Zeitschriften » Grundrisse » Jahrgang 2014 » Nummer 52

Reflexionen über die Entwicklung der Grundrisse (2001 – 2014)

Jedenfalls sollten wir uns gemeinsam den Kopf zerbrechen, wie die Lücke, die die grundrisse hinterlassen, gefüllt werden könnte

Eine Selbstbefragung

Die Idee zum vorliegenden Text über unser Verhältnis zu den grundrissen und deren Ende entstand – ähnlich wie das grundrisse-Projekt selbst – bei ein paar Bier während eines Beislbesuches. Vier Menschen unterschiedlichen Alters, die ein mehr oder weniges nahes Verhältnis zum Projekt der grundrisse haben, trafen sich daraufhin und tauschten ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus. Im Zuge dieses Gesprächs wurde der Fragenkatalog ausgearbeitet, der die Grundlage dieser Selbstbefragung darstellt. Jonas (26), Rainer (35), Stefan (35) und Renate (50), die eine unterschiedliche politische Geschichte haben und zu verschiedenen Zeitpunkten auf die grundrisse gestoßen sind, sind alle in der interventionistischen Linken Wien organisiert, die in den letzten beiden Jahren entstanden ist.

Wie und wo hast du die grundrisse kennen gelernt? Was fandest du an den grundrissen interessant? Inwiefern waren die grundrisse wichtig für dich?

Rainer: Soweit ich mich erinnere, habe ich die Zeitschrift von Anfang an gelesen. Dunkel erinnere ich mich an einen „Empire“-Lesekreis im EKH (Ernst-Kirchweger-Haus), über den ich zwei, drei Leute kennen gelernt habe, die dann später die grundrisse mitgegründet haben. Für mich waren die grundrisse damals wichtig, da ich aus der autonomen Szene kam, die mir auf Grund ihrer extremen Theoriefeindlichkeit extrem am Nerv gegangen ist. Andererseits gab es eine starke Nabelschau, wenig Blick über den eigenen Szene-Tellerrand. Im Zuge der Anti-Globalisierungsbewegung, speziell in Folge der Proteste in Seattle, wurde diese beschränkte Sicht der Dinge — durch die Stärke der globalen Bewegung selbst — auf vielen Ebenen in Frage gestellt. Die grundrisse habe ich stark als Ergebnis dieses neuen Aufbruchs wahrgenommen und geschätzt. Und dann gab es natürlich auch noch die Proteste gegen Blauschwarz ...

Renate (Minimol): Hie und da einen Artikel gelesen habe ich von Anfang an. Die grundrisse lagen bei Freund_innen rum, glaub ich. Ich fand die Covers der ersten Nummern mit den Zitaten aus revolutionären Klassiker_innen super, allen voran das Motto der ersten grundrisse-Nummer: „Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen.“ (Karl Marx) Ich empfand das Zitat als hochaktuelle Kritik am idealistischen Voluntarismus der verbliebenen Restautonomen hier in Österreich, also jener linken Strömung, aus der ich selbst komme. Ich hatte während der Protestbewegung gegen Schwarzblau gemeinsam mit anderen Frauen „Empire“ von Hardt/Negri in einem Lesekreis gelesen und diskutiert und konnte daher gut an die Debatten in den grundrissen andocken. 2005 oder so war ich dann mal bei einem mehrgängigen Essen, das die grundrisse damals öfters veranstaltet haben, und hab 2006 einen Rezensionsessay zu „Doing the Dirty Work?“ von Bridget Anderson (Migrantinnen in der bezahlten Hausarbeit in Europa) in den grundrissen veröffentlicht. Ich bin dann sozusagen hängen geblieben, weil ich erstens sehr freundlich-enthusiastisch aufgenommen wurde und zweitens die politisch-theoretischen Diskussionen extrem spannend fand. Die Zusammensetzung der Redaktion war damals sowohl von den theoretischen und aktivistischen Herkunftsströmungen her als auch geschlechter- und generationsmäßig relativ heterogen. Jeder Artikel wurde (manchmal mit den Autor_innen, manchmal ohne) innerhalb der Redaktion ausführlich diskutiert, bevor er abdruckt wurde (oder eben nicht).

Sehr wohltuend und produktiv fand ich auch die Redaktionspolitik, keine Verrisse oder die in der Linken ja durchaus üblichen polemischen gegenseitigen Vernichtungen zu publizieren. Ich war dann bis 2012, also 6 Jahre lang, ständiges Redaktionsmitglied, das war für mich — sowohl was politische Theorie betrifft, als auch persönlich — eine wichtige, sehr intensive Phase meines Lebens. Und um diversen Klischees entgegen zu wirken — bei politischen Gruppen und insbesondere bei Zeitschriften kann ja die Innenwahrnehmung sehr stark von der Außenwahrnehmung abweichen: Bei den grundrissen wurden schon auch Differenzen zwischen Feministinnen theoretisch in Diskussionen ausgetragen — ohne Birgit Mennel, Käthe Knittler, Elisabeth Steger, Andrea Salzmann oder auch Barbara Eder wäre ich vielleicht nicht hängen geblieben. Ich erwähne sie namentlich, weil mir aus meiner politischen Vergangenheit geläufig ist, dass Frauen dann in der Geschichtsschreibung des Öfteren irgendwie nicht mehr vorkommen.

Jonas: Meine Beziehung zu den grundrissen hatte vor allem etwas mit meinem Studium zu tun. Ich bin bei der Suche nach Literatur zu postoperaistischer Theorie immer wieder auf das Archiv der grundrisse auf der Website gestoßen. Ich fand das extrem gut, dass es hier offensichtlich eine Auseinandersetzung mit jenen Theorien gab, die bei Studienkolleg_innen nur wenig auf Interesse stießen. Auch fand ich klasse, dass immer mal wieder Texte übersetzt und somit besser zugänglich gemacht wurden. Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Ausgaben immer ziemlich schnell online und somit frei verfügbar im Internet zu lesen waren. Das fand ich auch super. Mich würde auch interessieren, in welchem Verhältnis Zugriffszahlen zu Abonnent_innen stehen …

Gegen Ende meines BA-Studiums in Marburg habe ich länger mit der Idee geliebäugelt, nach Wien zu ziehen. Auf Nachfrage bei linken Genoss_innen, was in Wien denn so politisch geht, sind immer wieder die gleichen Namen gefallen: grundrisse und Perspektiven, wobei die grundrisse eher die Theoriezeitschrift der (post)autonomen Bewegungslinken wären. Ich hab mir dann ein Zweijahresabo zugelegt, weil es dazu ein Buchgeschenk (Harry Cleaver, Das Kapital politisch lesen, Mandelbaum Verlag) gab. Ich habe also nur die beiden letzten Jahre der grundrisse intensiver verfolgt und keine große emotionale Bindung zu dem Projekt aufgebaut. Ich habe mich allerdings als vergleichsweise junger Aktivist nicht unbedingt getraut, mal bei einem Redaktionstreffen vorbeizuschauen. Im letzten Jahr habe ich die Redaktion vor allem regelmäßig im Beisl getroffen, da die grundrisse-Redaktion zeitgleich mit der interventionistischen Linken Wien getagt hat. Ich fand das immer sehr nett, da dort doch ein recht spannender Austausch mit erfahrenen Genossen zustande kam. Das war vor allem sozial sehr nett. Ich treffe die Genossen auch weiterhin gerne, z.B. an ihren Bücherständen, einige sehe ich auch oft auf Veranstaltungen und Demos oder beim Fußball.

Stefan: Ich war in den frühen 2000ern ja trotzkistisch organisiert und hätte da auch kein post- davorgesetzt. Eine Zeitschrift, so haben wir das damals von Lenin gelernt, soll vor allem „kollektiver Organisator“ sein. Insofern gab’s schon auch eine gewisse Grundskepsis gegenüber einer Theoriezeitschrift, die nicht zugleich Organisierungsprojekt sein will. Gelesen hab ich die ersten Ausgaben natürlich trotzdem, zwar nie „vor vorn bis hinten“, aber im Nachhinein gesehen denke ich, dass einige Artikel der frühen grundrisse recht wichtig für meine eigene politische und theoretische Entwicklung gewesen sind. Ich kann mich etwa noch gut an Karl Reitters Artikel zu abstrakter Arbeit in der ersten Ausgabe erinnern, der für mich gewissermaßen ein Türöffner für eine Kapital-Lektüre jenseits des trotzkistischen Marx-ABCs war.

Gleichzeitig repräsentierten die grundrisse für mich so etwas wie eine Diskussionsplattform jener Theorien, die in der Anti-Globalisierungsbewegung zirkulierten – Stichwort Empire und Multitude. Und das wurde durchaus als Herausforderung gegenüber marxistischen Orthodoxien wahrgenommen und hat zugleich die Engführungen, Oberflächlichkeiten und Leerstellen der eigenen Positionen verdeutlicht. Eine vergleichbare Theoriezeitschrift gab’s ja damals in Österreich nicht und die grundrisse haben ein allgemeineres Bedürfnis nach bewegungsnaher theoretischer Reflexion abgebildet. Es ist sicher kein Zufall, dass sich unser trotzkistisches Grüppchen 2002 selber an einer Theoriezeitschrift versucht hat, die mit zwei Ausgaben dann aber doch recht kurzlebig geblieben ist.

Ende 2005 war ich dann in die Gründung von Perspektiven involviert. Unbestreitbar gab’s hier Anleihen bei den grundrissen: vom Textlayout bis hin zum Untertitel, nur dass die Perspektiven eben nicht „Zeitschrift für linke Theorie und Debatte“, sondern für „Theorie und Praxis“ sein wollten.

Wie nimmst du die grundrisse heute wahr? Wie hat sich die Zeitschrift und deren Rolle verändert? Was bedeutet sie für dich aktuell? Spielen dabei Bewegungszyklen eine Rolle? Ist das Konzept „Schwerpunktnummer“ aufgegangen?

Stefan: Ich denke ja, dass es nach wie vor Interesse an einer bewegungsnahen, offenen und pluralen (wenn auch postoperaistisch gerahmten) Theoriediskussionsplattform gibt. Trotzdem habe ich die grundrisse-Ausgaben der letzten zwei, drei Jahre eigentlich kaum am Schirm gehabt. Das hat sicher mit der Wahrnehmung der grundrisse als kaum noch an Bewegungsfragen „dran seiend“ zu tun und deshalb wenig aus den grundrissen für die eigene Praxis übersetzen zu können. Resonanzen zwischen Zeitschrift und Bewegungszyklus so wie in den frühen 2000ern sehe ich eigentlich nicht mehr. Zwar hat es von Anfang an immer wieder mal Beiträge zu Debatten gegeben, deren Einsatz mir persönlich nicht klar war und die mich nicht interessiert haben. Dennoch waren die letzten Ausgaben insgesamt geschlossener, inhaltlich wie sozial, und es war nicht klar, wo die Zeitschrift eigentlich intervenieren möchte.

Renate: In den letzten 2 Jahren schau ich die grundrisse nur mehr sehr sporadisch an. Das hängt selbstverständlich nicht nur mit den grundrissen zusammen, sondern auch mit einer veränderten politischen Schwerpunktsetzung bei mir selbst. Es ist ja klar, dass es nicht möglich ist, gleichzeitig intensiv politisch aktivistisch tätig zu sein und laufend relativ komplizierte theoretische Bücher/Artikel zu lesen, zu diskutieren und Texte dazu zu produzieren. Denn da ist noch die Lohnarbeit bzw. andere Wege, sich die Subsistenzmittel aufzustellen, dann mehr oder weniger Care-Arbeit, je nach wechselnder sozialer Situation, und nicht zu vergessen – und das bleibt als legitime Lust und Notwendigkeit gerne unterbeleuchtet – die Pflege von Beziehungen, Freundschaften und diversen Leidenschaften. Ob Theorie oder aktivistische Praxis für mich wichtiger ist bzw. wie das miteinander verbunden werden kann, hängt natürlich von Bewegungszyklen ab, aber auch von persönlichen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen. Ich gehöre ja zu denen, die „Hirnwixen“ nicht nur notwendig, sondern auch schön finden, es gibt aber dann schon immer den Punkt, an dem die Theorie in eine aktivistische und organisatorische Praxis einfließen möchte.

Ich bin vor 2 Jahren aus der Redaktion ausgetreten und das nicht spontan, sondern nach langen Überlegungen, Diskussionen und auch einigen gemeinsamen Versuchen, die grundrisse wieder auf eine breitere personelle und inhaltliche Basis zu stellen. Mein politisches Hauptprojekt, meine Homebase sozusagen, ist jetzt die interventionistische Linke Wien, die in den letzten 2 Jahren entstanden ist, wobei die Idee, dass so etwas für Wien gut und wünschenswert wäre, für mich und andere schon auch im grundrisse-Umfeld wachsen konnte.

Rainer: Die Rolle der Zeitschrift hat sich stark geändert. Die Themen in den grundrissen sind enger geworden. Ich glaube, dass sie für Linke in Österreich nur noch wenig Relevanz hat, was früher doch anders war. Für mich war die Zeitschrift in den letzten Jahren auf jeden Fall kein starker Bezugspunkt mehr. Während ich das Gefühl hatte, dass sie in den ersten Jahren noch sehr nahe an den Themen dran war, für die ich mich als Aktivist interessiere (ein Beispiel dafür wäre der „Euromayday“), hat sich das in den letzten Jahren immer mehr entkoppelt. Ich denke, diesen Einfluss haben die grundrisse damals auch auf andere gehabt. Es ist wohl kein Zufall, dass z.B. in meiner zweitliebsten Ösi-Polit-Zeitschrift Perspektiven immer wieder Artikel erschienen sind, die stark von den grundrissen beeinflusst waren, um es mal freundlich zu sagen. Zum Teil hat das sicher mit der veränderten Zusammensetzung der Redaktion zu tun, das kann aber nicht alles erklären.

Renate: Wenn ich mich richtig erinnere, war eine der Überlegungen bei der Einführung von regelmäßigen Schwerpunktnummern, neue Autor_innen anzuziehen, um dann in der Folge mit einigen vielleicht längerfristig zusammenzuarbeiten … das ist jedenfalls nicht aufgegangen … die erste Schwerpunktnummer nach dieser Entscheidung war die Doppelnummer zu Türkei/Kurdistan, für die zwei Leute aus der Redaktion verantwortlich waren und ein halbes Jahr intensiv daran arbeiteten. Da waren dann auch die Texte und Autor_innen sehr vielfältig, wobei insbesondere Sena Dogan sehr viel Kommunikations- und Übersetzungsarbeit in die Türkei übernommen hat. Es war dann klar, dass künftige Schwerpunkte mit abgespeckten Ansprüchen konzipiert werden mussten, weil das Arbeitspensum einfach total am Limit der Überforderung war. Es ist ja überhaupt die Frage, wie die praktische Seite der Zeitschriftenproduktion ohne Bezahlung funktioniert. Über den gesamten Zeitraum hinweg, dem ich der Redaktion angehört habe, gab es Debatten über die Arbeitsteilung und darüber, dass sich zu wenige an den notwendigen Arbeiten jenseits des Texteschreibens beteiligten. Eine andere Überlegung bei den Schwerpunkten war klarerweise, so etwas wie eine tatsächliche Debatte mit verschiedenen Positionen zu bestimmten Themen zu initieren. Klar ist aber, dass dazu ein Call for Papers nicht ausreicht. Gegen Ende der grundrisse fand ich die Themen der Schwerpunkte gut gewählt, aber mäßig textlich erfüllt, was wohl auch damit zusammen hing, dass die Redaktion deutlich verkleinert war.

Zur Frage, an wen die Zeitschrift sich richtete, würde ich sagen, dass das Credo von Anfang an war: „Wir schreiben und diskutieren jene Theorieproduktion, die wir selbst spannend und wichtig finden.“ Was ich nach wie vor nicht für die schlechteste Herangehensweise halte. Meinem Eindruck nach fanden wir uns selbst gegen Ende halt nicht mehr spannend und jede/r verfolgte ihre/seine individuellen Spezialthemen, die Bewegungslinken in der Redaktion wurden weniger. Was vielleicht auch eine Rolle spielte, war die Gründung der freund*innen von analyse & kritik wien (akw) vor ca. 3 Jahren, was zwar ein anderes Format darstellt, an dem jedoch auch ehemalige grundrisse-Redakteur_innen beteiligt sind. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es für eine breite Palette von Autor_innen und Theorieströmungen in einer Zeitschrift auch einer breiten Palette von sozialen bzw. politischen Beziehungen in diverse Spektren sowohl der akademischen als auch der Bewegungs-Linken bedarf, die gepflegt werden wollen. Auch das war am Ende nicht mehr der Fall.

Die Frage nach den Geschlechterverhältnissen. Wie hast du diese in der Zeitung wahrgenommen, bei den Autor_innen, bei den Übersetzungen? Wie nach außen etwa durch Sprecher_innenrollen, bei Veranstaltungen? Wer trat als Redaktionsmitglied öffentlich auf?

Jonas: Ich habe mir die Ausgaben, die ich noch zuhause rumliegen habe, noch einmal angeschaut. Dort sind 6 von 58 Artikeln erkennbar von Frauen verfasst. Gleichzeitig habe ich die Redaktion als rein männlich wahrgenommen. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich dort nicht unbedingt mitgemacht hätte. Ich hätte nicht Teil eines rein männlichen Projekts sein wollen.

Stefan: Die Problematik, als reines Buben-Projekt gegründet worden zu sein, wurde ja schon im Editorial der ersten Nummer angesprochen. Und dass die Schwerpunkt-Doppelnummer 37/38 zu Geschlechterverhältnissen und gesellschaftlicher Arbeitsteilung auf „Druck der wenigen weiblichen Redaktionsmitglieder“ zustande kam, verweist wohl auf Widerstände, die sich dann auch in der thematischen Gestaltung der Hefte und der männlichen Dominanz bei den Autor_innen niedergeschlagen haben ...

Rainer: Tja, da gab es wohl einen Spagat zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Es gab ja eine Phase, als die Redaktion zu mehr als einem Drittel Frauen bestanden hat. Warum sich das wieder geändert hat, darüber kann ich von außen nur spekulieren. Das Wegbrechen der Frauen hat aber für mich schon einen merkbaren Einfluss auf die eingeschränkte Themenbreite und Formate in den letzten Jahren gehabt. Dieser Krise konnte das Konzept „Schwerpunktnummer“ wohl auch nicht mehr viel entgegen setzen.

Renate: Die Geschlechterzusammensetzung hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Bevor ich ausgestiegen bin, war ich zwei Jahre lang die einzige Frau in der Redaktion, danach gab es gar keine mehr. Bei der Gründung waren ebenfalls nur Männer beteiligt. Als ich eingestiegen bin, war ich immerhin die fünfte Frau in der Redaktion. Das ist in diesem Gespräch auch sehr schön sichtbar, dass die Außenwahrnehmung der Geschlechterzusammensetzung stark vom Zeitpunkt des Kennenlernens abhängt. Über die Gründe haben wir innerhalb der Redaktion oft diskutiert, einerseits müssten wohl mehr Frauen, die gegangen sind, was dazu sagen … andererseits ist Männerdominanz kein Spezialproblem der grundrisse. Ich hatte aber schon den Eindruck, dass die Reflexion über Geschlechterverhältnisse nicht für alle in der Redaktion die gleiche Gewichtung in der Prioritätenliste einnahm. Es ist klar, dass ungefragt von Autorinnen so gut wie keine Artikel kommen, dass da viel Energie dahinter gesetzt werden muss. Das wurde zeitenweise eingefordert und auch getan, dann wieder nicht. Die Übersetzungen von Texten wurden zum überwiegenden Teil von Frauen gemacht, was doch einer recht herkömmlichen geschlechtlichen Arbeitsteilung entspricht.

Die Gesprächskultur war schon manchmal sehr anstrengend, das hat, glaub ich, vor allem jüngere Genossinnen und auch Genossen eher abgeschreckt. Was die Außenrepräsentation betrifft, war die sicher immer männlich dominiert, was auch damit zusammenhängt, wer mit welcher Selbstverständlichkeit öffentlich bei Veranstaltungen auftritt, noch dazu wenn es um theoretische Fragen geht. In letzten Zeit gab’s ja kaum mehr grundrisse-Veranstaltungen, früher jedoch phasenweise sehr viele, und wir haben schon Anstrengungen dahinter gesetzt, dass die Podien nicht nur aus Männern bestehen. Was wir uns wenig bis gar nicht überlegt haben, waren Methodenfragen bei Veranstaltungen, also wie können kleinere Rahmen innerhalb von größeren Veranstaltungen geschaffen werden, damit auch wirklich mehr Menschen sich trauen, den Mund aufzumachen … das habe ich erst in den letzten Jahren von jüngeren Genoss_innen gelernt.

Die grundrisse-Seminare als Zeichen der sich ändernder Bedeutung der Zeitschrift. Wie hast du die Seminare wahrgenommen?

Renate: Ich war insgesamt auf drei oder vier Sommerseminaren der grundrisse, das erste im Sommer 2007 zu „Realer Sozialismus“ in Hegymagas am Balaton. Das war schon beeindruckend, wir waren ca. 25 Leute aus verschiedenen Spektren der Wiener Linken. Gáspár Miklós Tamás aus Ungarn – von dem im Laufe der Jahre in den grundrissen einige Artikel erschienen sind –, ein Genosse aus Slowenien und eine Genossin aus der Schweiz waren auch da. Das theoretische Niveau der Texte war hoch, u.a. wurden Auszüge aus „Die Klassenkämpfe in der UdSSR“ von Charles Bettelheim referiert und diskutiert (oder es war „Ökonomischer Kalkül und Eigentumsformen“ – da bin ich mir nicht sicher). Jedenfalls ging es sehr detailliert darum, dass die formal-juristische Ebene des Eigentums noch keinen Aufschluss über die realen Produktionsverhältnisse gibt und Staatseigentum noch keine wirkliche Vergesellschaftung bedeutet. Leider ist es uns nicht gelungen, die Diskussionen weitgehend auf Englisch zu führen, was für den Genossen aus Slowenien – glaub ich – ziemlich unbefriedigend war.

Danach hab ich es so wahrgenommen, dass die Sommerseminare immer familiärer wurden. Es war dann angedacht, sie gemeinsam mit anderen Zeitschriften, wie z.B. den Perspektiven oder analyse & kritik, zu organisieren, das hat jedoch nicht funktioniert. Das letzte Sommerseminar in Kreta war vom Ambiente her und was das Socializing betrifft sehr schön, aber halt in kleinem Kreis, auch wenn zwei Genoss_innen aus der Schweiz und eine nicht der Redaktion angehörende Person aus Wien mit waren. Thematisch ging es um Revolutionstheorien und ich fand vor allem die Lektüre von und Debatte um „Hegel und Haiti. Für eine neue Universalgeschichte“ von Susan Buck-Morss bereichernd. Es war jedoch deutlich merkbar, dass sich bei einigen Themenkomplexen im Laufe der Jahre verfestigte Fronten innerhalb der Redaktion herausgebildet hatten, was dazu führte, dass wir uns gegenseitig öfters mal verbissen und keine neuen Impulse mehr geben konnten. Das zeigte sich insbesondere bei einer Debatte über die Entgegensetzung von Staat und Gesellschaft (oder eben Nicht-Entgegensetzung) anhand des Textes „Zur Judenfrage“ von Karl Marx.

Die grundrisse als Politgruppe. Von einer Zeitungsredaktion mit iL-Sympathien und „Mayday“-Andockung über die misslungene Gründung der Superlinken bis zum Aufruf „Europa anders“ zu wählen — wie hast du diese Interventionen der Redaktion wahrgenommen?

Rainer: Wie gesagt, in den ersten Jahren waren die grundrisse für mich als postautonomes Zeitungsprojekt in der extrem zersplitterten Linken in Wien sehr wichtig und hatten da wohl auch einige Integrationskraft. Ein erster Anlauf für die Gründung einer interventionistischen Linken in Wien stand 2010 schon mal kurz im Raum, aus der Redaktion kam dann der Aufruf für das Organisierungsprojekt „Superlinke“ dazwischen, den ich gerne unterstützt habe. Was das Scheitern des Projekts „Superlinke“ betrifft, gab es dann aber wohl sehr unterschiedliche Einschätzungen zwischen Aktivist_innen meiner Generation und vielen älteren Genoss_innen und deren Vorstellung von zeitgemäßer Organisierung. Eine vertane Chance, um die es mir Leid tut und aus der — wie ich fürchte — leider die falschen Schlüsse gezogen wurden. Zu diesem Resümee komme ich zumindest, wenn ich mir die Zeitschrift und die nicht überwundene Frustration über das Scheitern einer politischen Organisierung im österreichischen Kontext, die in der Zeitschrift immer wieder mitschwingt, vor Augen führe.

Unterm Strich bleibt für mich, dass die erste Hälfte der grundrisse-Zeit für mich sehr wichtig war, was die Einschätzung nach dem Bedarf einer nicht auf Wahlen ausgerichteten Organisierung mit dem Wunsch „mehr zu werden“ statt „unter sich zu bleiben“ im regionalen Kontext betrifft. Die Gründung einer interventionistischen Linken in Wien ist für mich ein Schritt in genau diese Richtung, was die Organisierungsfrage betrifft.

Stefan: Über neue Ansätze der Organisierung, Regruppierung etc. wird in der Wiener Linken ja schon seit Ewigkeiten diskutiert und die grundrisse haben als strömungsübergreifendes Projekt hier auch immer wieder etwas angestoßen. Im Einladungstext zu den „Superlinken“-Treffen ging‘s ja um den Aufbau einer radikalen Linken, die gesellschaftliche Relevanz entfalten kann, und das war ja zumindest am Papier eine wichtige und spannende Initiative. Das erste Treffen, wo ich dabei war, hat mich dann aber ehrlich gesagt schon ziemlich irritiert und abgeschreckt. Das müsste so kurz nach den „unibrennt“-Protesten gewesen sein. Da saßen wir in einer größeren Runde im Amerlinghaus, wo ewig lang der Politik-Begriff zerlegt wurde und sich in der Diskussion ständig alte Männer produzierten. Als offenen, einladenden Organisierungsansatz habe ich das jedenfalls nicht wahrgenommen.

Jonas: Der „Mayday“ in Wien ist für mich, seit ich hier bin, eine ziemliche Enttäuschung. Ich habe diese Verbindung zu den grundrissen auch nicht wahrgenommen. Der Aufruf „Europa Anders“ zu wählen kam für mich zwar überraschend, ich fand das allerdings nachvollziehbar. In Wien sind in den letzten Jahren, so wie es mir immer erzählt wurde, ja alle spannenden linken Organisierungsversuche, zum Teil mit Beteiligung der Redaktion, gescheitert. Da greift man vielleicht nach jedem Strohhalm, um es etwas polemisch auszudrücken. Ich kann zwar nachvollziehen, dass man auf eine parlamentarische Alternative in Österreich hofft, habe aber nicht verstanden, wieso Teile der Redaktion bei „Europa Anders“ so optimistisch waren und sich da so stark eingebracht haben, inklusive Wahlwerbung.

Renate: Ich würde sagen, dass die Menschen, die bei den grundrissen mitarbeiteten, einfach wirklich politisch unterschiedliche Positionen hatten, die bei Texten in der Zeitschrift und bei Theoriediskussionen teilweise auch heftig aufeinander knallten, was im Zeitschriftenprojekt kein Problem, sondern eher eine Bereicherung darstellte. Bei der Frage danach, wie und wozu sich praktisch organisieren, ging sich das aber eher nicht für eine tatsächliche gemeinsame Position aus. So sieht die Abfolge von Präferenzen für praktische Projekte denn auch tendenziell beliebig aus. Es waren ja nicht die grundrisse als gesamtes, die bestimmte Politikansätze vorantrieben, sondern immer nur Teile davon. Auf „Mayday“ konnten sich alle irgendwie einigen (aber „Mayday“ ist ja als Organisierungsansatz schon länger sanft entschlafen), die „Superlinke“ war – wie ich das jetzt mit Abstand sehen würde – eine ziemliche Kopfgeburt, die iL-Nähe von Teilen der grundrisse fand u.a. in der Beteiligung an „Blockupy Wien 2012“ einen Ausdruck und zu „Europa anders“ kann ich nicht so viel sagen, weil ich da nicht mehr in der Redaktion war. Ich finde es aber schon sehr auffällig, dass „Europa anders“ in erster Linie ein Wahlprojekt war und ich bei allen Unterschieden in Bezug auf die Einschätzung von Beteiligungen an Wahlen es schon so in Erinnerung habe, dass die meisten in der Redaktion außerparlamentarische politische Organisierung für das Primäre hielten. „Europa anders“ hätte ich auch als Wahlplattform eher als Strohfeuer eingeschätzt. So von außen betrachtet war „Europa anders“ zu promoten denn auch eher eine Einzelinitiative innerhalb der grundrisse.

Warum bist du nicht in die Redaktion eingestiegen? Warum haben wir die Redaktion nicht übernommen — obwohl es Aufrufe aus der Redaktion gab, dies zu tun? Was könnte/müsste ein Zeitschriftenprojekt für eine organisierungsfreundliche, undogmatische, bewegungsnahe Linke heute leisten?

Stefan: Ich war nach dem Ende von Perspektiven 2011 und dem Scheitern diverser Neugruppierungsversuche zunächst einfach mal frustriert und hatte wenig Lust in eine Theoriezeitschrift einzusteigen. Grundsätzlich stimmt es wahrscheinlich, dass es Strömungszeitschriften leichter fällt, gewisse Bewegungsflauten durchzutauchen. Ich denke aber nicht, dass die Anbindung an Organisierungsprojekte notwendigerweise die Form einer Strömungszeitschrift annehmen muss, sondern durchaus als lose angedockte autonome Redaktion angedacht werden könnte. Jedenfalls sollten wir uns gemeinsam den Kopf zerbrechen, wie die Lücke, die die grundrisse hinterlassen, gefüllt werden könnte. Aus der iL Wien gäbe es sicher Interesse, sich an neuen Projekten zu beteiligen ...

Rainer: Solche Aufrufe gab es im letzten Jahrzehnt mehr oder weniger explizit immer wieder, die habe ich wohl wahrgenommen. Zum einen ist die Hemmschwelle für einen vergleichsweise jüngeren Aktivisten, in eine nicht nur aber doch sehr theorielastige Redaktion zu gehen, natürlich nicht zu unterschätzen. Natürlich hätte es für jüngere geheißen, massive Anstrengungen unternehmen zu müssen, um sich durchzusetzen. Für Aktivistinnen wäre es wahrscheinlich noch einmal eine Nummer schwerer gewesen. Zum anderen hat es natürlich nicht nur mit der Redaktion zu tun. 2001 gab es eine globale Aufbruchsstimmung, die — überlagert von den Protesten gegen Blauschwarz — auch in Österreich angekommen ist. Aus diesen Bewegungen und deren Ausläufern, zu denen ich auch den „Euromayday“ zählen würde, war dann halt mal die Luft draußen. Für eine Zeitschrift mit starker Anbindung an eine Organisierung ist das sicher weniger ein Problem als für ein strömungsübergreifendes Projekt wie die grundrisse.

Jonas: Ich finde den Ansatz grundsätzlich immer noch gut, eine halbwegs strömungsübergreifende (Theorie)Zeitschrift zu machen. Das bietet zumindest auf dem Papier die Möglichkeit zu innerlinken Auseinandersetzungen, wie sie bei anderen spannenden Projekten wie der Arranca nicht unbedingt stattfinden können. Daher trauere ich den grundrissen in gewisser Weise auch nach. Ich muss zugeben, ich würde mir schon wünschen, dass jemand das Ende der grundrisse zum Anlass nimmt, ein ähnliches Projekt mit neuem Namen und neuen Gesichtern zu starten. Vielleicht kann diese letzte Ausgabe dazu ja auch einen Teil beitragen, indem sie die Probleme, die ein solches Projekt mit sich bringt, offenlegt …

Most Wanted — Most Hated. Dein Lieblingsartikel in den grundrissen und jener Text, den du eher nicht gebraucht hättest?

Jonas: Most Wanted: Serhat Karakayali, „Lotta Continua in Frankfurt, Türken-Terror in Köln, Migrantische Kämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik“. Most Hated: Die Diskussion zwischen Eo und Paul Pop zu „16 Thesen zur Weltrevolution“, weil ich eigentlich nicht wissen will, dass jemand alle Stalin-Werke und Mao auf Chinesisch gelesen hat.

Rainer: Most Wanted: Martin Birkner und Käthe Knittler, „Ehekrise — zur Geschichte feministischer Marxkritik“, weil der Text noch immer sehr lesenswert ist und dementsprechend oft nachgeahmt wurde. Most Hated: fällt mir grad nix ein.

Renate: Most Wanted: Da kann ich mich nicht auf einen Text festlegen, so auf Anhieb fallen mir drei Artikel ein, die mir besonders wichtig waren. Das ist einerseits ein Interview, das ich gemeinsam mit Daniel Fuchs mit der chinesischen Soziologin Pun Ngai geführt habe und das unter dem Titel „Deshalb spreche ich immer von Arbeit und Körper, denn mit dem Körper kommt mehr Subjektivität ins Spiel ...“ erschienen ist. Zum einen weil es nicht viele Gelegenheiten gibt, mit linken Oppositionellen aus China zu sprechen, zum anderen weil dieses Gespräch ohne Daniel Fuchs nicht möglich gewesen wäre. Dann ein eher praktisch-politischer Text von AktivistInnen des Clandestina Network, „Barrikaden und Barrieren: MigrantInnen im „Griechischen Dezember“, den ich gemeinsam mit Birgit Mennel übersetzt habe, weil er sich ausführlich damit beschäftigt, dass Menschen mit illegalisiertem Aufenthaltsstatus gegenüber Staatsbürger_innen innerhalb von Revolten völlig anderen Bedingungen unterliegen, was von der Linken immer noch zu wenig reflektiert wird. Und abschließend die Übersetzung eines etwas längeren theoretischen Textes von Kathi Weeks, „In der Arbeit gegen die Arbeit LEBEN. Affektive Arbeit, feministische Kritik und postfordistische Politik“, weil sie versucht, postoperaistische Theorien zu Arbeit mit feministischen Theorien zu Reproduktionsarbeit zusammenzuführen. Dafür spar ich mir den Most-Hated-Artikel, da ich als Redaktionsmitglied ohnehin Veto gegen den Abdruck von Texten einlegen konnte und davon auch manchmal Gebrauch gemacht habe.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Dezember
2014
Nummer 52, Seite 6
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