Zeitschriften » Grundrisse » Jahrgang 2012 » Nummer 41
Gerhard Hanloser

Theorien zur Praxis

Kurze Überlegungen zu Occupy nach einem kurzen Ausflug an die Westküste

Stop using our movement to escape reality. Stop using our movement to take pictures for your scrapbook. Stop using our movement to work on your independent film projects. Stop using our movement to get hits on youtube. Most of us are serious about this. Don’t ruin it for us. Treat it with respect, or go away!!! We can’t wait another 50 years.

Plakataufschrift, gesehen am 25.11.2011 bei Occupy Los Angeles an der City Hall

Wie wird man dem Schreiber/der Schreiberin dieser ergreifenden Worte gerecht, wenn man über die Occupy-Bewegung sprechen will? Aus jedem der zitierten Sätze spricht erfahrungsgesättigtes Wissen von den Gefahren, die einer neuen Bewegung drohen. Man könnte natürlich auf die geschliffenere Begrifflichkeit der SituationistInnen zurückgreifen: angesprochen von der VerfasserIn ist schließlich die Recuperation, also das Wieder-zurück-Holen einer Bewegung in die Welt der Ware, des Marktes, des erstarrten Bildes – und: der privaten Aneignung, um ihr gesellschaftsveränderndes Potential zu zerstören.

Auch jeglicher Versuch, theoretische Überlegungen über Occupy anzustellen, ist der Gefahr ausgesetzt, den AkteurInnen, die nicht 50 Jahre länger warten wollen, sondern zu einer „wirklichen Bewegung“ werden wollen, nicht gerecht zu werden und ihnen fremde Begriffe und theoretische Zugriffe überzustülpen.

Werden die Occupy begleitenden Ausführungen von Seiten der BewegungstheoretikerInnen dem eindeutigen Warnschild und seiner Botschaft gerecht? Ich möchte mit einer kleinen, sehr subjektiven Auswahl beginnen: Die einen sehen wieder einmal die Multitude am Werk: “The multitude is now awakened thanks to the new media. We are now conscious of our situation and we are starting to imagine a better world. Moreover, the multitude becomes increasingly aware of the potential of the new democratic digital technology... Let’s build our parallel world without attacking to destroy the present-old world. We’re not destroyers, we’re builders.“, [1] Judith Butler reflektiert über Körper im Raum: „Die Körper handelten gemeinsam, sie schliefen aber auch in der Öffentlichkeit, und sie waren in diesen zwei Modalitäten gleichermaßen vulnerabel und fordernd, gaben elementaren körperlichen Bedürfnissen eine politische und räumliche Organisation. Auf dies Weise machten sie sich zu Bildern, die allen, die zusahen, vor Augen geführt werden sollten, forderten uns dazu auf, zu empfangen und zu antworten, um für eine Medienberichterstattung zu sorgen, damit das Ereignis nicht unterdrückt wird oder untergeht.“ [2] Slavoj Zizek bemüht ein weiteres Mal die Psychoanalyse, um das Verhältnis von unklaren bzw. unartikulierten Forderungen und politischer Herrschaft zu durchschauen: „Die beständige Frage ‚Aber was wollen sie eigentlich?’ sollte uns ... nicht verunsichern. Es handelt sich schließlich um die archetypische Frage des männlichen Herren an die hysterische Frau: ‚Du mit deinem Gejammer und Geheule – weißt du überhaupt, was du wirklich willst?’ Im psychoanalytischen Sinne sind die Proteste sozusagen ein hysterischer Akt, um den Herren zu provozieren und seine Autorität zu untergraben, und die Frage ‚Was wollt ihr denn!’ zielt exakt darauf ab, die wahre Antwort unmöglich zu machen – im Grunde steckt dahinter der Satz: ‚Sprecht meine Sprache oder haltet den Mund!’“ [3] Und die Freunde Foucaults, Deleuze und Guattaris sehen ein molekulare Revolution und den kynischen Philosophen Diogenes in der Tonne wieder auferstehen, wo man vielleicht erst einmal mit Begriffen wie „Revolution“ sparsamer umgehen sollte. [4] Und bevor man über einen Philosophen „ohne festen Wohnsitz“, der sein Leben völlig öffentlich lebt, schwärmt, wäre es vielleicht angebrachter, etwas nüchterner über Armut und Obdachlosigkeit in der Occupy-Bewegung und ihre Folgen zu reflektieren.

Die zitierten Ausführungen haben mal mehr, mal weniger Gewicht. Sie sind mal mehr, mal weniger hilfreich und sie markieren in unterschiedlicher Weise den intellektuellen Anspruch auf Deutung der Bewegung. Bei mir bleibt der Eindruck, dass in ihnen ein neues Theorie-Praxis-Verhältnis aufscheint: es geht nicht mehr in erster Linie um den Anspruch der geistigen Arbeit auf Führung und Lenkung der Bewegung (Leninismusproblem), sondern das eigentliche Anliegen von Theorie selbst – also: Ordnen, Sortieren, Verallgemeinern, Entwerfen – wurde aufgegeben (Verwirrungsproblem). Als Vertreter der „Alten Schule“ sind dahingegen gramscianisch inspirierte Links-TheoretikerInnen zu bezeichnen, die bereits das immergleiche Konzept, die immergleiche Strategie in petto haben, wonach „soziale Bewegungen ohne nachhaltige Auffangstrukturen wieder abebben“ würden. Sie setzen auf „Bereitschaft und Fähigkeit ihrer Bündnispartner, sich auf neue Aktionsformen und Entscheidungsprozeduren einzulassen“ und empfehlen der Bewegung die Zusammenarbeit „mit Intellektuellen, die in der Analyse und Kritik des gegenwärtigen High-Tech-Kapitalismus bewandert sind“. [5]

Die Occupy-Bewegung verkörpert jenseits dieser Einschätzungen erst einmal etwas absolut Faszinierendes. Selbst in den schwächsten lokalen Ausläufern von Occupy konnte man eine neue Haltung gegen Zynismus und Opportunismus – die Kardinaltugenden des Neoliberalismus – beobachten. Der linke Stadtsoziologe Mike Davis hat es treffend formuliert: „Ich sehe hier die Wiedergeburt einer moralischen Haltung, die die kleinen Leute aus der Generation meiner Eltern auszeichnete. Es war ein weitherziges, spontanes Mitgefühl, das aus der Ära der Great Depression stammte und auf einer simplen egalitären Ethik beruhte: Halte dein Auto jederzeit für arme Tramper an. Werde nie zum Streikbrecher, auch wenn deine Familie kein Geld mehr für die Miete hat. Höre hin, was jene stillen Menschen sagen, die alles verloren haben außer ihrer Würde. Klau Milch, wenn deine Kinder keine haben, und gib die Hälfte den Nachbarskindern – meine Mutter hat das 1936 oft getan.“ [6]

Diese moralische Haltung, so kann berechtigterweise angenommen werden, wird auch in kommende Klassenkämpfe und Revolten eingehen und dafür sorgen, dass sie sich ausbreiten können und nicht bloß auf ein Bewegungs- und selbstbezügliches Aufstandsmilieu beschränkt bleiben.

Man sollte nicht von vorgegebenen Antworten ausgehen, wenn man über Occupy schreibt, sondern von den Antworten, die Occupy selbst gibt und gegeben hat.

Auch der Psychoanalytiker, Philosoph und Pop-Leninist Slavoj Zizek scheint diesem Vorschlag zu folgen, wenn er schreibt: „Die Situation gleicht der in der Psychoanalyse, wenn der Patient die Antwort kennt (seine Symptome sind in diesem Fall die Antworten), aber nicht weiß, was sie beantworten, sodass der Analytiker eine Frage formulieren muss.“ Dieses Bild ist schief und verrät viel über das instrumentelle Verhältnis, das Theoretiker zur Bewegung einnehmen. In der Tat ist die Position zwischen Analytiker und Patient eine durch und durch hierarchische, der Analytiker weiß meistens schon – je nach theoretischer Vorentscheidung – die Antwort auf die Probleme des in den Zustand des bedürftigen Patienten Gedrängten. Doch in einem hat Zizek recht: Die Occupy-Bewegung weiß viel und sie tut viel, und sie gibt Antworten auf Fragen, die noch nicht explizit gestellt wurden.

Wir treffen uns auf einem zentralen Platz, lautet die Antwort auf die Frage „Wo?“

Wir hören allen zu, auch demjenigen, der das Nichtigste und Spleenigste verkündet, lautet die Antwort auf die Frage „Wie?“

Wir sind die 99 %, lautet die Antwort auf die Frage „Wer?“

Und eine Kakophonie erhebt sich auf die Frage „Was?“

Hier werden sehr schnell die Grenzen von Occupy deutlich. Auffallend ist, dass im Kern keine der oben zitierten TheoretikerInnen-Stimmen eine Kritik der Bewegung vor dem Hintergrund der zu vernehmenden praktischen Antworten formuliert. Insofern ist kritisch gemeinte Theorie bereits in den Bannkreis dessen geraten, was Occupy in der Tat mit dem Zustand der sie umgebenden Mehrheitsgesellschaft, also wirklich den 99%, verbindet: einen theoretischen wie praktischen Relativismus, der alles gelten lässt und letzten Endes den Zustand „repressiver Toleranz“ in Zeiten des sich postmodern gerierenden Herrschaftsregimes darstellt.

Denn Occupy ist vor allem eines: bunt und lässt genau das zu, was der/die PlakatschreiberIn kritisiert:

  • Der Welt entfliehen: dafür sorgten in Occupy L.A., aber nicht nur dort, spirituelle und esoterische Gesprächskreise. Der Welt zu entfliehen ist allerdings nur eines der Bedürfnis, das sich bei Occupy artikuliert. Im Kern ist es auch die absolute Zuwendung zur schlechten Realität, wie Jello Biafra betont, der auf einer Occupy San Francisco-Veranstaltung auf die Folgen des mangelnden US-Gesundheitswesens aufmerksam macht. [7] Dennoch stecken Ansätze einer Diskussion, wie in einer produktiven und dennoch krisenhaften Gesellschaft aus dem Hier-und-jetzt die sozialen Beziehungen neu, besser und anders zu organisieren sind, in den Kinderschuhen.
  • The media is the massage: Seltener habe ich eine so hohe Dichte an privaten Digitalkameras gesehen und Politaktivisten, die sich von jedermann und jederfrau gerne in Pose ablichten lassen. In erster Linie erstaunte mich bei meinem Besuch von Occupy LA dieses riesige Bildaufzeichnungsbedürfnis. Das Geknipse bei Occupy unterscheidet sich nicht unwesentlich vom samstagabendlichen Selbstauslöserbild von Teenies in der Disco. Meinen die ProtagonistInnen einem einmaligen historischen Ereignis beizuwohnen? Wenn wir es wirklich mit einem großen epochemachenden Umbruch zu tun haben, erstaunt doch die Nichtigkeit des wild-individualisierten Schnappschusses. Mir ist höchst unklar, ob Film und Bild zur Selbstverständigung und Klärung von Bewegungsprozessen benutzt werden, wie es beispielsweise im Mai 1968 der Fall war. Tatsächlich wurde damals auch über den zu transformierenden Inhalt beispielsweise des Dokumentarfilmes gesprochen, um ihn als Bewegungsgedächtnisspeicher, aber auch als Mittel zu benutzen, um im dialogischen Verfahren Erfahrungswelten von streikenden Arbeitern und protestierenden Studenten miteinander zu vermitteln. Auch von denjenigen, deren Gebrauch von Medien als unabhängige Medienschaffende als reflektiert gelten dürfte, hört man nicht, welche Funktion das neueste Medienprojekt für die Klarheit, Radikalität und Zielführung der Bewegung bedeuten könnte.

Will man die Occupy-Ideologie auf den Punkt bringen, müsste man sagen: Alles geht, alles ist erlaubt, jeder ist aufgerufen, irgendwas zu tun, dabei sein ist alles. So ist die Verfasserin/der Verfasser des eingangs zitierten Statements bereits KritikerInnen der Bewegung und stellt sich mit den eindeutigen „Stop!“-Aufrufen ins Jenseits des offiziell von Occupy verkündeten Toleranzgebots. In seiner offensiven Formulierung und seinem Aufforderungs- und Unterlassungscharakter stellt es sich theoretisch eher in den Kontext des militantistischen Manifests des Unsichtbaren Komitees, das einen Zipfel der Wahrheit erheischt, wenn es den „Imperialismus des Relativen“ [8] kritisiert, in dessen Ideologie auch Occupy gefangen ist. Tatsächlich ist der Relativismus der Occupy-Bewegung, in der jeder Gedanke, jede Performance, jedes Statement gleichviel bedeutet und erst einmal dem Imperativ unbedingter Akzeptanz unterliegt, näher am postmodernen Relativismus als an einer wirklich antiautoritären Haltung. Dieser postmoderne Relativismus sorgt auf den ersten Blick dafür, dass auch VerschwörungstheoretikerInnen, EsoterikerInnen und üble Gesellen sich unter Occupy mischen können; auf den zweiten, genaueren Blick jedoch erkennt man, dass von Anfang an genau dieser Relativismus jegliche autoritäre Formierung oder gelungene Unterwanderung von Occupy durch Gruppen eines „leeren Dogmatismus“ verhindert. Auch Marxisten-LeninistInnen haben genau aus diesem einen Grund einen schweren Stand in Occupy. So hat Occupy, wie das klassenlinke Online-Magazin Insurgent Notes betont, „ganz zu recht vermieden, sich zu sehr mit bestimmten Forderungen, Ideologien oder AnführerInnen zu identifizieren“. [9] Auf den dritten Blick ist der verallgemeinerte Relativismus aber auch ein Problem für eine wirkliche Radikalisierung der Bewegung, denn diese verlangt eine Entscheidung, eine Option und das Ausschlagen anderer Optionen.

Insofern ist auch jeder Begriff aus den älteren linken Konzepten mit einigen Schwierigkeiten behaftet. Mike Davis, einer der genauesten und klügsten Begleiter von Bewegungen und Revolte seit den 80er Jahren, empfahl den Occupy-AktivistInnen als kategorischen Imperativ: „Organisiert euch, und helft anderen Leuten sich zu organisieren! Das Feuer entfachen ist gut, eine Einheitsfront schmieden ist besser.“ Natürlich ist es wichtig, eine Einigkeit zu bewahren angesichts von Repression und (teilweise gegebener) medialer Hetze, sich nicht entlang von falschen Fragen wie einer aufoktroyierten Gewaltdebatte spalten zu lassen. Andererseits ist Einigkeit vor dem Hintergrund des allgemeinen Relativismus eine höchst labile Konstruktion. Worin besteht der Inhalt der Einheit? So haben auch AktivistInnen vor allem rund um die Bay Area sehr schnell erkannt, dass man die Bewegung über sich selbst hinaustreiben muss.

Diese Teile von Occupy wollten, dass man eine Besetzungsbewegung nicht bloß auf zentrale Plätze beschränkt, die oftmals zwischen Fragen von legaler Aufenthaltsgenehmigung, Polizeirepression und Medieninteresse eingequetscht waren, sondern die Orte gesellschaftlicher Macht und Gegenmacht aufgesucht werden müssen. Die Parole „Occupy“ bezog sich dann auch auf Häuser und - besonders in Oakland – die Häfen, in der Hoffnung eine Besetzungsbewegung der Betriebe und Arbeitsplätze bewirken zu könne. Die Besetzung der Westcoast-Häfen in Oakland, Portland, Longview (Washington) und Seattle am 12. Dezember standen für die längst notwendige Ausweitung der Besetzungsbewegung auf die produktiven Ausbeutungszentren. Lokal gelang es Occupy hier sowohl den Basis-Demokraten, die gerne die Occupy-Bewegung als außerparlamentarische Tea-Party-Entsprechung zur Unterstützung Barak Obamas instrumentalisieren wollen, auf der einen und der Gewerkschaftsbürokratie auf der anderen Seite die kalte Schulter zu zeigen. Während AnarchistInnen und LinkskommunistInnen aus L.A. darüber klagten, dass es bei ihrem Occupy-Zeltlager keinen Raum für radikale Debatten oder Aktionen gebe, dass zwischen obdachlosem Elend und legalistischen Demokraten nichts neues entstehen könne, sah die Situation in Oakland anders aus: hier brachten junge „Aufstands-AnarchistInnen“ ihre Erfahrungen aus den Uni-Kämpfen und Besetzungen von Herbst 2009 in die Occupy-Bewegung ein. Die Möglichkeit, dass anarchistische, linkskommunistische, situationistische Kleinstgruppen Einfluss auf eine Bewegung nehmen können, ist recht differenziert zu betrachten, doch Oakland zeigt, dass ein militantes, verbindliches Auftreten von Avantgarden Erfolg haben kann. Ihnen gelang der Zugang zu einer laufenden Klassenauseinandersetzung, wodurch die Bewegung eine Ausweitung erfuhr und die alte Streik-Machtfrage neu gestellt wurde. Hier wollte die Internationale Getreidegesellschaft EGT (Export Grain Terminal) den Tarifvertrag mit der International Longshore and Warehouse Union (ILWU) durch ein Gefälligkeitsabkommen, einen „sweetheart-deal“, mit einer gelben Gewerkschaft ersetzen. Generelle Hafenblockade von Occupy und zielgerichtetes Gewerkschaftsinteresse stießen hier aufeinander. Der Bundesverband der ILWU hatte dazu aufgerufen, die Proteste lediglich auf die internationale Getreidegesellschaft EGT (Export Grain Terminal) und Longview zu beschränken und keine anderen Häfen zu blockieren. Die Streikposten der Occupy-Bewegung sollten überall ignoriert werden außer in Longview. Insurgent Notes berichtete sogar von Angriffen einer Occupy-Versammlung in Seattle am 6. Januar durch Schläger der ILWU. Trotzdem konnte sich temporär ein „Klassenbündnis zwischen den Hafenarbeitern an der Basis, der sehr viel größeren Zahl von unorganisierten LKW-Fahrern in den Häfen und den prekarisierten Massen, die den radikalen Flügel der Occupy-Bewegung bilden, entwickeln“ – wie es die Insurgent Notes einforderten. [10] Die ILWU-Gewerkschaft würdigte jüngst sogar Occupy als einen wichtigen Verbündeten im Kampf und in der Erlangung eines ambivalent zu betrachteten Abkommens mit EGT, [11] doch nun stellten sich der Bewegung fortwärtstreibende Fragen: Will man als verlängerter Arm der Gewerkschaft fungieren? Mit welchen Teilen der ArbeiterInnen will man Kontakte knüpfen? Welche Chancen und Risiken liegen in „Bündnisarbeit“? Was heißt Selbstorganisation wirklich?

[2Judith Bulter, Körper in Bewegung und die Politik der Straße, in: Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis 4/2011, S.110-122

[3Slavoj Zizek, das gewaltsame Schweigen eines Neubeginns, in: Occupy! Die ersten Wochen in New York. Eine Dokumentation, Berlin 2011, S.68-77, S.75

[4Gerald Raunig, Molekulare Revolution, Grundrisse Nr. 40, S.72-75

[5Richard D. Wolff/Jan Rehmann, Occupy Wall Street. Eindrücke und vorläufige Überlegungen, in: Luxemburg. Gesellschaftsanalyse und linke Praxis 4/2011, S.128

[6Mike Davis, 10 Gebote für die Revolte, DIE ZEIT, 29.12.2011

[7Interview mit Jello Biafra, “Holen wir uns das Geld zurück“, in: Neues Deutschland, 14.12.2011

[8Unsichtbares Komitee, Der kommende Aufstand, 2010, zur freien Verbreitung, S. 60

[9„The next Step for ows“, in: http://insurgentnotes.com/2011/11/the-next-step-for-ows/

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Erstveröffentlichung im FORVM:
März
2012
Nummer 41, Seite 6
Autor/inn/en:

Gerhard Hanloser:

Geboren 1972, hat Soziologie, Geschichte, Pädagogik und Deutsch studiert, lebt und arbeitet in Berlin und vertreibt sich die Zeit mit Privatstudien u.a. zum Antisemitismus, der Neuen Linken und dissidenten Strömungen der Arbeiterbewegung.

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