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Nachstehend finden Sie einige aktuelle Anregungen.

Günther Anders Archiv

Günther Anders-Bibliographie

Neueste Beiträge von Günther Anders im FORVM

  • Die Rolle der Situationskategorien bei den „Logischen Sätzen“

    Mit dieser Dissertation promovierte Günther Anders 1924, noch unter seinem Geburtsnamen Günther Stern, als 22-Jähriger bei Edmund Husserl in Freiburg/Breisgau

  • Anders und Adorno

    Wie die ambivalente Beziehung der beiden Philosophen wechselseitig begründete Wertschätzung mit ebensolcher Feindseligkeit, wenn nicht Verachtung mischt, sollen diese Beiträge nachzeichnen. Am (...)

  • Unsinn des Sinnbegriffes

    Zuerst erschienen in: „Akzente“, Zeitschrift für Literatur herausgegeben von Michael Krüger in München Heft 5/Oktober 1982, 3. Umschlagseite „Ich halte das nicht mehr aus!“ jammerte ein Einzelrädchen, (...)

  • Löwith-Besprechung (1942)

    Diese Löwith-Besprechung ist zusammen mit der zugehörigen Korrespondenz, insbesondere zwischen Anders und Löwith (soweit erhalten), in „sans phrase“ erschienen. Dort wird auch erklärt, was es mit den (...)

  • Über das Haben

    Erschienen 1928 unter dem Geburtsnamen Günther Stern, fußt dieses erste Buch des Verfassers auf seiner unveröffentlichten Dissertation Die Rolle der Situationskategorie bei den „logischen Sätzen“. (...)

  • Obdachlose Skulptur
  • Drei poetische Nachträge aus dem Nachlaß

    1. Zu: Molussische Katakombe 2. Zu: Lieben gestern 3. Zu: Tagebücher und Gedichte

  • Kulturwert und Wahrheit widersprechen einander

    Mit der nachstehenden Überlegung gibt uns G. A. einen Schlüssel zum Verständnis, worauf der sogenannte religiöse Fundamentalismus beruht: Dieser betrachtet Religionen nicht als Kulturwerte, sondern (...)

  • Die Totenpost

    Nach fünfzehnjährigen Irrfahrten standen im Jahr 1946 die mit Briefen und Bildern der letzten Geschlechter erfüllten Fässer in seinem New Yorker Zimmer. — Aus dem (...)

  • Die Wahrheit wird transportiert

    Molussische Apokryphe über das Blamieren Vor 1938, für den Druck überarbeitet 1973 Nicht aufgenommen in die Buch-Ausgabe: Die Molussische Katakombe, München 1992 (Ans Ende.) »Der Dritte«, so (...)

Neueste Beiträge zu Günther Anders im FORVM

  • Gerhard Oberschlick
    Nicht genügend kontrovers
    (WWW-Ausgabe, Seite 0)

    Warum aus Günther Anders’ Nachlass nichts im Tumult erscheint. Zuerst erschienen in: sans phrase. Zeitschrift für Ideologiekritik, Heft 6, Wien und Freiburg, Frühjahr 2015, Seite 233 – 241 Auf (...)

  • Konrad Paul Liessmann
    »Das Prinzip Auschwitz«
    (No. 496-498, Seite 92)

    Fünfzig Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nimmt die Beschäftigung mit diesem und seiner Vorgeschichte immer seltsamere Formen an. Angesichts der auf die Erinnerungstage hin terminierten (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Lob der Unangenehmheit
    (No. 496-498, Seite 95)

    Bei der Vorbereitung bin ich wieder einmal darauf gestoßen worden, daß Günther Anders ein äußerst unangenehmer Mensch war. Immer wenn ich mich hingesetzt habe, um irgendwas aufzuschreiben, imaginiert (...)

  • Wendelin Schmidt-Dengler
    Günther Anders’ »Mariechen«
    (No. 487-492, Seite 30)

    1. Sich mit Günther Anders auseinanderzusetzen, ist so gefahrlos nicht, und das in einem ganz körperlichen Sinne, denn er sagt von sich: »Wenn Kunst-, Musik- oder Literaturwissenschaftler (...)

  • Ludger Lütkehaus
    Die Bombe küßt niemanden
    (No. 465-467, Seite 16)

    Lieber, verehrter Herr Anders, zu der unsäglichen Rezension von Werner Fuld in der ›FAZ‹ vom 26. September, die mich in unverfrorener und total irreführender Weise für eine nur der ›FAZ‹ passende (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Bombenvergessenheit schlägt Seinsversessenheit
    (No. 465-467, Seite 17)

    Betrifft: Werner Fuld, „Zur Freiheit verurteilt, 11.7.1992 & „Wen die Bombe küßt. Neue Literatur von und über Günther Anders“, 26.9.1992, in Ihrem Blatt. S.g. Herren ›FAZ‹-Herausgeber, mit (...)

  • Wolfgang Beck
    Dank von & an Günther Anders
    (No. 465-467, Seite 17)

    G.A. hat seit mehr als 10 Jahren Wien nicht mehr verlassen; seit anderthalb Jahren lebt er in einem Pflegeheim, nach einem Schenkelhalsbruch kann er sich kaum mehr bewegen. Sein Radius reicht über (...)

  • Rudolf Burger
    Die Philosophie des Aufschubs
    (No. 444, Seite 16)

    Mittlere Aufregung und fröhliche Fehlmeldungen von Taz bis FAZ — Burger hätte, z.B., Anders einen Erpresser genannt — über diese Eröffnungsrede zum Günther Anders-Symposium der Stadt Wien geben die (...)

  • Konrad Paul Liessmann
    Der Aufschub der Philosophie
    (No. 444, Seite 19)

    Fast nur der Titel verrät, daß dies in Parenthese zum vorigen entstand, weil Konrad — der das Anders-Symposium konzipiert und organisiert hatte — sich bei der Eröffnung nicht selbst als Redner (...)

  • Gerhard Oberschlick und Josef Dvorak und Günther Nenning und Michael Hopp
    Kleines Einigungsspiel
    (No. 361/363, Seite 58)

    Aber Günther Nennings Umkrempelung der Torberg’schen Gründung vor etwa 20 Jahren fortführend , spielen wir vor Euch unser Einigungsspiel, mittels dessen das FORVM zuletzt inneren Gleichmut wieder (...)

Neueste Beiträge der WWW-Ausgabe

  • Gerhard Oberschlick
    ­Rudolf Burgers Glück
    nach dem Ende

    Das eine brachte der Postbote am 3. Juli. Absender: Sonderzahl, handschriftliches Begleitbillett in Versalien: Mit herzlichen Grüszen, Unterschrift (unleserlich). Autor: Rudolf Burger, (...)

  • Perrine Wilhelm
    Gewalt und Politik bei Günther Anders und Hannah Arendt

    Dieser elfte der zweiundzwanzig Beiträge konfrontierte am zweiten Tag präzise das Tagungsthema. Günther Anders’ späte Thesen zur Gewalt hatten dem beinahe Neunzigjährigen fast ausschließlich heftigen (...)

  • Moralischer Absturz in eine gefährliche und unmenschliche Politik!

    Berlin, den 5. Juli 2021 Sehr geehrter Herr Bundespräsident, mit Entsetzen haben wir die von den Revolutionsgarden im Iran nahestehenden Medien verbreitete Nachricht Ihrer Glückwünsche an Ebrahim (...)

  • Stephan Steiner
    Rückkehr des Verworfenen

    Günther Anders: Schriften zu Kunst und Film. Herausgegeben von Reinhard Ellensohn und Kerstin Putz. München: C.H.Beck 2020 Günther Anders: Die Weltfremdheit des Menschen. Schriften zur (...)

  • Hermann Langbein
    Vergangenheitsbewältigung und Trauerarbeit in Österreich

    Von ihm können wir lernen, was Gedenkpolitik heißt, und den Umgang mit Vergangenheit. Der Wiener Schauspieler flüchtete nach dem „Anschluss“, kämpfte in Spanien gegen die Errichtung der Diktatur, floh (...)

  • Gerhard Oberschlick
    Rudolf Burger 
    Austrokopernikus

    Lieber Gerhard, es ist lange her, und vieles hat sich zum Traurigen gewendet. Ich bedauere vieles. Deinen Text kann ich leider nicht öffnen, aber ich danke Dir sehr für Deine Mühe. Vielleicht können (...)

aus 42 Jahren FORVM

  • Hans G. Helms
    Der wunderliche Kracauer (Juni 1971)

    Seit einiger Zeit hat sich in Deutschland, vor allem in Berlin, eine junge radikale Intelligenz entwickelt, die in Zeitschriften und Büchern ziemlich heftig und gleichförmig gegen den Kapitalismus (...)

  • Günther Nenning
    Strategie statt Anklage (Mai 1971)

    I. Holzinger hat recht. Die Regierung Kreisky ist eine Agentur zur Modernisierung des österreichischen Kapitalismus und insofern dessen Komplicin. Holzingers Irrtum beginnt erst bei der, trotz (...)

  • Lutz Holzinger
    Komplice des Kapitals? (Mai 1971)

    I. Kreisky als Gallionsfigur einer kapitalistisch integierten SPÖ der wahlerfolg der spö am 1. märz 1970 und die bildung der minderheitsregierung kreisky am darauffolgenden 21. april sind eine (...)

  • Michael Siegert
    Ein besserer Olah? (Mai 1971)

    I. Kreisky hat die SPÖ vom Image des Josefinismus befreit Wie der Kapitalismus Österreich im Zeichen des Merkantilismus erobert hat, so die Sozialdemokratie den Kapitalismus im Zeichen einer (...)

  • Heinz Kuby
    Linke Chancen in der BRD (Mai 1971)

    Der nachfolgende Text ist Teil des Berichtes der westdeutschen Delegation an den Kongreß über Strategie der europäischen Linken in Rom. H. K. ist eines der Häupter der westdeutschen (...)

  • Friedrich Heer
    Dialog der Untergründe (April 1971)

    F. H., Professor für Europäische Geistesgeschichte, Universität Wien, Redaktionsbeirat des NF, hielt nachstehendes Referat (gekürzt wiedergegeben) bei der IDC-Konferenz am CIDOC-Institut von Ivan (...)

  • Arnold Künzli
    Dialog mit dem Popocatépetl (April 1971)

    A. K., Professor für Philosophie der Politik an der Universität Basel, ständiger Beiträger und Redaktionsbeirat des NF, Präsident des „International Dialogic Committee“ (IDC) Wien-Santa Barbara, Calif. (...)

  • Günther Nenning
    Mexikos schlaue Bürger (April 1971)

    Das mit dern NF verknüpfte „International Dialogue Commitee“ (IDC) hatte seine Jahreskonferenz 1971 diesmal im CIDOC-Institut von Ivan Illich, Cuernavaca, Mexiko (1970 Wien, 1969 Wien, 1968 Santa (...)

  • Wilhelm Burian
    Bengalischer Bauernkrieg (April 1971)

    I. Kolonialisierung und Unterentwicklung Der Untergang des feudalen Systems in Asien, des orientalischen Despotismus, zeigt drei hervorragende Merkmale: Steigerung der landwirtschaftlichen (...)

  • Michael Springer
    Urheber oder Produzenten? (März 1971)

    Die Gruppe der deutschen Literaturproduzenten (Benseler, Böhlich, Walser u.a.) hat innerhalb des deutschen Schriftstellerverbandes, nach den Worten des Vorsitzenden Dieter Lattmann, die Funktion (...)

  • Noam Chomsky
    Wir Amis lügen (März 1971)

    I. Das „Pentagon System“ ist tief in der amerikanischen Gesellschaft verwurzelt. Man hat es zutreffend als den zweitgrößten Staatsapparat der Welt bezeichnet. Über Details läßt sich streiten, kaum (...)

  • Wilhelm Duwe
    Antikommunismus statt Politik (März 1971)

    Leider kranken die Bundesdeutschen immer noch daran, daß sie den von den Nazis initiierten Verfolgungswahn gegenüber Juden und Kommunisten nicht von innen heraus überwunden haben. Bei vielen ist (...)

  • Julius Mende und Georg Dobrovic
    Schülerpornos (Februar 1971)

    Die hier präsentierten Texte und Zeichnungen erscheinen demnächst als Buch „Kritische Beiträge zur Sexualerziehung“ im Joseph Melzer-Verlag, Frankfurt. Die hier reproduzierten Zeichnungen stammen aus (...)

  • Buchhandlung Herrmann
    Schule und Schülerbewegung (Dezember 1970)

    Das kleine rote Schülerbuch (von Bo Dan Andersen, Soren Hansen, Jesper Jensen). Frankfurt/M. (Neue Kritik) 1970. 135 Seiten, kartoniert, S 29,60 Kinderkreuzzug oder Beginnt die Revolution in den (...)

  • Österreichs Schülerzeitungen (Dezember 1970)

    Wien „Brennessel“, Helmut Mayr, Preßgasse 18, 1040 Wien „Bürgerschreck“, Henner Hanekop, Gestettengasse 16/6/2, 1030 Wien „Contra“ c/o NEUES FORVM, Museumstraße 5, 1070 Wien „Ekel“ c/o VSM, Lindengasse (...)

  • Helmut Dité
    Schülerzeitung als Spielwiese (Dezember 1970)

    H. D. (so etwas wie) Sekretär des jüngst gegründeten „Österreichischen Schülerzeitungszentrums“, eines Vereines, der von Schülerzeitungsredakteuren initiiert wurde und sich — siehe nachfolgend gedruckte (...)

  • K. S. Karol
    Kapitalistisch parfümierte Sowjetunion (Januar 1971)

    Mein sowjetischer Gesprächspartner — seine Vorschläge kommen mir schrecklich technisch vor — redet von Mobilität der Preise, Maßnahmen gegen die Inflation, Steuerpolitik, alles auf eine Weise wie in (...)

  • K. S. Karol
    Die Sowjetunion wird immer kapitalistischer (Dezember 1970)

    Hinter dem flachen Bild, das die ‚Prawda‘ von der sowjetischen Wirklichkeit zeichnet, gibt es überquellendes, kompliziertes Leben. Aber keine Publikationen, keine Nachrichten geben auch nur die (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Elias Canetti (Oktober 1970)

    Das Werk C. bewegt sich im Grenzraum zwischen Literatur und Philosophie. Hier stoßen zwei polemisch entgegengesetzte Tendenzen zusammen, die einander eifersüchtig die Kontrolle über die Sprache (...)

  • Elias Canetti und Leonhard Reinisch
    Wir werden 300 Jahre leben (Oktober 1970)

    Ein Satz, der in den Aufzeichnungen steht: Sie sähen zwischen dem Wissen und dem Nichtwissen gern eine Balance. Sie werden ja guten Grund haben zu sagen, daß Sie diese Balance zwischen Wissen und (...)

  • Michael Springer
    Staberl (Oktober 1970)

    I. „Inmitten von Gleichgeschalteten ein Kerl, der seine und damit gleichzeitig die Meinung von einer runden Million Österreicher so von der Leber weg schreibt und sagt ...“: das ist Staberl von der (...)

  • Ernst Bloch und Adelbert Reif
    Die Studenten sind nicht geschlagen (Oktober 1970)

    Herr Professor Bloch, würden Sie zustimmen, daß man Ihre Kritik an den Verfremdungen des Sozialismus nicht isoliert von Ihrer Kritik am Kapitalismus und der bürgerlichen Gesellschaft betrachten (...)

  • Arnold Künzli
    Weltmeerkloake (Oktober 1970)

    Arnold Künzli, Politologieprofessor in Basel, Präsident unseres Internationalen Dialogkomitees, das im Oktober in Wien sein jährliches Seminar zum Thema Ökologie durchführt, berichtet hier über die (...)

  • Eduard März
    Unser hinkender Kapitalismus (Oktober 1970)

    Hier soll nicht von der österreichischen Wirtschaftsgeschichte an sich, sondern nur von der Geschichtsschreibung die Rede sein. Friedrich Engels schrieb einmal in einem Brief an Franz Mehring, daß (...)

  • Thomas Höpfl
    Schüler sollen Lehrer prüfen (Oktober 1970)

    I. Lehrer sind verpflichtet, zur Weitergabe der herrschenden Ideen, das heißt, sie müssen die von der herrschenden bürgerlichen Klasse anerkannten und zur Verteidigung ihrer privilegierten Stellung (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Zünftlerischer Sozialismus (August 1970)

    In der Phase des konjunkturellen Aufschwungs nach 1895 etablierte sich die Sozialdemokratie innerhalb des Obrigkeitsstaates als eine proletarische Subkultur mit einer im Zeitalter der (...)

  • Ernst Bloch und Adelbert Reif
    Jules Verne statt Karl Marx? (August 1970)

    Die Suche nach einem schon konkret faßbaren weltanschaulichen und politischen Leitbild ist ja gerade bei der jungen Generation überall in der Welt deutlich spürbar. Existiert heute bereits eine (...)

  • K. S. Karol
    Kuba: Zucker mittels Militarisierung (Juli 1970)

    In Kuba wird heuer ein Fest stattfinden, wie es die Insel noch nie erlebt hat. Um den 15. Juli wird man das letzte Zuckerrohr schneiden, das für die Herstellung von 10 Millionen Tonnen Zucker (...)

  • Gerhard Kornat
    Kuba: Kulturrevolution mittels Zucker (Juni 1970)

    In Lateinamerika wurde der Begriff „Revolution“ gründlich verschlissen; selbst die Generale in Argentinien und Brasilien wollen nicht als Konservative gelten, sondern meldeten die „Konservative (...)

  • Trautl Brandstaller
    Illich vor Studenten: „Setzt Universität außer Betrieb!“ (Juni 1970)

    Hager, fast ausgemergelt, braungebrannt und impulsiv macht Ivan Illich alles nur nicht den Eindruck eines katholischen Geistlichen. Der Sohn eines kroatischen Katholiken und einer spanischen (...)

  • Wilhelm Zobl
    Anestis Logothetis (Juni 1970)

    Geb. 1921 in Burgaz am Schwarzen Meer, lebt seit 1942 in Wien. Studierte an der Wiener Musikakademie Komposition bei Alfred Uhl und Theorie bei Erwin Ratz. Zahlreiche Aufführungen in Wien, (...)

  • Kurt Greussing
    Bürgerl. Kriminalfilm (Juni 1970)

    Well, es hat den Anschein, daß es sicherlich ein Massaker war. (Präsident Nixon über das Massaker von Song My) Der alte Kriminalfilm hat, wie der klassische Western, ausgespielt. Wo unverhüllte (...)

  • Ivan Illich
    Muß die 3. Welt wie die 1. werden? (Mai 1970)

    Ivan Illich, Exmonsignore (er verließ den Priesterstand, nachdem ihm das Hl. Offizium ein Inquisitorium von 93 haarsträubenden Fragen stellte (Wortlaut NF Mai 1969), Leiter des CIDOC-Instituts, (...)

  • Isaac Deutscher
    Schüler Lenin (Mai 1970)

    Isaac Deutscher, der bemerkenswerte Historiker und Biograph Stalins und Trotzkis, hatte begonnen, Lenins Leben zu schreiben (er hatte dafür viele Jahre lang Material gesammelt), als er im August (...)

  • Ernst Fischer
    Lenin‚ Genie der Revolution (Mai 1970)

    Für Hunderte Millionen Menschen Inbegriff der Befreiung aus Elend, Knechtschaft, Unwissenheit; für andere Symbol des Bösen, von Aufruhr, Gewalt, Diktatur; für manche der Fetisch, mit dem sie (...)

  • Andrei Dmitrijewitsch Sacharow und Roi Alexandrowitsch Medwedew und Valentin Fjodorowitsch Turtschin
    Sowjetdemokratisches Manifest (Mai 1970)

    M. A. Sacharow, Physiker, Mitglied der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften, einer der Väter der sowjetischen H-Bombe, schrieb 1968 einen Text, der in der Sowjetunion von Hand zu Hand (...)

  • Michael Springer
    Peter Handke (April 1970)

    Peter Handke, geboren 1942. 1954 bis 1959 Humanistisches Gymnasium für Priesterzöglinge. Die letzten zwei Jahre der Gymnasialstudien in Klagenfurt. Bibliographie: Die Hornissen (Suhrkamp, 1966); (...)

  • Simone de Beauvoir
    Altern in der Leistungsgesellschaft (April 1970)

    Simone de Beauvoir, seit 30 Jahren Gefährtin Jean-Paul Sartres, Autorin philosophisch-anthropologischer Erfolgsbücher („Das zweite Geschlecht“, „Der sanfte Tod“, „Die Mandarine von Paris“), vollendete (...)

  • Trautl Brandstaller
    Warum die SPÖ siegte (April 1970)

    I. Der Sieg der SPÖ am 1. März 1970 war nicht nur ein Schock für die ÖVP. Er traf die SPÖ so unvorbereitet wie die absolute Mehrheit die ÖVP am 6. März 1966. Beide Parteien hatten sich im Wahlkampf (...)

  • Peter Diem
    Warum die ÖVP verlor (April 1970)

    Kohlschwärzchen war immer Klassensprecher gewesen, und gerade kein schlechter. Nelkenrot, sein Vertreter, verband Zusammenarbeit stets mit Kritik. In der sechsten Klasse fiel Nelkenrot beinahe (...)

  • Herbert Marcuse
    Humanismus — gibt’s den noch? (April 1970)

    Elitärer und egalitärer Humanismus — „Reine Menschlichkeit ist wehrlos“ — Humanismus vor und nach der Revolution — Humanismus als Negation des Bestehenden. Die totale Manipulationsgesellschaft kann den (...)

  • Herbert Marcuse
    Ein Brief (April 1970)

    Sehr geehrter Herr Nenning: Die Publikation meiner Notizen („Nicht einfach zerstören“) in NEUES FORVM, Heft 188/189 ist mit einer redaktionellen Vorbemerkung versehen, deren erste Sätze ich (...)

  • Bohumil Hrabal und Franz Peter Künzel (Übersetzung)
    Wie man einen Drogisten schafft (März 1970)

    Am Ende des Städtchens war eine Umzäunung, über deren ganze Länge sich die Aufschrift zog: TECHNISCHES LABOR DER DROGUERIE ZUM WEISSEN ENGEL. „He, Bucifalchen“, sprach der Herr Gruppenleiter der (...)

  • Wilhelm Burian
    Die ewige Aggression (März 1970)

    Alexander Mitscherlich: Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität, Vier Versuche; Aggression — Annäherung am das Thema vom Alltag her; Aggression und Anpassung (bereits (...)

  • Gerhard Amanshauser
    Elektronische Massage (März 1970)

    Marshall McLuhan: „Die magischen Kanäle“, Econ, Düsseldorf 1968, „The Gutenberg Galaxy“, University of Toronto. 1. Inhalt, der nach McLuhan eigentlich unwesentlich sein müßte Der „Medienforscher“ (...)

  • Ernst Jandl
    Deutschunterricht für Deutschlehrer (März 1970)

    1. Kunst heute, also auch Dichtkunst, kann als eine fortwährende Realisation von Freiheit interpretiert werden. Eine solche Interpretation macht die Stelle von Kunst im Raster der Ideologien (...)

  • Georg Lukács und Georg Klos und Kalman Petkovic und Janos Brener
    Erst Demokratie, dann Wirtschaftsreform (März 1970)

    Man meint oft, das System der Arbeiterselbstverwaltung sei eine speziell jugoslawische Entdeckung. Gehört sie nicht eher allgemein zum Begriff des Sozialismus? Die Selbstverwaltung der (...)

  • Georg Lukács und Georg Klos und Kalman Petkovic und Janos Brener
    Nach Hegel nichts Neues (März 1970)

    Wir möchten mit einer persönlichen Frage beginnen. Was denken Sie über Ihr Leben? Womit sind Sie zufrieden und was scheint Ihnen daran unbefriedigend? Während ihrer 50 Jahre langen revolutionären und (...)

  • Jean-Paul Sartre
    Die unmögliche Revolution (März 1970)

    Warum schreiben Sie seit einigen Jahren keinen Roman mehr, sondern Biographien und Theaterstücke? Haben Marxismus und Psychoanalyse den Roman zu einer unmöglichen literarischen Form gemacht? Ich (...)

  • Jean-Paul Sartre
    Bürgerliche Träume (März 1970)

    Was ich das Erlebte nenne, bezeichnet weder die Winkel des Vorbewußten noch das Unbewußte noch das Bewußte, sondern den Bereich, in dem das Individuum ständig von sich überrollt wird, von seinem (...)

  • Jean-Paul Sartre
    Die Irrtümer meines Lebens (Februar 1970)

    Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen Ihren ersten philosophischen Schriften, insbesondere „Das Sein und das Nichts“, und Ihrer gegenwärtigen theoretischen Arbeit, sagen wir seit der „Kritik der (...)

  • Philipp Schönbäck
    Indien bleibt elend (Februar 1970)

    P. S., Student der Wirtschaftswissenschaften, veröffentlicht diese Studie als Ergebnis einer Südasienreise. 1. Zerstörung der vorkolonialen Produktionsweise Der offenbare Hauptwiderspruch in den (...)

  • Barbara Coudenhove-Kalergi
    Der Herr Redakteur Karl (Februar 1970)

    Wenn die SPÖ im Frühjahr Regierungspartei werden sollte, wird sie unverzüglich die Revolutionsregierung in Südvietnam anerkennen und der Volksrepublik Nordvietnam großzügig Wirtschaftshilfe gewähren. (...)

  • Ivan Illich
    Aus Durst wird Coca-Cola (Februar 1970)

    Es ist heute üblich zu fordern, daß die reichen Völker ihre Kriegsmaschinerie in ein Entwicklungsprogramm für die dritte Welt umwandeln mögen. Die ärmeren vier Fünftel der Menschheit vermehren sich in (...)

  • Peter Henisch und Herbert Ostleitner
    Katalogparadiese (Februar 1970)

    Nach Enzensbergers Einsicht in das Wesen von Versandhauskatalogen stellen diese mehr dar als nur Verzeichnisse eines vielfältigen Warenangebots. Nicht einfach beliebig zusammengewürfelte Güter (...)

  • André Gorz
    Mao in Italien (Januar 1970)

    Der Erfolg eines Streiks läßt sich nicht an den unmittelbaren Vorteilen messen, die er bringt, sondern an der Macht, die die gemeinsame Aktion den kämpfenden Arbeitern gibt: Macht über die (...)

  • Günther Nenning
    Im Eigentum der Redakteure (Januar 1970)

    Ausgerechnet an meinem Geburtstag wurde ich enteignet. Am 23. Dezember 1969 unterzeichnete ich die entsprechenden notariellen Schriftstücke, mit denen meine Stammanteile als Alleingesellschafter (...)

  • Michael Guttenbrunner
    Verhängte Welt (Dezember 1969)

    Seine Eltern waren Juden, und so war auch er Jude, weithin sichtbar, von großer Statur und schweren Gliedern. Sein Gesicht war breit, die Nase kurz und eingesattelt, die Lippen wulstig. Sein (...)

  • Wilfried Daim
    Für ein Volksbegehren zur Abschaffung des BH (Dezember 1969)

    W. D., unser Freund und Mitherausgeber, läuft immer weit voraus. Ich bin dafür. — G. N. In bin für ein Volksbegehren ın Österreich. Es geht dabei um die Abschaffung des österreichischen Bundesheeres. (...)

  • Andreas Faludi
    Planung als menschliche Dimension (Dezember 1969)

    Der vorliegende Aufsatz entstand im Rahmen der Beschäftigung des Verfassers mit amerikanischer Planungstheorie. Die vollständige Studie „American Planning Theory — An Exploratory Study“ ist mit dem (...)

  • Eduard März
    Quer durch alte Mauern (November 1969)

    Dr. E. M., Leiter der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der Arbeiterkammer Wien, Professor für Nationalökonomie an der Wirtschaftshochschule Linz, einer der wenigen Theoretiker der (...)

  • Ernst Fischer
    Gewissen contra Parteilinie (November 1969)

    3. August 1969 An die Zentrale Schiedskommission der KPÖ Werte Genossen, in Eurem Schreiben vom 15. Juli ist von „Normen“ der Partei die Rede; ich werde gefragt, wie ich mich „in Hinkunft zur (...)

  • Herbert Ostleitner
    Akademikerfabrik für die Stagnation (November 1969)

    Nach einer 20jährigen Periode des allgemeinen Desinteresses an der Qualität des österreichischen Bildungssystems, die den für die Bedürfnisse der Nachkriegskonjunkturen ausreichenden Stand der (...)

  • Bernhard Frankfurter
    Zur Aporie der Studentenbewegung (November 1969)

    Die Unternehmen der im letzten Studienjahr aktivsten studentischen Gruppe in Wien, vorläufig pauschal als die „Linke“ bezeichnet, drängten diese derart in die Isolation, auch unter den Studenten, daß (...)

  • Helmut Gollwitzer
    Studenten lehren Professoren (November 1969)

    Wir werden einander unverständlich. Die Verwirrung greift um sich und setzt Entrüstung an die Stelle der Frage nach den Gründen eines anderen Verhaltens. Außenstehenden scheint die Universität dem (...)

  • Friedrich Geyrhofer
    Der konsequente Habermas (November 1969)

    Jürgen Habermas: Erkenntnis und Interesse. Theorie 2, Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1968 Alte und neue Marxisten, die gegen den revisionistischen Praktizismus der Sozialdemokraten wettern, üben nur (...)

  • Willy Hochkeppel
    Der doppelte Habermas (November 1969)

    Wie zu den meisten Zeiten ihrer ehrwürdigen Geschichte blieb Philosophie auch in den beiden Jahrzehnten nach dem letzten Weltkrieg praktisch und politisch folgenlos. Die unterschiedlichsten (...)

  • Guy Sitbon
    Wie leben die Kommunekinder? (November 1969)

    Das Echo auf den I. Teil war selbst nach FORVM-Maßstäben (wir sind diesbezüglich verwöhnt) außerordentlich. Die Wogen spießbürgerlicher Empörung gingen erstaunlich niedrig, vielleicht wegen des betont (...)

  • Guy Sitbon
    Wie errichtet man eine Kommune? (Oktober 1969)

    I. Die Sache ist einfach. Mittels elementarer Mathematik kann man die Gesamtzahl der Liebeskombinationen errechnen, die innerhalb einer Gruppe entstehen können. Die Formel lautet: n (n-i) (...)

  • Herbert Marcuse
    Nicht einfach zerstören (August 1969)

    Herbert Marcuse ist verstummt: Seit jener wilden Attacke des jungen Führers der neuen Linken, Daniel Cohn-Bendit, auf ihn im Teatro Eliseo in Rom, wo Marcuse auf Einladung eher sehr bürgerlicher (...)

  • František Kriegel
    Letzte Rede im ZK (August 1969)

    Dr. F. K., Vorsitzender der Nationalen Front, war einer der führenden Köpfe des Prager Frühlings, Arzt, Spanienkämpfer, glühender Kommunist zeit seines bewußten Lebens. In den Sitzungen des ZK am 29. (...)

  • Günther Nenning
    Ernst Fischer unter uns (Juni 1969)

    I. Steckbrief Mitten unter uns, in diesem gemütlichen, barbarischen Land, lebt ein Ungemütlicher, einer, der nicht weiß, was sich gehört. Er hat die eiserne Disziplin unserer Gemütlichkeit (...)

  • Kurt Jürgen Huch
    Alle Macht den Räten? (Juni 1969)

    „Die Wiedertäufer der Wohlstandsgesellschaft“, hrsg. von Erwin K. Scheuch, Markus Verlag, Köln, 1968. Eric Ertl: „Alle Macht den Räten?“‚ Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt, 1968. Daß die bestehende (...)

  • Reinhard Priessnitz
    Kulturrevolution im Spätkapitalismus (Mai 1969)

    Die in letzter Zeit auftauchenden Theorien, Kunst in Hinblick auf Revolution abzuhandeln, haben, mehr oder weniger resultatlos, beide Begriffe wechselseitig mißbraucht. Wurde einerseits die (...)

  • Georg Lukács und Adelbert Reif
    Deutschland, dein Marx! (Mai 1969)

    Kürzlich hat Rudolf Augstein ein Werk veröffentlicht, das sich mit der Problematik der Deutschen in ihren Beziehungen zu Friedrich dem Großen beschäftigt. Wenn man von dieser Problematik ausgeht ... (...)

  • Günther Nenning
    Stalinismus mit menschlichem Gesicht (Mai 1969)

    I. Eindruck: Russenhass Als ich in Prag ankam, feierte man gerade Lenins Geburtstag mit je einer tschechoslowakischen und sowjetischen Fahne auf den Laternenpfählen der Leninstraße. Außer auf (...)

  • Patrice Buriez
    Ich kann nicht mehr unterrichten (April 1969)

    Ich bin 29; Englischprofessor in einem Pariser Arbeitervorort. Mein viertes Jahr dort. Ich habe den Mai erlebt, war aktiv, bin immer noch ein „Enragierter“. Heute, neun Monate nach dem Mai, ist (...)

  • Rainer Gansera
    Lehrer als Hofhunde (April 1969)

    Die Schule soll den Erfordernissen der Zeit entsprechen, hier soll der Jugendliche zu einem selbstbewußten, selbstverantwortlichen Individuum erzogen werden. Das ist der Auftrag der Schule. Wie (...)

  • Adalbert Krims
    Ohne Schuldemokratie keine Demokratie (April 1969)

    I. Mittelschulen wichtiger als Hochschulen Demokratisierung darf nicht erst an der Hochschule beginnen. In der Höheren Schule werden Lehrinhalte und -methoden, autoritäre Strukturen usw. bereits (...)

  • Günther Nenning
    Thesen zwecks Politisierung der Schüler (April 1969)

    In der Monarchie gab es den Satz „Der Mensch fängt erst beim Baron an“; in unserer Demokratie gibt es den Satz „Der Mensch fängt erst an, wenn er aufhört, Schüler zu sein“. Ich bin gegen diesen Satz. (...)

  • Milovan Đilas
    Warnung an die Neue Linke (April 1969)

    Milovan Djilas, mehrfach FORVM-Autor ist nach neun Jahren Gefängnis entlassen und sogar mit einem Paß versehen worden. Er wird in Wien, auf Einladung des NEUEN FORVMS und des Kritischen Klubs, (...)

  • Predrag Vranitzki
    Über die Notwendigkeit mehrerer Marxismen (April 1969)

    I. Das philosophische Denken ist wesentlich historisches Denken. Wenn Geschichte die Totalität menschlicher Praxis ist, dann hängt Philosophie, als Gedanke vom Wesen und Sinn dieser Praxis, selbst (...)

  • Warum das Bundesheer aufgelöst wurde (April 1969)

    Hohes Haus! Ich darf Sie hier mit der demonstrativen Geste eines kleinen Landes vertraut machen. Demonstrativ, weil sie die tatsächlichen Machtverhältnisse in der Welt keineswegs verändert. (...)

  • FORVM DES FORVMS (April 1969)

    Im letzten Augenblick erfuhren wir, daß die Rede Außenminister Waldheims vor der UNO (S. 251 f.) in Wahrheit von Wilfried Daim stammt. Aber sie ist trotzdem sehr treffend. Vgl. dessen (Daims) (...)

  • Gerd-Klaus Kaltenbrunner
    Von Dühring zu Himmler (April 1969)

    III Eugen Dühring verstand es nicht, die durch seinen Konflikt mit der Universität Berlin mobilisierten liberalen und sozialistischen Kräfte für ein sachlich artikuliertes Alternativprogramm zu (...)

  • Gerd-Klaus Kaltenbrunner
    Von Dühring zum Diamat (April 1969)

    II Die Vorlesungen des jungen Dozenten Eugen Dühring gehörten bald zu den meistbesuchten an der Universität Berlin. In rascher Folge ließ er Bücher erscheinen, die von einer enzyklopädischen Weite (...)

  • Gerd-Klaus Kaltenbrunner
    Von Marx bis Hitler (März 1969)

    I Und heutzutage stellen sich, beinahe mit gutem Gewissen und aller Verlegenheit bar, mittelmäßige und dazu noch übelgerathene Menschen an den Markt und preisen sich selbst als große Männer, (...)

  • Elisabeth Stengel
    Wer Germanist ist, bestimme ich (März 1969)

    Die Erforschung der Eigenart eines Volkes aus seinen kulturellen Leistungen heraus ist jederzeit ein durchaus legitimer Gegenstand wissenschaftlichen Forschens. Herbert Seidler, 1967 Das Volk (...)

  • Walter Burian
    Ende der SPÖ? (März 1969)

    Vermutlich ist manchem meiner Parteifreunde der nachfolgende junge Mann zu pauschal (mir auch) und zu aggressiv (mir nicht). Aber Provokation ist ein geeignetes, vielleicht das letzte verbliebene (...)

  • Conrad Detrez
    Zur Strategie der Revolution in Europa (März 1969)

    Die große revolutionäre Lektion aus den Pariser Maitagen 1968 ist eine strategische Lektion: man muß vom Reden zum Handeln übergehen in Form der Kontestation; sie erscheint heute als, wo nicht (...)

  • Leander Kaiser
    Kritik als Raunzerei (Februar 1969)

    1. Kritik an der Kritik der Kritik Das bloße Rechthaben gegen den Journalismus ist identisch mit diesem. (Karl Kraus) In dem Maße, als die etablierte Kunstkritik in Richtung auf die an ihr geübte (...)

  • Josef Hirsal und Bohumila Grögerová
    Beuteltier (Februar 1969)

    Ein Beuteltier hat einen Beutel. Jedes Beuteltier hat seinen Beutel. Jedes Beuteltier hat seinen Beutel, weil es Beuteltier ist. Es ist ein Beuteltier, weil es einen Beutel hat. Weil es einen (...)

  • Ernst Jandl
    camping (Januar 1969)

    wir wollen wissen wo wir her- kommen wer ist unser ur- ahn unser alt- vorderer dieses arsch- loch damit wir uns ihm ehr- fürchtig nah’n damit wir uns ihm ehr- fürchtig nah’n wohin wohin dort (...)

  • Herbert Marcuse und Henrich von Nussbaum
    Revolution 1969 (Januar 1969)

    Marcuse: Die Reformen, die das Gaullistische Regime jetzt einführen wird, sind, weiß Gott, keine revolutionären Reformen. Es sind technokratische Reformen. Aber es gibt Reformen, die in der Tat zu (...)

  • Michael Siegert
    Contra Spartakus & Nenning (Oktober 1971)

    An den Texten von „Spartakus“ stimmt etwas nicht. Was in der Sprache pubertäres Gewäsch ist, kann in der Agitation nicht revolutionär wirken. Es gibt eine Phase der Empörung Jugendlicher, die noch vor (...)

  • Ernst Gehmacher und Spartakus (Wien)
    Nachrichten für Unzufriedene (Oktober 1971)

    Obige Zeitschrift für junge Arbeiter wurde von den österreichischen Behörden verboten. Die Verantwortlichen werden demnächst vor Gericht stehen. Es besteht Verdacht, daß unter Vorspiegelung‚ Jugend (...)

  • Spartakus (Wien)
    Jugend-KZ in Österreich (Februar 1971)

    Kaiser-Ebersdorf Protokoll von Berti K. Nach der 3. Gerichtsverhandlung wurde ich nach Kaiser-Ebersdorf eingewiesen. Als ich dort ankam, mußte ich gleich 2 Stunden in der Kälte stehen und warten (...)