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Ljubo Ruben Weiss

Ein Entschuldigungsbrief oder der erste Brief aus der Fremde

Geschrieben in Wien, am 15.08.1991

Dies ist kein gewöhnlicher Brief. Es ist ein Brief an die Heimat, die ich vorübergehend oder für längere Zeit verlassen habe. Es ist ein Brief der erklären soll, soweit man überhaupt erklären kann, warum man der Heimat den Rücken kehren kann. Es ist ein Versuch einen Brief über etwas zu schreiben, wo niemand weiß, wie das Ende sein wird. Es ist ein Brief über Liebe und Haß, über Glauben und Unglauben, über Kraft und Schwäche und über die Freiheit und wie man sie verstehen kann.

Die Entscheidung, daß ich Kroatien verlasse, hat ihre Ursachen und Gründe. Begonnen hat es Ende Juli mit den Mitternachtsnachrichten des Kroatischen Rundfunks, Studio Zagreb. Es waren keine Nachrichten über eine direkte Kriegsgefahr oder Drohung, sondern nur eine Meldung, die die Galle überlaufen ließ. In der Banija wurden Menschen abgeschlachtet, abgeschlachtet, abgeschlachtet, abgeschlachtet ... gab es fünf verletzte Polizisten oder Nationalgardisten. Das Geschehen wurde vor Ort untersucht und bestätigt. In der Heimat wird gekämpft, die Heimat befindet sich im Krieg. Kann man dem Krieg noch ausweichen? Werden alle Möglichkeiten ausgenützt ihn noch zu verhindern? Wer ist an in diesem Krieg schuld? Und in wessen Interesse wird hier gemordet? Ist dieser Krieg auch mein Krieg? Kann dieser oder überhaupt der Krieg irgendjemandem gehören? Was ist das Wichtigste im Leben? Das Leben selbst! Das Leben ist das Heiligste! Doch wird die Heiligkeit des Lebens im Krieg zertreten. Menschen sterben wegen Grenzen, wegen tatsächlichen oder eingebildeten Gefahren, wegen dieser oder jener Idee oder zufällig, wegen eines Fehlers im System.

Kann oder darf ich wählen, ob dieser Krieg mein Krieg ist oder nicht? Zwar sagt die Liebe zur Heimat, der Patriotismus, daß man sich in die Reihe der Verteidiger stellen und kriegsbereit sein muß. Doch frage ich mich: Welcher Staat hat uns denn angegriffen? Und was oder wen soll ich verteidigen? Soll ich die eigene Arbeitslosigkeit verteidigen oder die Demokratie, die es nur auf dem Papier gibt? Vielleicht soll ich das fehlerhafte System verteidigen, die Regierungspartei und ihre Führung, deren Ruhm und deren Ehrgeiz!

Meine Freiheit ist zu wählen, zwischen einem Land im Krieg und einem Land im Frieden, zwischen der Fremde, wo Friede ist und der Heimat, in der Krieg herrscht. Ist die Heimat dort, wo es einem gut geht? Bin ich ein Egoist, wenn ich gehe? Selbst wenn dem so ist, so ist der Egoismus der Mächtigen größer als meiner! Daß man die Heimat verläßt, heißt noch lange nicht, daß man aufhört sie zu lieben! Gehen die Starken oder die Schwachen? Bitter schmeckt jetzt das Brot ... aber viele, sogar jene, die jetzt die Macht haben, von der sie solange geträumt haben, müssen es essen.

Alle Wege führen in den Westen, in den mit Flüchtlingen überfüllten Westen. Man sagt sogar, daß der Westen zu sei, doch was macht ein Flüchtling mehr oder weniger? Der Westen ist die freie Welt. Können meine Freiheit und die Freiheit des Westens zusammenkommen?

Eines weiß ich mit Sicherheit; der Heimat geht es nicht gut und es wird ihr nicht besser oder schlechter gehen, wenn ich gehe oder bleibe. Das Wichtigste an der Freiheit ist, daß man sich selbst für etwas entscheiden kann, daß man entscheiden kann, dem Zustand des Krieges, der Kulturlosigkeit und der Zivilisationsfeindlichkeit, die ein Krieg mit sich bringt, den Rücken zu kehren, ein Irrenhaus zu verlassen. Man soll sicher nicht die Tür hinter sich zuschlagen, man soll sie nur anlehnen, angelehnt lassen, vorallem wenn man glaubt, man muß in das Irrenhaus wieder zurück.

Menschen haben in einem Krieg unterschiedliche Erfahrungen. Die einen gehören zu den Siegern, die anderen zu den Besiegten und die meisten sind einfach nur die Opfer eines nicht verstandenen, außergewöhnlichen Ereignisses. Wir haben oft Kriegsgeschädigte gefragt: Warum seid ihr nicht geflohen? Selbst wenn ihr diesen Krieg nicht gewollt oder verstanden habt, so konntet ihr doch wissen und ahnen, daß ihr sicher seine Opfer sein würdet! Auch wenn es Wahnsinn ist nichts aus diesen Erfahrungen gelernt zu haben, so ist es jedoch verzeihlich die gleichen Fehler zu begehen. In unserer Schulklasse, am Balkan, wo wir alle gegen die gleiche Krankheit geimpft wurden, stand über die Klassentafel: „Historia est magistra vitae.“ Und meist konnte man auch lesen: „Repetitio est mater studiorum.“ Ich möchte aus der Geschichte lernen, ohne sie zu wiederholen. Doch kann man Feuer und Wasser vereinen? Wenn morgen der kleine/große, aber auf jeden Fall schmutzige Krieg sein Ende finden würde, nicht in zehn Jahren wären die Wunden verheilt! Es werden unsere, meine kreativsten Jahre verpulvert! Kann man für etwas Unklares und Unsicheres zehn Jahre seines Lebens herschenken, wenn man sowieso schon in seiner Kindheit zehn Jahre verloren hat? Erst nach zehn Jahren wird man wieder über Demokratie und erst nach dem Wiederaufbau wird man wieder über Weiterentwicklung sprechen können. Es wird Massen von wahren und falschen Helden geben und einen Haufen von Kriegsgewinnlern. Europa wird noch entfernter sein und verkrüppelt und verstümmelt werden wir noch schneller eilen müssen, um es einzuholen. Wer ist wahrhaft reich? Nur derjenige, der eine Zukunft, der Perspektiven hat. Meine Heimat wird nach zehn auslaugenden Jahren eine vielleicht „glorreiche“, doch auch wieder nur eine Vergangenheit haben!

Meine Wahl war es, die nächsten zehn Jahre mit einer Zukunft, mit Perspektiven zu leben. Dies konnte ich jedoch nur woanders. In der Emigration erwarten mich sicher Nostalgie, eine Arbeit die nicht meinem Fach entspricht, eine neue Sprache, neue Sitten, ein anderes Klima, mitleidvolle Blicke auf mich, den Fremden, unehrliche Grüße, die Mühlen der Zeit. Unter dem Fenster der Wohnung wird eine Straßenbahn in einer anderen Farbe vorbeidonnern, ich werden nach vermißten Freundinnen und Freunden fragen, werde kroatische Kinder unsere Sprache lehren, werde auf Bahnhöfen herumspazieren, um ein heimisches Wort zu hören, werde verwundert Harmonika und Tambura vernehmen, werde Kukuruzfelder rauschen hören und einem anderen Meer „guten Morgen“ wünschen ... Es wird Tage und Nächte voll stumpfer und gequälter Blicke geben, voll Wein, Slivovitz und Bier, Tage und Nächte auf Autobahnen und in U-Bahnen, auf Highways und auf dem Broadway, an der Seine und unter dem Eiffelturm, beim Big-Ben und in Soho ... Trotzdem und vor allem wird es aber einen Trost geben: daß ich das Recht habe zu wählen, frei zu wählen, frei zu sein!

In den letzten Tagen habe ich mein ganzes Geld zusammengetragen. Es ist nicht sehr viel Geld, da die zerfallende Föderation, die dafür bürgen sollte, mich darum betrogen hat. Es sind nur einige DM, einige Schweizer Franken, einige Schillinge, eine Goldmünze, einige Silbermünzen, die an die Olympischen Spiele von Sarajevo erinnern. Wichtig sind auch die Dokumente, die man mitnimmt, vor allem mein Reisepaß, den ich noch verlängern mußte, meine Diplome und ihre beglaubigten Übersetzungen, meine Arbeitszeitbestätigung, den Gesundheitspaß, die Bestätigung meiner Militärdienstzeit und einige Empfehlungen und Adressen. Dazu kommen an Habseligkeiten noch zwei Fotoapparate, zwei Ringe, eine Krawattennadel und mein Auto mit seinen fast 100.000 km, eine Bibel, Wörterbücher, alte Notizhefte und Sprachlehrbücher, einige Kopien, Stadtpläne, einen Teil meiner Photos, anderthalb Anzüge und das Kettchen um meinem Hals, mit dem Davidstern dran.

Die Grenze passierte ich ohne Probleme, ich traute meinen Augen nicht, der Zöllner auf der jugoslawischen Seite sah mich gerade noch an, der auf der österreichischen, der europäischen Seite winkte nur unwillig mit der Hand. Es gab nicht einmal die Fragen, was ich wolle, warum ich denn komme und wohin es mich treibt. Sie drückten mir nicht einmal einen Stempel in den Reisepaß! Das ist Europa. Es gibt keine Schranken, keine Durchsuchungen ... Ein Schild am Rande der Autobahn mahnt: „Reisen, nicht rasen!“ Ich frage mich, ob ich jemals zurückkehren werde. Im Himmel über einer großen Stadt gleitet leicht ein Segelflugzeug dahin.

Ich versetze mich in ein Städtchen östlich von Zagreb zurück, über das die Dusenjets donnern, in dem eine Verwandte mahnt: „Flieh von hier, so weit wie möglich, Onkelchen!“

Während ich mich kilometer für Kilometer dem „Ziel“ nähere, tönt aus dem Radio ein slowenisches Chanson, in dem es heißt: „Allein spazier ich durch den Park“. Vielleicht ist mein endgültiges Ziel ebenfalls ein Park, in welchem ich einsam zwischen mit ihren Hündchen gassi laufenden Pensionistinnen und irgendwelchen Sandlern herumlaufe.

Unentwegt rase ich dahin, ich muß mich beeilen, um so schnell wie möglich so weit wie möglich von der Heimat, vom Krieg wegzukommen.

Eine Autobahnraststätte lockt. Die Semmeln, die wie Hennen aussehen, liegen in Körben, die ebenfalls Hennen gleichen. Originelle Spielereien, denke ich mir. Ich kaufe einige Zeitungen; die kroatische „Vjesnik“ und die österreichische „Die Presse“. Leise spreche ich die Verkäuferin auf kroatisch und deutsch an und zahle. Auf dem Eßtisch eine Zeichnung für Kinder, sie soll die Kleinen, die ungeduldig auf das essen warten, beruhigen und beschäftigen. Ein Elefant sucht da den Weg nach Hause durch ein Labyrinth. Man soll den Weg vorzeichnen ... den Weg nach Hause.

Es überholen mich unzählige Autos, fast alle haben sie italienische Kennzeichen, sie kommen aus Triest, aus Venedig, aus Udine und Rom ... Die meisten von ihnen waren in den letzten Jahren wohl sicher auf Autobahnen Istriens und Dalmatiens herumgefahren ... im Rythmus des Ferragosto. Diesmal verbringen sie woanders ihren Urlaub. Warum soll man die für die meisten schönste Zeit, die Ferien, in einem Krisen-, in einem Kriegsgebiet, am Balkan verbringen. Krieg, „Die Presse“ schreit ihn schon in alle Welt hinaus; „Krieg am Balkan!“.

Wien. Es ist das erste Mal, daß ich mit meinem Auto durch eine eineinhalb Millionen Einwohner Stadt fahre, in der ich noch nie war. Dank Stadtplan und Passanten finde ich mein Hotel. Dort gibt es zunächst keinen Platz, doch als ich sage, daß ich unter dem Namen M. reserviert habe, wird der Portier freundlicher und gibt mir die Zimmerschlüssel. Es gibt keine überflüssige Fragen, auch keine Fragen über bzw. kein Interesse für meine Heimat. Für den Portier ist dieser Krieg so weit weg! Warum sollte denn dieser Stammeskrieg auch die „alte Dame Europa“ beängstigen? Beängstigend wird erst etwas, wenn es wie eine Sturmbrandung auf die Ufer Europas zukommt. Kann ein Stammeskrieg gefährlich sein?

Könnte Europa das Blutvergießen beenden? Nimmt es dieses am Balkan Blutvergießen überhaupt ernst? Wenn es sich einmal wirklich einmischen sollte, dann sollte es nicht Partei ergreifen, sondern zwischen den Konfliktpartein vermitteln. Die Schlüssel für den Frieden oder für den Krieg haben einzig die Führer der Konfliktparteien, die Führer der „Stämme“ auf dem hügeligen Balkan in der Hand. Ob sie auch die Extremisten in der Hand, unter Kontrolle haben, ist eine andere Frage.

Es ist schon spät am Abend. Ich telephoniere nach Zagreb, berichte, daß ich gut in Wien angekommen bin. Später treffe ich zufällig, die Welt ist klein, sehr klein, gute, alte Bekannte, die am gleichen Tag mit dem Zug nach Wien gekommen sind. Wir diskutieren, ob die Heimat dort ist, wo man sich gut fühlt. Die Erfahrung vieler Menschen besagt, daß man zwar überall wohnen kann, aber immer wieder zurückkehren muß, immer wieder zurückkehrt. Im Exil, selbst wenn man reich und alt und glücklich geworden ist, sehnt man sich immer nach Hause zurück, immer. Man braucht den Klang der Muttersprache. Man braucht seine Freunde, denn können noch nach den verrückten Jugendjahren neue Freunde gewonnen werden?

Ich bin in meinem kalten, bescheidenen Hotelzimmer und höre die Mitternachtsnachrichten von Radio Zagreb. Nach den Nachrichten läuft eine Sendung über Flüchtlinge, über Menschen, „die diese Nacht nicht in ihrem Heim verbringen können.“ Sie haben die kleinen Städte und Dörfer in der Krisenregion verlassen, sie befinden sich auf der Flucht, im Nichts. Die Sprecherin will nicht die Namen der Städte und Dörfer, nicht die Orte des Grauens, des Krieges nennen.

Ich muß schlafen!

Ich habe Zagreb, Kroatien und auch Jugoslawien weit hinter mir gelassen. Ich entschuldige mich nicht bei meiner Heimat, noch verlange ich, daß sie Verständnis findet, daß ich sie verlassen habe. Es wird sowieso keiner um mich trauern oder sich irgendwie über mich aufregen. Ein Teil des Volkes bleibt, der andere wird eben halt ruhelos und geht in die Welt hinaus. Es haben sowieso nicht alle Kroaten in Kroatien Platz. Ich fliehe nicht, ich lasse nur Platz für andere Kroaten. Es kommen Kroaten aus der Fremde in die Heimat und aus der Heimat in die Fremde. Kroatien erleidet eine neue Emigration-, aber auch einer neuen Immigrationswelle, die von 1991.

Wir lassen alles liegen und stehen. Wir gehen weg, weil wir uns lieber mit „Commodore“ Computer auseinandersetzen, als mit „Kalaschnikovs“, weil wir enttäuscht sind von den Friedensbewegungen, vom Opportunismus der Opposition und der Intellektuellen, weil die öffentliche Meinung manipuliert wird von euphorischen Nationalfahnenschwingern, weil wir sonst Geiseln sind von zwei übermächtigen Megalomanen, weil der Sabor und die Gemeinden nur ein Paravent sind und wir alle nur Marionetten wären ...

Die Führer sollten wie in den westlichen Demokratien vom Volk bestimmt werden und abhängen. Doch wo ist das in Serbien, Kroatien, Bosnien und der Herzegowina der Fall? Die Regierung der nationalen Einheit, an die man sich klammert, wie an einen Strohhalm, ist ein Tudjman-HDZ Instrument, das nur die Agonie verlängern wird.

Meine Generation hat nicht verdient, nur Zeuge und Opfer vom Untergang der Zivilisation zu werden, hat nicht verdient, nur Leichen zählen zu müssen.

Ich bedanke mich bei jenen, die die Heimat unbedingt verteidigen müssen und sie dabei nur zerstören, für die Minenwerfer, die Entführungen, die Terroristen, die Tschetniks, die Ustachas, die Krisenstäbe, für die Verletzten, die Massakrierten, die Feuersbrünste, die Militärlager, die laufenden Panzermotoren, für die MUPler, die Gardisten, die Marticanhänger, für die brutalen Folterknechte, für die Flüchtlinge, Reportermorde und Kriegsdrohungen (am 15. August wird Kroatien angegriffen werden.). Ich bedanke mich vielmals!

Dieser Brief sollte niemanden beunruhigen. Es wird sowieso jeder seinen eigenen Brief schreiben. Es ist zwar kein gewöhnlicher Brief, doch auch nicht ein Brief, der den Lauf der Geschichte ändern wird.

Er will nur an eine Wende apellieren. Er will nur die Friedenswilligen ermutigen und die Kriegswilligen verurteilen. Ihr friedensliebenden Menschen in Kroatien, Serbien und sonstwo in Jugoslawien, Ihr seid nicht alleine!

Es müssen die Regierungen der Heimat aufgefordert werden, jetzt einen wirklichen, wahrhaftigen Frieden, ein von Toleranz und Achtung bestimmtes Miteinander, zumindest aber einen Waffenstillstand anzustreben.

FRIEDEN! FRIEDEN! FRIEDEN! An nichts anderes soll man denken!

Ihr Herren Milosevic, Tudjman, Kadijevic, Adzic, Masic ... habt ihr wirklich so sehr den Wert des menschlichen Lebens relativiert, daß ihr diese schrecklichen Liquidationen fördert! 10, 20, 30 oder 100.000 Tote? Ihr und die anderen Mächtigen, liebt ihr eigentlich eure Heimat und die Menschen, die in ihr leben? Wenn ihr schon banditenhaft in die Geschichte eingetreten seid, so verlaßt sie doch wenigstens ehrenhaft, solange es noch nicht zu spät ist! Wartet nicht, bis neue Nürnberger Prozesse auf euch warten!

Man soll mich nicht nach dem Sinn des Ganzen fragen oder nach dem Unsinn. Man soll mich nicht fragen, ob ich zurückkehren werde und wenn, dann nicht wann. Ich werde zurückkehren, wenn man in der Welt mit dem Wort „Frieden“ zu grüßen gelernt hat. Ich werde zurückkehren, wenn mich in einem Wiener Café nicht ein Messer niedersticht. Ich werde zurückkehren, wenn die Bilogora ergrünt und die Birke auffällige Blüten trägt ...

copyright L. R. Weiss, Vienna 1995

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Oktober
1995
Autor/inn/en:

Ljubo Ruben Weiss:

Wurde 1949 in Virovotica, Kroatien geboren. Nachdem er sein Politologie- und sein Publizistikstudium in Zagreb beendet hat, wird er Berater vom Bündnis der Sozialisten (Volksfront) von 1976-1990. Von 1990-1991 ist er Sekretär des Vereines zur Förderung jüdischer Kultur Miroslav Salom Freiberger. Er ist ebenfalls Mitarbeiter der Zeitschriften Danas, Start und Borba und Mitbegründer der Zeitschrift Press. 1991 Flucht nach Wien. Dort publiziert er diverse Artikel in der Nase novine, der Neuen Illustierten Welt, der Gemeinde und der Arbeiter Zeitung. Er ist ebenfalls Inhaber einer Buchhandlung für ex-jugoslawische Literatur und Fachliteratur. 1995 ist er Initiator und Mitbegründer der serbokroatischen Exilzeitschrift Sutra, die in Wien erscheint.

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