Zeitschriften » Context XXI » Print » Jahrgang 1999 » Heft 4-5/1999
Gerhard Scheit

Die Erfindung der Rassen

Vorabdruck aus dem Buch Verborgener Staat, lebendiges Geld. Zur Dramaturgie des Antisemitismus (Freiburg: ça ira-Verlag), das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist.

Wenn Aristoteles im ersten Buch seiner Politik die „von Natur aus zu Sklaven bestimmten Menschen“ kategorisiert, bleibt seine Definition merkwürdig unsicher und unbestimmt. Wo sie am konsequentesten ist, verfängt sie sich in Tautologien: „Von Natur ist also jener ein Sklave, der einem andern zu gehören vermag und ihm darum auch gehört (...).“ [1]

Die Natur wird also aus dem gesellschaftlichen Verhältnis abgeleitet, um aus ihr wiederum das gesellschaftliche Verhältnis abzuleiten. Auf diese Weise kann die Funktion des Sklaven in der Reichtumsproduktion und seine Unmündigkeit in der Polis zu Natur erklärt werden: „Die Natur hat die Tendenz, auch die Körper der Freien und der Sklaven verschieden zu gestalten, die einen kräftig für die Beschaffung des Notwendigen, die anderen aufgerichtet und ungeeignet für derartige Verrichtungen, doch brauchbar für das politische Leben (...).“ [2]

Demnach unterscheiden sich die Sklaven in keiner Weise von den (Haus-) Tieren, die ebenfalls Lebewesen sind und ebensogut den Freien gehören können, zur Produktion wie geschaffen sind und zur Politik absolut ungeeignet. Doch nicht einmal der Philosoph ist imstande, im Interesse der Produktionsverhältnisse von allen Differenzen zu abstrahieren: Der Sklave — ergänzt Aristoteles — sei immerhin und im Unterschied zu den Tieren ein Wesen, das „so weit an der Vernunft teilhat“, daß es sie „annimmt, aber nicht selbständig besitzt.“ [3] Genau hier verläuft im antiken Denken die Grenzlinie zwischen Produktion und Staat, instrumenteller und politischer Vernunft, Sklave und Bürger — andrápodon („menschenfüßiges Geschöpf“ - genauer: „der mit menschlichen Füßen versehene Teil der Beute“) und zoon politikon. Darüber hinaus vermag Aristoteles zu keinerlei Konkretion fortzuschreiten — indem er etwa die Herkunft und die ursprünglichen Lebensformen der Versklavten beschreiben, ihren Körper — Hautfarbe und Gesicht — näher bestimmen würde. Ja, er muß sich hier sogar selbst widersprechen, sobald er anerkennt, daß auch solche, die von Natur aus nicht zu Sklaven geschaffen sind, Sklaven werden können — und es hierfür kein eindeutiges Kriterium gibt: „Daß also der Streit einen Grund hat und nicht alle Menschen einfach von Natur Freie oder Sklaven sind, ist klar, aber auch, daß dieser Unterschied in einigen Fällen tatsächlich besteht, wo es denn für den einen zuträglich und gerecht ist zu dienen und für den anderen zu herrschen.“ [4]

Wer wem gehört — darüber entscheidet der Ausgang der Kriege oder der Ausgang der Geschäfte. Beutezüge gegen andere Stämme und Handel mit den erbeuteten Sklaven sind die Quellen jener „zweiten“ Natur, die den einen zum Sklaven macht und den andern zum Herrn. Aber die Ungleichzeitigkeit der Produktivität und das Ungleichgewicht der Macht, die den Kriegen der alten Welt zugrunde lagen, waren nicht so groß, als daß sie nicht revidiert werden konnten. Als letzte Revision dieser Art wäre wohl die sogenannte Völkerwanderung zu betrachten. Mit dieser Relativität der Siege und der davon erforderten Flexibilität der Feindbilder dürfte zusammenhängen, daß jene „Natur“ des Sklaven, von der Aristoteles spricht, kaum jeweils mit einem bestimmten Stamm - das heißt: einer bestimmten Stammesgesellschaft [5] — oder einer Gruppe von Stämmen, einem „Volk“ identifiziert wurde; der Ausgang der Kriege und Geschäfte war zu unsicher und zu wechselhaft, um sich hier — sozusagen substantiell oder stofflich — festlegen zu können. Die Zugehörigkeit zu einem siegreichen Stamm oder zur Bürgerschaft eines erobernden Stadtstaates bewahrte nicht vor Sklaverei — im nahenden nächsten Krieg (sieht man einmal ab von der Form der Schuldknechtschaft, die von der Sklaverei etwas differiert). Umgekehrt wurde ein besiegter feindlicher Stamm vom Sieger nicht in toto zur minderwertigen Sklavennatur erklärt - und dies alles, obwohl die Einheit des Stammes die Gravitationskraft der alten Welt war (wie einfach hätte es da der Philosoph gehabt — er hätte schreiben können: Kolcher, Lydier oder Phrygier sind von Natur aus Sklaven, punktum!). Zudem waren die besiegten Stämme zahlreich und in ihrem Erscheinungsbild vielfältig, so daß es kaum möglich war, aus ihnen eine gemeinsame Natur abzuleite (Eine frühe Fixierung dieser Art dürfte in der Ableitung der Bezeichnung für die Bewohner Osteuropas vom Wort Sklaven vorliegen. Tatsächlich bildeten die „Slaven“ das nächstliegende Reservoir der Sklaverei in den ersten Jahrhunderten n. Chr.). Innerhalb der antiken Polis war es für einzelne Sklaven immer wieder möglich, den Status der Sklaverei abzustreifen: Freigelassene erhielten mitunter die Bürgerrechte und konnten sogar hohe politische Ämter erwerben. Verwandtschaft und Abstammung vermochten politisch durchbrochen zu werden. Moses I. Finley schließt darum für die Antike durchwegs aus, „daß es rassische Vorurteile gegeben habe.“ [6]

Zur Bezeichnung der „Anderen“, der Feinde und der möglicherweise zu Versklavenden (aus dem Kaukasus, Skythien, Kappadokien, Phrygien, Lydien, Syrien, Ägypten etc.) wurde vielfach auch von „Barbaren“ gesprochen, ohne auch hier zu rassistischer Konkretion einzelner Merkmale überzugehen, schließlich versklavte man — je nach den Umständen und Aussichten der Kriege — auch Nicht-Barbaren, griechische „Landsleute“. Städte und Stadtstaaten auf dem griechischen Festland und den ägäischen Inseln überfielen sich zu diesem Zweck wechselseitig — wenn auch die Erfahrungen des Peloponnesischen Krieges den Ruf laut werden ließen, daß Griechen keine Griechen mehr versklaven sollten. Über das tatsächliche Zahlenverhältnis zwischen griechischen und nichtgriechischen Sklaven im antiken Athen läßt sich keine genaue Angabe machen. Vielleicht überwogen die nichtgriechischen, aber bezeichnenderweise prägte sich für sie kein spezieller Ausdruck in der Sprache aus. Der Begriff des Barbaren fällt nicht mit dem des Sklaven zusammen — es gibt lediglich Überschneidungen. Auch wird er von Aristoteles nicht verwendet, um Sklaven und Bürger zu unterscheiden. Ein gleichsam „kultureller“ Geschmack ist ihm eigen.

Das Gefälle der Macht und der Produktivität blieb demnach in der Antike vergleichsweise gering und konnte — selbst im Falle Roms — gestürmt werden. Als aber die Europäer die Einwohner von Afrika und Amerika unterwarfen oder vernichteten, war dieses Gefälle — das in der Waffentechnik am sichtbarsten und wirkungsvollsten hervortrat — unübersteigbar geworden, und es führte in der Konstruktion der Natur des Sklaven oder zu Versklavenden zu einer durchaus neuartigen Verfestigung und Spezifizierung. Nur scheinbar handelt es sich noch um Auseinandersetzungen wie jene Raubzüge der Antike. In den Schießgewehren verkörperte sich indessen ein Vorsprung an Produktivität der Arbeit und Akkumulation von Reichtum, der mit Waffen allein überhaupt nicht mehr einzuholen war. Auf seiner Basis konnte man darauf verzichten, europäische Landsleute zu versklaven. Noch im 15. Jahrhundert handelten die Engländer — wenig später die Hauptprofiteure im Handel mit Schwarzen aus Afrika - mit britischen Sklaven, meist Kelten; auch die Gleichsetzung von Iren mit Afrikanern — so etwa in John Websters The White Devil — war offenbar bis ins frühe 17. Jahrhundert üblich. [7] Das Kräfteverhältnis wurde nun großräumig (im kontinentalen und nationalstaatlichen Rahmen) und sozusagen ein für allemal festgelegt - wenn es auch noch nicht überall durchgesetzt werden konnte. Die kriegerischen Fähigkeiten der Jäger- und Nomadenvölker vermochten sich in einigen Regionen noch lange Zeit zu behaupten — insbesondere wenn sie Anleihen bei der mordernen Waffentechnik nehmen konnten, wie die Indianerstämme Nordamerikas.

Die Konquistadoren bildeten nur die Avantgarde des Warenhandels, und zu den ersten im Weltmaßstab vertriebenen Waren gehörte neben Gold und Silber die Arbeitskraft der Sklaven. Die Sklaven waren dazu verdammt, jenes Edelmetall herbeizuschaffen, wogegen sie selbst getauscht werden konnten, das Europa benötigte, um die Akkumulation des Reichtums in Schwung zu halten und weiter anzuheizen. Die besondere Ware Arbeitskraft erforderte aber nun ein neues Marketing; jene Natur, die bei Aristoteles noch abstrakt formal und sogar tautologisch abgeleitet worden war, mußte nun konkreter bestimmt und begründet werden. Schon bei Columbus finden sich hierzu Ansätze, etwa wenn er anläßlich einer Indianerjagd mit Hunden die Berechnung anstellte, daß gegen die Indianer ein Hund zehn Männern ebenbürtig sei. [8] Der Übersetzer der Aristotelischen Politik ins Lateinische, der spanische Humanist Ginés de Sepúlveda, profilierte sich in dieser Aufgabe dann als einer der ersten führenden Rassentheoretiker. Aus dem Formalismus, in dem Aristoteles steckenblieb, schreitet er zur nötigen Konkretion fort: das allgemeine Prinzip, nach dem der Geist dem Körper, der Mann der Frau, der Mensch dem Tier befehlen müsse, fordere auch, daß die Indianer zu Sklaven der Spanier gemacht werden: denn sie „haben keinerlei Kenntnis der Schrift, kennen den Gebrauch des Geldes nicht, gehen im allgemeinen nackt, selbst die Frauen, und tragen auf den Schultern und auf dem Rücken über lange Strecken Lasten wie die Tiere. Dies sind die Beweise für ihr wildes, dem der Tiere ähnliches Leben.“ [9] Die permanent hergestellten Vergleiche mit Tieren — zumal Haustieren: Hunde, Esel, Schweine — bilden bei Sepúlveda und anderen Rassenhumanisten wie John Major, Francisco de Vitoria oder Tomás Ortiz den Ausgangspunkt zu genauester Beschreibung der Lebensformen, der Nahrung, des Geschlechtslebens der unterworfenen Bevölkerung. Zur Legitimation der Versklavung oder Unterwerfung dienen in der frühen Phase der Kolonisation weniger die körperlichen Merkmale (wie z.B. die Hautfarbe) als die Lokalisierungdieser Lebensformen im Tierreich.

Der Versuch, die Indianer zu definieren, die deskriptive Erfassung möglichst vieler ihrer Merkmale durch die Rassenhumanisten verfolgt neben der Legitimation von Versklavung und Massaker stets auch einen anderen Zweck: es geht um die Kalkulation ihres Werts. Können sie schreiben? Kennen sie das Geld? Wenn sie Tieren gleichen, welche Tiere sind es? Und vor allem: wie belastbar sind sie? Über diese Kalkulation erst erhalten die physischen Merkmale (die Hautfarbe, Gesichtszüge) ihre Bedeutung als Erkennungsmarken — die selbst zunächst noch kaum thematisiert werden. Auch der den Indianern so wohlwollend eingestellte Franziskanerpater Bartolomé de las Casas, der die Verbrechen der Spanier aufzeichnet und sie zur Rechenschaft zu ziehen sucht, verbleibt in der Logik dieser Kalkulation, wenn er die Indianer beschreibt. Er betont immer wieder ihre Schwäche, Sanftmütigkeit und vergleicht sie vorzugsweise mit Schafen. [10] Ebenso scheint seine Beschreibung unbewußt darauf ausgerichtet zu sein, für ihre spezifische Eigenart einen Platz zu finden in dem sich formierenden Weltmarktsystem — selbstverständlich unter der Bedingung der Taufe: „Sie waren sehr folgsam, äußerst treu (...) waren demüthig, geduldig, friedliebend und ruhig; (...) Es sind Leute von schwächlicher zarter Leibesbeschaffenheit, sie können nicht viel Beschwerden ertragen, und sterben leicht an der geringsten Unpäßlichkeit. (...) Ihre Nahrung ist von der Art, daß selbst die heiligen Väter in der Wüste nicht spärlicher, armseliger, kümmerlicher gelebt haben mögen. (...) Sie sind von schnellem, unbefangenem, durchdringendem Fassungsvermögen; gelehrig und empfänglich für gute Grundsätze; voll Fähigkeit unsern heiligen katholischen Glauben anzunehmen, und sich an gottseligen Wandel zu gewöhnen.“ [11] Was hätte Las Casas wohl zu Gunsten von Indianern zu sagen, die nicht sanftmütig wie Schafe und nicht empfänglich für den katholischen Glauben sind? „Rasse“ lautete schließlich seit dem 16. Jahrundert und in nahezu allen europäischen Sprachen (ital.: razza; französ., engl.: race; span.: raza; portug.: raca) der Terminus technicus, mit dem der Wert der kolonial unterworfenen Arbeitskraft taxiert werden konnte. In den antiken Gesellschaften und den sogenannten Hochkulturen war es bei dem niedrigen Stand der Produktivität kaum nötig gewesen, zwischen den einzelnen Stämmen nach dem Gebrauchswert der Arbeitskraft zu differenzieren. Die Beschreibungen fremder Stämme und Kulturen durch den antiken Historiker Herodot können im Sinne des hier gebrauchten, an Marx orientierten ökonomiekritischen Wertbegriffs als wertfrei gelten. Nun aber wurde scharf zwischen Indianern und Schwarzen unterschieden: weil jene „Rasse“ sich zu bestimmten Arbeiten nicht „eignete“, mußte man diese aus Afrika einführen. Gerade die humanistisch oder christlich intendierten Einwürfe der Kritiker der Konquistadoren trugen zur Durchführung dieser für die Akkumulation wichtigen Differenzierungen bei: bekanntlich protestierte unter anderen Las Casas, jener unbestechliche Augenzeuge der spanischen Massaker, gegen die Verwendung von Indianern zur Sklavenarbeit - und empfahl stattdessen den Import der Schwarzen aus Afrika (als echter Christ, der stets das Gute will und stets das Böse schafft, bereute Las Casas seinen Ratschlag, als es zu spät war). Tatsächlich wurde die Indianersklaverei von den Spanieren Mitte des 16. Jahrhunderts verboten. Auf der Grundlage der Sklavenarbeit der Schwarzen und mittels anderer, zwischen Hörigkeit und Zwangsarbeit liegender Maßnahmen, drängte man in Süd- und Mittelamerika die eingeborene Bevölkerung aus den Subsistenzverhältnissen und schuf Voraussetzungen für einen Arbeitsmarkt jenseits der Sklaverei (für die einzelnen Akteure war die Logik der Diversifizierung im Weltmarktgeschehen nicht immer auf Anhieb erkennbar: Columbus etwa glaubte, die von ihm versklavten Indianer in Europa verkaufen zu können, wo jedoch - aufgrund völlig anderer Produktionsverhältnisse — keine Nachfrage nach dieser Ware bestand). Je mehr der Handel jedenfalls florierte, desto umfangreicher und hartnäckiger wurden regionale, kulturelle und sprachliche Verschiedenheiten in Rassenbegriffe übersetzt. Und im Spiegel dieser Begriffe konnten sich Sklavenhändler und Sklavenhalter gleichermaßen als Tierzüchter und Humanisten betrachten.

Der Rassebegriff ist, nachdem er für die Sklaven- und Massakerökonomie der Kolonien Bedeutung gewonnen hatte, auch auf die Juden angewandt worden — doch handelt es sich hier um eine Art Überdeterminierung. Mit ihm wird zunächst das niedrigere Produktivitätsniveau der fremden Bevölkerung in den eroberten Ländern als physische Eigenschaft phantasiert, den gesellschaftlich Unterlegenen also natürliche Unterlegenheit vorgehalten, um sie nach den Maßgaben der Produktion zu unterwerfen. Wenn nun aber die Juden als Rasse bezeichnet werden, so um die Übermacht, die man ihnen seit langem unterstellt, indem man sie mit der abstrakten Seite der Warenproduktion identifiziert, zu stürzen — und das heißt letztlich nach der Logik dieser Identifikation: die Juden zu vernichten. Rasse fungiert hier als „befreiendes Wort“‚ das es erlaubt, etwas gegen die Juden zu unternehmen, und tritt damit an die Seite und schließlich an die Stelle des Vorwurfs des Gottesmords. Die unterworfene Bevölkerung der Kolonien hingegen wird von vornherein als integrierter Bestandteil der konkreten Seite der Warenproduktion wahrgenommen — Energiequelle, Haustier und Maschine in Menschengestalt: der Begriff der Rasse spiegelt hier die Arbeit, unter deren Regiment die Versklavten gezwungen werden, als körperliche Eigenschaft vor. Darum erscheinen die durch den Menschenhandel in Bewegung geratenen Bewohner fremder Erdteile dem christlich-abendländischen Bewußtsein nicht unbedingt weniger bedrohlich: ihre Unheimlichkeit gewinnen sie aber anders als die Juden nicht als mächtige Repräsentanten des Marktes, als Verkörperung des Tauschwerts, sondern im Gegenteil als die willenlosen Objekte des Marktes, als Verkörperung des Gebrauchswerts — als gezähmte und doch unzähmbare Natur.

[1Aristoteles: Politik. Übersetzt und herausgegeben von Olof Gigon. 5. Aufl. München 1984. S.53

[2Ebd. S.54

[3Ebd. S.53

[4Ebd. S.55

[5In diesem Sinn wird hier der Begriff des Stammes stets von Stammesgesellschaft — d.h. nicht von einer natürlich vorgegebenen, sondern einer gesellschaftlich entwickelten Einheit — abgeleitet; eine Ableitung, die eben der Rassebegriff unsichtbar machen möchte.

[6Moses I. Finley: Die antike Wirtschaft. 3. Aufl. München 1993. S. 171

[7Vgl. Lynda E. Boose: The Getting of a Lawful Race. In: Women, ’Race’ and Writing in the Early Modern Period. Hg. v. Margo Hendricks u. Patricia Parker. London-New York 1994. S. 36

[8Vgl. Select Documents Illustrating the Four Voyages of Columbus. Hg. v. A. Bernáldez. Bd. 1. London 1930. Zit. n. Tzvetan Todorov: Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen. Aus dem Französischen von Wilfried Böhringer. Frankfurt am Main 1985. S. 53

[9J. Ginés de Sepulveda: Del Reino y los Deberes del Rey. Tradatos politicos. Madrid 1963. I, 4-5. Zit. n. Todorov, Die Eroberung Amerikas, S.189

[10Bartholomäus de las Casas: Die Verheerung Westindiens. Aus dem Spanischen von D. W. Andreä. Berlin 1790. S.4, 13, 63f.

[11Ebd. S.2-4

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Erstveröffentlichung im FORVM:
November
1999
Heft 4-5/1999, Seite 19
Autor/inn/en:

Gerhard Scheit:

Geboren 1959, Musikstudium, Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik, dissertierte über „Theater zwischen Moderne und Faschismus (Bronnen, Brecht)“, arbeitet als freier Autor und Lehrbeauftragter in Wien.

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