Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 1998 » ZOOM 5/1998
Ludwig Csépai

Indien zwischen Moderne und Fundamentalismus

Anläßlich eines Vortrages von Ibrahim Syed* über indische Massensymbolik beim 11. Canetti-Symposion an der Wiener Urania vom 1.–4.10.1998 führte Ludwig Csépai das folgende Interwiew.

Zoom: Wie werden die indischen Atomtests in Indien bewertet?

Ibrahim Syed: Die indische Bevölkerung hat sie mit großer Freude begrüßt. Es gab in vielen indischen Städten Jubelstimmung auf den Straßen, sehr viel Euphorie. Sie hatten in vielen Bereichen einfach nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Sie haben die Gefahr nicht wahrnehmen können, sondern nur die politische Entscheidung der hinduistischen Regierung in Neu Delhi. Der wichtigste Beweggrund für die Tests und die Euphorie ist die Erzfeindschaft gegenüber Pakistan. Das Bild der Hindus ist von einer Frontstellung gegenüber dem moslemischen Pakistan geprägt, und insofern sind die Atombomben, solange sie Pakistan zum Ziel haben, einfach okay. Finanziell und politisch gesehen ist Indien aber nicht imstande, so einen Krieg zu führen.

Wie war die Reaktion in Indien, als Pakistan seine Atombombe zündete und damit nachzog?

Damit hat Indien schon gerechnet. In verschiedenen Zeitungen äußerten sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die meinten, daß in ein paar Tagen auch der pakistanische Test passieren würde. Und der kam schon eine Woche nach dem indischen. Das war also überhaupt keine Überraschung oder auch keine Enttäuschung für Indien. Die indische Regierung wollte, glaube ich, Pakistan provozieren. Denn es war ja kein Geheimnis, daß beide Länder seit zwanzig Jahren die Fähigkeit haben, Atombomben zu entwickeln. Es war schon alles vorbereitet. Es blieb nur die Frage, wann man das alles testen sollte.

Warum also jetzt?

Dazu muß ich kurz die politische Entwicklung in den letzten Jahren hervorheben. Derzeit herrscht eine hinduistische Regierung, bestehend aus mehreren Parteien. Die führende Kraft und die größte Partei im Parlament ist die Bharathiya Janatha Party (BJP). Sie kann aber nicht alleine regieren, das heißt, es gibt eine Koalition von neunzehn Parteien. Darunter befinden sich sieben winzige Parteien mit drei, vier Abgeordneten und ein paar Unabhängige. Diese kleinen Parteien sind eigentlich lokale Parteien. Sie haben also ihre eigenen politischen und regionalen Interessen zu schützen. So gibt es in Tamil Nadu die All India Dravida Munnetta Khazakam (AIDMK) unter der Führung von Frau Jayalalitha, die erst kürzlich, auf Grund von Korruption, in Tamil Nadu gestürzt wurde. Trotzdem konnte die Partei einige Abgeordnete ins Bundesparlament entsenden. Im Bundesstaat Tamil Nadu ist nun die gegenerische Partei an der Macht, und die AIDMK will nun mit Hilfe der Zentralregierung in Neu Delhi die regionale Regierung stürzen. Das ist nur ein Beispiel der Schwierigkeiten, die die BJP mit solchen Regierungspartnern hat. Die Regierung unter Führung der BJP ist erst fünf Monate alt, und von Anfang an waren die Zeitungen voll mit solchen Geschichten. Die kleinen Parteien drohen ständig damit, daß sie aus der Regierung ausscheiden würden, wenn ihre Sonderwünsche nicht erfüllt werden. Jetzt mußte die BJP etwas tun, damit die Aufmerksamkeit auf ein von ihr dominiertes Thema gelenkt wird, um so die Macht und die Masse weiterhin zu behalten. Und so beschloß sie über Nacht, die Atombombe zu zünden. Nicht nur ich, sondern viele andere vetreten auch diese Meinung. Auch die Zeitungen sind vielfach dieser Meinung und so hat man jetzt erst wirklich über diese Tests nachgedacht. Die kleinen Parteien haben es derzeit schwer, sich Gehör zu verschaffen.

Gab es auch Proteste in Indien gegen diese Atomtests?

Am 20.5. ist eine Friedensorganisation in Neu Delhi, der viele Intellektuelle und Professoren angehören, ins Leben gerufen worden. Sie hat viele Unterschriften gesammelt und dem Premierminister überreicht. Ob das hilft, weiß ich nicht. In einem Land wie Indien sich durchzusetzen, wenn man keine politische Macht hat, ist sehr schwierig. Ich würde sagen, daß diese Menschen am Rand stehen und nie in den Mittelpunkt kommen.

Auch nicht in den Medien?

In Indien gibt es seit drei, vier Jahren auch ausländisches Fernsehen wie Star TV, CNN und so weiter. Diese sind nur deshalb vor Ort, weil sie die Unterstützung der Regierung haben. Ohne staatliche Unterstützung können sie dort nicht überleben und sind abhängig von den politischen Entscheidungen. CNN überträgt ihre Nachrichtenprogramme mit Hilfe des indischen Fernsehens. Auf dem Bildschirm sieht man nicht nur das Logo von CNN, sondern auch das des indischen Fernsehens. Sie arbeiten zusammen und sind fast immer auf Seiten der Regierung. Sie können gar nicht anders. BBC hingegen ist okay, macht vieles völlig unabhängig von den politischen Entschlüssen der indischen Regierung. Ich weiß nicht, ob CNN eine andere Reaktion außerhalb Indiens übertragen hat, in Indien selbst haben wir ganz wenig gesehen. Im staatlichen Fernsehen kann man so etwas nicht erwarten. Es gibt zwar auch Privatsender, aber ich würde sagen, daß im Gegensatz zu der gezeigten Euphorie andere Reaktionen kaum gezeigt wurden.

Ist die BJP in dem Sinne eine Volkspartei wie die christdemokratischen, also vergleichbar mit denen Europas?

Man kann sie nicht mit europäischen Parteien vergleichen. Sie ist mehr eine nationalistische denn religiöse Partei. Der Hinduismus hat keine Wurzeln, die Veden, die heiligen Schriften gehören nicht zum Hinduismus. Sie reden von einer absoluten Wahrheit, von einer endgültigen Gottheit. Laut den Veden gibt es nur eine Gottheit, die hat keinen Namen, keine Religion. Wir können diese Gottheit nach unseren Vorstellungen anbeten oder benennen. Der Hinduismus hingegen hat viele Namen und Gestalten entworfen. Das Wort Hindu bedeutet, daß jeder, der in Hindustan, in Bharath (= Indien) lebt oder geboren ist, gleichzeitig Hindu ist. So steht es in den Veden. Aber das wissen die meisten der heutigen Hindus nicht. Jetzt versuchen diese Nationalpolitiker Hinduismus als etwas besonderes nur für die Hindus darzustellen. Hier werden sowohl Moslems wie auch Christen ausgeschlossen. Unter Hinduismus darf man nur die verstehen, die zur Religion Hinduismus gehören. Das ist ein ganz falsches Bild vom Hinduismus. Die BJP versucht mit diesem Bild alle Hindus unter ihrem Schirm zu versammeln, um die Masse als gezähmtes Schaf zu steuern oder verführen zu können. Das ist die Absicht hinter dieser Politik. So kam es zur Zerstörung der Moschee in Ayodhya. Jetzt sagt dieselbe Partei, die das damals im Hintergrund zumindest angeregt hat, das sei ein großer Fehler gewesen, man hätte die Geschichte zerstört, weil sie nun an der Macht ist.

Ayodhya, Symbol des hinduistischen Fundamentalismus
Wie äußert sich dieser Nationalismus. Überstülpt man dem religiösen Nationalismus jetzt ein nationales Wir? Welche Symbole werden verwendet?

Die Hälfte Indiens ist nicht alphabetisiert. Das Symbol der Kongreßpartei ist die Hand. Das Symbol der BJP ist die Lotosblume. Auf dieser sitzt eigentlich Brahma, Schöpfer der Welt laut Hinduismus. Mit diesem Symbol hat die BJP einen sehr schnellen Zugang zu jedem Inder. Jeder kennt diese Lotosblume. Eine andere Strategie muß ich durch Vergleich erklären. Im Christentum gibt es die Sonntagspredigt, bei den Muslimen gibt es beim Freitagsgebet auch eine Predigt, d.h., sowohl der Imam wie auch der Pfarrer sagen den Gläubigen, wie sie sich benehmen sollen, geben Richtlinien in religiösen Sachen. Wenn ein Hindu in den Tempel geht, betet er und verläßt wieder den Tempel, der Priester sagt nichts zu ihm. Die individuelle Freiheit im Hinduismus ist am größten. Die BJP hat einen ideologischen Vater, die Rastriya Swayam Sevak (RSS) – in etwa Nationale Freiwillige. Die RSS hält nun jeden Montag und jeden Samstag in fast jeden Tempel eine Art Predigt. Dort versammeln sich dann Hindus und reden, wie die Moslems Indien zerstört haben usw. Dort wird nun versucht, den Haß gegen Andersgläubige mit schlimmen Geschichten zu schüren. Zum Beispiel meine Kindheitsfreunde sind nun Anhänger dieser RSS und üben immer mit Stöcken auf einem Platz. Sie tragen Kurzhosen und weiße Hemden und üben sich in Kampfkünsten. Diese jungen Leute, die noch vor ein paar Jahren mit mir gespielt haben, verhalten sich nun ganz fremd gegenüber mir, wenn ich vorbeigehe. Das tut mir sehr weh. Ich denke nicht an die Religion, wenn ich an meine Freunde denke. Ich weiß auch, daß in einigen Hindu-Häusern in der Nachbarschaft Gruppen organisiert werden, wo dann Feindbilder beschworen werden. Die Pakistani sind schlimm, unsere Erzfeinde, wir müssen sie schlagen, die Muslime in Indien müssen leben wie wir, wir werden ihnen alles vorschreiben. Wenn sie nicht so leben wie wir wollen, müssen sie das Land verlassen.

Kerala ist nun im Vergleich zu anderen Teilen Indiens gut entwickelt, mit fast hundert Prozent Alphabetisierung, aber es gibt immer mehr Anhänger solcher Vorstellungen. Das bedeutet nichts Gutes für die Zukunft Indiens, sondern eine große Gefahr. Wir haben leider genug Arbeitslosigkeit, und viel Jungen betreiben das, weil sie keine Perspektiven haben. Bei der Arbeitssuche kommen für sie meist die arabischen Golfstaaten in Frage, gerade diese arabischen, moslemischen Golfstaaten. Viele ehemalge Anhänger dieser RSS arbeiten nun in diesen muslimischen Golfstaaten, und da frage ich mich, wohin verschwinden dann diese Vorstellungen? Wenn es um Brot geht, vergißt man anscheinend solche Ideen. Das ist auch ganz aktuell in Indien.

Kann man sagen, daß die derzeitige Regierung Indien spaltet, ein inneres und ein äußeres Bedrohungsbild erzeugt?

Das setzt sich auf regionaler Ebene weiter fort. Im westlichen Bundesstaat Maharadja zum Beispiel mit Bombay als Mittelpunkt regiert die hinduistische Partei Shiv Sena, die Armee Shivas, welche auch einen Flügel dieser hinduistischen Organisation bildet. Es arbeiten viele Inder in Bombay, die nicht dort geboren sind, und sie sind Ausländer in der eigenen Heimat. Die Shiv Sena will, daß diese inneren Gastarbeiter die Stadt Bombay verlassen. Erst im vergangenen Juli wurden etwa 1800 indische Gastarbeiter aus Bombay vertrieben. Viel von denen gehen dann nach Kalkutta. Viele politische Organisationen und Parteien haben nun schon versucht, der BJP klarzumachen, daß diese auch Inder sind. Aber Shiv Sena sagt einfach Nein, die BJP solle sich um ganz Indien kümmern, die Shiv Sena kümmere sich um Maharadya. Ich bin zum Beispiel Südinder und kann nicht nach Bombay gehen und Arbeit suchen, obwohl ich einen indischen Paß habe. Unter den Indern ist keine Einheit. Man kann nur hoffen, daß das kein Beispiel für die anderen Bundesstaaten wird.

Zur Außenpolitik: Jetzt stehen sich Indien und Pakistan mit Atomwaffen gegenüber. Kann man davon ausgehen, daß sie sich gegenseitig paralysieren, daß ein Patt herrscht dank gegenseitiger Vernichtungsfähigkeit?

Indien ist in einer weit aus bedrohlicheren Lage als Pakistan, nicht nur wegen der Bevölkerung. Von Pakistan aus kann man sehr leicht Bombay mit einer geschätzten Bevölkerung von zwölf Millionen angreifen. Überhaupt ist der Kalte Krieg kein Beispiel, denn die USA haben ihn gewonnen. Was sehen wir in der ehemaligen Sowjetunion? Sie haben alles verloren. Den USA ist es gelungen, mit einem Rüstungswettlauf die Sowjetunon zu zerstören. Hat Indien die politische und finanzielle Macht, so etwas zu überleben? Ich glaube nicht. Meine Hoffnung ist, daß auch die indischen Muslime sich etwas vernünftig verhalten. Sie denken immer daran, daß jede politische Entscheidung gegen sie gerichtet ist. Das stimmt so nicht. Die BJP hat vieles angerichtet, aber man muß ihr eine Chance geben, sich zu korrigieren. In absehbarer Zukunft sehe ich keine Gefahr, es ist derzeit nur eine politische Bedrohung.

Wie ist das Verhältnis zu China zu sehen, und wie steht es um das Bemühen Indiens für einen Sitz im Weltsicherheistrat?

Indien bemüht sich schon lange um einen permanenten Sitz in diesem Rat. China war immer dagegen. Aber da hat dieser Atombombentest geschadet. Bis zu diesem besaß Indien ein großes Vertrauen in der Welt und spielte auch eine sehr positive Rolle bei der Bewegung der Blockfreien. Beim letzten Treffen in Durban, Südafrika, bekam Indien viele Schwierigkeiten. Die Zahl der Staaten, die Indien dabei unterstützt haben, ist stark zurückgegangen. Ich denke, daß Indien den umfassenden Atomtestsperrvertrag unterschreiben wird, aber wann, das bleibt die Frage. Indien sagt, das sei diskriminierend, aber wenn es ihn unterschreiben würde, hätte es wieder eine Chance. Jetzt betrachten die Kleinen wie Myanmar oder Sri Lanka Indien als Atommacht und eine Bedrohung.

China zeigte sich zuerst entsetzt, allerdings hat es da eine Geschichte. Indien hat 1963 in Moskau einen „Vortestverbotsvertrag“ unterschrieben, China nicht. Zwanzig Tage nach dieser Unterschrift hat China eine Atombombe in der Atmosphäre gezündet. Die USA haben etwa 1032 Tests durchgeführt, die Sowjetunion 752. China macht, was es will. Sie haben bessere Wirtschaftsaussichten als Indien. Man muß auch sagen, daß uns diese Disziplin fehlt. Wir haben eine ganz andere Einstellung zur Disziplin jeder Art und eine ganz andere Philosophie der Zeit. Diese Mentalität sollte sich ändern, wir sollten hart arbeiten, um vorwärts zu kommen und nicht mit solchen Sachen wie Kashmir oder Atombomben die Zeit vergeuden, ich würde fast sagen, die Zeit verspielen.

*) Ibrahim Syed lebt in Trivandrum, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Kerala, arbeitet bei einem Software-Unternehmen und studiert Germanistik, Literaturwissenschaften und Erziehungswissenschaften in Trivandrum, Pune, Bamberg und Innsbruck.


Bevölkerungsexplosion einmal anders

In Indien fürchten sich derzeit alle vor einer gewaltigen Rezession auf Grund der Wirtschaftskrise in Asien, obwohl betont wird, daß die strengen Devisenkontrollen Indien bis jetzt vor Auswirkungen beschützt haben sollen. Die indische Börse scheint nun dem asiatischenTrend zu folgen. So sind die Fondskurse des staatlichen United Trust of India, der größte Investor Indiens, abgestürzt, sodaß die Regierung die Anlagen von Kleinanlegern garantieren mußte. Schließlich steht die UTI für etwa 10% des Börsenkapitals. Die Angst vor Übernahmen aus dem Ausland geht um. Auch die Umsätze im Kleinhandel während des Diwali Anfang Oktober, eine Art Weihnachten und Sylvester auf einmal, waren mäßig, gemessen daran, daß sonst Rekordeinkäufe die Regel sind. Die BJP-Regierung steht auch vor Neuwahlen in diversen Bundesstaaten, und da die Marktpreise für Grundnahrungsmittel sehr stark anstiegen, führte der Premierminister A. B. Vajpayee Exportrestriktionen und Importerleichterungen für die teuer gewordenen Nahrungsmittel ein. Die Exporte Indiens im Bereich Textilien, Nahrungsmittel und Elektronik treffen auf die durch Abwertungen billigeren Exporte der anderen südostasiatischen Länder. Importe, darunter vor allem Gold (Indien ist der weltgrößte Goldimporteur), nahmen leicht zu. Daher setzte die US-Ratingagentur Standard & Poor’s durch die Einschätzung „spekulativ“ die Rupie international unter Druck.

Viel Geld hat allerdings die Entwicklung der indischen Atombombe gekostet, und daran verdient haben neben Firmen der Signatarstaaten des Atomwaffensperrvertrag (Sowjetunion, USA, Frankreich und Großbritannien) auch deutsche Zulieferer, doch deren Hauptabnehmer war vor allem Pakistan.

Indien besitzt eine Mittelstreckenrakete, genannt Agni, von einer Reichweite von 2500 km, d.h., Indien erreicht wichtige Zentren Chinas, sowie Bomber für Nuklearbomben, entwickelt aus britischen und sowjetischen Flugzeugen und die Kurzstreckenrakete Prithvi. Die Experten rätseln noch, welche Atomsprengsätze für welchen Waffeneinsatz getestet wurden. Dasselbe gilt für die pakistanischen Atomtests.

Indien steht im Konflikt mit Pakistan seit der Gründung beider Staaten nach dem Ende der britischen Kolonialherrschaft, die sich mehr auf die Moslems abgestützt hat. Sowohl die Staatsideologien beider Länder, die sich aufeinander beziehen, als auch der territoriale Konflikt um Kashmir führen sie immer wieder an den Rand eines Krieges. 1948, 1965 und 1971 führten sie ihn auch. Dazu kommt für Indien noch der chinesische Gigant im Norden, gegen den es bereits 1962 einen Krieg verloren hat. China wird verdächtigt, Pakistan in der Entwicklung seiner militärischen Kapazitäten geholfen zu haben. Die Tests beunruhigen auch den Iran, der mit Pakistan wegen deren verlängertem Arm in Afghanistan, den Taliban, und der schiitischen Minderheit in Pakistan in einem latenten Konflikt steht. Auch im Iran gibt es Stimmen für eine eigene Atombombe. Dieses Szenario führt dann weiter Richtung Türkei, zu den Erdölvorräten des Nahen Ostens und der Kaspischen See, und damit zu Rußland und den USA.

Quellen:

  • ami 9/98
  • NZZ, 28.10.98
  • HSFK-STANDPUNKTE, Nr. 3/Juni 1998

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1998
ZOOM 5/1998, Seite 28
Autor/inn/en:

Ludwig Csépai: Redaktionsmitglied von Context XXI (ZOOM) bis März 1999.

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