Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 1996 » ZOOM 2/1996
Alfred Pranzl
Extended Versions

Maxi Familienalbum

Tel.: 0222/40 30 728

Nach der Würdi­gung des Linkssoziali­sten Robert Wyatt und einer kreativen Pause artikulierten die Extended Versions ihre Opposition gegen Faschisierung, indem sie „Angst macht krank“, einen Text von Axel Corti, vertonten. Geht nun der Wille zur Message ver­loren, wenn sich Heiland & Kurzmann erstmals eines Lovesongs im Gewände eines Easy Listening-Tracks („Orgel Hit“) bedienen? Den schleimigen In­halt will mensch genausowenig glauben wie viele PolitikerIn­nenstatements. Zynisch, resignativ? Das Leben geht weiter, also hält auch auf „Friends“ (die trotz konträrer Ansichten Freunde sein können), dem schon in der Urversion technoide Beimengungen zukommen, New Electronic Music Einzug. Nach einem groovy Remix von Matthias Arfmann (Kastrierte Philosophen) folgt der Clou.

Christian Fennesz (Ex-Maische, jetzt solo beim Ambient-Label Mego) dekonstruiert die Be­standteile und formt daraus ra­dikalere Elektroniksounds. In der hypnotischen Neuauflage von „In This Town 96“ wird die Frage aufgeworfen, ob ange­sichts des politischen Wahn­sinns um uns herum es genug sei, sich mittels Protestsongs, die ein schönes Leben ermögli­chen, zu artikulieren. Antwort: Engagierte Menschen haben mehr als andere das Recht auf Hedonismus. Um die beschei­dene Trefferquote — die Anlaß zur Sinnhinterfragung gab — zu erhöhen, sollte dem Rat Christof Kurzmanns nachkgekommen werden: „Nehmt dieses Lied als Waffe mit nach Hause.“

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Erstveröffentlichung im FORVM:
März
1996
ZOOM 2/1996, Seite 25
Autor/inn/en:

Alfred Pranzl:

Alfred Pranzl ist Redakteur des Mediums skug — Journal für Musik, das von Oktober 1990 bis Dezember 2015 als Zeitschrift erschien und seither als online-Medium weiterbesteht.

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