Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 2001 » Heft 5/2001
Eva Krivanec

Liebe Leserin, lieber Leser!

Keine Context XXI-Ausgabe ohne atemberaubende Neuigkeiten. Denn auch koordinierende RedakteurInnen gehen manchmal und es kommen neue, manchmal ganz neue. Es stellt sich demnach hier und heute eine solche neue koordinierende Redakteurin, die Context XXI bis vor kurzer Zeit nur als interessierte Leserin beglücken konnte, vor — und mit ihr eine neue Nummer, die hoffentlich auf Interesse stoßen wird. Vielleicht fühlt sie sich auch ein wenig anders an, diese Nummer — doch der Versuch ein bisschen einzusparen sollte nur das Papier betreffen, nicht die Inhalte ...

Ein dicker Schwerpunkt zur Bildung in diversesten Facetten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln soll — neben der Diskussion, die diese Texte untereinander führen — auch in die ohren- und sinnesbetäubende und — ganz nebenbei — Existenzen an den Abgrund treibende Bulldozer-Bildungspolitik zumindest diskursiv — viel mehr bleibt uns nicht — eingreifen. Darüber hinaus führt uns Alexander Schürmann-Emanuely im zweiten Teil seiner Surrealismus-Reihe in die Welt der wirklich wirklichen Wirklichkeiten. Stephan Grigat stellt eine ausführliche Studie zum Antisemitismus in der österreichischen Linken von Margit Reiter vor und Thomas Schmidinger kann einem jüngst im Papy-Rossa Verlag erschienenen Sammelband zum Irak nur wenig Erfreuliches abgewinnen.

Die nun also ins Context XXI-Kollektiv — ganz ohne Initiationsriten — aufgenommene Redakteurin möchte sich noch ganz herzlich bei allen Redaktionsmitgliedern und bei ihren VorgängerInnen bedanken für die kompetente Einweisung, die Hilfe bei periodisch auftretenden Ratlosigkeiten und den insgesamt überaus netten Empfang. Die lange Erfahrung als ÖH-„Funktionärin“ mag auch noch helfen in Sachen Improvisation, Freude am Arbeiten in kleinen, verrauchten Büros und einer gewissen Langmütigkeit gegenüber streikenden Computern ...

Auch eine neue Mitherausgeberin von Context XXI soll begrüßt werden: die LICRA — die Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus, deren in Wien ansässiger Teil sich vor einigen Monaten zusammengefunden hat — mehr dazu gibt’s auf Seite 31.

Auf zwei Ereignisse der letzten Wochen und Sommermonate, die die Redaktion keineswegs kalt gelassen haben, aber beide einer eingehenderen und nicht kurzfristig hineingeschusterten Behandlung bedürfen, soll hier nur kurz und mit Empörung verwiesen werden: die Aktualisierung nationalstaatlicher Gewalt gegen politische GegnerInnen in Genua und deren österreichische Wiederholung als Farce im Bezug auf die inhaftierten Mitglieder der VolxTheaterKarawane — diese wird im Rahmen eines Schwerpunkts zu Staatsgewalt in der nächsten Ausgabe von Context XXI (immer noch) Thema sein. Und: die reichlich an Mölzers Wochenblatt Zur Zeit ausgeschüttete Presseförderung — in Worten: achthunderttausend österreichische Schillinge. Zwei politische Lehrstücke, die uns zwar kaum noch in Erstaunen versetzen, aber deshalb umso mehr nach Gegen-Öffentlichkeiten verlangen. Deshalb ein — keineswegs neuer, aber verstärkter — Aufruf: lest Context XXI, abonniert Context XXI, hört Context XXI-Radio auf eurem Freien Radio und besucht unsere Website: http://www.contextxxi.at!

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Erstveröffentlichung im FORVM:
September
2001
Heft 5/2001, Seite 3
Autor/inn/en:

Eva Krivanec:

Geboren 1976 in Wien. Studierte Philosophie, Politologie, Theaterwissenschaft und Germanistik, lebt in Berlin. Von Juli 2001 bis 2006 Redaktionsmitglied, von September 2001 bis August 2003 koordinierende Redakteurin von Context XXI.

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