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Kapitalismus aufheben: „Commonismus“ als konkrete Utopie

In diesem Workshop wollen Meretz/Sutterlütti einige zentrale Thesen zu Utopie und Transformation aus ihrem Buch „Kapitalismus aufheben. Eine Einladung über Utopie und Transformation neu nachzudenken“ vorstellen, die im Anschluss diskutiert und weiterentwickelt werden können. Die fundierende These ist wohl, dass eine grundlegende Verständigung und Bestimmung der Utopie notwendig ist um über Transformation/Revolution zu sprechen. Die Utopie bestimmen die Autoren mit Rückgriff aus Erfahrungen der Commonsforschung als Inklusionsgesellschaft, in deren gesellschaftlichen Bedingungen es für Menschen subjektiv funktional ist bei der eigenen Bedürfnisbefriedigung die Bedürfnisse anderer einzubeziehen – getreu der Assoziation in welcher „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels).

Dieser Commonismus ist von Freiwilligkeit und kollektiver Verfügung bestimmt, und Entscheidungen werden in ihm nicht durch eine (quasi-)staatliche Institution gefällt, egal ob diese durch Parteiober*innen, Gewählte oder Rät*innen besetzt ist. Der Commonismus basiert auf hinweisbasierter Kommunikation und vielerlei Konfliktorten, die Entscheidung bleibt bei den Produzierenden selbst.

Freitag, 10. Mai 2019, 18-21 Uhr

Volx*club Ottakring, Familienplatz 6, 1160 Wien (Straßenbahn 44 oder 2, Bus 10a) 10. Mai – Kapitalismus aufheben: „Commonismus“ als konkrete Utopie

Das Buch ist online frei zugänglich unter commonism.us:

https://commonism.us/files/Sutterluetti-Meretz_Kapitalismus-aufheben.pdf

Wir empfehlen, zur Vorbereitung mindestens die Kapitel 1 (Einleitung) und 6 (Commonismus) zu lesen!

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Termine

Freitag 10. Mai 2019 von 18:00 bis 21:00
Wien,

Volx*club Ottakring, Familienplatz 6, 1160 Wien (Straßenbahn 44 oder 2, Bus 10a)

mit: Meretz/Sutterlütti

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Mai
2019
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