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Angela Weninger • Robert Weninger

Liebe Leser!

Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen und Reaktionen. Zuspruch und Kritik sind unsere wichtigsten Energiequellen.

Wermutstropfen: Streß hat nicht viel mit „alternativ“ zu tun. Trotzdem, wenn wir vor eineinhalb Jahren geahnt hätten, was aus den 200 Stück Anfangsauflage werden sollte: Wir würden es wieder tun! Lichtblick: Die Zahl der aktiven Mitarbeiter erhöht sich von Mal zu Mal. Ein Dankeschön allen, die diesmal zur Verwirklichung beigetragen haben. Zur Situation: Anspruch und Aufmachung der Zeitschrift bedingen einen wachsenden Arbeitsaufwand, der, was das Materielle betrifft, nicht einmal für ein einziges Redaktionsmitglied entsprechend abgegolten werden kann. Das ideelle Moment freilich wiegt bei „Alterna(t)iven“ schwer. Einige von uns stehen unter massiver Mehrfachbelastung. Familie, Brotberuf, fundamentale Interessen, die Tätigkeit in der „Alternativen Liste Österreich“ beginnt, Beine zu machen ... so manches kommt allmählich zu kurz. Erfolg und Verlust liegen nahe beisammen.

Zu dieser Ausgabe: Das verspätete Erscheinen war unvermeidlich, hoffentlich gereicht es zum Vorteil unserer Leser.

Die zweite Ausgabe der „Kamptaler Öko-Nachrichten“ ist bereits seit 12. November mit 5.000 Fortdrucken im Umlauf. Otto König klagt einige Vertreter der „Kamptaler“ auf Verleumdung und üble Nachrede. Involviert sind auch „Falter“, „Profil“ und „Kronen-Zeitung“. Zahlreiche Fachleute und Vertreter von Natur- und Umweltschutzorganisationen haben sich bereits vom Graugansspezialisten distanziert. Das Gesetz steht zwar nicht immer auf der Seite der Wahrheit, aber in diesem eklatanten Fall eines Gesinnungswandels sollte es doch keine Frage sein, wem das Recht zugesprochen wird.

Robert Jungk war bis heute nicht bereit, auf unsere schriftlich übermittelten Fragen einzugehen, statt dessen also ein Gespräch mit Herbert Fux anläßlich der ALÖ-Gründung in Graz.

„Suchtgiftrazzien, Kerker, Feme — Die neue Inquisition?“ betitelten wir einen Bericht in unserer diesjährigen März-Ausgabe. Das Fragezeichen wäre konzessionslos zu streichen. Reinhard Tramontana hat im „Profil“ No. 46 bereits die wesentlichsten Fakten zusammengefaßt, hier nun der letzte Stand der Dinge mit einigen ergänzenden Bemerkungen.

Ein hochqualifizierter „Donau-Fachmann“, Dipl. Ing. Hans Wösendorfer von der Hochschule für Bodenkultur in Wien, bezieht in einer für 4 Ausgaben vorgesehenen Serie kritisch zum ehemals blauen Strom Stellung.

Integrierter Bestandteil ab sofort: 4-8 Seiten „ALNÖ-Info“, sozusagen die Anschlagtafel der Bewegung.

Werner Scherlofsky, Wurzler der ersten Stunde und Verfasser zahlreicher praktisch-konstruktiver Beiträge — er schreibt u.a. auch für „Leben“ (vormals: „Besser Leben“) — hat wieder zugeschlagen: Energie ist kein Mengenproblem.

Für uns wird die Zeit zu einem solchen. Wir übersiedeln mit Sack und Pack, sogar unsere Telefonnummer nehmen wir mit. Trotzdem ist es keine Entwurzelung, wir bleiben im Grundwasserkrisenherd Bad Fischau.

Knapp vor Weihnachten folgt noch eine „Spezial-Wurzel“: Wenig Politik, viel Poesie und Grafik. Wer veröffentlichen will, ist herzlich eingeladen. Seit der letzten Ausgabe erscheinen wir übrigens auch in steirischen Städten und an allen größeren Bahnhöfen Österreichs. In der Hoffnung, daß sich Kritik und Konstruktion weiterhin fortpflanzt, vergraben sich weiterhin

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1982
Wurzelwerk 16, Seite 7
Autor/inn/en:

Robert Weninger: Robert Weninger war von 1981 bis 1985 Herausgeber der Zeitschrift „Wurzelwerk“.

Angela Weninger:

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