Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 2002 » Heft 7/2002
Eva Krivanec

Liebe Leserin! Lieber Leser!

Noch ganz knapp bevor wieder ein Jahr um ist, können wir mit einer neuen Ausgabe von Context XXI aufwarten und vielleicht auch einen vorläufigen Bogen über die Arbeit dieses Jahres spannen. Rechtsextremismus, Antisemitismus, Wehrmachts-Deserteure, NS-Medizin, Lateinamerika: das waren zentrale Themen in den diesjährigen Ausgaben von Context XXI und sie finden sich in dieser Nummer wieder. Dass es diesmal im Besonderen um österreichische Verhältnisse gehen sollte, stellte sich erst im Zuge der Artikelsammlung heraus. Wie es dazu kam? Das sei den Spekulationen unserer LeserInnen überlassen! Anlässe gab es wohl genug ...

Peter Pirker berichtet in seinem Beitrag „über eine Reise ins Innere Österreichs“ anlässlich des abenteuerlichen Versuchs, Entschädigungen für einen Wehrmachts-Deserteur zu erreichen. Die Abwendung Peter Sichrovskys von der FPÖ ist Anlass für Heribert Schiedel, eine Analyse des Antisemitismus in der FPÖ aber auch der Funktion, die Sichrovsky in diesem System ausfüllte, vorzunehmen. Die viel gelobte Inszenierung von Taboris Mein Kampf in der Meldemannstraße wird von Gerhard Scheit noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Die Ausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands „Krieg gegen die Minderwertigen“ auf der Baumgartner Höhe in Wien, die sich erstmals vor Ort der NS-Euthanasie widmet, wird von Judith Götz vorgestellt, Hans Rohrbach skizziert hierzu die Geschichte der NS-Medizin „Am Steinhof“ und die Entwicklungen nach 1945.

Diesen „Österreich-Stilleben“ sind aber auch mehrere „Welt-Blicke“ gegenübergestellt: Alexander Schürmann-Emanuely beschreibt in seinem Artikel exemplarische Lagerwechsel – von Links nach Rechts – im Frankreich der 30er Jahre und konfrontiert diese „paradoxen Biographien“ mit einigen Thesen aus Zeev Sternhells „Faschistische Ideologie“. Das Gespräch von Samuel Laster mit dem israelischen Historiker Benni Morris führt die Interview-Reihe zu Israel fort. Das Gespräch mit Suad Ibrahim Ahmed, einer nubischen Aktivistin im Kampf gegen den Kajbar-Damm und der damit verbundenen Vertreibung der NubierInnen führte Thomas Schmidinger. Die Radiosendung zum Thema mit dem Titel „Äxte gegen Technokraten“ wurde Anfang des Monats mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnet.

In dem Beitrag „Entgrenzte Konflikte“ versuchte die Redaktion den Gründen nachzuspüren, warum das Buch „Niederlagen des Friedens“ von Mary Kreutzer und Thomas Schmidinger so außergewöhnlich heftige Reaktionen auslöste.

In einem kurzen Ausblick auf das nächste Jahr möchten wir vor allem auf die Context XXI Party und Präsentation am 14.1.2003 im WIRR (1070 Wien) verweisen und ergänzen, dass auch das Thema „Sexualität“ noch ein paar „Nachspiele“ in den nächsten Ausgaben haben wird.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Dezember
2002
Heft 7/2002, Seite 3
Autor/inn/en:

Eva Krivanec:

Geboren 1976 in Wien. Studierte Philosophie, Politologie, Theaterwissenschaft und Germanistik, lebt in Berlin. Von Juli 2001 bis 2006 Redaktionsmitglied, von September 2001 bis August 2003 koordinierende Redakteurin von Context XXI.

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