Zeitschriften » Internationale Situationniste » Numéro 7
Pierre Gallissaires (Übersetzung) • Hanna Mittelstädt (Übersetzung) • Situationistische Internationale

Der Vorrang der Kommunikation

Die Machtfrage wird in den soziologischen und kulturellen Theorien so gut verdeckt, dass die Experten Tausende von Seiten über Kommunikation oder Massenkommunikationsmittel in der modernen Gesellschaft bekritzeln können, ohne auch nur zu bemerken, dass die Kommunikation, von der sie sprechen, einseitig ist, da die Kommunikationskonsumenten nichts antworten können. Es gibt bei der angeblichen Kommunikation eine strenge Aufgabenteilung, die sich schließlich mit der allgemeinen Teilung zwischen den Organisatoren und den Konsumenten der Zeit in der Industriegesellschaft deckt (in der diese Zeit die Gesamtheit der Arbeit und der Freizeit integriert und gestaltet). Derjenige, der durch die auf dieser Ebene über sein Leben ausgeübte Tyrannei nicht gestört wird, kann die heutige Gesellschaft nicht verstehen — folglich ist er vollkommen dafür qualifiziert, ihre soziologischen Darstellungen zu pinseln. Alle, die sich um diese Massenkultur sorgen oder sich über sie wundern, die durch weltweit vereinheitlichte Massenmedien die Massen bilden und gleichzeitig die „hohe Kultur“ zur Massenerscheinung machen, vergessen nur, dass die Kultur — und auch die „hohe“ — heute in den Museen vergraben liegt, einschließlich der Äußerungen der Revolte und der Selbstzerstörung. Und dass die Massen — zu denen wir schließlich alle gehören — außerhalb des Lebens (der Teilnahme am Leben) und der freien Handlung gehalten werden: im blosen Zustand der Erhaltung und nach der Methode des Spektakels. Das gegenwärtige Gesetz will, dass alle die möglichst große Quantität des Nichts konsumieren; einschließlich auch des ehrbaren Nichts der von ihrer ursprünglichen Bedeutung völlig getrennten alten Kultur (immer wieder ist der fortschrittliche Kretinismus gerührt, wenn er sieht, wie Racines Theaterstücke im Fernsehen übertragen werden oder wie die Jakuten Balzac lesen: er sieht eben keine andere Art des menschlichen Fortschritts).

Der aufschlussreiche Begriff des „Beschießens“ mit Informationen soll im weitesten Sinne verstanden werden. Heutzutage wird die Bevölkerung einem ständigen Beschuss mit Unsinn unterworfen, der keineswegs von den Massenmedien abhängt. Und vor allem wäre nichts falscher und der vorsintflutlichen Linken würdiger, als sich einzubilden, diese Massenmedien würden mit anderen Sektoren des modernen gesellschaftlichen Lebens konkurrieren, in denen die wirklichen Probleme der Leute ernsthaft gestellt würden. Von der Universität, den Kirchen, den Konventionen der traditionellen Politik oder der Architektur geht genauso stark eine Strömung aus zusammenhanglosen Trivialitäten aus, die auf zwar anarchische, aber gebieterische Weise darauf abzielt, alle Haltungen des alltäglichen Lebens zu formen — wie man sich kleiden, wen man treffen, wie man sich damit abfinden soll. Der erstbeste Soziologe der „Kommunikation“, für den das billigste und unfehlbar wirksame Hilfsmittel darin besteht, der Entfremdung des Massenmedien-Beamten die Zufriedenheit des Künstlers entgegenzustellen, der sich mit seinem Werk identifizieren und rechtfertigen kann, wird nichts anderes tun, als seine euphorische Unfähigkeit, die künstlerische Entfremdung zu begreifen, zur Schau zu stellen.

Im ersten Anlauf ignoriert die Informationstheorie die hauptsächliche Macht der Sprache, die darin besteht, sich selbst auf ihrer poetischen Ebene zu bekämpfen und zu überwinden. Allein eine an die Leere grenzende, formal und inhaltlich vollkommen neutrale Schreibkunst kann sich einem mathematischen Experimentieren gemäß entfalten (wie z.B. die „potentielle Literatur“ als letzter Punkt der langen, von Queneau geschriebenen weißen Seite). Trotz der hochmütigen Hypothesen einer „Informationspoetik“ (Abraham Moles) und der rührenden Sicherheit ihres falschen Verständnisses von Schwitters oder Tzara werden die Sprachtechniker immer wieder nur die Sprache der Technik verstehen können. Sie wissen nicht, was über all das richtet.

Wenn man die Kommunikation in ihrem ganzen Umfang betrachtet — also in Zusammenhang mit der gesamten menschlichen Praxis und nicht mit der Beschleunigung der Postscheckkontooperationen durch den Gebrauch von Lochkarten — ist sie nie anderswo als in der gemeinsamen Handlung vorhanden. So sind die auffallendsten Übertreibungen der Verständnislosigkeit mit der übermäßigen Nichteinmischung verbunden. Es könnte kein deutlicheres Beispiel dafür geben als die lange und erbärmliche Geschichte der französischen Linken gegenüber dem algerischen Volksaufstand. Den Todesbeweis der alten Politik gab in Frankreich nicht nur die Enthaltung fast aller Arbeiter, sondern vermutlich noch mehr die politische Dummheit der zur Handlung entschlossenen Minderheit. So kann man z.B. die Illusionen der ultralinken Militanten über die „Volksfront“ für Illusionen zweiten Grades halten, da zunächst diese Formel in dieser Periode streng genommen unausführbar war und seit 1936 im Überfluss bewiesen hatte, dass sie eine besonders sichere konterrevolutionäre Waffe war. Hier wurde klar offenbart, wie die Mystifikationen der alten politischen Organisationen zusammengefallen waren, es entstand aber keine neue Politik. Das algerische Problem erschien eigentlich als einer der französischen Archaismen, insofern es in Frankreich die Haupttendenz war, auf den Stand des modernen Kapitalismus zu kommen. Die noch inoffiziellen, „wilden“ Phänomene der Enttäuschung und der Verweigerung, die diese Entwicklung begleiteten, wurden keineswegs mit dem Kampf der unterentwickelten Algerier verbunden. Für einen, der die Wirklichkeit einer gemeinsamen radikalen Kritik zukünftig nicht erkennt, begründet nur noch die Pflicht der Erinnerungen — das, was die alte Arbeiterbewegung machte (oder öfter noch hätte machen sollen), um die Ausgebeuteten in den Kolonien zu unterstützen — die Gemeinschaft der heute scheinbar so unterschiedlichen Interessen. So dass gewisse, selbst archaisch und folglich abstrakt gewordene Reflexbewegungen die einzige Solidarität ausmachten, die man ins Auge fassen konnte — das hieß, man erwartete, dass sich diese ewige mythologische französische Linke (PC-PSU-SFIO: KP, Sozialistische Einheitspartei und Sozialistische Partei) und die G.P.R.A. („Provisorische Regierung der Algerischen Republik“) wie zwei Sektionen der III. Internationale — unter Berücksichtigung ihrer verschiedenen „Ungeschicklichkeiten“ bzw. „Verräterreien“ — benehmen. Was seit 1920 geschah, scheint jedoch zu zeigen, dass eine grundsätzliche Kritik dieser Lösungen überall unvermeidlich ist, so wie sie von algerischer Seite durch den gegenwärtigen bewaffneten Kampf zwangsläufig direkt geübt wird. Die internationalistische Solidarität — falls sie nicht zu einem Moralismus ultralinker Christen herabgewürdigt wird — kann nur die Solidarität der Revolutionäre beider Länder sein. Was selbstverständlich voraussetzt, dass es solche in Frankreich gibt und dass ihre Interessen in Algerien in der nahen Zukunft zu erkennen sind, wenn die heutige nationale Front vor der Wahl der Art ihrer Macht steht.

Diejenigen, die während dieser Periode in Frankreich eine avantgardistische Aktion zu führen versuchten, sind entzweit worden — einerseits zwischen der Angst, sich von den alten politischen Gemeinschaften (deren Zustand der fortgeschrittenen Vereisung sie doch kannten) oder zumindest von ihrer Sprache zu trennen, und andererseits einer gewissen Verachtung der wirklichen Aufregung in einigen Sektoren — wie z.B. in dem der Studenten -, die sich für den Kampf gegen den kolonialistischen Extremismus interessierten wegen des in ihm zutagegetretenen Gefallens an einer Anthologie der politischen Archaismen („Aktionseinheit ohne Ausschluss gegen den Faschismus“ usw.).

Keine Gruppe konnte diese Gelegenheit exemplarisch benutzen, indem sie das maximale Programm der potentiellen Revolte der kapitalistischen Gesellschaft mit einem maximalen Programm der gegenwärtigen Revolte der Kolonisierten verband. Natürlich lässt sich das durch die Schwäche solcher Gruppen erklären, die aber nie als Entschuldigung, sondern im Gegenteil als ein Mangel an Tätigkeit und Strenge betrachtet werden sollte. Es ist nicht denkbar, dass eine Organisation, die die von den Leuten erlebte Kritik repräsentiert und ihnen davon berichten kann, schwach bleibt — auch wenn sie mit großer Härte unterdrückt werden sollte.

Die vollständige Trennung zwischen den Arbeitern Frankreichs und Algeriens, von der man verstehen muss, dass sie nicht räumlich, sondern zeitlich war, führte zu einem solchen Wahnsinn an Information — sogar „linker“ —, dass die Zeitungen am Tage nach diesem 8. Februar, an dem die Polizei acht französische Demonstranten ermordete, von den seit 1934 in Paris festgestellten blutigsten Zusammenstößen sprachen, ohne sich daran zu erinnern, dass weniger als vier Monate vorher die algerischen Demonstranten vom 18. Oktober dutzendweise ermordet worden waren. Oder die es einem „Antifaschistischen Komitee des Saint-Germain-Des-Près-Viertels“ möglich machte, im März auf einem Plakat zu schreiben: „Das französische und das algerische Volk haben die Verhandlungen erzwungen“, ohne durch die lächerliche Aufzählung dieser beiden Kräfte zumal in dieser Reihenfolge tot umzufallen.

Zu einer Zeit, in der die Wirklichkeit der Kommunikation so tief verkommen ist, wundert es keinen, wenn die Soziologie die mineralogische Forschung nach den versteinerten Kommunikationen entwickelt. Und auch nicht, wenn — in der Kunst — die neo-dadaistische Kanaille wiederentdeckt, wie wichtig die Dada-Bewegung als eine heute noch zu verwertende formale Positivität ist nach so vielen anderen modernistischen Strömungen, die sich seit den zwanziger Jahren schon so viel von ihr angeeignet haben, wie sie konnten. Man ist bemüht, vergessen zu lassen, wie sehr der echte Dadaismus der deutsche war und wie dieser mit der aufziehenden deutschen Revolution nach dem Waffenstillstand von 1918 Partei hielt. Die Notwendigkeit einer solchen Verbindung ist immer noch dieselbe geblieben für den, der heute eine neue kulturelle Position mitbringt. Nur muss dieses Neue gleichzeitig in der Kunst und in der Politik erfunden werden.

Le dialogue en 1962.
« Roger » est, dans ces circonstances, une manière de dire : « je vous ai compris ».

Die bloße Anti-Kommunikation, die heute von den rückschrittlichsten Verteidigern der etablierten Lügen vom Dadaismus entliehen wird, ist wertlos in einer Epoche, deren dringendste Aufgabe es ist, auf der einfachsten und auf der kompliziertesten Ebene der Praxis eine neue Kommunikation zu schaffen. Die würdigste Folge des Dadaismus und sein gerechtes Erbe muss im Kongo des Sommers 1960 gesehen werden. Der spontane Aufstand eines mehr als anderswo in Kinderschuhen gehaltenen Volkes in dem Augenblick, wo die mehr als anderswo fremde Rationalität seiner Ausbeutung ins Wanken geraten ist, konnte die äußerliche Sprache der Herren als Dichtung und Handlungsweise direkt zweckentfremden. Es ist ratsam, die Ausdrucksweise der Kongolesen während dieser Epoche respektvoll zu studieren, um in ihr die Größe und die Wirksamkeit — z.B. die Rolle des Dichters Lumumba — der einzig möglichen Kommunikation zu erkennen, die in allen Fällen mit dem Eingriff in die Ereignisse und der Verwandlung der Welt einhergeht.

« Le ministre de la Défense, M. François Fouché, a déclaré, l’année dernière, que l’Afrique du Sud devra intensifier ses fabrications d’armes pour se suffire à elle-même. »
Johannesbourg, 18-1-62 (Reuter).

Obwohl die öffentliche Meinung stark dazu angeregt wird — und nicht nur durch die Massenmedien — das Gegenteil zu denken, bilden die Kohärenz der Aktionen der Kongolesen, solange ihre Avantgarde nicht niedergeworfen wurde, und die ausgezeichnete Art, wie sie die wenigen, ihnen zur Verfügung stehenden Mittel benutzt haben, einen genauen Gegensatz zur grundsätzlichen Inkohärenz der sozialen Organisation aller hochentwickelten Länder und zu ihrer gefährlichen Unfähigkeit, eine annehmbare Verwendung für ihre technische Macht zu finden. Sartre, der für seine verwirrte Generation so repräsentativ ist in dem Sinne, dass er es geschafft hat, selbst ganz allein das Opfer aller Mystifikationen zu sein, von denen seine Zeitgenossen eine Auswahl treffen, entscheidet jetzt in einer Anmerkung in der 2. Nummer der Zeitschrift Médiations, man könne nicht von einer aufgelösten Kunstsprache sprechen, die einer Zeit der Auflösung entsprechen würde, da „die Epoche mehr aufbaut, als sie zerstört“. Die Waage des Krämers neigt sich zum Schwersten, wobei aber von einer Verwechslung zwischen „aufbauen“ und „produzieren“ ausgegangen wird. Sartre hat wohl gemerkt, dass es heute trotz des vielen Torpedierens tonnenmäßig mehr Schiffe auf See gibt als vor dem Krieg und mehr Wohngebäude und Personenwagen trotz der Brände und Zusammenstöße. Es gibt auch mehr Bücher, seit Sartre geboren wurde. Und doch ist der Lebenssinn einer Gesellschaft zugrundegerichtet worden. Die eine künstliche Veränderung bietende Variante besteht nur so lange wie der Polizeipräsident, um dann wieder zur allgemeinen Auflösung der alten Welt zurückzukehren. Die einzige nützliche Arbeit bleibt noch zu tun — die Gesellschaft und das Leben auf einer anderen Grundlage wieder aufbauen. Die verschiedenen Neo-Philosophien der Leute, die das öde, angeblich moderne und fortschrittliche Denken beherrscht haben, kannten diese Grundlagen nicht. Ihre größten Männer gehen nicht einmal ins Museum ein, weil es eine allzu leere Epoche für die Museen sein wird. Sie waren sich alle ähnlich, sie waren dieselben Produkte der riesigen Niederlage der Emanzipationsbewegung des Menschen im ersten Drittel dieses Jahrhunderts. Sie akzeptierten diese Niederlage — das definiert sie völlig. Und die Spezialisten des Irrtums werden ihre Spezialisierung bis zum Ende verteidigen. Jetzt aber, wo das Klima sich ändert, haben diese Dinosaurier der Pseudoerklärung nichts mehr zu fressen. Der Schlaf der dialektischen Vernunft erzeugte Ungeheuer.

Alle einseitigen Gedanken über die Kommunikation waren natürlich die Gedanken der einseitigen Kommunikation. Sie entsprachen der Weltanschauung und den Interessen der Soziologie, der alten Kunst bzw. der Stäbe der politischen Führung. Das wird sich jetzt ändern. Wir kennen „die Unvereinbarkeit unseres Programms als Ausdruck mit den zur Verfügung stehenden Ausdrucks- und Empfangsmitteln“ (Kotányi). Es handelt sich darum, gleichzeitig zu erkennen, was zur Kommunikation und wozu die Kommunikation dienen kann. Die bestehenden Kommunikationsformen und ihre gegenwärtige Krise lassen sich nur durch die Perspektive ihrer Aufhebung erklären und rechtfertigen. Man darf keine solche Achtung vor der Kunst bzw. dem Geschriebenen haben, dass man ganz auf sie verzichten wollte. Und man darf die Geschichte der Kunst oder der Philosophie nicht so verachten, dass man diese weiterhin so betreiben wollte, als ob nichts geschehen wäre . Unser Urteil ist blasiert, weil es historisch ist. Für uns muss also jeder Gebrauch der erlaubten Kommunikationsarten die Verweigerung dieser Kommunikationen sein und zugleich nicht sein: eine ihre eigene Verweigerung enthaltene Kommunikation; eine die Kommunikation enthaltende Verweigerung, d.h. die Umkehrung dieser Verweigerung in ein positives Projekt. Das alles muss irgendwohin führen. Jetzt wird die Kommunikation ihre eigene Kritik enthalten.

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Erstveröffentlichung im FORVM:
Januar
1976
Numéro 7, Seite 20
Autor/inn/en:

Pierre Gallissaires:

Geboren 1932 in Talence (Gironde). Übersetzer und Mitgründer der Edition Nautilus in Hamburg.

Hanna Mittelstädt:

Geboren 1951 in Hamburg. Autorin und Übersetzerin, Mitgründerin der Edition Nautilus in Hamburg.

Situationistische Internationale: Situationistisch / Situationist: All das, was sich auf die Theorie oder auf die praktische Tätigkeit von Situationen bezieht. Derjenige, der sich damit beschäftigt, Situationen zu konstruieren. Mitglied der situationistischen Internationale.
Situationismus: Sinnloses Wort, missbräuchlich durch Ableitung des vorigen gebildet. Einen Situationismus gibt es nicht — was eine Doktrin zur Interpretation der vorhandenen Tatsachen bedeuten würde. Selbstverständlich haben sich die Anti-Situationisten den Begriff „Situationismus“ ausgedacht.

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