheit? Mit dem Gefühl der erhöhten Macht — mit der Nützlichkeit, — mit der Unentbehrlichkeit, — kurz mit Vorteilen (nämlich Voraussetzungen, welcher Art die Wahrheit beschaffen sein sollte, um von uns anerkannt zu werden). Aber das ist ein Vorurteil: ein Zeichen, daß es sich gar nicht um Wahrheit handelt ...“ (Friedrich Nietzsche). Nach Nietzsche ist der Trieb nach Wahrheit ein in die rächende Gerechtigkeit umgebogener Machtwille.

Daher wurden einige Politbüromitglieder exekutiert (z.B. Liri Gega und Ndreu Dali samt Frau). Der Minister ohne Geschäftsbereich und Generalmajor Panajot Plyaku flüchtete nach Jugoslawien, wo er sich bereit hielt, eine Gegenregierung zu bilden.

Druck & Kredit

Ein 1957 kurz darauf unternommener Versöhnungsversuch Chruschtschows scheiterte zwar zunächst, aber die Sowjets setzten Tirana militärisch unter Druck (durch Androhung der Stationierung russischer Raketen in Albanien im Rahmen der Ostblockverteidigung) und gaben einen 300-Millionen-Rubel-Kredit, sodaß im August 1959 die diplomatischen Beziehungen zu Belgrad wieder aufgenommen wurden. (1968 erst verließ Albanien den Warschauer Pakt; die Verfassung von 1976, Art. 91 hatte ausländische Militärbasen auf albanischem Territorium verboten.)

Doch schon im Jahr darauf (1960) nützte Hoxha den inzwischen ausgebrochenen Streit zwischen Peking und Moskau (über „friedliche Koexistenz“), und schlug sich auf Mao Tsetungs Seite, solcherart vom „Stalinisten“ (Tito über Hoxha) zum „Sektierer und Linksdogmatiker“ (Walter Ulbricht über Hoxha) arrivierend.

Im Februar 1961 war Genosse Enver auf dem 4. Parteikongreß wieder völlig Herr der Lage. Er berichtete dort über eine kolossale Verschwörung Jugoslawiens, Griechenlands, der 6. US-Flotte im Mittelmeer, des Moskauer ZK und des 1957 geflüchteten Plyaku mit albanischen Verrätern, die dingfest gemacht werden konnten. Die Konspiration habe schon 1953 begonnen (Stalin war im März 1953 gestorben!)

Nietzsche: „Beseitigung der parasitischen Menschen ist Sinn der Strafe“. Also verließen Politbüromitglied Liri Belishova, Partei-Revisionskommissär Kogo Tashko (einer der drei Parteiführer der Anfangszeit neben Enver Hoxha und Koçi Xoxe) und der Marinechef Konteradmiral Teme Sejko (er hatte seine Ausbildung in der Sowjetunion genossen) samt Stab, sowie eine Anzahl von Sicherheitsbeamten auf schnellstem Weg diese undankbare Welt. Was blieb, waren jedoch die peinlichen Fragen nach der wahren Parteigeschichte.

Die Fabel der wahren Welt

Ist der große Enver wirklich der Urvater der kommunistischen Partei, oder wurde er (von wem?) in die Parteiführung geschoben, weil er das unbeschriebenste Blättchen am sektiererisch weitverzweigten Baum des albanischen Kommunismus war? Wie wurde die wahre Welt zur Fabel?

Unter der Regierung Zogu durften viele Albaner ihre Universitätsstudien in Frankreich absolvieren (so der nach 1945 gesäuberte Mediziner Ymer Dishnica oder der spätere Französisch-Professor am Lycée Francais in Korça und heutige Alt-Parteichef Enver Hoxha). In Paris wurden manche dieser jungen Intellektuellen Kommunisten. Im Jahr 1927 schlossen sich Anhänger des südalbanischen „bolschewistischen“ Bischofs Fan Noli (so der 1946 kaltgestellte Sejfulla Maleshova und der 1961 hingerichtete Koço Tashko) in Moskau dem von Georgi Dimitroff geleiteten Balkansekretariat der Komintern an. Eine andere Noli-Gruppe landete bei Mussolinis Faschisten, von denen sie sich ein von Serben befreites Kosovo im Rahmen „Großalbaniens“ versprach.

Ein Noli-Gefolgsmann der Moskauer Gruppe, Llazar Fundo, brach nach den Moskauer Schauprozessen mit Stalin, wurde Trotzkist und engagierte sich im Befreiungskampf auf nichtkommunistischer Seite. Nach Hoxhas Sieg wurde er von seinen früheren Genossen zu Tode gepeitscht.

1929 übergab Dimitroff dem späteren „Linksabweichler“ Bela Kun das Balkanbüro. Nun wurden die Moskauer Noli-Leute „an die Front“ geschickt: mit Heimkehrern aus Paris fanden sie sich im südalbanischen Korça zum Politisieren zusammen. Als Komintern-Beauftragter fungierte dabei der Noli-Mann Ali Kelmendi, der sich vor allem in der Gewerkschaftsarbeit (bei den Herrenschneidern) versuchte, damit aber wenig Erfolg hatte. 1932 inhaftiert, 1936 landesverwiesen, starb er 1939 in Paris.

Inzwischen hatten 1934 (Beginn der Volksfrontpolitik der Komintern!) muslimische Studenten des Franziskanergymnasiums im nordalbanischen Shkoder ebenfalls eine kommunistische Gruppe gegründet, die ihre Aktivitäten auf ganz Albanien und Kosovo ausdehnte. Von ihren Gründungsmitgliedern traten später Fadil Hoxha und Emin Duraku zur jugoslawischen kommunistischen Partei Kosovos über, die 1943 die Forderung nach Anschluß des Territoriums an Albanien erhob — was jedoch von Belgrad sogleich verworfen wurde.

Feuersegen

1967 brannten dann Jugendliche in der Endphase von Envers „ideologischer Revolution“ gegen die Religionen (eine Kopie der chinesischen „Kulturrevolution“, was Hoxha später bestritt) auch dieses Franziskanerkloster in Shkoder nieder. Vier Patres kamen dabei in den Flammen um. Gegner Hoxhas vermuteten damals, das Happening habe auch den Zweck verfolgt, ein Denkmal der unangenehmen Parteigeschichte zu beseitigen.

Zu allem Überfluß entstand 1936 unter den albanischen „Fremdarbeitern“ in Athen die kommunistische „Zjarri“-Gruppe (= „Feuer“), die ein Jahr darauf nach Tirana übersiedelte und Teile der Korça- und Shkoder-Gruppen an sich zog.

In der Komintern hatte — nach der Liquidierung Bela Kuns — im Jahre 1936 Wilhelm Pieck die Führung des Balkanbüros übernommen. Er wurde unterstützt von dem polnischen Professor Walecki. Kaderchef war der bulgarische Dimitroff- und Tito-Gegner Traitschko Kostoff (ironischerweise 1949 als „Titoist“ zum Tode verurteilt), Jugoslawien-Rapporteur ein gewisser „Walter“ (worunter sich Tito verbarg). Wer aber, das ist die Frage, war für Albanien zuständig? Ali Kelmendi verließ das Land ja im Jahr 1936.

Leuchtkugel

Die Zjarri-Gruppe, eng verbunden mit der griechischen Partei, behauptete, das „echte Zentralkomitee“ darzustellen. Aber 1936 war Enver Hoxha aus Brüssel (wo er zuletzt Gesandtschafts-Attaché war) nach Korça zurückgekehrt, und will dort den gerade abreisenden Kelmendi getroffen haben. Ali Kelmendi soll Enver die Hand geschüttelt haben. Bedeutete dies die Übertragung der kominternationalen „Erleuchtung“ auf Hoxha? Jedenfalls entfaltete die Korça-Gruppe von da an eine rege Aktivität, allerdings auf literarisch-schöngeistigem Gebiet.

Man traf sich in Enver Hoxhas Tabak-Trafik zu Diskussionen und publizierte ein progressives Intellektuellen-Magazin: „Bota e re“ (= „Die neue Welt“). Das Blatt setzte sich u.a. für die Emanzipation der albanischen Frau ein, und druckte patriotische Gedichte ab. Auch propagierte es die Heraufkunft des „Neuen Menschen“.

Erst 1939 wurde Hoxha tagespolitisch: er veranstaltete eine Protestdemonstration gegen König Zogus Flucht vor den italienischen Invasoren und forderte ein „Sowjet-Albanien“. Die Shkoder-Gruppe aber setzte sich in Verbindung zur jugoslawischen Partei, deren Chef seit 1937 Tito war. Die Korça-Gruppe stellte erst 1941 (zwei Jahre nach Kelmendis Tod im Exil) in der Person Koço Tashkos den Kontakt mit den Jugoslawen her. Im November 1941 vereinigten Titos Emissäre Miladin Popović (nach dem Krieg von „Unbekannten“ ermordet) und Dušan Mugoša die verschiedenen albanischen Gruppen unter Hoxhas Führung. Dieser aber wurde Tito unterstellt — was eine Rebellion von Hoxhas Parteijugend zur Folge hatte. Also mußte nach der Vereinigung gleich kräftig gesäubert und liquidiert werden.

Völkische Quetschung

Die Wahl Titos war auf Hoxha gefallen, weil dieser als Südalbaner (Toske) eher für eine kleinalbanische Lösung (ohne Kosovo) zu haben war als die eng mit Kosovo verbundene Shkoder-Gruppe. „Zjarri“ stand den mit Tito nicht sehr harmonierenden griechischen Parteiführern zu nahe, und galt als „trotzkistisch“ (d.h. auf ein noch zu schaffendes industrielles Poletariat hin orientiert).

Nach Ansicht Athens (die sich bis heute nicht geändert hat) sind die Tosken gar keine Albaner, sondern turkisierte Griechen (wie die im griechischen Süd-Epirus lebenden Albaner = Çamen). Für die Regierung Papandreou war auch 1983 die Zugehörigkeit des „Nord-Epirus“ (= Südalbaniens) zu Albanien zwar de facto, aber nicht de jure gegeben, weshalb sie sich trotz Aufforderung aus Tirana weigerte, den noch immer aufrechten Kriegszustand zwischen den beiden Staaten für beendet zu erklären.

Hier widerstreiten jugoslawische und griechische Interessen einander: Belgrad sieht Albaniens Schwerpunkt weiter südlich (bei den Tosken), Athen nördlich (bei den Gegen, die auch das jugoslawisch regierte Kosovo bevölkern).

Trotz der Einsetzung des Südalbaners Hoxha ins höchste Parteiamt hielt Tito jedoch auch die Kontakte zu den Leuten von Shkoder aufrecht: diese sollten ihm helfen, seine und Dimitroffs Pläne einer „Balkanföderation“ zu verwirklichen (d.h. Anschluß Albaniens an Jugoslawien für den Preis einer Regelung des Problems Kosovo). Deshalb tauchte in den albanischen Fraktionskämpfen der Chruschtschow-Ära neben der Forderung nach Rehabilitierung des Tito-Freundes Koçi Xoxe auch die nach parteihistorischer Aufwertung der alten Shkoder-Gruppe auf. Vergebens, wie wir wissen. Der einmal an die Macht gehievte Enver war nicht mehr wegzukriegen.

„Man muß keine Wahl haben: entweder obenauf — oder unten, wie ein Wurm, verhöhnt, vernichtet, zertreten. Man muß Tyrannen gegen sich haben, um Tyrann, d.h. frei zu werden. Es ist kein kleiner Vorteil, hunderte Damoklesschwerter über sich zu haben: damit lernt man tanzen, damit kommt man zur Freiheit der Bewegung“ (Friedrich Nietzsche). Enver kannte und setzte ein „die Mittel, vermöge deren eine stärkere Art sich erhält“ (siehe Kasten).

3 Zerschlagungen

Elf Jahre danach, fünf Jahre nach Ausschaltung der Religionen schien der liebe Gott aus Enver eine Leiche machen zu wollen. 1972 schwebte Hoxha zwischen Leben und Tod. „Abweichler“ witterten Morgenluft. Aber wider erwarten genas der Große und inszenierte jene „drei großen Zerschlagungen“ der Jahre 1973, 1974 und 1975, von der die 1981 überarbeitete Parteigeschichte schwärmt. Sie betrafen die Intelligenz, das Militär und die Wirtschaftsführung. 1976 wurde dies Werk durch das Verbot des lieben Gottes in der Verfassung gekrönt. Nach Gottes Tod wußten alle, wer in Albanien allein das Sagen haben soll: der „Erste Sekretär“ mit die hierarchielose Partei als plebiszitäre Einrichtung unter ihm (Hoxha: „Keine Hierarchie, keine Grade, keine Titel“).

Im Dezember 1972 hatte Radio-Television Tirana ein großes Lieder-Festival veranstaltet, auf dem Jugendliche in Blue Jeans und mit langen Haaren albanische Beat- und Rockrhythmen zum Besten gaben. Es war dies gedacht als Aufmunterung der albanischen Jugend, erstarrte Kulturdogmen über Bord zu werfen und sich mit der „revolutionären Jugend der Welt“ zu solidarisieren. Aber Anfang 1973 verurteilte Genosse Enver diesen folklorefremden „internationalisierenden“ und „Bürgerlich-liberalistischen Exzeß“. Den Kulturrevisionisten wurde mit Lenins staatlicher „Unterdrückungsfunktion“ (funksioni i shtypjes) gedroht.

In der Folge verschwand die Spitze des Jugendverbandes in der Versenkung (historisch leitet sich die Jugendorganisation von der Shkoder-Gruppe ab!). Fernseh-Chef Todi Lubonja, ZK-Kulturpapst Fadil Paçrami (ein bedeutender Dramatiker) und zahlreiche Journalisten übten demütig Selbstkritik‚ verzichteten auf ihre Posten und baten um Verdonnerung zu manueller Zwangsarbeit. Nietzsche: „Schreckliche Gefahr: daß das amerikanisch-politische Getreibe und die haltlose Gelehrtenkultur sich verschmelzen“.

Ungeschoren blieb hingegen der Drahtzieher der TV-Aktion, Hoxhas Chefideologe Ramiz Alia. Als Schwiegersohn des gefeierten historischen „Volkslehrers“ Aleksander Xhuvani (Begründer der ersten Lehrerbildungsanstalt in Elbasan 1909, Mitbegründer 1942 der „Nationalen Befreiungsorganisation“, der heutigen „Demokratischen Front“, Vizepräsident Albaniens nach dem Krieg) durfte ihm nichts passieren. Nach dem „Selbstmord“ des Ministerpräsidenten Mehmet Shehu (Dezember 1981) wurde der Glückliche 1982 sogar Staatspräsident und „geschäftsführender“ Parteisekretär hinter der Galionsfigur Hoxha. Am 11. November 1982 befreite ein Amnestiegesetz einen Großteil der politischen Gefangenen und hob die Berufsverbote auf. Die Leichenproduktion bekam hier ihre erste Lücke.

Die zweite „Zerschlagung“ 1974 traf den damaligen Hoxha-Kronprinzen und Verteidigungsminister Beqir Balluku samt Stab (was Ramiz Alias Karriere sehr förderlich war). Man warf ihm vor, von Tschou En-lai zur

Militär

Errichtung eines (antisowjetischen) Militärbündnisses mit Jugoslawien und Rumänien inspiriert worden zu sein. Nach seiner Hinrichtung reduzierten die chinesischen Freunde ihre Hilfelieferungen auf die Hälfte, und riefen damit eine Wirtschaftskrise hervor. Die von den chinafreundlichen Ministern und Wirtschaftsplanem Abdyl Kellezi, Koço Theodosi und Kiço Ngjela vorgeschlagene ökonomische und finanzielle „Öffnung Albaniens“ wurde verworfen, die „Verräter“ gestürzt. Wodurch die Karriere des Alia-Freundes und Wirtschaftsfachmannes Adil Çarçani gefördert wurde. Çarçani wurde nach Shehus Tod Ministerpräsident.

Alia und Çarçani sind im Gegensatz zum Tosken Hoxha Nordalbaner (Gegen), ebenso der neue Innenminister Hekuran Isai. Die Hoffnungen der Intelligenz, der Jugend, der Nordalbaner, der Antidogmatiker und Nichtkommunisten hatten sich nicht nur einmal an die Person des Gegen Mehmet Shehu geheftet. Aber er hatte sie alle enttäuscht, weil er sich nur für seinen Aufstieg und die Macht seiner Sippe engagierte. So verlieh man ihm den Spitznamen „Chef der Ignoranten“.

Schon vor der albanischen Parteibegründung war Shehu Mitglied der spanischen und der italienischen kommunistischen Partei gewesen. In Italien und Moskau militärisch ausgebildet, agierte er im Befreiungskampf als Chef der 1. Partisanenbrigade. Seine Spezialität war es, Kriegsgefangenen persönlich die Kehle durchzuschneiden. Unter der Regierung Hoxha Generalstabschef, widersetzte er sich der Integrierung der albanischen Streitkräfte in die jugoslawische Armee, und wurde daraufhin 1948 auf Antrag Koçi Xoxes aus dem ZK ausgeschlossen. Dafür durfte er ein Jahr später den liquidierten Xoxe beerben: Shehu wurde Vizepremier, Innenminister und Geheimdienstchef. Als 1954 nach sowjetischem Vorbild Partei- und Staatsspitze getrennt werden mußten, überließ Hoxha dem Genossen Shehu das Amt des Ministerpräsidenten. Neuer Innenminister wurde Shehus Schwager Kadri Hazbiu. Nach Beqir Ballukus Füsilierung 1974 übernahm Shehu noch zusätzlich das Verteidigungsressort.

Heikle Balancen

Auch ideologiepolitisch war die Macht zwischen den Familien Hoxha und Shehu ausbalanciert: Während Hoxhas Frau Nexhmije das „Institut für marxistisch-leninistische Studien beim Zentralkomitee der Partei der Arbeit Albaniens“ leitete, avancierte Shehus Frau Fiqret zur Rektorin der „Parteihochschule Wladimir I. Lenin“. Die beiden Frauen führten gegeneinander einen wütenden Kampf um die Frage, welche Rolle Partei und Befreiungsorganisation (die Vorläuferin der „Demokratischen Front“, aus der sich die Regierungsbürokratie rekrutiert) in der Geschichte gespielt haben, daher auch weiterhin so spielen sollten. Die Shehus meinten, der Partei stünde es lediglich zu, Statements abzugeben, während die eigentliche politische Praxis zum Staatsapparat zerfalle.

Aber es obsiegten die Hoxhas mit ihrer Auffassung vom direkten Eingreifen der Partei ins kulturelle, militärische und ökonomische Geschehen. Die antireligiösen Kampagnen der späten siebziger Jahre sollten das paradigmatisch verdeutlichen. Festgeschrieben wurde Hoxhas Sieg in der Verfassung von 1976: Gott ist tot (Art. 3, 32, 37 und 55), und der „Erste Sekretär“ führt persönlich den Oberbefehl über die bewaffnete Macht (Art. 88 und 89). In Artikel 28 wurde jede Kreditaufnahme im Ausland verboten (und durch obersten Gerichtsbeschluß dem Landesverrat gleichgesetzt). Seitdem ging’s mit den Shehus langsam bergab.

1980 mußte Genosse Mehmet das Verteidigungsressort an seinen Ex-Schwager Kadri Hazbiu abtreten, der sich zu den stärkeren Bataillonen geschlagen hatte und sich Hoxha als „besserer Shehu“ präsentierte. Zum Ausgleich übernahm Shehu-Neffe Feqor Innenressort und Geheimdienst. Der Streit der Frauen sprang auf die Männer über, aber nun ging’s um Kosovo und die miserable wirtschaftliche Lage Albaniens.

Wirtschaft

Shehu machte den Fehler der 1975 „zerschlagenen“ dritten „Verrätergruppe“, und verlangte eine Änderung von Artikel 28 (Kreditaufnahme im Ausland). Dabei fuchtelte er mit seinem Revolver umher. Zum Schutz des unbewaffneten Hoxha zog nun auch Hazbiu blank — und Shehu hatte „Selbstmord“ begangen. Das war im Dezember 1981. Der große Hoxha verlangte die Säuberung der Shehus, was ihm noch einmal gewährt wurde. Shehus Ehefrau Fiqret und Neffe Feqor wurden „den Untersuchungsbehörden übergeben“.

„Verbiete du dem Seidenwurrn zu spinnen, wenn er sich schon dem Tode näher spinnt“ (Goethe, Torquato Tasso). Aber durch die Affäre waren beide Seiten kompromittiert, und Staats- und Wirtschaftsbürokratie verlangten ein umfassendes Revirement. „Die Aufgabe ist, eine herrschende Kaste zu bilden, mit den umfänglichsten Seelen, fähig für die verschiedensten Aufgaben der Erdregierung. Alle bisherigen Einzelfähigkeiten in einer Natur zu zentralisieren“ (Friedrich Nietzsche).

Kadri Hazbiu wurde in eine mysteriöse Affäre verwickelt, in den „Infiltrationsversuch der Bande des Xhevdet Mustafa“, den er „nicht schnell genug vereitelt“ hatte (es handelt sich um einen Landungs- oder Fluchtversuch mithilfe eines Bootes). Hazbiu verlor zunächst seinen Job, und verschwand schließlich Ende 1982 in den Kellern der Geheimpolizei „Siguririmi“, wo er den Shehus Gesellschaft leisten kann. Seinen Posten übernahm der frühere Energieminister Prokop Morra. Die „jungen Gegen“ besetzten Staatspräsidium, Regierung und ZK-Sekretariat.

letzte Tröstung

Von der alten Garde blieben nur drei Pensionisten unter Envers zittriger Führung in den obersten Gremien. Den neuen Kurs dokumentieren neben der Aufhebung der Berufsverbote für Intellektuelle ein Planungsgesetz, das den Einfluß der Partei auf die Erstellung der „Generallinie“ beschränkt, und die wirtschaftliche Macht der staatlichen Planungskommission, den Ministerien und den Kreisbehörden überantwortet, sowie außenpolitisch besonders freundliche Töne gegen Rumänien. Was eine Revision der „drei Zerschlagungen“ Enver Hoxhas bedeutet. Zum Trost wurde Envers Geburtstag ausgiebig gefeiert. Nietzsche: „Falls man das Dasein moralisch beurteilt, degoutiert es“. Großer Bruder, Übermensch a.D. — ade!

Die Mittel, vermöge deren eine stärkere Art sich erhält.

Sich ein Recht auf Ausnahmehandlungen zugestehen, als Versuch der Selbstüberwindung und der Freiheit.

Sich in Zustände begeben, wo es nicht erlaubt ist, nicht Barbar zu sein.

Sich durch jede Art von Askese eine Übermacht und Gewißheit in Hinsicht auf seine Willensstärke zu verschaffen.

Sich nicht mitteilen; das Schweigen; die Vorsicht vor der Anmut.

Gehorchen lernen in der Weise, daß es eine Probe für die Selbst-Aufrechterhaltung abgibt, Kasuistik des Ehrenpunktes ins Feinste getrieben.

Nie schließen: ‚Was einem recht ist, ist dem anderen billig‘, — sondern umgekehrt!

Die Vergeltung, das Zurückgeben-dürfen als Vorrecht behandeln, als Auszeichnung zugestehen.

Die Tugend der anderen nicht ambitionieren.

Friedrich Nietzsche
Umwertung aller Werte
Nr. 492

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Enver Hoxha | Majlinda Nishku, Blendi Fevziu | 2017 | englisch | NEU

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Fevziu Blendi-Enver Hoxha BOOK NEU

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ausgewählte Werke Enver Hoxha (2 Bände)

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Fevziu Blendi-Enver Hoxha:The Iron Fist Of Albania BOOKH NEU

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Blendi Fevziu - Enver Hoxha

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Enver Hoxha | Majlinda Nishku | 9781784539702

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Enver Hoxha : The Iron Fist Albanien von übersetzt von MAJLINDA nishku Blendi Fe

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Erstveröffentlichung im FORVM:
März
1984
No. 361/363, Seite 33
Autor/inn/en:

Josef Dvorak: Jahrgang 1934, gelernter Theologe und Tiefenpsychologe. Langjähriger Gerichtsreporter und außenpolitischer Redakteur bei Tageszeitungen, von 1973 bis 1995 Mitglied der Redaktion des FORVM. Er ist heute freier Forscher und Publizist und beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Psychoanalyse, des Okkultismus und ideologischer Minderheiten.

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