Zeitschriften » MOZ » Jahrgang 1990 » Nummer 49
Hannes Hofbauer
Zwischen Donauföderation und deutscher Einheit

Himmel über Europa

Gerade seine Schwammigkeit hat dem Begriff „Mitteleuropa“ ein hundertjähriges Überleben gesichert. In der aktuellen politischen Debatte taucht er wieder in vielerlei Gestalt auf.

„Was bin ich?“ Ein zeitloses Ratespiel, und doch Modeströmungen unterworfen. Gerade dann, wenn es um kollektive Identität geht.

In den späten 80er Jahren ist es wieder fesch geworden in ostösterreichischen Intellektuellenkreisen, sich selbst als Mitteleuropäer auszugeben und den eigenen PKW nicht nur über die West- und Südautobahn aus der Stadt zu chauffieren, sondern schon mal die schmale Bundesstraße Richtung Osten zu nehmen. Die politischen Umbrüche in Budapest, Berlin, Prag und Bukarest gaben solchen Reflexionen und Tagesausflügen vermeintlich noch Nahrung.

Denen das Herz im glorreichen Jahr 1968 etwas weiter links geschlagen hat, die lassen tunlichst das ‚Mittel‘ von ‚Europa‘ weg, um ihre grenzenlose europäische Identität unter Beweis zu stellen. Österreicher zu sein, ist nicht nur in der FPÖ — wieder — unmodern geworden. Und wem keine besseren Argumente einfallen für sein (Mittel-)Europäertum, der meint schlicht, sich vom „provinziellen Mief des Waldheim-Österreichs“ abgrenzen zu müssen. Als ob die französische Provence oder die bayerische Bierstadt München keinen Mief verbreiteten, als ob das rassendiskriminierende London nicht zutiefst kleinbürgerlich, als ob der Begriff „Weltstadt“ als solcher ohne Umschweife ein positiver wäre.

Wie dem auch sei, (Mittel-)Europa liegt im Trend. Vorbei die Epoche, in der sich auch Intellektuelle als Proletarier fühlten, vorbei die erst jüngste Vergangenheit, als man sich identitätsmässig grün und frau sich feministisch gab.

Just die vormals übernationalen Begriffe Mitteleuropa und Europa sollen ein neues nationales Bewußtsein schaffen. Europa bzw. Mitteleuropa als gemeinsame Nation, als zukünftig gemeinsamer staatlicher Zusammenhang, von verschiedenen Völkern bewohnt. Die nationale Identität hat die soziale abgelöst. Spätestens seit dem Aufmarsch der neuen Herrschaftsriege in Osteuropa und deren gebetsmühlenartige Bekenntnissen, Europäer (bzw. Mitteleuropäer) zu sein, wird öffentlich konstatiert: Es gibt keine Unternehmer und Arbeiter mehr, es gibt keine Männer und Frauen mehr, es gibt keine Reichen und Armen mehr, es gibt nur noch (Mittel-)Europäer.

Die Bildung einer neuen Identität fällt nicht zufällig mit den politischen Veränderungen im Osten zusammen, die Neuverteilungen der Macht am europäischen Kontinent zulassen. Die Weltbühne erhält am Beginn der 90er Jahre ein neues Bühnenbild, und die Hauptdarsteller USA, EG, Japan und Sowjetunion bekommen vielleicht neue Rollen. Kein Zufall auch, daß gerade in den USA Zweifel laut werden, ob ein neues Bühnenbild automatisch eine neue Rollenverteilung mit sich bringt, spielten doch die USA seit Ende des 2. Weltkrieges die überragende Schlüsselpartie im Weltkarussell. Ob sich nach den stürmischen Drehungen dieses Karussells noch dieselben Akteure wie zuvor in der Besetzungsliste wiederfinden, ob in Europa Berlin, Budapest-Wien oder vielleicht doch wieder Moskau als Spielstätten vorgesehen sind, entscheidet sich schlußendlich weniger im Theater als an der Börse.

Fotos: M. Neumann

Im Kaffeehaus

Am nächsten kommt einem das Mitteleuropa-Gefühl im Wiener Kaffeehaus. Dort bei einer Schale Melange den französischen „Figaro“ zu lesen oder die in Den Haag erscheinende „Herald Tribune“, läßt die Jahrhundertwende als Blütezeit des monarchistischen Miitteleuropas heraufdämmern.

Wieso eigentlich? Seit über 50 Jahren gibt es keine Budapester und Belgrader Tageszeitungen mehr zu lesen, und die letzte Moskauer „Prawda“ konnte man Anfang der 60er Jahre in einem Wiener Innenstadt-Café bekommen.

Aber das Kaffeehaus ist eine mitteleuropäische Institution, könnte sich der Schachspieler neben einem entrüsten. In Prag und Budapest stehen dieselben Einrichtungsgegenstände wie im „Bräunerhof“ oder im „Eiles“. Und das berühmte „Cafe Hungaria“ am Budapester Lenin körut? Das soll einem Wiener Kaffeehaus gleichen? Das „Cafe Hungaria“ ist ein hundert Jahre alter Bauerntempel, barock überladen mit Erntedanksymbolen, keine Spur von bürgerlicher Tradition. So könnte einer erwidern, der nichts von der mitteleuropäischen Renaissance hält. Und noch eines draufsetzen: Da entspricht ja das Glasgower Jugendstilcafe mitten im modernen Einkaufsviertel der schottischen Millionenstadt vom Styling her noch eher dem Wiener Typus. Und Glasgow, das steht fest, wird von niemandem als Teil Mitteleuropas reklamiert. Ganz zu schweigen von der „Confeitaria Colomo“ in Rio de Janeiro, die genausogut nach Prag oder Wien paßte.

Also nichts Mitteleuropäisches am Wiener Kaffeehaus?

Was ist Mitteleuropa?

„Mitteleuropa ist ein Begriff, der von den Ästheten westlicher Manier ausgedacht worden ist, die die Tatsachen nicht kennen“, meint der Schriftsteller Miroslav Krleza. Joseph Roth hat in seinem „Radetzkymarsch“ Mitteleuropa in Gestalt der österreich-ungarischen Monarchie untergehen lassen und gilt dennoch als echter ‚Mitteleuropäer‘, Hannah Arendt spricht von dem Völkergemisch rund um die Karpaten als einem Hexenkessel gegenseitigen Hasses, und Jürgen Habermas, der vielleicht deutscheste aller deutschen Philosophen, ortet Reaktionäres in der aktuellen Mitteleuropa-Konzeption: „Die vorbehaltlose Öffnung der Bundesrepublik gegenüber der politischen Kultur des Westens“, schreibt er im Jahre 1987, lang vor dem Auftreten konkreter deutsch-deutscher Wallungen, „ist die große intellektuelle Leistung unserer Nachkriegszeit. ... Jene Öffnung ist ja vollzogen worden durch Überwindung genau der Ideologie der Mitte, die unsere Revisionisten mit ihrem geopoliischen Tamtam wieder aufwärmen.“ Aufgewärmt wurde diese „Ideologie der Mitte“, die übrigens nicht Habermas, sondern Adenauer im Verein mit der NATO — vorläufig — beseitigt hatte, nicht nur von Erhard Busek und dem Triestiner Claudio Magris, sondern v.a. von Intellektuellen und Künstlern aus dem Osten. Z.B. vom „Budapester Kreis“ um György Konrád und dem tschechischen Schriftsteller Milan Kundera, der sich schon seit Jahren um eine Begriffsbelebung bemüht. Ohne allerdings geographisch Klarheit verschaffen zu können.

Für Konrád hört Mitteleuropa westlich des ehemaligen Eisernen Vorhanges auf, Kundera schließt Deutschland und Rußland von seinem Mitteleuropa-Begriff aus, polnische ‚Mitteleuropäer‘ bezeichnen das Baltikum und die Ukraine als mitteleuropäische Länder, Danilo Kis zählt Slowenien, Kroatien, die Tschechoslowakei, Ungarn, Polen, Bayern, Österreich und Triest zu seinem Mitteleuropa.

Während Intellektuelle und Künstler in diversen Variationen schwadronieren, enthalten sich Politiker diplomatisch jeder Aussage, die als politische Zuordnung interpretiert werden könnte. Verständlich, schwingt doch oft eine revanchistische Grundhaltung mit, die bei aller Gelassenheit der Tatsache nicht ausweichen kann, daß die letzte Inkarnation Mitteleuropas die österreich-ungarische Monarchie war. Ihr Zerfall im Jahre 1918 hat in Österreich die Diskussion um Mitteleuropa erst richtig angeheizt, zuvor war von der Monarchie bei Intellektuellen viel eher als einem „Völkergefängnis“ die Rede.

Seit 1918 gibt es — in regelmäßig wiederkehrenden Schüben — die Frage nach der Existenzberechtigung Österreichs als Kleinstaat.

Österreich — nicht lebensfähig

Der Kleinstaat Deutsch-Österreich, im November 1918 proklamiert, war ein Nebenprodukt der verschiedenen nationalen Befreiungskämpfe der Monarchie, der tschechischen und slowakischen nationalen Erhebung ebenso wie der ungarischen, der jugoslawischen Föderation, Polens, Rumäniens.

Österreichs Eigenstaatlichkeit wurde bis zum Kriegsende nicht gedacht, geschweige denn konzipiert. Nicht einmal während der letzten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges, als der Niedergang der Monarchie immer offensichtlicher wurde, gab es klare Vorstellungen von einer neuen Gesellschaftsordnung. Und gerade dort, wo man sie am ehesten hätte vermuten müssen, fehlten sie am augenscheinlichsten: bei den Sozialisten. Darin waren sich Karl Renner und Otto Bauer, die Exponenten der zwei politischen Parteiflügel, bis zum bitteren Ende einig: Der Kleinstaat Österreich ist nicht lebensfähig.

Folgerichtig wurde nach Ausrufung sämtlicher anderer Monarchie-Nachfolgestaaten die Republik Deutsch-Österreich in ihren heutigen Grenzen (vorläufig ohne Burgenland) als Bestandteil des Deutschen Reiches proklamiert. Ganz nach dem Motto: Wenn schon nicht riesige Monarchie, dann zumindest großdeutsches Reich.

Daß der Anschluß damals nicht vollzogen werden konnte, ist dem Veto der Siegermächte, vor allem Frankreichs, geschuldet. Otto Bauer meinte noch im Mai 1919 ungeschminkt: „Kommt der Anschluß nicht zustande, so wird Österreich ein armseliger Bauernstaat, in dem Politik zu machen vielleicht der Mühe nicht wert sein wird.“ Seit damals hat die Mehrheitsströmung der Sozialdemokratie eine großdeutsche Orientierung, die selbst nach dem Einmarsch Hitlers in Östetreich anhielt. Selbiger Otto Bauer sah noch vier Monate nach den Hitlerauftritten am Heldenplatz im Anschluß die „materielle Grundlage für die gesamtdeutsche Revolution“. Die Argumente klingen vertraut, bloß daß es in der aktuellen EG-Beitrittsdebatte statt um eine Revolution heute um den Anschluß an den Weltmarkt geht.

Entgegen der großdeutschen Orientierung operierten vor allem nichtindustrielle bürgerliche Kreise mit der Idee einer föderierten Staatengemeinschaft im Donauraum. Wien sollte seine Funktion als wichtigster mitteleuropäischer Handels- und Finanzplatz beibehalten. Für die österreichischen Banken ein realistisches Szenario, hatten sie doch ein weitverzweigtes Filialnetz in allen Nachfolgestaaten. Auch der später berühmt gewordene Nationalökonom und damalige Finanzstaatssekretär Schumpeter glaubte an die alte Ordnung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Prag, Wien und Budapest.

Auch von Bundesland zu Bundesland gab es verschiedene Präferenzen, was die Zukunft des kleinen Österreich betraf. Am weitestgehenden einverstanden mit dem Status quo des Kriegsendes war man wohl in Niederösterreich und Wien. Dort hatte ironischerweise die Sozialdemokratie alle Hände voll zu tun, ihrer Wiener Hochburg den Anschlußgedanken schmackhaft zu machen. In Tirol und Salzburg hingegen, wo es 1921 zu Volksabstimmungen über die Anschlußfrage kam, wollte die Mehrheit der Wähler/innen mit der Republik Österreich nichts zu tun haben. Das Vorarlberger Bemühen um einen Beitritt zur Schweiz scheiterte am dortigen Desinteresse. Ein vorläufiger Schlußstrich unter die ganze Debatte wurde durch den Friedensvertrag von St. Germain gezogen, der aus Deutsch-Österreich Österreich machte und somit politisch die Weichen für die österreichische Unabhängigkeit stellte.

Integration = Desintegration

Auch nach 1945 kamen die konzeptuellen Überlegungen für Österreichs staatliche Verfaßtheit nicht primär aus dem Lande selbst. Neben der heute gültigen nationalen Eigenstaatlichkeit, die bereits seit 1941 von der Sowjetunion propagiert wurde, waren noch eine Reihe anderer staatlicher Neuordnungsvorschläge im Gespräch. Z.B. jene süddeutsch-österreichische Konföderation als „kleines Mitteleuropa“, die knapp vor Kriegsende vom Foreign Office in den USA vorgeschlagen wurde; oder die von britischen Regierungskreisen goutierte mittel-osteuropäische Konföderation (ebenfalls inklusive Bayern) mit Sitz in Wien, eine Idee, die dem Donauföderationsgedanken des Jahres 1918 sehr nahe kam.

Die wirtschaftliche Wirklichkeit sah anders aus. Hitlers Kriegsmaschine hatte Österreich wohl endgültig an das „Altreich“ angedockt, deutsche Eigentümer verfügten 1945 über fast 80% (!) Anteil an der österreichischen Industrie, vor 1938 waren es weniger als 10% (!) gewesen. Auch die Handelsstatistik spricht Bände: Importierte Österreich vor 1938 32% aller Waren aus der CSR (Tschechoslowakei), Ungarn, Polen und Jugoslawien, so waren es im Jahre 1955, nachdem der Marshallplan seine Wirkungen gezeigt hatte, nur mehr magere 8%. Die Exporte entwickelten sich ähnlich. Marshallplan-Gelder zu erhalten, war an die Bedingung geknüpft, großdeutsche Wirtschaftsstrukturen beizubehalten, und so perfektionierte das Wiederaufbauprogramm die Westintegration Österreichs, wobei gleichzeitig mit Hilfe von Boykottmaßnahmen und Ausfuhrverbotslisten des COCOM die vormals engen wirtschaftlichen Bande in Mitteleuropa zerschnitten wurden. Dieser Kurs hat sich bis heute fortgesetzt, die Handelsstatistik des Jahres 1988 zeigt einen Importanteil jugoslawischer, tschechoslowakischer, ungarischer und polnischer Produkte von 4,6%.

„Mitteleuropa, das ist ein kultureller und kein wirtschaftlicher Begriff“, stellt Jan Stankovsky vom Wirtschaftsforschungsinstitut nüchtern fest. Ganz Realist auch SPÖ-Zentralsekretär Josef Cap: „Mitteleuropa hat für mich keine politische Bedeutung.“ Und Industriellenboß Krejci warnt in der Zeitschrift „Industrie“ vor einem unrealistischen Mitteleuropa-Revival: „Vorsicht vor weitausgreifenden Mitteleuropakonzeptionen.“ Die Herren wissen, wovon sie sprechen. Von jener Außenhandelsstatistik z.B., die rund 60% des österreichischen Außenhandels mit Westeuropa ausweist.

Worauf fußen dann die aktuell in Mode befindlichen Mitteleuropa-Konzepte? Auf Ewiggestrigem? Auf der Gegnerschaft zum heraufdämmernden Großdeutschland? Oder auf eben diesem deutsch-deutschen Wiedervereinigungstaumel?

Da wäre einmal jenes Mitteleuropa aus deutschem Munde in der Tradition des Naumann’schen Imperialismus Richtung Osten, wie er 1915 als deutsches Kriegsziel formuliert wurde. Hitler hat dann eine Generation später mit seinen Annexionen im Sudentenland, in Polen und Österreich dieses Konzept verwirklicht, wenngleich auch nur für kurze Zeit. Die neuentfachte Diskussion um ein (kon-)föderiertes, (wieder-)vereinigtes Deutschland versteht sich in dieser Tradition, allerdings unter dem Etikett eines „friedlichen Imperialismus“.

Im ganzen EG-internen Streit geht es letztlich um die Frage, ob sich durch die Öffnungen im Osten die vor 40 Jahren von Adenauer vollzogene Westblockbildung weiter aufrechterhalten läßt oder ob ein deutsch dominiertes Mitteleuropa neue politische, wirtschaftliche und — wer weiß? — militärische Akzente setzt.

Westlicher als die Bonner Koalition gebärden sich dabei die seit kurzem nicht-kommunistischen Regierungen in Ungam und der CS(S)R, aber auch die österreichischen Sozialdemokraten. Josef Cap: „Österreich muß sich klar an der EG orientieren und nicht im Schatten des Nachholprozesses der osteuropäischen Länder durchtauchen.“ Selbst Alt-‚Mitteleuropäer‘ und Wissenschaftsminister Erhard Busek kann in Zeiten klarer Westorientierung dem Donauraum als politischer Wirklichkeit nichts abgewinnen: „Das ist Humbug.“ Und weiter: „Jetzt ist dort im Osten wirtschaftlich und politisch unendlich viel drinnen. Es gibt keinen Widerspruch zwischen Mitteleuropa und EG!“ West-euphorisch auch der tschechische Präsident Havel und der Ungar Pozsgay, die sich beide mit dem modernen Sinnspruch „Zurück nach Europa“ unumwunden gegen eine konföderierte Staatengemeinschaft an der Donau ausgesprochen haben und eher von einem Anschluß an die industriellen westeuropäischen Zentren Süddeutschland und Norditalien träumen.

Zwischeneuropa

Ganz anders die Konzeption Mitteleuropas als „Zwischeneuropa“. Der von Otto Forst in den 20er Jahren geprägte Begriff richtet sich deutlich gegen den nach Osten expansiven großdeutschen Chauvinismus und begreift Mitteleuropa als 3. Block zwischen dem (EG-)Westen und der Sowjetunion. Der österreichische Grüne Ali Gronner versteht darunter die „Schaffung einer zentraleuropäischen Konföderation aus Österreich, der Tschechoslowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien mit Prag, Budapest und Wien als Kern.“ Harmonieren würde dieses Mitteleuropa mit dem Delors-Kurs in der EG, der ja einer zu großen Machtentfaltung Deutschlands Richtung Osten skeptisch gegenübersteht, andererseits ein solches Zwischeneuropa als eine Art EG-Warteliste instrumentalisieren könnte. Einziges Problem an dieser Option, das auch Gronner freimütig eingesteht: „Die Ungarn und die Tschechen wollen weiter westwärts, die wollen direkt in die EG.“

Bleibt Mitteleuropa als kultureller Begriff, angesiedelt zwischen der Romanwelt Milan Kunderas und dem Wiener „Cafe Landtmann“, in dem sich Rote, Schwarze, Blaue und Grüne die Klinke in die Hand geben.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Februar
1990
Nummer 49, Seite 10
Autor/inn/en:

Hannes Hofbauer:

Hannes Hofbauer hat an der Universität Wien Wirtschaftsgeschichte und Sozialgeschichte studiert, er ist Verleger (Promedia Verlag) und freier Autor in Wien.

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