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Catarina Götzinger

Theodor Herzl, das verkannte Literaturgenie!

Aus dem ‚Ghetto‘ ins ‚Neue Land‘

In wenigen Monaten ist es soweit, der „Judenstaat“ wird hundert Jahre alt, und damit gibt es wieder etwas zu feiern. Ob Historiker, Judaisten, Philosophen, Germanisten, Juden oder Christen, viele von ihnen, werden sich bemüßigt fühlen, anläßlich dieser Hundertjahresfeier gescheite oder weniger gescheite Reden zu halten. Gilt es doch, die Programmschrift, die — am 2.Februar 1896 — der Öffentlichkeit zugeführt — das Schicksal unzähliger Juden so weitreichend bestimmen konnte, in Ehren zu halten. Ihrem Verfasser, Theodor Herzl (1860-1904), war es gelungen, von einem juristisch gebildeteten Cafehaus-Literaten zu einem, die Weltgeschichte bestimmenden „Zionisten“ zu avancieren. Obwohl Herzl den Zionismus neubegründen konnte, indem er dessen politische Brisanz deutlich machte, muß mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen werden, daß die Gründung und Begründung einer Bewegung nicht notwendigerweise in eins zusammenfallen. Das Zustandekommen der „zionistischen“ Weltkongresse, als deren Gründer er in der Geschichte Eingang fand, war seinem diplomatischen Geschick zu verdanken. Geradezu, aufopfernd kämpfte er für die Errichtung des Judenstaates, der fünfzig Jahre nach seinem Tod Wirklichkeit wurde.

Um so wichtiger ist es, deutlich zu machen, daß es nie „den“ Zionismus gegeben hat. Einer groben Einteilung zufolge, spricht man von einem religiösen, einem politischen und einem geistig-kulturellen Zionismus. Die Geschichte des Zionismus hat immer einen Wettstreit innerhalb der Bewegung um das wahre Ideal des Zionismus gekannt. Dabei gingen die Meinungen weit auseinander. Der Kampf um die eigentliche Bedeutung des Zionismus wurde mit aller Härte geführt und ist auch heute nicht zu Ende. Es gibt unter den Führern des Staates Israel ganz verschiedene Vorstellungen über seine Verwirklichung. Ebenso, läßt sich die Wortwurzel „Zion“ (heb. Zijon) philologisch nicht eindeutig erklären. Israelische Sprachwissenschaftler leiten „Zion“ von „Zaon“ (= Festung ) ab, andere versuchen den Ursprung im gleichlautenden Wort „Zion“ zu finden, das nichts anderes als „trockener Ort“ bedeutet. Hingegen herrscht Einigkeit darüber, in „Zion“ den ersten Namen, für die von David eroberte Jebusiterfestung gefunden zu haben, die später als Stadt Jerusalem, die Geschichte des jüdischen Volkes bestimmte. Nach der 1. Tempelzerstörung (587 v.Chr.) wurde „Zion“ zum Synonym für die gesamte Judenheit schlechthin, welche um den Verlust ihrer religiösen Heimstätte trauerte und um Rückkehr betete. Erst gegen Ende des 19. Jhs. entstand die Zionsbewegung, deren Ziel es war, das jüdische Volk aus der gesamten Diaspora nach Erez Israel heimzuführen.

Den Historikern soll es überlassen sein, zu urteilen, wie weitreichend Herzls politisch-zionistische Agitationen waren, und wodurch sie ausgelöst wurden; liegt es doch in ihrem Ermessen, darüber Bescheid zu wissen. Hier will lediglich der Frage nachgegangen werden, inwieweit die zionistischen Gedanken Herzls in seinen literarischen Werken ihre Vorweg- wie Aufnahme fanden.

Obwohl die Dreyfuß Affäre, 1894-1906, Herzl aus einem Dornröschenschlaf riß, war in ihr nicht der „direkter Auslöser“ für seine zionistische Parteinahme zu sehen. Wie Moses Hess [1] und Leon Pinsker [2] wurde auch er gefordert, sich eingehender mit der Judenfrage auseinanderzusetzen, die er weder für eine soziale, noch für eine religiöse, sondern für eine nationale hielt. Im Vergleich dazu, heißt es später im „Judenstaat“: „Sie ist eine nationale Frage, und um sie zu lösen, müssen wir sie vor allem zu einer politischen Weltfrage machen, die im Rate der Kulturvölker zu regeln sein wird.“

Mit der Beschäftigung der Judenfrage ist noch kein Beweis erbracht, daß man auch wirklich „zum Zionisten“ geworden ist; wenngleich der „politische“ Zionismus sich zum Ziel setzte, diese Frage zu lösen.

Erst 1899 verlautbarte Herzl: „Für die Juden gibt es keine andere Hilfe und Rettung, als die Rückkehr zur eigenen Nation und die Seßhaftmachung auf eigenem Grund und Boden. Das schrieb ich in meinem Buch ‚Der Judenstaat‘ im Jahre 1895 unter dem erschütternden Eindrucke des ersten Prozesses Dreyfuß.“

Wie jede andere „messianische“ Bewegung brauchte auch die politische Zionsbewegung einen Anfang, der — inhaltlich hochstilisiert — ihren weiteren Werdegang bestimmte.

Wie auch immer! — Tatsache ist, daß ein Gespräch mit dem österreichischen Bildhauer Samuel Friedrich Beer, am 19.Oktober 1894, also noch vor Beginn der Dreyfuß Affäre, in Herzl den nicht minderen Wunsch entstehen ließ, mittels dem Theater die „Judenfrage“ public zu machen. In nur drei Wochen erfuhr das Schauspiel : „Das Neue Ghetto“ seine Fertigstellung. Mit diesem Stück „Judenpolitik“, gewidmet Max Nordau, Herzls späteren Zionsmitstreiter, wollte der reinen Kunst und der herkömmlichen Salonkomödie eine Absage erteilt werden. Trotz der brisanten Thematik, die hier zum Ausdruck gebracht wurde, gelang es dem Autor nicht, die Tiefen einer an der Oberflächlichkeit verharrenden und daran zugrundegehenden bourgeoisen Gesellschaft dichterisch zu erfassen. Als Künstler hatten Theodor Herzl und Arthur Schnitzler diesselbe Luft der Verwesung zu atmen, die so typisch war für das Zeitalter des Fin-de-siècles. Doch Schnitzlers Melancholie war menschlich und daher glaubhaft, Herzls Melancholie bloße Koketterie und Affektiertheit. Beide ahnten aber, daß die Wiener Gemütlichkeit, reich an Klischees: vom Dulliöh des Heurigen über die Operettenseligkeit bis zur Untergangsstimmung, nur eine Erscheinung an der Oberfläche war.

Neben seiner Tätigkeit als Journalist, verfaßte Herzl eine Reihe von Theaterstücken: Tabarin (1884); Muttersöhnchen (1885); Seine Hochheit (1885); Der Flüchtling (1887); Wilddiebe (gemeinsam mit H.Wittmann, 1888); Was wird man sagen? (1890); Prinzen aus Genieland (1892); Die Glosse (1895); Unser Kaethchen (1898); Gretel (1899); Solon in Lydien (1904), damit hoffend seiner dichterischen Begabung gebührend Ausdruck zu verleihen. Die Darstellungsweise ihrer Handlung entsprach einer seichten Unterhaltungsliteratur, weshalb die Versuche als Theaterautor berühmt zu werden, nur kleine Erfolge mit nachfolgenden Selbstzweifeln und Enttäuschungen brachten.

Schnitzler, um zwei Jahre jünger als Herzl erreichte, was Herzl erträumt und nicht erlangt hatte; er war ein neuer Stern am österreichischen und deutschen Himmel und eines der bedeutendsten Aushängeschilder des Literatenvereins „Junges Wien“. Grund genug, um in Herzl Anflüge einer Eifersucht entstehen zu lassen, die in Hochmut und Arroganz umschlugen, wenn er sich mit seinem jüngeren Zeitgenossen unterhielt; während Schnitzler es wiederum genoß, Herzls literarische Ergüsse zu kritisieren. So bemängelte er die Figur des Jacob Samuel — im „Neuen Ghetto“ — und gab in einem Brief, geschrieben am 5. Jänner 1895, zu verstehen : „Auch der ‚Jude mit dem wunden Ehrgefühl‘ will mir nicht gefallen — geben sie Ihrem Jacob etwas mehr innere Freiheit. Der Grundgedanke leidet nicht darunter, und die Figur wird sympathischer. Glauben Sie nicht ? Und hier sehe ich es wieder: Die Figur des Kraftjuden fehlt mir geradezu in Ihrem Stück. Ihr Stück ist kühn — ich will es auch trotzig haben.“

Bedarf es wirklich eines Kraftjuden mit innerer Freiheit, um aufzuzeigen, daß eine Versöhnung des Individuums mit seiner ihm vorgegebenen Gesellschaftordnung nicht mehr möglich ist? Gerade die Forderung eines sozial-politisch diskriminierten Juden wie Jacob Samuel: „Ich will — hinaus! ... Hinaus — aus — dem — Ghetto!“ ist darum glaubhafter, weil sein als subjektiv aufzufassendes „wundes Ehrgefühl“ der sichere Indikator der objektiven Verhältnisse ist; und die von Schnitzler geforderte „innere Freiheit“ hätte nur verschleiert, was Herzl mit seinem Stück zur Diskussion stellen wollte.

Trotzdem will Schnitzlers „Weg ins Freie“ hier seine Erwähnung finden, da er die Zionsbewegung, vertreten durch die Person Leo Golowski, für eine veräußerte Hoffnung der Freiheit erklärte. Dieser Roman weist darüberhinaus, eine intensive Beschäftigung mit der Frage des Antisemitismus auf, die Schnitzler eigentlich nicht wegen seiner politischen oder sozialen, sondern vorwiegend wegen seiner psychologischen Seite anzuregen schien.

Herzl, der es verstand, kühne Gedanken zu formulieren, die erst in der politischen Tat ihre Verwirklichung fanden, um der Ohnmacht, der in den Engen des „inneren und äußeren Ghettos“ verharrenden Juden, ein Ende zu bereiten, ließ deshalb Jakob Samuel die Worte des Trotzes sprechen: „Und uns hat nicht einmal die Natur zu dem gemacht,was wir sind, sondern die Geschichte. Mit Gewalt habt Ihr uns auf das Geld geworfen — und jetzt sollen wir auf einmal nicht am Geld kleben! Zuerst habt Ihr uns tausend Jahre in der Sklaverei gehalten — dann sollen wir von einem Tag auf den anderen auch innerlich frei werden! Wer ist denn innerlich frei? Bist Du’s? Ja, wir dürfen nicht einmal Durchschnittsfehler haben, die jeder hat — sonst sind wir die elenden Juden! ... Zum Wasserstein gehör’ ich, ob er reich oder arm ist.“

Obwohl diese Not das künstliche Licht eines Wiener Melodramas in sich aufnahm, war es Herzl gelungen, die Judenfrage weitreichend zu aktualisieren.

Weder in der individuellen Lösung des Dr. Bichlers, [3] der zum Christentum übertrat, um dem jüdischen Ghetto zu entfliehen, noch in den sozialistischen Gedanken des Bernard Lazares [4] sah er eine Antwort auf die Judenfrage. Obwohl, das für diese Zwecke eigens vorgesehene Sozialprogramm, erst im „Judenstaat“ seine Verwirklichung fand, wurde es bereits vom Helden Jakob Samuel angekündigt: „Ich will das Capital nicht ausrotten lassen. Es gienge dabei zuviel zugrunde, zuviel Cultur! Ich will Fleiß, Spartrieb und Erfindungsgeist nicht von der Erde verbannen. Und nützliche Unternehmungen sollen ihren reichen Lohn haben — bis zu einer gewissen Grenze.“

Niemand muß geistig akribisch sein, um festzustellen, daß sich Theodor Herzl aus anfänglich gekränktem Stolz, gegen den Antisemitismus zur Wehr setzte. In seinem späteren Roman „AltNeuland“ heißt es : „Ich bin stolz, dass ich ein Jud’ bin ..., denn wenn ich nicht wär’ stolz, wär’ ich doch auch ein Jud! Also bin ich lieber gleich stolz.“

Sein letzter Versuch, wenigstens literarisch das erleben zu dürfen, was ihm das wirkliche Leben verweigerte, wollte in diesem Roman, veröffentlicht 1902, nochmals zum Ausdruck gebracht werden. Trotz der stellenweise unerträglichen Banalität, fand „AltNeuland“ ein großes Publikum und wurde, deswegen in viele Sprachen übersetzt. Vielleicht lag es daran, daß — wie es Hans Tietze [5] in seinem Buch „Juden Wiens“ zu polemisieren versuchte, „... er die in seinem ‚Judenstaat‘ in die Welt geworfene Frage daneben im ‚Neuen Ghetto‘ und in ‚AltNeuland‘ mit der ganzen Banalität erwerbsmäßiger Unterhaltungsliteratur behandeln konnte, beweist, wie sehr er das Gefäß eines höheren Willens war. Die ausführlichen Tagebücher, in denen er seit dem Tage seiner Erweckung zum Judentum die eingehendste Selbstbeichte ablegte, liefern den menschlichen Kommentar zum Werden und Wachsen einer Legende; die persönlichen Schwachheiten — vor allem die kindliche Eitelkeit, die den Fragen der Toilette die gleiche Sorgfalt einräumt wie staatlichen Problemen — tun der Heroisierung Herzls keinen Abbruch. Seine Bessenheit war so innerlich, daß sie keines Prophetenmantels bedurfte, sondern auch in der grauen Redingote auftreten konnte, die der Prophet nach langem Sinnen als gerade für diesen Besuch korrekt befunden hatte.“

In Anlehnung der Prager Synagoge „Altneuschul“, wählte Herzl den Titel „AltNeuland“. Dies geschah nicht grundlos, da er schon im „Judenstaat“ vorweggenommen seine Ankündigung erfuhr: „Die (Juden)Wanderung vollzieht sich mitten in der Kultur. Man kehrt nicht auf eine niedrigere Stufe zurück, sondern ersteigt eine höhere. ... Man verläßt das alte Haus nicht, bevor das neue fertig ist.“

Obwohl „AltNeuland“ im Zeichen einer zionistischen Prophetie stand, war seine Handlung stellenweise so dünn, daß sie in reinen Kitsch abzugleiten drohte: Mr. Kingscourt, ein aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrter preußischer Adeliger (Herzls Lieblinsgheld), und Dr. Friedrich Löwenberg, ein Siuzid-gefährdeter junger jüdischer Intellektueller (eine Kombination aus Herzl und seinem früh-verstorbenen Studienkollegen Heinrich Kana) wollen dem morbiden Wien, zu Beginn des 20. Jhs., entfliehen, um in völliger Weltabgeschiedenheit, auf einer pazifischen Insel, gemeinsam zu „jagen, essen, trinken, schlafen und Schach (zu) spielen“. Zwanzig Jahre müssen vergehen, als sie auf Mr. Kingscourts Jacht Palästina besuchen, das Land, in dem der Zionismus bereits verwirklicht wurde. Erstaunt müssen die beiden Reisenden festellen, daß der „europäische“ Antisemitismus, verschwunden, in Palästina eine Gesellschaft entstehen ließ, die es verstand, erfolgreich kulturelle und politische Probleme der gesamten Menschheit zu lösen. Im scharfen Gegensatz zum „Judenstaat“ wurde hier eine „Neue Gesellschaft“ proklamiert, die abgehoben vom üblichen Nationalismus ihren Bestand feierte. Die souveränen Machtansprüche der „Society of Jews“, die noch im „Judenstaat“ das zentrale Thema ausmachten, waren bereits überwunden.

Die Gesellschaft in „AltNeuland“ lebt vom guten Willen ihrer Mitglieder, der wieder das Ergebnis weitgehender Sozialreformen ist. Alles Land ist in öffentlichem Besitz. Die großen Industrien, Zeitungen, Banken und Kaufhäuser sind Kooperativen, im Besitz der Arbeiter und der Konsumenten.

Eingebunden in der kosmopolitischen Kultur, will diese Gesellschaft Ausdruck des Mutualismus sein, einem Mittelding zwischen Kapitalismus und Kollektivismus. Der sekularen, pluralistischen Gesellschaft soll nun ein nicht spezifisch jüdisches Gemeinwesen entsprechen, welches die drei großen Ideale: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit — in Freisinn, Duldung und Menschenliebe umzuwandeln vermag.

Schon im „Judenstaat“ akzeptierte Theodor Herzl die hebräische Sprache nicht als „die“ Sprache des jüdischen Volkes; weshalb auch die Bewohner „AltNeulands“ keine einheitliche Staatsprache kennen. Trotzdem scheint Deutsch zu dominieren. Dieser Umstand wird gerade dann augenfällig, wenn im neu-errichteten Tempel Jerusalems, Dr. Löwenberg die hebräischen Melodien Heinrich Heines zu vernehmen glaubt: „Lecho Daudi Likras Kalle — Komm, Geliebter, deiner harret / Schon die Braut, die dir entschleiert / Ihr verschämtes Angesicht“.

Auch soll in der deutschen Oper Tel Avivs, trotz seiner jüdischen Thematik, ein Musikstück im Stile Wagners uraufgeführt werden. In „Sabbatai Zwi“, der neuen Oper, war die Sehnsucht nach dem Messias lebendig geworden, dessen tatsächliches Licht auch auf Herzl zu strahlen begann.

„Unser Volk war noch nicht imstande, sich auf sich selbst zu besinnen, und da berauschte es sich an solchen Gestalten.“

Am 3 Juli 1904 erlag Theodor Herzl seinen körperlichen Leiden. Verstorben in Edlach (Niederösterreich), begraben am Döblinger Friedhof; überführte man seine Gebeine nach Jerusalem und setzte sie auf dem, nach ihm benannten Berg „Har Herzl“ bei.

[1Moses Hess (1812-1875) begründete, mit seiner Schrift „Rom und Jerusalem“, den sozialistischen Zionismus.

[2Pinskers „Autoemanzipation — Mahnruf an seine Stammesgenossen von einem russischen Juden“ brachte ihn, in die Nähe der (national)-religiösen Zionisten.

[3Eine Nebenfigur im „Neuen Ghetto“

[4Bernard Lazare (1865-1903), Vertreter des französischen Sozialismus

[5Hans Tietze (1880-1954) Kunsthistoriker, Hofrat im Unterrichtsministerium und Universitätsprofessor in Wien bis zur Emigration 1938.

Literaturhinweise:

  • Theodor Herzl „Das Neue Ghetto“, herausgegeben v. Klaus Dethloff „Theodor Herzl oder Moses des Fin de siecle“, (Hermann Böhlaus Nachf — Verlag, Wien-Köln-Graz, 1966)
  • Theodor Herzl „Der Judenstaat. — Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“, (Manesse Verlag, Zürich, 1988)
  • Theodor Herzl „AltNeuland“, (Roman, Hans Deutsch Verlag, Wien-Basel-Stuttgart 1962)

Wien, 13. Juli 1995 © Catarina Götzinger

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Oktober
1995
Autor/inn/en:

Catarina Götzinger: Geboren 1965 in Klagenfurt, seit 1984 Studium der Philosophie und der Judaistik an der Universität Wien. Veröffentlichte bereits im Journal „Jüdisches Echo“ (1991), den Aufsatz „Fromme und Gerechte: Der osteuropäische Chassidismus und seine mystische Bedeutung“ und das Buch „Martin Buber und die chassidische Mystik — Betrachtung des inneren Verhältnisses der ‚Ich-und-Du‘-Philosophie Bubers zur chassidischen Mystik“ (WUV-Universitätsverlag, Wien 1994) und arbeitet derzeit an ihrer Dissertation.

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